DE936741C - Verfahren zum Klassieren feinkoerniger magnetisierter Partikeln - Google Patents

Verfahren zum Klassieren feinkoerniger magnetisierter Partikeln

Info

Publication number
DE936741C
DE936741C DEM10976A DEM0010976A DE936741C DE 936741 C DE936741 C DE 936741C DE M10976 A DEM10976 A DE M10976A DE M0010976 A DEM0010976 A DE M0010976A DE 936741 C DE936741 C DE 936741C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrocyclone
magnetite
grained
magnetized particles
fine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM10976A
Other languages
English (en)
Inventor
Willem Eise Van Os
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Application granted granted Critical
Publication of DE936741C publication Critical patent/DE936741C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C9/00Combinations with other devices, e.g. fans, expansion chambers, diffusors, water locks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/32Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions using centrifugal force
    • B03B5/34Applications of hydrocyclones

Landscapes

  • Cyclones (AREA)

Description

  • Verfahren zum Klassieren feinkörniger magnetisierter Partikeln Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Klassieren feinkörniger, magnetisierter Partikeln, insbesondere von Magnetit. Klassierten Magnetit verwendet man u. a. in Erz- und Kohlenwäschen, wo Trennungen mit Hilfe einer Magnetitsuspension durchgeführt werden. Die Größe der Magnetitpartikeln in solchen Suspensionen muß, im Hinblick auf die erforderliche Stabilität und Viskosität der Suspension, innerhalb bestimmter Grenzen liegen, z; B. zwischen 5 und zoo Mikron.
  • Feinkörniges Material stellt man gewöhnlich dadurch her, daß man in einem geschlossenen Kreislauf, der u. a. eine Klassiervorrichtung umfaßt, ein grobkörniges Ausgangsprodukt naß zermahlt. Die Partikeln, die nach der Zermahlung noch zu grob sind, werden dann in der Klassiervorrichtung abgetrennt und zur Mahlanlage zurückgeleitet.
  • Für Magnetit, der im allgemeinen magnetisiert ist, und ähnlich magnetisiertes Material eignet sich obenerwähntes Verfahren jedoch nicht, denn die feingemahlenen Magnetitpartikeln ballen sich zusammen und lassen sich dadurch schwer klassieren.
  • Der zermahlene Magnetit wird daher in der Praxis vor dem Klassieren einem Entmagnetisierungsprozeß unterworfen. Es ist aber noch nicht gelungen, ,die Entmagnetisierung so restlos durchzuführen, daß feiner Magnetit in einer üblichen Klassiervorrichtung gut klassiert werden kann. Eine befriedigende, Lösung des besagten Problems. liegt daher noch icht vor. Gleiches trifft naturgmäß auch für andere magnetisierte Materialien zu.
  • Es hat sich nun aber herausgestellt, daß eine gute Klassierung bewirkt wird, wenn man in eine Flüssigkeit suspendierte, feine, magnetisierte Partikeln kontinuierlich und unter Druck einem Hydrozyklon oder einer Wirbelkammer, die dem "Zweck _ entsprechende Abmessungen aufweisen, zuführt. Eine Entmagnetisierung ist dabei nicht notwendig. Unter Hydrozyklon ist in dieser Beschreibung ein Gefäß zu verstehen, dessen Begrenzung einer geschlossenen und an der Innenseite glatten Umdrehungsfläche entspricht und das in der Nähe des einen Endes mit einer Tangentialzuleitung oder mit einer Anzahl von gleichermaßen gerichteten Tangentialzuleitungen sowie mit einer zentralen Abfuhröffnung versehen ist, während in dem anderen gegenüberliegenden Ende eine weitere Abfuhröffnung vorhanden ist, und zwar an der Spitze, wenn der Hydrozyklon in der Hauptsache konisch, oder an der Peripherie, wenn der Hydrozyklon in der Hauptsache zylindrisch geformt ist. Die Zufuhrleitung mündet in den geräumigsten Teil des Hydrozyklons, der vorzugsweise zylindrisch ist. Die zentrale Abfuhröffnung, welche bei dem in der Nähe der Zufuhrleitung liegenden Ende vorgesehen ist, ist vorzugsweise mit einem axial angeordneten, in den Zyklon hineinreichenden Rohr versehen.
  • Unter Wirbelkammer ist ein Gefäß zu verstehen, dessen Begrenzung. einer geschlossenen und an der Innenseite glatten Umdrehungsfläche. entspricht und das in der Nähe des einen Endes mit einer Tangentialzuleitung oder mit einer Anzahl von gleichermaßen gerichteten Tangentialzuleitungen versehen ist, während sich in dem anderen gegenüberliegenden Ende eine zentrale Abfuhröffnung befindet und in oder in der Nähe dieses Endes eine weitere Abfuhröffnung bzw. in der Nähe der oder in der Peripherie vorgesehen ist. -Die Form und Abmessungen von Hydrozyklonen und Wirbelkammern bedingen die Resultate der in denselben ausgeführten Bearbeitungen, und es ist daher notwendig, Form und Abmessungen der Behandlungsart anzupassen. In nachstehendem Ausführungsbeispiel werden geeignete Maße angegeben; andere Abmessungen sind aber auch möglich.
  • Wenn man eine Flüssigkeit einem Hydrozyklon oder einer Wirbelkammer kontinuierlich und unter Druck zuführt, tritt in denselben eine Strömung auf, wobei die Flüssigkeit sich um die Achse des Hydrozyklons oder der -Wirbelkammer dreht; und zwar mit- einer Wirbelgeschwindigkeit, welche in der Nähe der Achse höher ist als an der Peripherie. Die dadurch erregten Schubkräfte verhüten, daß sich magnetisierte Partikeln ballen und dispergie#-ren bereits vorher geballte Partikeln. Wenn der Hydrozyklon und die Wirbelkammer außerdem dazu geeignete Abmessungen haben, wird das zugeführte Gemisch magnetisierter Partikeln hierin gleichfalls klassiert werden.
  • Es sei bemerkt, daß die Verwendung von Hydrozyklonen und Wirbelkammern zum Klassieren im allgemeinen bereits bekannt ist; auch ist bekannt, daß die Winkelgeschwindigkeit in der Nähe der Achse eines Hydrozyklons und einer Wirbelkammez größer ist als an der Peripherie.
  • Die Arbeitsweise nach vorliegender Erfindung wurde jedoch bisher nicht vorgeschlagen, obwohl sie eine einfache Lösung eines Problems ergibt, mit dessen Lösung man sich in den Erz- und Kohlenwäschen schon jahrelang beschäftigt hat.
  • In den Figuren (Fig. i Schema der Anlage, Fig. 2 Zyklon), in denen die Erfindung näher erläutert wird, stellt a: in Wasser suspendierten groben Magnetit dar, welcher durch die Rinne i der Kugelmühle 2 zugeführt wird. Das zermahlene Produkt wird im Sammelbehälter 3 aufgefangen und strömt anschließend durch die Ansaugleitung q. zur Pumpe 5, die das Gemisch durch die Leitung 6 zum Hydrozyklon 7 pumpt. Letzterer setzt sich aus einem zylindrischen Teil 8 und einem daran anschließenden konischen Teil 9 zusammen. Die Leitung 6 mündet tangential in den zylindrischen Teil B. Dieser wird abgeschlossen durch eine Platte io, welche ihrerseits von einem Rohr ii durchsetzt wird. Das zentral und axial angeordnete Rohr i i reicht bis in den geräumigsten Teil des Hydro,-zyklons hinein.
  • An dem engen Ende des konischen Teiles 9 befindet sich die Abfuhröffnung i2. Die feinen Partikeln verlassen den Hydrozyklon durch das Rohr i i, so daß bei b eine Suspension feinen Magnetits abgeführt wird. Die groben Partikeln verlassen den Hydrozyklon durch die Spitzenöffnung 12 und kehren über die Rinne i nach der Kugelmühle 2 zurück.
    Beispiel
    Der Hydrozyklon zum Klassieren von Magnetit
    hatte folgende Abmessungen:
    Durchmesser des zylindrischen Teiles 8 3.5o mm
    Höhe des zylindrischen Teiles: 8 ....... i4o mm
    Spitzenwinkel des konischen Teiles 9 . . 6o°
    Durchmesser der Zuleitung 6 . . . . . . . . . 70 mm
    Durchmesser des Abfuhrrohres ii . .. .. i5o mm
    Länge des Abfuhrrohres i i innerhalb des
    Hydrozyklons . . . . . . . . ...... 70 mm
    Durchmesser der Abfuhröffnung 12 .... 8o mm
    Der Zufuhrdruck war ö,5 atü. Unter diesen Verhältnissen betrug die Leistung des Hydrozyklons 6o m3 je Stunde.
  • Die Zufuhr zur Kugelmühle belief sich auf 300 kg frischen Magnetit je Stunde, wovon 5o o/o gröber waren als 25o Mikron, und weiter auf i2oo kg rezirkulierten Magnetit je Stunde (=grobe Fraktion aus dem Hydrozyklon). Die feine Fraktion b aus dem Hydrozyklon enthielt o,6 % Material, das gröber war als 6o Mikron. Die Menge Magnetit in Fraktion b, welche kleiner als 5 Mikron war, konnte nicht bestimmt werden, weil sich der Magnetit ballte; diese Menge war jedoch verhältnismäßig gering, was sich aus der niedrigen Viskosität der hergestellten Suspension ergab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Klassieren feinkörniger magnetisierter Partikeln, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Flüssigkeit suspendierten magnetisierten Partikeln kontinuierlich und unter Druck einem Hydrozyklon oder einer Wirbelkammer, welche dem Zweck entsprechende Abmessungen aufweisen, zugeführt werden. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 16q.583.
DEM10976A 1950-09-15 1951-09-14 Verfahren zum Klassieren feinkoerniger magnetisierter Partikeln Expired DE936741C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US936741XA 1950-09-15 1950-09-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE936741C true DE936741C (de) 1955-12-22

Family

ID=22240151

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM10976A Expired DE936741C (de) 1950-09-15 1951-09-14 Verfahren zum Klassieren feinkoerniger magnetisierter Partikeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE936741C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT164583B (de) * 1942-07-21 1949-11-25 Directie Van De Staatsmijnen Verfahren zur Trennung fester Stoffe von verschiedenem spezifischen Gewicht und verschiedener Korngröße in Fraktionen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT164583B (de) * 1942-07-21 1949-11-25 Directie Van De Staatsmijnen Verfahren zur Trennung fester Stoffe von verschiedenem spezifischen Gewicht und verschiedener Korngröße in Fraktionen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE878781C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Gemischen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse nach der Wichte
DE2152407A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Teilchen mittels eines Zyklons
DE1022532B (de) Verfahren zum Trennen fester Teilchen, wobei das zu trennende Gemisch zusammen mit einem fluessigen Trennungsmedium durch einen Hydrozyklon geleitet wird
DE936741C (de) Verfahren zum Klassieren feinkoerniger magnetisierter Partikeln
DE587293C (de) Verfahren zum Trennen fester, in einer Fluessigkeit suspendierter Stoffe
DE1257703B (de) Hydrozyklon zum Trennen von Feststoffen verschiedener Wichte aus einer Fluessigkeit
DE2539960A1 (de) Verfahren zur abtrennung und wiedergewinnung von kunststoffen aus kunststoffe enthaltenden abfaellen
DE897382C (de) Vorrichtung zur Trennung fester Teilchen verschiedenen spezifischen Gewichtes
DE1182161B (de) Zentrifugalflotationszelle
DE915561C (de) Vorrichtung und Verfahren zum Eindicken von Suspensionen und Emulsionen
DE802690C (de) Aufbereitung von Mineralien mittels Schwertrueben und unter Verwendung von Zyklonscheidern
DE1232891B (de) Vorrichtung zum Trennen von Feststoffen verschiedener Dichte, mittels Fliehkraft in Schwertruebe
DE826891C (de) Verfahren zur Trennung von Gemischen
DE807501C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen Gewichtes oder verschiedener Groesse
DE938362C (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen nach dem spezifischen Gewicht von Gemischen fester Teilchen in zwei Fraktionen mittels einer Trennungssuspension mit magnetischer Suszeptibilitaet
DE928520C (de) Verfahren zur Gewinnung von Staerke und Nebenprodukten aus Rohstoffen, wie Kartoffeln und Maniokawurzeln
DE806123C (de) Aufbereitung von Mineralien in einer Scheidungssuspension mit Hilfe von Zyklonen
DE974361C (de) Verfahren zur Regenerierung einer Schwertruebe aus magnetisierbarem Schwerstoff
DE1244387B (de) Anwendung des Flotationsverfahrens zur Trennung von unterschiedlichen Feststoffen bei der Trennung von Gummi und Fasern
DE912682C (de) Schwimm- und Sinkverfahren mittels Zyklonen
DE973815C (de) Verfahren zum Trennen von Gemischen von Feststoffen in zwei Fraktionen
DE915560C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen nach Setzgeschwindigkeit von in Fluessigkeit suspendierten Maisstaerke- und Eiweissteilchen
DE927201C (de) Trennung von Stoffgemischen in einem Zyklon
DE899931C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Klassierung von Gemischen nach Fallgeschwindigkeit im aufsteigenden Fluessigkeitsstrom
DE2239250A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum kontinuierlichen abtrennen von austauscherharzen unterschiedlicher dichte