DE939202C - Verschiebevorrichtung fuer Walzenstrassen - Google Patents

Verschiebevorrichtung fuer Walzenstrassen

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DE939202C
DE939202C DEM19082A DEM0019082A DE939202C DE 939202 C DE939202 C DE 939202C DE M19082 A DEM19082 A DE M19082A DE M0019082 A DEM0019082 A DE M0019082A DE 939202 C DE939202 C DE 939202C
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DE
Germany
Prior art keywords
ruler
rollers
shifting device
secured
support
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Expired
Application number
DEM19082A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Becker
Erich Howahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Sack GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Sack GmbH
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Publication date
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Publication of DE939202C publication Critical patent/DE939202C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/14Guiding, positioning or aligning work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Verschiebevorrichtung für Walzenstraßen An Walzenstraßen, insbesondere an Block- und Brammenstraßen, werden Verschiebevorrichtungen, sogenannte Verschiebelineale, verwandt, die die Aufgabe haben, das über einen Rollgang od. dgl. bewegte Walzgut seitlich auf diesem so zu verschieben, daß es in die richtige Lage zu den Walzen bzw. den Walzkalibern gelangt und richtig in die Kaliber einläuft. Die Bewegung solcher Lineale erfolgt meist durch Zahnritzel und Zahnstangen. Die Verschiebelineale sind im Betrieb sehr starken Stößen ausgesetzt. Soweit diese Beanspruchungen durch Richten des Walzgutes und durch Aufeinanderprallen der Lineale selbst entstehen, kann man ihnen durch entsprechend kräftige Bauweise oder auch durch den Einbau federnder Elemente Rechnung tragen. Es muß aber erfahrungsgemäß auch mit dem Auftreten von Kräften gerechnet werden, die die Lineale in anderer Weise beanspruchen als der normale Betrieb. So kann. es z. B. vorkommen, daß durch Schieflaufen eines aus einem Walzgerüst austretenden Blockes infolge ungleichmäßiger Erwärmung oder durch Aufspleißen des Stabkopfes infolge fehlerhaften Gusses der Block gegen die Stirnkante eines der Lineale anläuft. Das Lineal wird dabei aus seinen Führungen herausgerissen, wodurch selbst bei stärkster Bauweise schwere Zerstörungen auftreten können. Längere Betriebsunterbrechungen sind die Folge. Meist sind größere, kostspielige Instandsetzungsarbeiten erforderlich, um das Lineal wieder betriebsfertig zu machen. Man hat schon versucht, diesem Mißstand dadurch zu begegnen, daß man das Lineal mit seinem hinteren Ende in einem Kugelgelenk lagerte, das ein freies Schwenken in senkrechter und horizontaler Richtung gestattet. Auf diese Weise kann das Lineal seitlich und nach oben ausweichen oder schwenken, falls ein Block gegen seine Stirnkante anläuft. Der Kugelzapfen selbst ist bei diesen Einrichtungen in einem Schlitten gelagert, der mit dem Lineal hin und her geht und auch das Antriebselement, im allgemeinen zwei Zahnstangen, trägt. Diese Bauart ist 'aber durch den zusätzlich erforderlichen Schlitten sehr teuer und durch den empfindlichen Kugelzäpfen schweren Stößen nicht einmal gewachsen.-Weiter sind Verschiebelineale bekannt, bei denen das eigentliche Lineal an einer Traverse in einer sich in Förderrichtung des Rollgangs erstreckenden Gleitführung gelagert und durch Abscherbolzen gegen ungewollte Längsverschiebung gesichert ist. Da bei derartigen Anordnungen die Traverse nebst der Gleitführung sich über die nahezu volle Länge des Lineals erstrecken müssen, erfordern sie einen hohen Aufwand an Material und sind infolgedessen sehr schwer und teuer.. Zudem sind Gleitführungen sehr anfällig für Störungen im rauhen Betrieb. Zudem liegen sowohl die Gleitführungen wie die Abscherbolzen in der Förderbahn des Walzwerks, so daß nach Abscheren der Bolzen das Wiedereinrichten des Lineals und das Einsetzen neuer Bolzen die Stillsetzung des Walzwerks erfordern.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Verschiebelineal, das zwar gleichfalls durch einen Abscherbolzen gegenüber seiner Abstützung gesichert ist, bei dem aber das Lineal im Ganzen uni eine außerhalb des Rollgangs liegende senkrechte Achse schwenkbar und zugleich um eine waagerechte Achse aus der Förderbahn des Rollgangs aushebbar ist und der gleichfalls außerhalb des Rollgangs angeordnete Abscherbolzen im normalen Betrieb lediglich das Verschwenken des Lineals um die vertikale Achse verhindert.
  • Im einzelnen schlägt die Erfindung vor, bei einer Verschiebevorrichtung - für Walzenstraßen mit einem quer zu, einer Förderbahn und längs verschieblich auf Stützrollen gelagerten und durch Zahnstangenantrieb beweglichen Lineal den Zahnstangenantrieb und wenigstens ein das Lineal abstützendes Rollenpaar mit den zugeordneten Niederhalterollen auf einem um eine senkrechte Achse drehbar auf dem Verschiebebock angeordneten Drehlagerbock zu lagern und diesen Drehlagerbock gegen Verdrehung um seine Achse durch einen Bolzen zu sichern, der nach Stärke und Materialauswahl so bemessen ist, daß er gegenüber normaler Betriebsbelastung den Drehlagerbock in seiner Lage hält, bei Auftreten stärkerer, gegen die Stirnkante des Lineals gerichteter Kräfte aber abgeschert wird. Das nach dem Abscheren des Bolzens frei schwenkbare Lineal kann dem Seitendruck ausweichen. Außerdem ist das Lineal in seiner Führung so gehalten, daß es mit seinem vorderen Ende angehoben werden kann, ohne aus seiner Führung ausgehoben zu werden. Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die dem rückwärtigen Stützrollenpaar zugeordneten Niederhälterollen, die ein Ausspringen der am Lineal vorgesehenen Zahnstangen aus den Antriebsritzeln verhindern, nach rückwärts so weit außerhalb des Abstandes zwischen dem vorderen und dem rückwärtigen Stützrollenpaar angeordnet sind, daß sie ein Anheben des vorderen Linealteils nicht behindern.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht des Lineals in Walzrichtung gesehen, Abb. 2 eine Ansicht des nach oben ausgewichenen Lineals, Abb. 3 eine Draufsicht auf das Lineal in Arbeitsstellung, Abb. q. eine Draufsicht während des Anstoßes des Walzgutes an eine Linealkante.
  • Das Lineal i ruht mit seinen Holmen i" und ib auf den Tragrollenpaaren 2 und 3. Zwei Zahnstangenritzel besorgen über zwei Zahnstangen die hin-und hergehenden Bewegungen des Lineals quer zur Förderbahn B. Die Zahnstangenritzel sind in dem Verschiebebock4 gelagert. Die Niederhalterollen 5, die- ebenso wie die Stützrollen 2, 3 in Wälzlagern lafen, verhindern ein Ausweichen des hinteren Linealteiles nach oben, so daß ein Ausspringen der Zahnstangen aus den Ritzelzähnen verhindert ist. Die unteren Rollen 3 und 5 sind in einem Drehlagerbock 6 gelagert, der seinerseits um eine senkrechte Achse drehbar auf dem Verschiebebock q. gehalten ist. Während des normalen Betriebes wird der Drehlagerbock 6 durch einen Abscherbolzen 7 in seiner Arbeitslage gesicherf. Treten starke seitliche Schubkräfte auf, wird der Bolzen 7 abgeschert und das Lineal kann mitsamt seiner Führung ausschwenken. Dadurch, daß die Niederhalterollen 5 gegenüber den Tragrollen 3 etwas nach hinten versetzt sind, kann der vordere Teil des Lineals, wie Abb.2 zeigt, auch nach oben ausweichen. Müßte aus irgendeinem Grunde der Rollgang 8 einmal überholt werden oder eine Röllgangrolle herausgenommen werden, kann man das Lineal ohne jede Demontagearbeit mit Hilfe eines Kranes anheben und über den Rollgang hinweg zwischen den hinteren Stütz- und Niederhalterollen herausziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschiebevorrichtung für Walzenstraßen mit einem quer zu einer Förderbahn und auf einem Verschiebebock längs verschieblich auf Stützrollen gelagerten und durch Zahnstangenantrieb bewegbaren Lineal, das durch Abscherbolzen gegenüber seiner Abstützung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnstangenantrieb und wenigstens ein das Lineal abstützendes Rollenpaar mit den zugeordneten Niederhalterollen auf einem um eine senkrechte Achse drehbar auf dem Verschiebebock angeordneten Drehlagerbock gelagert sind, der gegen Verdrehung um seine Achse durch einen Bolzen gesichert ist, der nach Abmessungen und Werkstoffauswahl geeignet ist, den Drehlagerbock gegenüber normalen Betriebsbelastungen in seiner Lage zu halten, bei Auftreten stärkerer, gegen die Stirnkante des Lineals wirkender Kräfte aber abgeschert wird. a. Verschiebevorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die dem rückwärtigen Stützrollenpaar zugeordneten Niederhalterollen so weit außerhalb des Abstandes zwischen dem vorderen und dem rückwärtigen Stützrollenpaar angeordnet sind, daß sie ein Anheben des vorderen Linealteiles nicht behindern. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 900 443.
DEM19082A 1953-06-27 1953-06-27 Verschiebevorrichtung fuer Walzenstrassen Expired DE939202C (de)

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DEM19082A DE939202C (de) 1953-06-27 1953-06-27 Verschiebevorrichtung fuer Walzenstrassen

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DEM19082A DE939202C (de) 1953-06-27 1953-06-27 Verschiebevorrichtung fuer Walzenstrassen

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DE939202C true DE939202C (de) 1956-02-16

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ID=7297886

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DEM19082A Expired DE939202C (de) 1953-06-27 1953-06-27 Verschiebevorrichtung fuer Walzenstrassen

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DE (1) DE939202C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900443C (de) * 1944-05-20 1953-12-28 Siemag Vertriebsgesellschaft M Kant- und Verschiebevorrichtung fuer Walzwerke

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900443C (de) * 1944-05-20 1953-12-28 Siemag Vertriebsgesellschaft M Kant- und Verschiebevorrichtung fuer Walzwerke

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