DE93977C - - Google Patents

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DE93977C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/022Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using mechanical signalling device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21: Elektrische Appara
Vorliegende Erfindung betrifft einen Zeitmesser, welcher so construirt ist, dafs das Uhrwerk mit dem Augenblick, in welchem man das Gespräch beginnt und man den Zeiger auf Null stellt, zu laufen beginnt, indem mit dem Zurückdrehen des Zeigers die Uhrfeder aufgezogen, der Hemmhebel ausgelöst und das Hemmrad, die sogenannte Unruhe, angestofsen wird, wobei die genaue Nullstellung des Zeigers durch Anordnung eines Anschlagstiftes und durch indirecte Sperrung des Antriebrades erzielt wird. Die Einrichtung des neuen Apparates ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: ■
Fig. ι eine Vorderansicht des Werkes,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gesperres,
Fig.. 3 eine Seitenansicht des Hammerantriebes und
Fig. 4 eine Ansicht der Einrichtung zum Anstofsen des Hemmrades.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Uhrfeder α einerseits an der Achse b des Antriebrades c, andererseits an einem an der Platine sitzenden Stift s befestigt. Die durchgehende Achse b trägt über dem Zifferblatt den Zeiger d, der gleichzeitig als Aufziehhebel dient. Bei gewöhnlichen Uhren sitzt das Antriebrad lose auf der Federachse und wird durch ein mit letzterer verbundenes Sperrrad gesperrt; bei vorliegendem Zeitmesser, bei dem das Antriebrad genau auf dem Nullpunkt gesperrt werden mufs, ist eine Neueinrichtung getroffen, die darin besteht, dafs man ein einen gröfseren Weg als das Rad c zurücklegendes Rad sperrt, zu welchem Zweck der auf der Achse des Zwischengetriebes sitzende und in Verbindung mit einem Sperrrädchen g stehende Trieb f lose auf die Achse aufgeschoben ist, während das Zwischenrad h eine Klinke i trägt, so dafs es nur bei Abwickelung der Uhrfeder mitgenommen wird, beim Aufziehen der Feder aber stehen bleibt. Aufserdem trägt die Achse b noch eine Nase k, welche den in die' Unruhe eingreifenden und durch einen Stift / von aufsen zu bethätigenden Hemmhebel m bei erreichter Nullstellung des Zeigers d aushebt und das Hemmrad η freigiebt. Endlich ist ein von der Achse b ausgehender Stift 0 dazu vorgesehen, um den auf der Unruhachse ρ sitzenden aufgebogenen Stift r ein Stück weit mitzunehmen und dann plötzlich loszulassen, so dafs die Unruhe zu spielen und das Werk zu gehen anfangen mufs, falls das OeI etwas eingedickt oder die Unruhe beim Ablauf des Werkes auf einer ungünstigen Stelle stehen geblieben sein sollte. Damit dieser Stift 0 beim Vorwärtsdrehen der Achse b nicht hinderlich wird, läuft er auf eine über dem aufgebogenen Stift r stehende, etwas gekrümmte Zunge t der Platine (siehe Fig. 4) auf und fällt, da er federt, nach Zurücklegung eines entsprechenden Weges wieder herunter.
Der Hammer u für die Glocke ν wird durch einen Federhebel n>, welcher von den in bestimmter Stellung und Folge am Antriebrad c angeordneten Stiften χ angerissen wird, aufgezogen und mittelst einer Feder y zurückgeschnellt. Die Stifte χ sind schräg gefeilt, so dafs sie beim Zurückdrehen des Rades unter dem Federhebel n> durchschlüpfen, beim Vorwärtsdrehen den letzteren jedoch mitnehmen. Durch die bestimmte Versetzung der Stifte χ
giebt der Zeitmesser zur gewünschten Zeit ein Glockensignal; aufserdem kann man die Gesprächszeit auf dem Zifferblatt ablesen und die Zeit markiren, indem man in jeder Secunde das Werk von aufsen durch Niederdrücken des Knopfes % und somit den Hemmhebel m abstellen kann. Der Umlaufweg des Zeigers d wird durch am Gehäuse sitzende Stifte q begrenzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zeitmesser, dessen Triebfeder durch Zurückdrehen des Zeigers auf Null aufgezogen wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Stiftes auf der Zeigerachse, der beim Aufzug der Achse der Unruhe mittelst eines Drahtstiftes r einen Anstofs giebt, während er beim Ablauf des Werkes auf eine Zunge aufläuft, sowie durch die Anordnung einer Nase k auf der Federachse b zur Auslösung des die Unruhe hemmenden Hebels in, wobei eine genaue Nullstellung dadurch erreicht wird, dafs nicht die Aufziehachse b, sondern ein schneller laufender Trieb f durch eine Klinke i und Sperrrad g arretirt wird, während pünktliche Glockensignale dadurch erreicht werden, dafs die Anreifsstifte χ für den Hammer η auf dem Antriebrad sitzen und schräg gefeilt sind, so dafs der federnde Anreifshebel n> beim Aufziehen darübergleiten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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