DE936720C - Peilstab - Google Patents

Peilstab

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DE936720C
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DE
Germany
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dipstick
soft iron
pole faces
magnet
magnet system
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Expired
Application number
DES27457A
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Spodig
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/04Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by dip members, e.g. dip-sticks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Peilstab Die Erfindung bezieht sich auf Peilstäbe, die, abgesehen von der Standmessung, auch zum Auffangen der in den Flüssigkeiten enthaltenen ferromagnetischen Teile verwendet werden.
  • Peilstäbe dieser Art hat man aus permanenten Stabmagneten hergestellt bzw. sind Stabmagnete an unteren Enden von Peilstäben in deren Verlängerung angeordnet worden, so daß zwei übereinanderliegende Magnetpole gebildet wurden.
  • Diese Ausführungsformen haben den Nachteil, daß die Stabmagnete ferromagnetische Teile nicht sicher genug auffangen und festhalten, ganz besonders nicht an den den Polen und der neutralen Zone benachbarten Flächen, da diese Flächen nur schwach oder unmagnetisch sind.
  • Es hat sich in der Praxis mehrfach gezeigt, daß selbst die Pole von Stabmagneten magnetisch zu schwach sind, den ferromagnetischen Abrieb, der sich langsam in Form von wulstartigen Gebilden um die Pole bildet, bei den starken Spulwirkungen der Flüssigkeiten festzuhalten. Mangels ausreichender magnetischer Haftkraft kommt es dann vor, daß die aufgefangenen Teile bei Erreichen einer gewissen Schwere zunächst von den magnetisch weniger wirksamen Flächen des Stabmagneten und dann auch schließlich von dessen Polen abgerissen werden. Abgesehen davon ist es auch sehr schwierig und nur bei besonderer Vorsicht möglich, den Peilstab aus dem Getriebekasten herauszuziehen, ohne dabei beim Durchziehen des Stabes durch seine Einstecköffnung die an den Polen haftenden ferromagnetischen Teile abzustreifen.
  • Beide angeführten Fälle lassen erkennen, daß die mit einem Peilstab und einem daran angeordneten Stabmagneten angestrebte Reinigung eine unzureichende und gefahrvolle Lösung darstellt, insbesondere weil vom Magneten abfallende oder abgestreifte ferromagnetische Teile, die magnetisch zusammenhaften, immer in die Flüssigkeiten zurückfallen und Zerstörungen viel größeren Umfanges hervorrufen als ferromagnetische Teile, die in feinster Verteilung in den Flüssigkeiten sonst naturgemäß enthalten sind.
  • Zur Vermeidung der beschriebenen Mängel schlägt die Erfindung vor, am unteren Ende des Peilstabes an Stelle eines Stabmagneten ein aus Weicheisen und Dauermagnetscheiben gebildetes Magnetsystem anzuordnen. Das Magnetsystem besitzt eine gegenüber dem Stabmagneten bedeutend größere magnetische Anzugskraft und außerdem die Wirkung, ferromagnetische Teile ins Magnetsysteminnere einzuziehen und in einem direkten magnetischen Kurzschluß festzuhalten. Die Gefahr des Abreißens und Zurückfallens von ferromagnetischen Teilen in die Flüssigkeit ist dadurch völlig ausgeschaltet, und es ist auch beim Herausnehmen des Peilstabes aus dem Getriebekasten keine besondere Vorsicht mehr anzuwenden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. I eine Ansicht des Peilstabes mit daran angeordnetem Magnetsystem und Fig. 2 einen teilweisen Schnitt durch einen Getriebekasten mit eingesetztem Peilstab.
  • Gemäß Fig. I ist an dem mit Meßmarkierungen versehenen Stabteil I am unteren Ende ein Magnetsystem z. B. durch Anschrauben befestigt. Das Magnetsystem besteht aus zwei Dauermagnetscheiben 2, 3, die mit gleichen Polen, z. B. den S-Polen, zentrisch auf einer runden Weicheisenplatte 4 miteinander befestigt sind. Die N-Pole der Dauermagnetscheiben 2, 3 sind mit gleichfalls runden Weicheisenplatten 5, 6 abgedeckt, die jedoch einen größeren Durchmesser aufweisen als die Platte 4. Entsprechend der Magnetisierung erhalten die Platten 5, 6 jeweils nur eine N'-Polarität, dagegen die Platte 4 eine doppelte S'-Polarität.
  • Dieser ungleichen Magnetisierung zufolge entsteht im Mittelpunkt des Magnetsystems d. h. an, der Peripherie der Weidei'senpla:tte 4, ein magnetischer Schwerpunkt, auf den sich jeweils die N'-polaren Kraftlinien der Weicheisenplatten 5, 6 über einen Luftspalt mit einer Neigung ins Magnetsysteminnere ausrichten. Die magnetischen Kraftlinien verlaufen also nur im Innern des Systems, d. h. zwischen den äußeren Weicheisenplatten 5, 6, welche demzufolge an ihren übrigen Oberflächen vollkommen unmagnetisch sind.
  • Wird der Peilstab 1, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, in einen Getriebekasten 7 eingehängt, so orientieren sich die in der Flüssigkeit bzw. in dem Öl enthaltenen ferromagnetischen Teile zunächst zu der magnetisch stärkeren Weicheisenplatte 4 und werden von dieser angezogen und festgehalten.
  • Auf der Weicheisenplatte 4 bauen sie sich langsam auf und nehmen immer größeren Umfang an, bis sie schließlich den freien Raum zwischen den äußeren Weicheisenplatten 5, 6 vollständig ausgefüllt haben. Das Magnetsystem ist dann magnetisch kurzgeschlossen, d. h. die ferromagnetischen Teile haben von der Weicheisenplatteq aus zu den Weicheisenplatten 5, 6 jeweils eine Brücke gebildet, welche sich so weit vergrößert, bis der Zwischenraum zwischen den Weicheisenplatten 5, 6 mit ferromagnetischen Teilen vollständig ausgefüllt ist.
  • Es liönnen auch, wie dies die Fig. 2 zeigt, mehrere Einzelmagnetsysteme aufeinanderliegend an dem Peilstab befestigt werden. Dies wäre z. B. zu empfehlen, wenn es sich um Peilstäbe für größere Getriebekästen 7 bzw. um Stäbe handelt, die in stark verunreinigten Flüssigkeiten verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Peilstab, welcher zur Standmessung und zugleich zum Auffangen der in den Flüssigkeiten enthaltenen ferromagnetischen Teile verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des mit Meßmarkierungen versehenen Stabteiles (I) ein aus Weicheisen und Dauermagneten gebildetes Magnetsystem angeordnet ist.
  2. 2. Peilstab nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein Magnetsystem, bestehend aus zwei Dauermagnetscheiben (2, 3), die mit gleichnamigen Polflächen beiderseits zu einer Weicheiseuplatte (4) etwa gleicher Größe wie die Polflächen angeordnet sind, wobei die von der Weicheisenplatte (4) abgewendeten Polflächen Weicheisenplatten (5, 6) tragen, die an allen Seiten die Polflächen weit überragen.
  3. 3. Peilstab nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mehrere Einzelmagnetsysteme hin.tereinandergesclialtet aufweist
DES27457A 1952-03-01 1952-03-01 Peilstab Expired DE936720C (de)

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