DE940152C - Butterfertiger mit festen Einbauten - Google Patents
Butterfertiger mit festen EinbautenInfo
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- DE940152C DE940152C DEA20677A DEA0020677A DE940152C DE 940152 C DE940152 C DE 940152C DE A20677 A DEA20677 A DE A20677A DE A0020677 A DEA0020677 A DE A0020677A DE 940152 C DE940152 C DE 940152C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J15/00—Manufacturing butter
- A01J15/04—Rotating or oscillating churns
- A01J15/08—Rotating or oscillating churns without beating equipment which is movable in respect of the churn wall
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM 8. MÄRZ 1956
A 20677 III j 45 g
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad der Butterfertiger mit festen Einbauten
zu erhöhen, d. h. den Butterungs- und Kneteffekt zu verbessern, ohne daß die Antriebsleistung
vergrößert zu werden braucht.
Um zusätzliche Querbewegungen des Rahmes beim Buttern bzw. der Butterrolle beim Kneten
hervorzurufen, hat man den Butterfertiger mit schräg zur Achse angeordneten, von den Böden
ausgehenden schaufeiförmigen Einbauten ausgerüstet. Diese Einbauten erstrecken sich nur über
einen Teil der Länge des Butterfertigers und haben infolgedessen nur eine kleine wirksame Oberfläche.
Nach der Erfindung ist die Oberflächenebene der z. B. durch Rohrgruppen gebildeten, sich über die
ganze Länge des Butterfertigers erstreckenden und gegen die Faß achse geneigten Einbauten verwunden.
Die Verwindung ist der Art, daß alle Verbindungslinien der Rohr- od. dgl. Mitten jeder
verwundenen Rohrgruppe, die durch verschiedene radiale Ebenen des Butterfertigers gelegt werden,
unter der gleichen Neigung zu einem gedachten Radius durch die Rohr- od. dgl. Gruppe liegen.
Dieser Winkel kann in Drehrichtung gesehen entweder positiv, negativ oder = 0 sein. Bei großen
Butterfertigern ist es zweckmäßig, den Winkel positiv auszuführen, d. h. das Rohrgitter eilt in
der Drehrichtung vor, wodurch die Fallhöhe der Butter und damit die auftretenden Schlagbeanspruchungen
herabgesetzt werden. Dagegen ist
es bei kleineren Butterfertigern zweckmäßig, diesen Winkel = ο oder sogar negativ auszuführen, d.h.
die Fallhöhe der Butter wird vergrößert, um die kleinen Butterfertigern und den dadurch bedingten
kleinen Durchmessern auftretenden Schwierigkeiten beim Kneten infolge zu geringer Fallhöhe
und dadurch zu geringer Knetwirkung zu beheben. Neben einer großen wirksamen Oberfläche erzielt
man durch die Verwindung der Einbausysteme
ίο einen verbesserten Kneteffekt, da die Butterrolle
außer bedeutenden Querbewegungen noch wirksame Relativbewegungen in sich ausführt und ihr
Ablösen vom verwundenen Gitter an den einzelnen Stellen entsprechend dem verschiedenen Winkel
zur Horizontalen zu verschiedenen Zeitpunkten und verschieden schnell vor sich geht, so daß die
Ablösebewegung einem Abwälzen nahekommt.
Durch dieses Prinzip des Abwälzens und die dadurch bewirkte zeitliche Streckung des Vorganges
sind die beim Kneten auftretenden Schlagbeanspruchungen beträchtlich verringert.
Die erwähnten Querbewegungen erreichen nach einer Ausführungsform der Erfindung ihr größtes
Ausmaß, wenn die aufeinanderfolgenden Gitter entgegengesetzt verwunden sind, so daß sich die
Butterrolle von einem Faßboden zum anderen und anschließend zurückbewegt.
Das Abwälzen der Butterrolle und damit die Knetwirkung wird noch verbessert, wenn man den
Abstand jedes Rohres von der Achse des Butterfertigers an beiden Böden verschieden macht, so
daß eine trapezförmige Projektionsfläche entsteht. Dazu erhalten die Gitter am Mantel des Butterfertigers
flächige Abschlußstücke.
Desgleichen ist der mit; diesen Einbauten erzielte Butterungseffekt verbessert, da wegen der großen
wirksamen Flächen große Mengen Rahm erfaßt werden, die durch die Verwindung zusätzliche
Quer- bzw. Relativbewegungen erfahren.
Die höchstbeanspruchten inneren Rohre bzw. Profilstäbe erhalten zweckmäßig einen besonderen.
Zuganker zur Aufnahme der Beanspruchungen und zur Abstützung der Faßböden.
An der der Tür des Butterfertigers gegenüberliegenden Stelle werden die Einbaurohre vorteilhaft
zur Aufnahme von Gegengewichten ausgebildet. Hierdurch werden die üblichen, bisher
außen auf dem Mantel des Butterfertigers angebrachten Gegengewichte entbehrlich, und der Butterfertiger
kann eine glatte Außenfläche erhalten, die sein Reinigen erleichtert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. ι den Aufriß eines Butterfertigers nach Fortnahme des vorn liegenden Mantelteiles,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. r,
Fig. 3 ein Schaubild, wobei der Übersichtlichkeit halber nur ein Gitter dargestellt ist, und
Fig. 4 eine Einzelheit.
Der Butterfertiger enthält neben einem einfachen ebenen Schlaggitter, von dem die fertige Butter bei
geöffneter Tür entnommen wird, zwei oder mehrere spiralig verwundene Einbausysteme aus Rohren
oder anderen Profilstäben.
Der dargestellte faßförmige Butterfertiger 5 enthält vier Einbauten 6, 7, 8, 9 in Form von nebeneinanderliegenden
Rohren und einem Abschlußstück 10. Die Rohrgruppe 9 bildet in bekannter
Weise ein einfaches, ebenes Schlaggitter. Die anderen Rohrgruppen sind verwunden, und zwar
die Rohrgruppe 6 entgegengesetzt zur Rohrgruppe/, und diese entgegengesetzt zur Rohrgruppe
8.
Wie Fig. 2 zeigt, ist der Radius T1 größer als
der Radius r2, während die Neigung der Verbindungslinien
der Rohrmitten mit einem Radius überall den gleichen Winkel α bildet.
Wie Fig. 4 zeigt, ist in die Röhre 11 ein Zuganker 12 eingezogen. Bei dem Rohr 13 ist ein Gewicht
14 eingebaut.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:. i. Waagerecht umlaufender Butterfertiger mit festen Einbauten in Form von Gruppen mit, Abstand nebeneinander angeordneter Rohre oder Profilstäbe, dadurch gekennzeichnet, daß die O'berflächenebene der Rohrgruppen verwunden ist.
- 2. Butterfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand jedes Rohres oder Profilstabes von der Achse des Butterfertigers an beiden Böden verschieden ist, so daß eine trapezförmige Projektionsfläohe entsteht.
- 3. Butterfertiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der TJmlaufrichtung aufeinanderfolgenden Rohrgruppen (6, 7, 8) entgegengesetzt verwunden sind.
- 4. Butterfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Rohre (ri) Zuganker (12) eingezogen sind.
- 5. Butterfertiger nach einem der Ansprüche 1bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der Tür des Butterfertigers gegenüberliegenden Rohre (13) zur Aufnahme von Gegengewichten (14) ausgebildet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA20677A DE940152C (de) | 1954-07-07 | 1954-07-07 | Butterfertiger mit festen Einbauten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA20677A DE940152C (de) | 1954-07-07 | 1954-07-07 | Butterfertiger mit festen Einbauten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940152C true DE940152C (de) | 1956-03-08 |
Family
ID=6924745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA20677A Expired DE940152C (de) | 1954-07-07 | 1954-07-07 | Butterfertiger mit festen Einbauten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940152C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153933B (de) * | 1961-04-06 | 1963-09-05 | Rudolf Hirsig | Butterfertiger |
-
1954
- 1954-07-07 DE DEA20677A patent/DE940152C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153933B (de) * | 1961-04-06 | 1963-09-05 | Rudolf Hirsig | Butterfertiger |
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