DE93884C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/06—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric generators; for synchronous capacitors
- H02H7/062—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric generators; for synchronous capacitors for parallel connected generators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Dynamomaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1897 ab.
Bei der Ausschaltung von Dynamomaschinen wird bei der Unterbrechung des Feldstromkreises
eine elektromotorische Kraft in den Feldspulen inducirt, deren Spannung häufig um ein Mehrfaches gröfser als die des normalen
Stromes selbst ist; hierdurch kann sehr leicht die Isolation der Spulen zerstört werden. Wenn
die Maschinen sehr grofs und vielpolig sind, ist dieser schädliche Stofs oft sehr stark und
man hat z. B. durch Einschaltung von Glühlampen versucht, die so erzeugte elektrische
Energie unschädlich zu machen; diese Methode hat sich jedoch als unzureichend, erwiesen.
Die vorliegende Erfindung, die in der beiliegenden Zeichnung durch ein Schaltungsschema
veranschaulicht ist, giebt ein einfaches Mittel, um den Feldmagnetismus allmälig zu schwächen
und auf diese Weise den Stofs beim Abschalten zu vermeiden.
Von den Wechselstrommaschinen a a1 mit
den Armaturen e e1 werden die Leitungen f
des Verbrauchsstromkreises gespeist. Die Stromstärke der Feldmagnetspulen d ist durch
einen Widerstand r regelbar; sie erhalten ihren Erregerstrom aus der Gleichstrommaschine b
durch die Leitungen m n. (In der Zeichnung sind nur zwei Maschinen angedeutet, jedoch
ist naturgemäfs die Einrichtung nicht auf diese Zahl beschränkt.) Die Feldmagnete einer
Hülfsmaschine c werden von der Erregermaschine b durch zwei besondere Leitungen
mit zweipoligem Ausschalter i erregt. Die Armatur c1 dieser Maschine ist durch einen
veränderlichen Widerstand 0 mit den Leitungen /Z1 in Verbindung; auf ihrer Achse sitzt ein
Schwungrad c2, in punktirten Linien angedeutet.
Diese Schaltung wirkt nun in folgender Weise: Soll die Maschine α ausgeschaltet
werden, so wird der Schalter z, der während des Betriebes offen ist, geschlossen und damit
werden die Feldmagnete der Hülfsmaschine c erregt; hiernach wird der Schalter g1 geschlossen
und infolge dessen die Armatur c1 mit dem Feldstromkreis d der Maschine α parallel geschaltet.
Sobald der Motor c seine gröfste Geschwindigkeit erreicht hat, werden durch
Oeffnen des Schalters g die Feldmagnete d
von ihrer Erregermaschine b getrennt. Die jetzt nur durch ihre lebendige Kraft sich
drehende Armatur c1 in dem magnetischen Felde von c wirkt nun als Generator und
sendet einen Strom durch die Feldspulen d von nahezu gleicher Spannung und derselben
Richtung, wie der Erregerstrom war.
Da nun die Geschwindigkeit der Armatur c1
heruntergeht, weil die Antriebskraft fehlt, so wird der Feldmagnetismus langsam schwächer
werden und hierdurch eine plötzliche schädliche Stofswirkung verhindert.
Die Hülfsmaschine c könnte auch durch eine Sammelbatterie erregt werden; denn das Wesen
der Erfindung besteht in der Anwendung einer elektromotorischen Kraft, welche nach Abschaltung
des Erregerstromkreises durch die
Feldspulen einen Strom von derselben Richtung wie der Erregerstrom schickt, wobei die elektromotorische
Kraft allmälig auf Null sinkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherungseinrichtung für Unterbrechung des Feldstromkreises (a) von parallel geschalteten Dynamomaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Feldstromkreis vor der Abschaltung von der Erregermaschine (b) über den Anker einer besonders erregten Hülfsmaschine geschlossen wird, welche dann als Motor anläuft, nach Abschaltung der Felderregung (b) aber als Stromerzeuger weiter läuft, dessen Stromstärke mit'dem Verbrauch der lebendigen Kraft allmälig auf Null zurückgeht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93884C true DE93884C (de) |
Family
ID=365278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93884D Active DE93884C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93884C (de) |
-
0
- DE DENDAT93884D patent/DE93884C/de active Active
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