DE939955C - Elektrolytische Zelle fuer die Gewinnung von Mangan - Google Patents

Elektrolytische Zelle fuer die Gewinnung von Mangan

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DE939955C
DE939955C DEE8667A DEE0008667A DE939955C DE 939955 C DE939955 C DE 939955C DE E8667 A DEE8667 A DE E8667A DE E0008667 A DEE0008667 A DE E0008667A DE 939955 C DE939955 C DE 939955C
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DE
Germany
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catholyte
chamber
container
cell
common
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Expired
Application number
DEE8667A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Carl Carosella
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Linde Canada Inc
Original Assignee
Electric Furnace Products Co Ltd
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Publication date
Application filed by Electric Furnace Products Co Ltd filed Critical Electric Furnace Products Co Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions or iron group metals, refractory metals or manganese
    • C25C1/10—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions or iron group metals, refractory metals or manganese of chromium or manganese

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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Elektrolytische Zelle für die Gewinnung von Mangan Die Erfindung bezieht sich auf Zellen des sog. Kammertyps für die elektrolytische Gewinnung von Mängan.
  • Mit keiner der vielen bisher bekannten Zellen ist das Problem der Aufrechterhaltung eines gleichförmigen pH-Wertes in sämtlichen Katholytkammern bei gleichzeitiger Möglichkeit der wirksamen Entfernung von Anodenschlamm befriedigend zu lösen. Beispielsweise sind bei einer der bekannten Zellen lösungsdurchlässige Beutel um die Kathoden vorgesehen. Die Beutel hängen in einer gemeinsamen Anolytkammer und werden durch gesonderte Zellenleitungen mit Katholyt gespeist. Während der Anodenschlamm von allen Anoden am Boden der Anolytkammer anfällt, wo. er leicht entfernt werden kann, zeigt der Katholyt in den verschiedenen Katholytbeuteln das Bestreben, hinsichtlich des pH-Wertes im Verlauf der Elektrolyse zu schwanken, auf Grund von örtlichen physikalischen Unterschieden; als Ergebnis treten Schwankungen in der Schichtbildung bei den verschiedenen Kathoden in der Zelle auf.
  • Der Versuch, mit diesem Problem dadurch fertig zu werden, daB man einen gemeinsamen Katholyten vorsieht, in welchen Anolytbeutel eingetaucht wurden, welche die Anoden umgeben, befriedigte aber nicht, weil der Anodenschlamm das Bestreben zeigte, sich innerhalb der Beutel aufzuhäufen, so daB periodische Ausleerungen erforderlich waren, um den Schlamm zu beseitigen, der sonst gegebenenfalls unerwünschte Formänderungen, z. B. Verdrehungen oder Verwindungen sowie regelrechte Beschädigungen, wie z. B. ein Platzen oder Reißen des Beutels, verursachen könnte.
  • Das Ziel der Erfindung ist demgemäß auf eine .-elektrolytische Zelle zur- Gewinnung von Mangan gerichtet, aus der Anodenschlamm leicht entfernt werden kann und bei welcher der p11-Wert der verschiedenen Katholytkammern ahne weiteres einheitlich gehalten werden kann.
  • Insbesondere ist die vorliegende Erfindung auf eine elektrolytische Zelle für die Gewinnung von Mangangerichtet, bei der ein Behälter vorgesehen ist, in welchem eine Mehrzahl von Anoden und Kathoden hängen und Rahmen vorgesehen sind, die lösungsdurchlässige Diaphragmen tragen, die jede Kathode umgeben, um einzelne Katholytkammern zu schaffen, deren jede von einer gemeinsamen Anolytkarnmer getrennt ist. Nach der Erfindung sind die einzelnen Katholytkammern im Behälter mit verbindenden Kanälen, Leitungen od. dgl. versehen, mittels denen der Katholyt zwischen einer gemeinsamen Katholyt-Füllkammer und jeder einzelnen Katholytkammer umlaufen kann. Die Katholyt-Füllkammer kann entweder innerhalb des--Behälters oder außerhalb angeordnet sein, wobei die Verbindung mit Hilfe von entsprechend angeordneten Leitungen bewirkt werden kann.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus den Darstellungen sowie aus der folgenden Beschreibung zu entnehmen. Es zeigt Fig. i eine Aufrißansicht, zum Teil im Schnitt, einer elektrolytischen Zelle nach der vorliegenden Erfindung, Fig: 2 einen Endschnitt der Zelle längs der Linie 2-2 der Fig. i und Fig.3 eine vergrößerte Grundrißdarstellung, zum Teil im Schnitt, der Zelle nach der Linie 3-3 der Fig. i. Die Zelle i weist ein kastenartiges Gehäuse mit Seitenrahmen 2 aus Holz oder anderem Werkstoff, Bodenrahmen 3, eine Stütze oder einen Träger 4 und ein Futter oder eine Verkleidung 5 aus geeignetem' Metall oder anderem widerstandsfähigem Werkstoff auf: Die vertikale Scheidewand 6 teilt das Innere der Zelle i in zwei Kammern 7 und 8; die verhältnismäßig breite Kammer 8 ist am Boden mit einem Kammerträgerrahmen 9 ausgestattet, welcher die Kathodenkammern trägt. Die Diaphragmen =o teilen den oberen Teil -der größeren Kammer 8 in eine Mehrzahl von einzelnen Katholytkammern =i, die voneinander so getrennt sind, da.ß sich Zwischenräume 12 für die Einfügung von Anoden ergeben. Jede Katholytkammer steht durch eine vertikale Scheidewand 6 mit der Kammer 7 in Verbindung, die als gemeinsame Katholyt-Füllkammer dient. -Diese Verbindung wird durch mehrere Leitungen 13 und =4 bewirkt, welche den Katholyt zuführen und verbrauchten Katholyt aus jeder Katholytkammer wieder abführen.
  • Die Mehrzahl der einzelnen Katholytkammern sind geschlossene Kammern, die mit den übrigen Kammern 8 nur durch die Mehrzahl der Diaphragmen in Verbindung stehen. Die Mehrzahl der Anodenzwischenräume 12 zwischen den einzelnen Katholytkammern steht an ihren Seiten sowie am Boden mit dem übrigen Teil der Anolytkammer 8 in freier Verbindung. Infolgedessen wirkt der größere Teil der breiteren Kammer B als eine gemeinsame Anolytkammer, die mit jedem einzelnen Anodenzwischenraumzwischen den einzelnen Katholytkammern in Verbindung steht. Auf diese Weise kann Anodenschlanin,-der sich an den einzelnen: Anoden gebildet hat, frei zum Boden der Kammer B gelangen, von wo er leicht durch den unten beschriebenen Anolytabzug entfernt werden kann.
  • In jeder einzelnen der mehreren Katholytkammern hängt in Blattform eine Kathode 15 aus rostfreiem Stahl oder anderem entsprechendem Werkstoff, die in einem- Halter 1ö befestigt ist.
  • In jedem der einzelnen Anodenzwischenräume i2 hängt eine Anode aus einer Legierung aus 99 °i, Blei und 10/0 Silber oder aus einem entsprechenden anderen Werkstoff. Diese Anoden können eine beliebige Form, z. B.. die Form einer Stange haben, wie sie in der Zeichnung veranschaulicht wird. Dort ist ersichtlich, daß jede Anode eine Mehrzahl zylindrischer Stangen 17 aufweist, die vereinigt und in Haltern getragen sind und einen einheitlichen Anodenkörper- 18 bilden.
  • Nach der Zeichnung ist die Zelle mit einem Speisetrog i9 ausgestattet, durch den frischer Elektrolyt in die Zelle gelangt. Diese Zuleitung zur Zelle setzt sich dann durch Öffnungen 2o in die gemeinsame Katholyt-Füllkammer 7 fort. Ein Überlauf 21 hält den Katholytspiegel in gewünschter Höhe und sorgt für Umlauf der Katholytlösung, falls dies erwünscht ist.
  • Ein Überlauf 22 dient der Entfernung von verbrauchtem Anolyt aus der Anolytkammer. Dies wird dadurch bewirkt, daß der überfließende Anolyt aus dem Boden der Anolytkammer durch die vertikale Leitung 23 abgezogen wird, welche den Boden der Anolytkammer 8 und den Überlauf 22 verbindet.
  • Falls es erwünscht ist, den Anolyt oder den Anodenschlamm und den Katholyt aus der Zelle zu entfernen, ist dies durch die Benutzung des Abzugsrohres 24 für den Anolyt und des Rohres 25 für den Katholyt am Boden der Zelle möglich.
  • Für einen vollständigen Kreislaufvorgang wird die Zellenfüllung zur Zelle i durch den Fülltrog i9 bewirkt, von wo sie durch Öffnungen 2ö in die Katholyt-Füllkammer 7 gelangt. Ein Umlauf des Katholyten zwischen der Katholvt-Füllkammer und den einzelnen Katholytkammern wird durch die Gruppe der Einlaßöffnungen 13 und Auslaßöffnungen =4 bewirkt. Wenn der elektrolytische Prozeß vor sich geht, läßt man den Katholyten auf das Mangan in -der Kathodenkammer== fließen, von wo er durch die Diaphragmenio zu den Anodenzwischenräumen 12 der Anolytkammer 8 fließt. Anolyt läuft zwischen der Gruppe von Anoden- 1 zwischenräumen 12 und dem Rest der Kammer 8 um, ausgenommen denj enigem Teil der Kammer 8, der zur Gruppe der einzelnen - Katholytkammern =i gehört. Anolyt wird aus dem ganzen System durch die vertikale Kammer 23 und Überlaufmittel 22 in Mengen j entfernt, welche dem Zellenzufliffi äquivalent sind, der ständig der Zelle zugeführt wird.
  • Es wurde weiter gefunden, da.ß die oben beschriebene und in den Zeichnungen veranschaulichte Zelle eine einfache Lösung des Problems der Entfernung des Anodenschlammes bei gleichzeitiger einfacher Steuerung des pg-Wertes und der Mangankonzentration des Katholyten verwirklicht. Ersteres wird besonders einfach durch eine breitere Kammer unterhalb der Anodengruppe erreicht, während letzteres dadurch erreicht wird, daß eine gemeinsame Katholyt-Füllkammer vorgesehen wird, in welcher der pg-Wert sowie der Mangangehalt aller Zellenfüllösungen einfach wie eine einzige Lösung gesteuert werden kann.
  • Im folgenden ist ein Beispiel des Betriebes einer
    Zelle nach der vorliegenden Erfindung wiedergegeben.
    99 % Pb, 1% Ag,
    g Stangen, etwa 12 mm X etwa
    Anode.............. 970 mm,
    5 Anoden je Zelle.
    rostsicherer Stahl,
    Kathode . . . . . . . . . . . . zog cm X 56 cm X 1,5 mm,
    q. Kathoden je Zelle.
    Stromdichte, Anode.. 0,1q.09 Amp/cm2.
    Stromdichte, Kathode 0,048 Amp/cm2.
    Zellenspannung ..... 5,5 Volt.
    Mn: 34 bis 36 g/1,
    Füllösung . . . . . . . . . . . (NH4)2S01: 125 bis 145 g/1,
    S02: mehr als 0,1o g/1.
    Mn : 1o bis .12 g/1,
    (N H4) 2 S 04 : 145 bis 165 g/1,
    Katholyt . . . . . . . . . . . (errechnet aus dem Ammo-
    niakgehalt),
    . S02: mehr als 0,1o g/1.
    Mn: 1o bis 12 g/1,
    Anolyt . . . . . . . . . . . . . H2 S 04: 39 bis 46 g/l,
    (NH4)2S0,: 125 bis 145 9/1.
    Segeltuch (oder Leinwand)
    Diaphragma ........
    # bog 9/m2.
    Dauer der Elektrolyse 48 Stunden.
    Mn je Kathode .... 13,95 kg.
    Stromleistung ...... 650/,.
    Es ist selbstverständlich, daß die vorliegende Erfindung auch Einrichtungen umfaßt, bei welchen die gemeinsame Katholyt-Füllkammer gesondert und getrennt von dem übrigen Teil der kastenförmigen Zelle angeordnet ist und mit der Gruppe einzelner Katholytkammern über Leitungen in Verbindung steht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrolytische Zelle für die Gewinnung von Mangan, mit einem Behälter, in welchem eine Gruppe von Anoden und Kathoden hängt, und Rahmen zum Tragen von lösungsdurchlässigen Diaphragmen vorgesehen sind, die jede Kathode umgeben, so daß einzelne Katholytkammern gebildet werden, deren jede von einer gemeinsamen Anolytkammer getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Katholytkammern im Behälter mit Verbindungsleitungen ---ersehen sind, die einen Umlauf von Katholyt zwischen einer gemeinsamen Katholyt-Füllkammer und jeder einzelnen Katholytkammer bewirken.
  2. 2. Elektrolytische Zelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Katholyt-Füllkammer durch eine vertikale Scheidewand im Behälter gebildet ist, welche diese Kammer vom übrigen Teil des Behälters trennt, und Verbindungsmittel durch Einlaß und Auslaß in der Scheidewand vorgesehen sind.
  3. 3. Elektrolytische Zelle nach Ansprüchen 1 und2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Katholyt-Füllkammer gesondert zum Behälter vorgesehen ist und die Verbindungsmittel in Form von Rohrleitungen od. dgl. ausgeführt sind.
DEE8667A 1953-03-05 1954-03-05 Elektrolytische Zelle fuer die Gewinnung von Mangan Expired DE939955C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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