DE937264C - Schnellkupplung fuer Rohre mit Bunden - Google Patents

Schnellkupplung fuer Rohre mit Bunden

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DE937264C
DE937264C DEG12223A DEG0012223A DE937264C DE 937264 C DE937264 C DE 937264C DE G12223 A DEG12223 A DE G12223A DE G0012223 A DEG0012223 A DE G0012223A DE 937264 C DE937264 C DE 937264C
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DE
Germany
Prior art keywords
coupling
collars
quick coupling
links
steel band
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Expired
Application number
DEG12223A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Langerbein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEWERK REUSS
Original Assignee
GEWERK REUSS
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Publication date
Application filed by GEWERK REUSS filed Critical GEWERK REUSS
Priority to DEG12223A priority Critical patent/DE937264C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE937264C publication Critical patent/DE937264C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/12—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members
    • F16L37/123—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members using a retaining member in the form of a wedge
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00—Flanged joints
    • F16L23/04—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned in the radial plane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Schnellkupplung für Rohre mit Bunden Zum Kuppeln von Rohren mit Bunden, insbesondere den Rohren der Blas- und Spülversatzleitungen von Grubenbetrieben od. dgl.. sind halbringförmige, mit einem U-Profil ausgeführte Kupplungselemente bekanntgeworden, welche um die gegeneinanderstoßenden Bunde herumgelegt und beim Kupplungsvorgang radial unter Vermittlung von Gelenklaschen gegen die Bunde angedrückt werden, wodurch sie an der Kupplungsstelle mit ihren inneren Schrägflächen die Bunde zusammenpressen. Diese halbringförmigen Kupplungselemente, auch Halbringschalen genannt, werden beim Anspannen der Kupplung auf Biegung beansprucht und müssen aus diesem Grunde besonders kräftig ausgeführt werden, so daß auch die Kupplung verhältnismäßig schwer wird. Dies ist aber ein Nachteil im Hinblick auf die schwierigen Arbeitsbedingungen unter denen das Verlegen bzw. Umlegen der Blasversatzleitungen im Untertagebetrieb stattfinden muß.
  • Ein wesentliches Ziel der Erfindung besteht darin, eine erhebliche Herabsetzung des Gewichtes der Rohrkupplung zu erreichen, ohne aber ihre Arbeits- und Wirkungsweise zu beeinträchtigen. Diese Aufgabe ist namentlich für unterirdische Grubenbetriebe von erheblicher Bedeutung, da die Rohre der Blasversatzleitung häufig, in der Regel sogar täglich ein- oder mehrmals unter Lösen und Wiederschließung der Kupplungen der einzelnen Rohrschüsse umgelegt werden müssen. Das Wesen der angemeldeten Erfindung besteht darin, die radial gerichtete Anpreßbewegung durch im wesentlichen nur auf Zug beanspruchte Kupplungselemente zu bewirken. Erfindungsgemäß sind zu diesem Zweck mehrere klaüenartige, von Biegebeanspruchungen in Umfangsrichtung der Bunde praktisch freie Kupplungsglieder, damit abwechselnde lediglich auf Zug beanspruchte Laschen und eine Spannvorrichtung kettenartig unter Bildung eines geschlossenen Kraftweges vereinigt.
  • Die einzelnen Kupplungsglieder können dabei gelenkig miteinander durch Laschen nach Art einer Gliederkette verbunden werden, wobei die Verbindungslaschen so angeordnet sind, daß sie außerhalb des Bereiches der Rohrbunde in der Kupplungsstellung bleiben und praktisch nur auf Zug beansprucht werden. Hierdurch läßt sich eine wesentliche Verminderung der kraftübertragenden Querschnitte gegenüber den bisher üblichen Rohrkupplungen mit halbringförmigen Kupplungsgliedern erreichen, die beim Kupplungsvorgang hauptsächlich auf Biegung beansprucht werden.
  • Eine besonders einfache Verwirklichung des Erfindungsgedankens besteht darin, die Kraftübertragung von der Spannvorrichtung auf die mit U-Profil ausgeführten Kupplungsglieder durch ein biegsames Stahlband od. dgl. zu bewirken, welches ungeteilt um die Kupplungsstelle herumläuft und dessen- Enden an der Spannvorrichtung befestigt sind. Diese Erfindungsform hat den wesentlichen Vorteil; daß Gelenk- bzw. Lagerstellen vermieden und dadurch das Gewicht der Schnellkupplung noch weiter herabgesetzt werden kann. Ein weiterer Vorteil dieser Erfindungsform besteht darin, daß das zur Übertragung der Zugkräfte dienende Stahlband gleichzeitig als Öffnungsfeder ausgebildet ist, welche die U-förmigen Kupplungsklammern nach dem Lösen der Spannvorrichtung von den Bunden abhebt, so daß das angekuppelte Rohr frei herabfallen kann.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung der Kupplung weist gegenüber den bekannten Kupplungen mit Halbringschalen einen wichtigen fertigungstechnischen Vorteil auf. Blasversatzkupplungen werden durchweg im Gesenkschmiedeverfahren hergestellt. Erfahrungsgemäß ist aber die Herstellung keiner Gesenkschmiedestücke erheblich leichter als die Herstellung großer Stücke. Da die Kupplungsglieder nach der Erfindung im Vergleich zu den bisher üblichen Halbringschalen ganz erheblich kleiner sind, können sie einfacher und woMfeilerhergestellt werden als die bekannten Halbringschalen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Querschnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Schnellkupplung und Fig. -2. einen senkrechten Längsschnitt gemäß Linie II-II der Fig. i ; Fig. 3 zeigt teils in Ansicht und teils im Schnitt Schnitt eine ändere Ausführungsform der Erfindung, und Fig: 4 schließlich ist ein senkrechter Schnitt der Kupplung nach Fig. 3.
  • Die in Fig. i und 2 dargestellte Rohrschnellkupplung dient zur Verbindung der beiden Rohrschüsse i und 2, die mit Bunden 3 bzw. 4 versehen sind. Die Ausführungen der Bunde kann an sich beliebig sein. Es ist zweckmäßig, sie mit einer Weichdichtung zu versehen, die nach Gegeneinanderpressen der Bunde bis zur flächigen Anlage an den Stirnseiten den erforderlichen -maßdichten Abschluß sichert.
  • Zum Gegeneinanderpressen der Bunde wendet die dargestellte Kupplung 4 im Profil etwa U-förmige klammerartige Glieder 5 an. Die Flanken 6 sind mit schräger Innenfläche ausgeführt. Werden die Kupplungsglieder radial gegen die Rohrbunde 3, ..4 gedrückt, so werden die Bunde durch die Schrägflächen der Flanken 6 gegeneinandergepreßt, wie aus Fig. 2 ohne weiteres ersichtlich.
  • Die Kupplungsglieder 5 haben nach außen gerichtete Flanken 7, in welchen Zapfen 8 befestigt sind. An den Zapfen 8 sind schwenkbar die Kraftübertragungsglieder 9 befestigt, die bei der dargestellten Ausführungsform aus einem geschlossenen Flächstahlband od. dgl. bestehen.
  • Das eine Kupplungsglied 5' ist mit vergrößerten äußeren Flanken io ausgestattet, die einerseits einen Gelenkzapfen 8 tragen und andererseits einen Schlitz i i besitzen, welcher von dem Spannkeil 12 durchsetzt wird. Der Spannkeil 12. liegt im Bereich der Höhlung des einen verlängerten Verbindungsgliedes 13. Wenn der Keil 12 in den Schlitz i i eingetrieben wird, führt er eine Relativbewegung zwischen dem Kraftübertragungsglied 13 und den Flanken io des Kupplungsteiles 5' herbei, wodurch die Kupplungsglieder 5 entsprechend gegen die Bunde 3, 4 angepreßt werden.
  • Wie aus Fig. i ersichtlich, werden bei dem Kupplungsvorgang die Teile 9 und 13 praktisch nur auf Zug beansprucht, sie können infolgedessen vergleichsweise leicht ausgeführt werden.
  • Um die Kupplung zu lösen, wird der Keil 12 beispielsweise in Richtung - des Pfeiles 14 zurückgeschlagen, so daß sein schmaleres Ende 15 in den Bereich des Schlitzes ii gelangt. Die Kupplung - wird dann durch Blattfedern 16, die mittels Schrauben 17 an den Kupplungsteilen 5 befestigt sind, auseinandergespreizt bzw. so. weit geöffnet, d'aß die Bunde 3, 4 der Rohre aus dem Bereich der Kupplungsglieder 5 bewegt werden können.
  • Vorteilhaft wird der eine innere Vorsprung 6 der Kupplungsteile 5 größer ausgeführt als der andere Vorsprung 6. Hierdurch wird erreicht, daß die Kupplung von dem einen Rohr; etwa dem Rohr 2, nicht ungewollt in geöffnetem Zustand abgenommen werden kann, während das Röhr i bzw: dessen Bund 3 frei gegeben wird.
  • Um die Kupplung in diesem Falle vom Rohr 2 zu lösen, wird der Keil 1z nach Entfernen des Sperrgliedes 18 ganz aus dem Schlitz i i zurückgezogen, so daß die ganze Kupplung nach Art einer Gliederkette auseinandergeschwenkt werden kann.
  • Bei. der Ausführungsform nach Fig. 3. und 4 sind die Kupplungsteile 5. hzw. 5' durch ein biegsames Stahlband 2o miteinander verbunden. Das Stahlband 2o kann die Kupplungsteile i i mit seitlichen Lappen 21 umfassen und mit an den Kupplungsteilen durch eine Schraube 22 od. dgl. befestigt werden. Die Ausführung des Stahlbandes 2o ist derart, daß eine federnde Relativbewegung gegenüber den Kupplungsteilen 5 möglich ist. Der Vorteil ist hier, daß besondere Gelenke bzw. Gelenkbolzen fortfallen.
  • Die an dem Kupplungsteil 5' vorgesehene Spannvorrichtung besitzt einen Keil 23, der in einem Schlitz der äußeren Wange des Kupplungsteiles 5' verschiebbar ist. Der Keil 23 durchsetzt eine Höhlung einer Führungshülse 2q., an deren einer Seite mittels Schraube 25 das eine Ende 26 des Stahlbandes 2o befestigt ist.
  • Das andere Ende 27 des Stahlbandes ist in einem Schlitz des Bodens 28 des Teiles 5 festgelegt, etwa mittels Stift 29.
  • Durch Bewegung des Keiles 23 kann ähnlich, wie in der Ausführungsform nach Fig. i und 2 beschrieben, das Stahlband 2o verkürzt oder verlängert und entsprechend die Kupplung geschlossen oder geöffnet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnellkupplung für Rohre mit Bunden, insbesondere für Blas- und Spülversatzleitungen von unterirdischen Grubenbetrieben od. dgl., mit im wesentlichen U-förmigen Kupplungselementen, welche beim Kupplungsvorgang radial unter Vermittlung von Gelenklaschen gegen die Bunde angedrückt werden und dadurch mit ihren inneren Schrägflächen die Bunde gegeneinanderpressen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere klammerartige, von Biegebeanspruchungen in Umfangsrichtung der Bunde praktisch freie Kupplungsglieder, damit abwechselnde lediglich auf Zug beanspruchte Laschen und eine Spannvorrichtung kettenartig unter Bildung eines geschlossenen Kraftweges vereinigt sind.
  2. 2. Schnellkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kupplungsglied (5') beiderseits mit nach außen gerichteten Wangen (io) versehen ist, deren Schlitze (i i) von dem Spannkeil (12) durchsetzt wird.
  3. 3. Schnellkupplung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungsglieder (9) unter der Einwirkung von Federn (16) stehen, welche die Kraftübertragungsglieder beim Lösen der Kupplung nach außen schwenken. q..
  4. Schnellkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (5) durch ein biegsames Stahlband (2o) miteinander und mit der Spannvorrichtung verbunden sind.
  5. 5. Schnellkupplung von Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (2o) ini Bereich der Kupplungsglieder (5) seitliche Lappen (21) hat, welche die Kupplungsglieder teilweise umfassen.
  6. 6. Schnellkupplung nach Anspruch q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des biegsamen Stahlbandes (äo) an dem die Spannvorrichtung tragenden Kupplungsglied (5') befestigt ist, während das andere Ende des Stahlbandes an einer Hülse (2q.) befestigt ist, die von dem Spannkeil (23) durchsetzt wird. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 645 605, 412 i86.
DEG12223A 1953-07-16 1953-07-16 Schnellkupplung fuer Rohre mit Bunden Expired DE937264C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3214202A (en) * 1962-06-22 1965-10-26 Valentine J Maychark Quick acting pipe coupling
EP0043593B1 (de) * 1980-07-09 1985-03-27 Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Einrichtung zum Verbinden zweier Flansche

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB412186A (en) * 1932-12-19 1934-06-19 Victaulic Company Ltd Improvements in or relating to pipe joints
GB645605A (en) * 1948-11-15 1950-11-01 Ml Aviation Co Ltd Improvements relating to pipe couplings

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