DE936701C - Telefonader-Umspinnmaschine - Google Patents

Telefonader-Umspinnmaschine

Info

Publication number
DE936701C
DE936701C DEK18312A DEK0018312A DE936701C DE 936701 C DE936701 C DE 936701C DE K18312 A DEK18312 A DE K18312A DE K0018312 A DEK0018312 A DE K0018312A DE 936701 C DE936701 C DE 936701C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cord
spinner
machine according
wrapping machine
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK18312A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Klasrepohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANNELIES KLASREPOHL
Original Assignee
ANNELIES KLASREPOHL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANNELIES KLASREPOHL filed Critical ANNELIES KLASREPOHL
Priority to DEK18312A priority Critical patent/DE936701C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE936701C publication Critical patent/DE936701C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • D07B7/14Machine details; Auxiliary devices for coating or wrapping ropes, cables, or component strands thereof
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/08Insulating conductors or cables by winding
    • H01B13/0816Apparatus having a coaxial rotation of the supply reels about the conductor or cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Telefonader-Umspinnniaschine Bei der Herstellung elektrischer Kabel, insbesondere Fernmeldekabel, wird um die Einzelader zunächst eine Papierkordel in abstandhaltenden Windungen gewickelt und darauf wird in entgegengesetzter Richtung ein Papierband mit sich überlappenden Rändern aufgewickelt, so daß bestimmte Lufteinschlüsse gebildet werden, die von dem Durchmesser der Papierkordel und dem Abstand ihrer Windungen abhängen.
  • Die Einzeladern bestehen aus einem Volldraht, der einen Durchmesser von 0,4 bis etwa i mm besitzt, je nachdem, ob es sich um ein Stadtanschlußkabel bzw. ein Fernkabel handelt. Die Einzeladern werden miteinander mehrfach verseilt und schließlich in einer Bleipresse mit einem Bleimantel umgeben. Es ist bereits bekannt, die Umlaufgeschwindigkeit des Kordelspinners hierbei zu variieren, da es aus Kapazitätsgründen vorteilhaft ist, nach einer bestimmten durchlaufenen Meterzahl den vom Kordelspinner erzeugten Drall in Intervallen zu ändern. Diese Dralländerungen bestimmen den Abstand der Windungen der Papierkordel. Die Abzugsgeschwindigkeit bleibt hierbei konstant. Die Drehzahl des Kordelspinners wird zweckmäßig in der Größenordnung von ± 5 '/o geändert.
  • Man kennt Telefonader-Umspinnmaschinen, die ein Wechselrädergetriebe besitzen, welches im Stillstand umgeschaltet wird und so die Drehzahländerung bewirkt. Die Stillsetzung der Maschine erfolgte automatisch nach einer bestimmten Meterzahl der durchlaufenen Meterlänge des zu umspinnenden .Drahtes. Nach dem Umsetzen der Getrieberäder wurde die Maschine dann wieder eingeschaltet und nach der gleichen durchlaufenen Meterzahl wieder selbsttätig durch das Zählwerk ausgeschaltet. Diese Arbeitsweise war zeitraubend. Die Ausbringung der Maschine wurde wesentlich von der Schnelligkeit der Umschaltung des Wechselgetriebes bestimmt. Es kam vor, daß bei Unachtsamkeit des Bedienungspersonals die Maschine länger als notwendig stillstand, insbesondere dann, wenn mehrere Maschinen gleichzeitig von einer Person bedient wurden und diese zufällig gleichzeitig oder kurz nacheinander zum Stillstand kamen. Außerderri traten durch das wiederholte Abschalten und Wiederanlaufen der Maschine Änderungen der Spannung des zu umspinnenden Drahtes und seiner Umspinnung auf.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb dadurch, daß eine in einstellbaren Intervallen betätigbare Steuerung verschiedene Drehzahlen für die Antriebsspindel des Kordelspinners abwechselnd ein- -schaltet und den Drall bei ununterbrochenem Abzug in diesen Intervallen verändert. Diese Maschine arbeitet vollautomatisch und ermöglicht die Dralländerungen des Kordelspinners ohne Stillsetzen der Maschine lediglich. durch Betätigung einer Steuerung, welche die Umschaltungen in gleichen, jedoch regelbaren Intervallen in Abhängigkeit von der durchlaufenen Meterlänge des zu umspinnenden Drahtes vornimmt.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Maschine besteht darin, daß in dem Antrieb des Kordelspinners eine von der Steuerung betätigbare Umschaltkupplung für zwei Drehzahlen angeordnet ist. Hierzu ist es zweckmäßig, daß der Antrieb des Kordelspinners über miteinander im Eingriff befindliche Zahnräder verschiedener Übersetzung 'erfolgt, und die Zahnräder mit einer mit konstanter Drehzahl angetriebenen Welle durch Kupplungen koppelbar sind. Ein die Kupplung betätigendes Umsteuerglied, beispielsweise eine Kurven- oder Nockenscheibe,-steht mit einer Abzugscheibe bzw. einem Zählwerk in getrieblicher Verbindung und schaltet die Kupplungen elektrisch, mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch. Vorteilhaft ist es, daß ein Kontaktgeber über einen Umschalter eine elektromagnetische Wendekupplung des die Drehzahländerungen bewirkenden Getriebes betätigt. Hierbei ist es möglich, zwischen dem Umsteuerglied und dem von der Abzugscheibe abgeleiteten Antrieb ein Regelgetriebe vorzusehen, durch das die Umlaufgeschwindigkeit des Umsteuergliedes, bezogen auf die durchlaufene Meterzahl, des zu umspinnenden Drahtes geändert werden kann, so daß die Umschaltungen in beliebig einstellbaren Intervallen erfolgen.
  • Es ist ferner vorteilhaft, daß der Umschalter zusätzlich Kontakte für zwei Kontrollampen betätigt. Diese Kontrollampen können verschiedenfarbig sein, damit die Dralländerung -ohne weiteres ersichtlich ist. -Als Kupplungen können Lamellenkupplungen oder Zahnkupplungen verwendet werden. Die Umschaltung durch einen elektrischen Kontaktgeber, der auf eine elektromagnetische Wendekupplung arbeitet, ist wegen der großen Genauigkeit und Einfachheit der Anordnung besonders zweckmäßig. Es ist aber auch jede andere geeignete Steuerung für die Einschaltung verschiedener Drehzahlen für die Antriebsspindel des Kordelspinners anwendbar. Beispielsweise kann diese Steuerung auch vollelektrisch erfolgen. An Stelle eines gemeinsamen Antriebes können auch mehrere Antriebe, welche verschiedene Drehzahlen haben, verwendet werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichr1ung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. r die Umspinnmaschine in Ansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. z..
  • An dein Maschinenständer i sind der Antriebsmotor 2, der Kordelspinner 3, der Papierbandspinner ¢ und die Abzug- oder Meterscheibe 5 gelagert. Die Ablauftrommel 6 befindet sich unter dem Kordelspinner. Der Drahtablauf erfolgt in Richtung des Pfeiles 7. Der zu umspinnende Draht 8 wird durch die Spinner 3 und 4 über die Abzugscheibe 5 und die Verlegereinrichtung 9 geführt, die im Sockel des Maschinenständers i angeordnet ist. Unterhalb der Verlegereinrichtung befindet sich die Aufwickeltrommel ro.
  • Der Antriebsmotor 2 arbeitet über den Keilriemen zi auf die Hauptäntriebsscheibe 12, die über Getrieberäder 13 und 13" den Bandspinner 4 und über das Zwischenzahnrad 14 und das Zahnrad 15 die Vorgelegewelle 16 antreibt, auf der abwechselnd einschaltbare Zahnräder 17 und 18 angeordnet sind. Zur Einschaltung dient die elektromagnetische Wendekupplung r9. Das Zahnrad 17 steht mit dem Zahnrad 2o und das .Zahnrad 18 mit dem Zahnrad 2 1 in Verbindung, welche .die Welle 22 mit entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Wechselgetriebes veränderlicher Drehzahl für den Kordelspinner antreiben. Beim Durchlauf durch den Kordelspinner, der in der angegebenen Pfeilrichtung umläuft, wird die Papierkordel 2,3, die etwa einen Durchmesser von 0,3 mm besitzt, um den Draht in abstandhaltenden Windungen gewickelt. Beim Durchlauf durch den Bandspinner 4, der in der angegebenen Pfeilrichtung entgegengesetzt zum Kordelspinner rotiert, wird das Papierband 24 sich überlappend aufgewickelt. Die durchlaufenen Meter des umsponnenen Drahtes werden an der Abzugscheibe gemessen, die über das Triebwerk25 mit dem Zählwerk26 in Verbindung steht. Mit der Achse 27 der Abzugscheibe ist unter Zwischenschaltung des Regelgetriebes 28 die Kurven- oder Nöckenscheibe 29 verbunden, die bei jedem Umlauf die Kontakte 3o betätigt, welche über die Leitungen 3 r über den Schalter 32 die elektromagnetische Wendekupplung i9 derart betätigen, daß entweder die eine Seite oder die andere Seite der Kupplung eingeschaltet ist. Hierdurch werden entweder die Zahnräder 17, 20 oder die Zahnräder 18,:21 mit dem Antrieb verbunden. Diese Zahnradpaare weisen geringe Übersetzungsänderungen auf, so daß die Umlaufgeschwindigkeit des Kordelspinners etwa in den Grenzen von ± 5 "/o sich ändert. Der Schalter 32 schaltet außerdem die beiden Kontrollampen 33 und 34 wechselweise ein und aus, wodurch die Dralländerung optisch angezeigt wird.
  • An Stelle der elektromagnetischen Wendekupplung, die zweckmäßig als Lamellenkupplung ausgebildet ist, können mechanisch wirkende Kupplungen, beispielsweise eine Lamellenkupplung oder Zahnkupplung, verwendet werden, die über ein Übersetzungsgestänge betätigbar sind. Es ist selbstverständlich auch möglich, hydraulisch oder pneumatisch gesteuerte Kupplungen zu verwenden, wobei dann das Umsteuerglied entsprechend als Drehschieber oder Ventil ausgebildet ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Telefonader-Umspinnmaschine mit einem die Kordel in abstandhaltenden Windungen aufwickelnden Kordelspinner und mit einem in entgegengesetzter Richtung umlaufenden Bandspinner, bei der die Geschwindigkeit des Kordelspinners in Intervallen veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine in einstellbaren Intervallen betätigbare Steuerung verschiedene Drehzahlen für die Antriebsspindel des Kordelspinners abwechselnd einschaltet und den Drall bei ununterbrochenem Abzug in diesen Intervallen verändert.
  2. 2. Umspinnmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Antrieb des Kordelspinners (3) eine von der Steuerung betätigbare Umschaltkupplung (ig) für zwei Drehzahlen angeordnet ist.
  3. 3. Umspinnmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Kordelspinners (3) über miteinander im Eingriff befindliche Zahnräder (i7 und 2o bzw. i8 und 2i) verschiedener übersetzung erfolgt, und die Zahnräder (i7 bzw. 18) mit einer mit konstanter Drehzahl angetriebenen Welle (i6) durch Kupplungen (ig) kuppelbar sind.
  4. 4. Umspinnmaschine nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umsteuerglied, beispielsweise eine Kurven- oder Nockenscheibe (2g), mit einer Abzugscheibe (5) bzw. einem Zählwerk (26) in getrieblicher Verbindung steht und die Kupplungen (ig) elektrisch, mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigt.
  5. 5. Umspinnmaschine nach Anspruch i .oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontaktgeber (30) über einen Umschalter (32) eine elektrömagnetische Wendekupplung (ig) des die Drehzahländerungen bewirkenden Getriebes (i7, 2o und i8; ai) betätigt.
  6. 6. Umspinnmaschine nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Umsteuerglied (2g) ein Regelgetriebe (28) zugeordnet ist.
  7. 7. Umspinnmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (32) zusätzlich Kontakte für zwei Kontrollampen (33, 34) betätigt.
DEK18312A 1953-06-04 1953-06-04 Telefonader-Umspinnmaschine Expired DE936701C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK18312A DE936701C (de) 1953-06-04 1953-06-04 Telefonader-Umspinnmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK18312A DE936701C (de) 1953-06-04 1953-06-04 Telefonader-Umspinnmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE936701C true DE936701C (de) 1955-12-22

Family

ID=7215350

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK18312A Expired DE936701C (de) 1953-06-04 1953-06-04 Telefonader-Umspinnmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE936701C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057673B (de) * 1956-01-26 1959-05-21 Alsacienne Constr Meca Maschine zum Umspinnen von Fernmeldekabelleitern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057673B (de) * 1956-01-26 1959-05-21 Alsacienne Constr Meca Maschine zum Umspinnen von Fernmeldekabelleitern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2507199C2 (de) Vorrichtung zum Steuern des Anspinnvorgangs bei Rotor-Spinnmaschinen
DE2522595B2 (de) Vorrichtung zum verseilen von verseilelementen fuer nachrichtenkabel
DE3023257C2 (de)
DE936701C (de) Telefonader-Umspinnmaschine
DE2417570B2 (de) Spinn- oder zwirnmaschine mit einem stufenlos regelbaren getriebe
DE1197144B (de) Vorrichtung zum Formen von Fernsprechkabeln
DE2559171C2 (de) Vorrichtung zum Abbinden von fleischgefülltem Darm mittels Garn oder dergleichen bei der Herstellung von Würsten
DE1811176A1 (de) Kabelwickelmaschine
DE2342143C3 (de) Steuervorrichtung zur Sicherung der In- und Außerbetriebsetzung von Offenend-Spinnmaschinen
DE2130669C2 (de)
DE1919433B2 (de) Vorrichtung zum wickeln von spulen fuer elektrische maschinen
DE2248409C3 (de) Abbindeeinrichtung für Verseil· maschinen
DE1165701B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von lagenweise aufgebauten Litzenleitern mit mehrfacher Verdrillung
DE91409C (de)
DE635851C (de) Verfahren zum Vergleich der tatsaechlichen mit der errechneten Abzugsgeschwindigkeitwaehrend der Gruppenverseilung von Fernmeldeadern
DE2820816C3 (de) Spinn- oder Zwirnmaschine
DE632414C (de) Vorrichtung fuer Maschinen zum Verseilen bzw. Kreuzen von Verseilelementen
DE544482C (de) Verseilmaschine
DE1535001C3 (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Umstellen und Stillsetzen wenigstens zweier rotierender Arbeitsorgane, insbesondere der Aurwickel- und Abzugswalze an Offenend-Spinnvorrichtungen
DE1023805B (de) Verseilmaschine mit umlaufendem Verseilkorb zum Verseilen von Elementen hoher Empfindlichkeit
DE908960C (de) Zettelmaschine mit unittelbar auf den Zettelbaum wirkendem Reibradantrieb
DE1510052C (de) Antrieb einer Verseilmaschine mit sich mit dem Verseilrotor um dessen Achse drehendem Raupenabzug
DE2139244A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von drahtseilen
DE828860C (de) Vorrichtung zur Herstellung von aus mehreren Verseilelementen niederer Ordnung bestehenden Verseilelementen hoeherer Ordnung in einem Arbeitsgang, insbesondere zur Herstellung von DM-Vierern
DE1510085C3 (de) Speicherverseilmaschine mit rotierendem Speicher