DE940231C - Schaltung fuer ein Telefonsystem mit Registerbetrieb und vorzugsweise Waehlern mit nur einer Bewegungsrichtung - Google Patents
Schaltung fuer ein Telefonsystem mit Registerbetrieb und vorzugsweise Waehlern mit nur einer BewegungsrichtungInfo
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- DE940231C DE940231C DEA16680A DEA0016680A DE940231C DE 940231 C DE940231 C DE 940231C DE A16680 A DEA16680 A DE A16680A DE A0016680 A DEA0016680 A DE A0016680A DE 940231 C DE940231 C DE 940231C
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Description
Die Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf Fernsprechsysteme mit Registerbetrieb, hat aber
besondere Vorteile bei solchen automatischen Systemen, bei denen Wähler mit nur einer Bewegungsrichtung
Verwendung finden bzw. ein Antriebsmagnet so gesteuert wird, daß er die Kontaktarme
des Wählers immer in einer Richtung vorwärts schaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einem Fernsprechsystem der beschriebenen Art
neue, leistungsfähigere Schaltungen als bisher für die Durchführung verschiedenartiger Fernsprechverbindungen zu schaffen.
Die Erfindung ergibt für Fernsprechsysteme der genannten Art einen vereinfachten und billigen
Wählerantrieb, bei welchem die verbindenden Schaltglieder beim Auflösen der Fernsprechverbindung
nicht in die normalen oder festen Ruhestellungen gesteuert werden, sondern in den gerade
gewählten Stellungen verbleiben, wobei die Kontaktarme an den bei der letzten Wahl angesteuerten
Kontaktlamellen liegenbleiben.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, in einem Fernsprechsystem der beschriebenen Art neue
Mittel zur Übertragung der mit der Nummernscheibe des rufenden Teilnehmeranschlusses eines
solchen Fernsprechsystems erzeugten und den gerufenen Teilnehmeranschluß des Fernsprechsystems
darstellenden Impulsreihen in Kennzeichnungsströme zu schaffen, die dem Wert der gewählten
Impulsreihen entsprechen und die einzelnen Stellungen der für eine gewählte Verbindung benutzten
Verbindungsglieder nach dem Wert der Kennzeichnungsströme vorbereitend charakterisieren, die
Verbindungsglieder zum Absuchen und Belegen veranlassen und die Verbindung vom rufenden zum
gerufenen Teilnehmeranschluß herstellen.
Die Erfindung bezieht, sich insbesondere auf solche Telefonsysteme mit Registerbetrieb, bei welchen
eine Speichervorrichtung unter Steuerung durch mindestens eine Wählimpulsfolge, die über
ankommende Leitungen in der Speichervorrichtung empfangen wird, eine Auswahl aus einer Mehrzahl
von signalerzeugenden Einrichtungen trifft, die geeignet sind, im Einklang mit dem Ziffernwert des
betrachteten Wählzeichens verschiedene Wechselstromsignale zu erzeugen, um einen von der ausgewählten
Signalerzeugungseinrichtung abgeleiteten Wechselstrom über einen für die Speichervorrichtung
zugänglichen Sprechweg zu übertragen.
Ihr besonderes kennzeichnendes Merkmal besteht darin, daß die durch das ausgewählte Wechselstromsignal
betätigten Mittel, insbesondere Relaiseinrichtungen, einzeln einem Wähler zugeordnet
und an den Sprechweg angeschlossen sind und daß die Kontaktarme des Wählers durch eine elektrische
Markierung eingestellt werden, welche einer Kontaktbank des Wählers unter Steuerung durch die
auf den Wechselstrom ansprechenden Mittel aufgeprägt wird, um den Sprechweg selektiv weiter-·
zuschalten.
An sich ist es bereits bekannt, in Vielfrequenzen-Systemen die Nummernkennzeichen eines gerufenen
Teilnehmers von einer Registriereinrichtung in einer Ursprungsstation bis zu einer Registriereinrichtung
in der Zielstation durch selektive übertragung z. B. zweier von fünf Frequenzen für jede
Ziffer der Zählenkennung zu übermitteln. Dabei wird eine gemeinsame Markierungseinrichtung im
Einklang mit der am Empfangsort aufgezeichneten Registrierung eingestellt, und es werden durch den
gemeinsamen Markierer die üblichen Wählschalter der verschiedenen Stufen über Nebenschluß verbindungen
gesteuert.
Im Gegensatz zu diesem bekannten System mit Nebenschlußprinzip benutzt die Erfindung die
Geradeaussteuerüng der Gesprächsschalter von der Registrierung oder dem Zeichensender aus mit
Hilfe des Sprechweges auf dem ganzen Wege bis zum Sprechschalter. Genauer gesagt, werden die
verschiedenen Sprechschalter unmittelbar durch Markierungspotentiale gesteuert, die an die zugehörigen
Bankkontakte durch auf Wechselstrom selektiv ansprechende Einrichtungen angelegt werden,
die dem einzelnen Sprechschalter zugeordnet sind.
Die neue Einrichtung ermöglicht es also,' die Sprechschalter einer Schaltergruppe durch die
Geradeausübertragung von selektiven Signalen über den Sprechweg fortschreitend zu steuern, wenn die
Verbindung von einer Schaltstufe zur nächsten weitergeführt wird, ohne die selektiven Signale
wiederholen zu müssen und ohne Rücksicht darauf, ob die Sprechschalter in gleichen oder in verschiedenen
Stationen angeordnet sind. Jeder der Sprechschalter kann eine unabhängige Einheit darstellen,
so daß, abgesehen von dem Zeichensender .an der Ausgangsstation, keine gemeinsame Einrichtung
erforderlich ist. Darüber hinaus ist es, wie erwähnt, möglich, in den einzelnen Schaltstufen Sprechschalter
mit nur einer einzigen Scbaltbewegung zu verwenden, deren Vorzüge bereits dargelegt
sind.
Eine Besonderheit der Erfindung ist die Ausführung eines neuen Speichers, welcher ankommende
Wählimpulsserien in. einem Steuerschalter aufnimmt, diesen entsprechende Kennzeichnungsströme
zur Schaltung aufeinanderfolgender wahlbezeichneter Verbindungsglieder abgibt und mit diesen die
Verbindungsglieder des fernen Amtes steuert. Der Speicher wird durch das rufende Amt belegt, ist
aufnahmebereit für die Einleitung eines Gespräches und überträgt in einem Fernsprechnetz mit mehreren
Ämtern die erforderlichen Kennzeichnungsströme an alle Wahlstufen sowohl des rufenden als
auch des gerufenen Amtes.
Eine andere Besonderheit der Erfindung besteht in der Freimachung eines belegten Speichers und
eines oder mehrerer belegter Schaltglieder bei nicht zustande gekommener Verbindung, damit diese für
weitere Anrufe benutzt werden können, falls ein belegtes Verbindungsglied in dem versuchten Verbindungsaufbau
keinen freien Ausgang findet. In diesem Fall erhält der rufende Teilnehmeranschluß
das Besetztzeichen.
Eine weitere charakteristische Eigenschaft der Erfindung bezieht sich auf die Verwendung einer
Elektronenröhre in Verbindung mit dem die Impulse aufnehmenden Speicher. Die Elektronenröhre
ist gezündet, um in neuartiger Weise die nacheinander angelegten Kennzeichnungsstrpme den jeweils
in Frage kommenden Schaltgliedern zuzuführen, wobei die erforderlichen Stellungen der
jeweils in Frage kommenden Schaltglieder zur Herstellung der gewünschten Verbindung gekennzeichnet
werden.
Die Erfindung hat noch andere Aufgaben und Eigenschaften, die sich größtenteils auf Einzelheiten
der zur Erfüllung obenerwähnter Aufgaben notwendigen Stromkreise beziehen.
Die verschiedenen Aufgaben und Eigenschaften der Erfindung werden am besten durch die Beschreibung
der Schaltbilder nach den Zeichnungen verstanden. Die Schaltbilder sind übliche Stromlaufpläne
und geben einen genügenden Überblick über die Apparatur, wodurch der Gegenstand der
Erfindung allgemein verständlich wird.
Fig. ι ist ein einfaches Übersichitschaltbild in
eindrähtiger Darstellung, welches die Elemente der Erfindung, angewendet für ein hunderttausender
Hauptamt mit mehreren Nebenämtern, zeigt;
Fig. 2 ist ebenfalls ein einfaches Übersichtschaltbild in eindrähtiger Darstellung, welches die Erfindungselemente
im ankommenden Fernverkehr eines dem erwähnten Hauptamt zugeordneten 1*5
Nebenamtes dafstellt;
Fig. 3 A zeigt einen Teilnehmeranschluß in Vielfachschaltung
zu den jeweiligen Kontaktlamellen einer Gruppe von Anrufsuchern und einer Gruppe
von Verbindungsgliedern im Hauptamt; Fig. 3 B zeigt einen zweiten Teidnehmeranschluß
in Vielfachschaltung zu den jeweiligen Kontaktlamellen derselben Gruppe von Anrufsuchern und
derselben Gruppe von Verbindungsgliedern im Hauptamt;
ίο Fig. 4 zeigt die Relais und den Wähler des Rufordners,
welcher jeweils einen Anrufsucher zur Auffindung eines rufenden Teilnehmeranschlusses
bestimmt;
Fig. 5 zeigt einen mit Kontaktarmen und den dazugehörigen
Kontaktsegmenten ausgerüsteten Anrufsucher ;
Fig. 6 zeigt einen der jedem Anrufsucher fest
zugeordneten Speiserelaisgruppensucher;
Fig. 7 zeigt eine mit einem Speicherwähler vereinigte Speiserelaiisgruppe; der Speicherwähler ist
mit Kontaktarmen und den dazugehörigen Kontaktsegmenten versehen;
Fig. 8 A, 8 B und 8 C zeigen einen für die Aufnahme und Speicherung der vom rufenden Teilnehmeranschluß
ausgehenden Impulse sowie für die entsprechende Kennzeichnung der Kontaktlamellengruppen
zusammengehöriger Wähler und Verbindungsglieder geeigneter Speicher;
Fig. 9 zeigt einen mit zwei Kontaktarmsätzen ,30 und dazugehörigen Kontaktsegmenten ausgerüsteten
Gruppenwähler, der noch einen zusätzlichen Sonderp ruf kontaktarm mit Kontaktsegment besitzt;
Fig. 10 zeigt einen mit zwei Kontaktarmsätzen und einem zusätzlichen Sonderprüfkontaktarm
sowie den dazugehörigen Kontaktsegmenten ausgerüsteten Leitungswähler;
Fig. π zeigt eine der Belegungsgruppen für Ortsverbindungsleitungen im ankommenden Verkehr,
die in einem Nebenamt zum Abschluß einer das Hauptamt mit dem Nebenamt verbindenden
Ortsverbindungsleitung dienen;
Fig. 12 zeigt die Numerierung und Gruppierung der zu einem der Gruppenwähler gehörigen Kontaktsegmente.
In der unteren rechten Ecke der Fig. 7 ist dargestellt, wie die verschiedenen Einzelfiguren zu
einem vollständigen Schaltbild des Fernsprechsystems zusammengesetzt werden können.
Das in Fig. 1 gezeigte Hauptfernsprechamt besteht im wesentlichen aus Teilnehmeranschlüssen
100, Suchergliedern 110, Ruf Ordnern 101 und 102,
Speiserelaisgruppen in mit Speicherwählern 112, Speichern 115, I. Gruppenwählern 116 und 117,
II. Ortsgruppenwählern 118 und 119, III. Ortsgruppenwählern
120 und 121 und Ortsleitungswählern 122 und 123. Jedes Sucherglied110 besteht
aus einem Anrufsucher 105 und 106 und einem Speiserelaisgruppenwähler 107 und 108.
Alle diese Elemente sind nach Fig. 1 zusammengeschaltet,
um eine Verbindungsanordnung des Hauptamtes zu bilden. Außerdem liegen die I. Gruppenwähler 116 und 117 an den Ortsverbindungsleitungen,
die zu den Belegungsgruppen für Ortsverbindungsleitungen im ankommenden. Verkehr
200 führen, damit Anrufe vom Hauptamt zu
den im Nebenamt liegenden Teilnehmeranschlüssen, z. B. 215, durchgeführt werden können.
In Fig. 2 sind nur die zur Herstellung einer vom Teilnehmeranschluß 100 des Hauptamtes abgehenden
Verbindung zum Teilnehmeranschluß 215 des Nebenamtes dargestellt. Die Elemente des Nebenamtes
bestehen im wesentlichen aus einer Belegungsgruppe für Ortsverbindungsleitungen im ankommenden
Verkehr 200, einem II. Gruppenwähler für ankommenden Verkehr 205 und 206, einem III. Ortsgruppenwähler 207 und 208 und einem
Ortsleitungswähler 209 und 210. Selbstverständlich ist das Nebenamt auch mit Schaltelementen
ausgerüstet, die einen, Ortsverkehr der Teilnehmeranschlüsse des Nebenamtes untereinander zulassen,
ähnlich wie es in Fig. 1 für das Hauptamt dargestellt ist. Die Schaltelemente für die Ortswahl sind
in Fig. 2 weggelassen, um die Zeichnung zu vereinfachen.
Es ist noch zu erwähnen, daß die Erfindung nicht auf nur ein Haupt- und Nebenamt beschränkt,
sondern daß jede beliebige Zahl und Anordnung von Ämtern möglich ist. Das Fernsprechsystem
kann auch für kleinere oder größere Teilnehmerzahlen durch Weglassen oder Hinzufügen von
Gruppenwählerwahlstufen und entsprechende Ände- go rungen im Speicher verwendet werden.
Der Teilnehmeranschluß 100 der Fig. 1 ist zu
den Kontaktsegmenten des Anrufsuchers 105 und 106 nach Fig. 3 A, der Ruf ordner 101 nach Fig. 4,
der Anrufsucher 105 und 106 nach Fig. 5, der Speiserelaisgruppenwähler
107 und 108 nach Fig. 6, die mit dem Speicherwähler vereinigte Speiserelaisgruppe
in und 112 nach Fig. 7, der Speicher 115
nach Fig. 8 A, 8 B und 8 C, der I.Gruppenwähler 116 und 117, der II. Ortsgruppenwähler 118 und
119, der III. Ortsgruppenwähler 120 und 121, der
II. Gruppenwähler für ankommenden Verkehr 205 und 206 und der III. Ortsgruppenwähler 207 und
208 nach Fig. 9 und die örtlichen Leitungswähler 122 und 123 und 209 und 210 nach Fig. 10 :geschaltet.
In Fig. 3 A und 3 B ist je ein Teilnehmeranschluß mit je einer Teilnehmerleitung des Systems verbunden,
und zwar der Teilnehmeranschluß A in Fig. 3 A mit der Teilnehmerleitung 300 und der
Teilnehmeranschluß B in Fig. 3 B mit der Teilnehmerleitung 305. Jeder Teilnehmeranschluß besitzt
einen Fernsprechapparat mit Wählscheibe und Wecker. Jeder Teilnehmerleitung ist ein Leitungsrelais und ein Abschaltrelais zugeordnet, und zwar
der Teilnehmerleitung 300 das Leitungsrelais 310 und das Abschaltrelais 320 und der Teilnehmerleitung
305 das Lakungsrelais 306 und das Abschal trelais 315. Jeder Teilnehmerleitung ist ferner
ein Gesprächszähler zugeordnet, um die Zahl der von dem betreffenden Teilnehmeranschluß geführten
Gespräche feststellen zu können.
Die Wählelemente des Suchergliedes, des Rufordners und des Speicherwählers sind in ihrem
Mechanismus den bekannten Schrittschaltdreh-Wählern ohne normale Grund- oder Ruhestellung
ähnlich, jedoch wurden ihre Stromkreise erfindungsgemäß geändert.
Der Gruppenwähler in Fig. 9 ähnelt mechanisch dem Anrufsucher in Fig. 5, mit dem hauptsächliehen
Unterschied, daß er unmittelbar auf eine bestimmte Gruppe von Kontaktlamellen gesteuert
wird und dann in freier Wahl einen freien Ausgang innerhalb der angesteuerten Gruppe von Kontaktlamellen
sucht. Jeder Gruppenwähler besitzt zwei Satz Verbindungskontaktarme, ein Relais zur
Auswahl eines der beiden Sätze, einen Sonderprüfkontaktarm und die zu den Kontaktarmen
gehörigen Kontafctsegmente. Die einzelnen Kontaktsegmente jedes der beiden Sätze von Verbindungskontaktsegmenten
sind miit »—«, » + « und »C« bezeichnet. Das Sonderprüfkontaktsegment ist
mit »EC« bezeichnet und zwischen den beiden Sätzen von Verbindungskontaktsegmenten angeordnet.
Eine typische Anordnung'und Gruppierung
ao der sieben Kontaktsegmente zeigt Fig. 12.' Es "sei
noch erwähnt, daß für die untere Verbindungsgruppe kein eigenes Sonderprüfkontaktsegmentvorgesehen
ist. Das Sonderprüfkontaktsegment für die obere Verbindungsgruppe diienit auch jeweils der
as unteren Verbindungsgruppe, da die Kontaktsegmente
der unteren Verbindungsgruppe mit den Kontaktsegmenten der oberen Verbindungsgruppe
starr gekuppelt sind und wie die Kontaktarme der oberen Verbindungsgruppe über die Kontaktsegmente
der oberen Verbindungsgruppe sireichen, so streichen die Kontaktarme der unteren Verbindungsgruppe
über die Kontaktsegmente der unteren Verbindungsgruppe. Das Kontaktarmwä'hlrelais
des Gruppenwählers verbindet jeweils das Prüfkontaktsegment C der oberen Verbindungsgruppe
oder das Prüfkontaktsegment C der unteren Verbindungsgruppe mit dem Sonderprüfkontaktsegment.
Der Leitungswähler in Fig. 10 ist dem Anrufsucher in Fig. 5 mechanisch ähnlich mit dem grundsätzlichen
Unterschied, daß er unmittelbar auf eine bestimmte Gruppe von Kontaktlamellen und dann
ebenfalls unmittelbar auf eine bestimmte Kontaktlamelle dieser Gruppe gesteuert wird. Ähnlich dem
Gruppenwähler hat jeder Leitungswähler zwei Satz Verbindungskonjtaktarme, ein Relais zur Auswahl
eines der beiden Sätze, einen Sonderp ruf kontaktarm und die zu den Kontaktarmen gehörigen
Kontaktsegmente. Die Kontaktsegmente jedes der beiden Sätze von Verbindungskontaktsegmenten
sind mit »—«, » + «, >>C« und »D« bezeichnet.
Das Sonderprüfkontaktsegment ist mit »£C« bezeichnet und zwischen den beiden Sätzen von
Verbindungskontaktsegmenten angeordnet. DieAnordnung und Gruppierung der neun Kontaktsegmente
des Leitungswählers ist in Fig. 12 dargestellt und der im bereits behandelten, den
Gruppenwähler betreffendem Absatz beschriebenen Anordnung ähnlich; es ist daher nicht erforderlich,
die neun Kontaktsegmente des Leitungswählers ausführlich darzustellen. Die Gruppierung und Bezeichnung
der Kontaktlamellen des Sonderprüfkontaktsegmentes ist im unteren Teil der Fig. 10
dargestellt. Es muß noch erwähnt werden, daß Fig. 10 einen Leitungswähler für Teilnehmeranschlüsse
zeigt, daß die Erfindung jedoch für jede der vielen bekannten Arten von Leitungswählern
verwendbar ist.
Die Gruppenwähler nach Fig. 9 und dieLeitungswähler nach Fig. 10 besitzen außer den üblichen
Relais noch fünf Satz abgestimmte Zungenkontakte. Wie aus Fig. 9 und 10 ersichtlich, werden diese
Zungenkonitakte durch Einzelmagneten in Reinenschaltung
betätigt. Die fünf Zungenkontaktsätze müssen nicht unbedingt durch Einzelmagneten oder
überhaupt magnetisch gesteuert werden, es kann ebensogut jede andere Art abgestimmter Zungenkontakte
verwendet werden.
Die Wahlelemente des in Fig. 8 A, 8 B und 8 C dargestellten Speicher sind mechanisch dem Anrufsucher
ähnlich, jedoch suchen sie kein bestimmtes Potential wie der Anrufsucher, sondern werden aus
der Grundstellung heraus unmittelbar durch Impulse gesteuert. Die fünf Wechselströme Fi, F 2, F3,
F4 und F5 gehören jeweils zu den fünf Magneten
1801, 1802, 1803, 1804 und 1805 (Fig. 8C) des
Speichers und können jeder beliebigen Wechselströmquelle, welche fünf vorzugsweise harmonische
Frequenzen abgibt, entnommen werden.
Es muß noch festgestellt werden, daß das Ausführungsbeispiel der Erfindung Wähler mit einer
bestimmten Zahl von Ausgängen vorsieht. Die Erfindung ist jedoch nicht auf das beschriebene
Beispiel beschränkt, sondern es können ebensogut Wähler mit mehr oder weniger Ausgängen verwendet
werden.
Es muß weiterhin gesagt werden, daß die Vielzahl von Batterieanschlüssen zu derselben Batterie
des jeweiligen Fernsprechamtes führen. Um die Schaltungsdarstellung zu vereinfachen, wurden
auch die Relaiskontakte zum Anlassen und Abschalten des Wechselstromgenerators nicht dargestellt.
Ein mit dem Relaisanker verbunden dargestellter, »X «-Kontakt schließt oder öffnet, bevor *°5
alle anderen Kontakte des betreffenden Relais öffnen oder schließen, wodurch das Relais als
Stufenrelais charakterisiert ist.
Nachdem vorstehend die Einrichtung und Apparatur beschrieben wurde, folgt nun eine ausführliehe
Beschreibung der Wirkungsweise.
Ortsgespräch im Hauptamt
Die Gespräche werden folgendermaßen durchgeführt: Der rufende Teilnehmer hebt den Handapparat
von der Gabel ab und wählt, nachdem er das Amtszeichen gehört hat, die Nummer des gewünschten
Teilnehmeranschlusses. Ist der gewählte Teilnehmeranschluß belegt, so bekommt der rufende
Teilnehmer das Besetztzeichen; ist er frei, so wird der gewählte Teilnehmer durch selbsttätigen unterbrochenen
Weckerruf gerufen.
Um einen Anruf ausführlich zu beschreiben, wird angenommen, daß der Teilnehmer des Anschlusses
A (Fig. 3 A) den Teilnehmer des An-Schlusses B (Fig. 3 B) anzurufen wünscht und daß
die Kontaktarme 431 bis 436 des Rufordners (Fig. 4) auf den Kontaktlamellen stehen, welche
sie mit dem Sucherglied der Fig. 5 und 6 verbinden. Es muß klar sein, daß jedes Sucherglied des
Hauptamtes einen Anrufsucher nach Fig. 5 und einen mit ihm durch die Leitungen 541 bis 544
unmittelbar verbundenen Speiserelaisgruppenwähler nach Fig. 6 umfaßt. Beim Durchlesen der
folgenden Stromlaufbeschreibung ist es zweckmäßig, die Übersichtspläne Fig. 1 und 2 im
Gedächtnis zu behalten und zu beachten, daß die verschiedenen Arten von Gruppenwählern alle nach
dem Stromlaufplan Fig. 9 verdrahtet sind.
a) Das Aufsuchen des rufenden Teilnehmeranschlusses
Wenn der Handapparat des Teilnehmeranschlusses A abgehoben wird, schließt sich der
Stromkreis zur Erregung des Leitungsrelais 310:
Erde, Kontakt 322, untere Ader der Teilnehmerleitung 300, Teilnehmeranschluß A,
obere Ader der Teilnehmerleitung 300, Kontakt 321, Wicklung des Leitungsrelaie 310,
Spannung.
Durch den Kontakt 311 des Leitungsrelais 310
wird der Teilneiimeranschluß A als Rufender an der A zugeordneten Kontaktlamelle des Kontaktsegmentes
C mit dem Kontaktarm 533 des Anrufsuchers gekennzeichnet, weil er Spannung an diese
Lamelle legt:
Spannung, Wicklung des Abschaltrelais 320, Kontakt 311, Ader 333, Kontaktlamelle am
Segment C.
Kontakt 313 des Relais 310 schließt einen Stromkreis
zur Erregung des Relais 410 in Fig. 4:
Erde, Kontakt 313, Ader 314, Wicklung des
Relais 410, Unterbrecherkontakt 429, Wicklung des Antriebsmagneten 430, Spannung.
Relais 410 zieht an. Antriebsmagnet 430 liegt mit der hochohmigen Wicklung von Relais 410 in
Reihe, erhält daher Fehlstrom und kann nicht arbeiten. Relais 410 ist abfallverzögert und kann
bei kurzer Unterbrechung seines Stromkreises nicht abfallen.
Der obere Wicklungsanschluß von Relais 415 ist nun durch Kontakt 408 mit dem Kontaktarm 431
und durch Kontakt 409 über Kontakt 417 mit Kontaktarm 432, der obere Wicklungsanschluß von
Relais 420 durch Kontakt 411 über Kontakt 423 mit Kontaktarm 435 und durch Kontakt 412 mit
Kontaktarm 436 verbunden. Erdpotential liegt durch Kontakt 413 an dem unteren Wicklungsanschluß
von Relais 415 und durch Kontakt 414 an dem unteren Wicklungsanschluß von Relais 420.
Hierdurch kommt auch folgender Stromkreis zustande:
Erde, Kontakt 413, Relaiswicklung 415, Kontakt
408, Kontaktarm 431, Kontaktlamelle, Ader 441, Unterbrecherkontakt 529, Wicklung
des Antriebsmagneten 530, Spannung.
Antriebsmagnet 530 wird in diesem Stromkreis wegen Fehlstromes durch die hochohmige Relaiswicklung
415 nicht betätigt. Das Erdpotential liegt auch auf folgendem Weg am Kontaktarm 533· des
Anruf Suchers:
Erde, Kpntakt 413, Relaiswicklung 415, Kontakte
417, 409, Kontaktarm 432, Kontaktlamelle, Ader 442, Kontaktarm 533.
Wird weiterhin angenommen, daß die Kontaktarme 531 bis 534 des Anrufsuchers auf den Kontaktlamellen
einer freien Teilnehmerleitung stehen, z. B. 305, dann führt auch der obere Wicklungsanschluß von Relais 415 Erdpotential:
Erde, Kontakte 319, 308 (Fig. 3 B), Ader 343, Kontaktlamelle, Fontaktarm 533, Ader 442,
Kontaktlamelle, Kontaktarm 432, Kontakte 409, 417, oberer Wicklungsanschluß von
409, 417.
Relais 415
Relais 415
Relais 415 liegt mit beiden Wicklungsanschlüssen an Erde und kann, nicht anziehen. Der Antriebsmagnet
530 des Anruf suchers wird nun erregt durch
Erde, Kontakte 319, 308 (Fig. 3 B), Ader 343, Kontaktlamelle, Kontaktarm 533, Ader 442,
Kontaktlamelle, Kontaktarm 432, Kontakte 409, 417, 408, Kontaktarm 431, Kontaktlamelle,
Ader 441, Unterbrecherkontakt 529, Wicklung des Antriebsmagneten 530, Spannung.
Antriebsmagnet 530 steuert nun die Kontaktarme 531 bis 534 des Anruf suchers in bekannter
Weise so lange weiter, wie der Kontaktarm 533 an den abgesuchten Lamellen seines Kontaktsegmentes
Erdpotential findet.
Wenn der Kontaktarm 533 des Anrufsuchers auf die mit der Ader 333 des rufenden Teilnehmeranschlusses
A verbundene Kontaktlamelle aufprüft, wird über das Abschaltrelais 320 statt der bisherigen
Erde Spannung auch an die rechte Seite der Wicklung des Antriebsmagneten 530 geführt:
Spannung, Relaiswicklung 320, Kontakt 311,
Ader 333, Kontaktlamelle, Kontaktarm 533, Ader 442, Kontaktlamelle, Kontaktarm 432,
Kontakte 409, 417, 408, Kontaktarm 431, Kon- 1X0
taktlamelle,· Ader 441, Unterbrecherkontakt 529, Wicklung des Antriebsmagneten 530.
Der Antriebsmagnet 530 wird wegen fehlender Erde stillgesetzt und die Kontaktarme 531 bis 534
an den jeweiligen Kontaktlamellen der Teilnehmerleitung 300 festgehalten. Spannung .liegt nun am
oberen Wicklungsanschluß des Relais, 415, so daß sowohl das Abschaltrelais 320 der Teilnehmerleitung
300 als auch das Relais 415 des Rufordners 120-anziehen:
Spannung, Relaiswicklung 320, Kontakt 311, Ader 333, Kontaktlamelle, Kontaktarm 533,
Ader 442, Kontaktlamelle, Kontaktarm 432, Kontakte 409, 417, Relaiswicklung 415, Kontakt
413, Erde.
Abschaltreläis 320 unterbricht mit den Kontakten
321 und 322 den Stromkreis für das Leitungsrelais 310 der Teilnehmerleitung 300. Relais
310 ist abfallverzögert und bleibt daher noch in der angezogenen Stellung. Relais 415 des Rufordners öffnet mit seiner Erregung den Speiisestromkreis
des Abschaltreläis 320 durch den Kontakt 417 und bringt das Abschaltreläis 320 zum Abfallen.
Dadurch wird das Leitungsrelais 310 der Teilnehmerleitung 300 über die Kontakte 321, 322
wieder erregt, bevor es genügend Zeit hatte, abzufallen. Die Erde für das Relais 410 des Rufordners
bleibt daher durch Kontakt 313 erhalten. Der beim Anzug von Relais 415 öffnende Kontakt
417 läßt das Relais 415 jedoch nicht abfallen, weil es sich über den zuvor hergestellten Stromkreis
durch den Antriebsmagneten 530 zu der Relaiswicklung 415 weiterhin hält. Der Antriebsmagnet
530 kann in diesem Stromkreis jedoch nicht wieder
ao betätigt werden (Fehlstrom). Die aufrechterhaltene
Erregung des Relais 415 bewirkt wegen der Unterbrechung
der Kontakte 422 und 417, daß das Abschaltrelais 320 in abgefallener Stellung bleibt.
as b) Aufsuchen einer freien Speiserelaisgruppe
Die Erregung des »Anlaß «-Relais 410 als Folge eines Anrufes vom Teilnehmeranschluß A stellt
auch folgenden Stromkreis her:
Erde, Kontakt 414, Relaiswicklung 420, Kontakt
412, Kontaktarm 436, Kontaktlamelle, Ader 446, Unterbrecherkontakt 629, Wicklung
des Antriebsmagneten 630 des Speiserelaisgruppenwählers (Fig. 6), Spannung.
Der Antriebsmagnet 630 -kann über diesen Stromkreis wegen der hochohmigen Relaiswicklung
420 nicht arbeiten (Fehlstrom). Ferner liegt auch Erde durch den Kontakt 414 am Kontaktarm633
des Speiserelaisgruppenwählers:
Erde, Kontakt 414, Relaiswicklung 420, Kontakte 423, 411, Kontaktarm 435, Kontaktlamelle,
Ader 445, 523, Kontaktarm 633.
Wird nun weiter angenommen, daß die Kontaktarme 631 bis 634 des Speiserelaisgruppenwählers
an den Kontaktlamellen einer besetzten Speiserelaisgruppe nach Fig. 7 stehen, dann liegt auch
Erdpotential von Ader 643 am oberen Wicklungsanschluß des Relais 420, und das Relais 420 kann
nicht anziehen:
Geerdete Ader 643, Kontaktlamelle, Kontaktarm 633, Ader 523, 445, Kontaktlamelle, Kontaktarm
435, Kontakte 4ΓΙ, 423, oberer Wicklungsanschluß von Relais 420.
Durch die Erde in der Speiserelaisgruppe wird -unter Kurzschluß des Relais 420 der SpeisereJäisgruppenwähkr
angelassen:
Geerdeter Leiter 643, Kontaktlamelle, Kontaktarm 633, Ader 523, 445, Kontaktlamelle,
Kontaktarm 435, Kontakte 411, 423, 412,
Kontaktarm 436, Kontaktlamelle, Ader 446, Unterbrecherkontakt 629, Wicklung des Antriebsmagneten
630, Spannung.
Der Antriebsmagnet schaltet demgemäß die Kontaktarme 631 bis 634 so lange in bekannter
Weise selbststeuernd weiter, wie der Kontaktarm 633 Erdpotential an den Kontaktlamellen des Kontaktsegmentes
C der zu überprüfenden Speiserelaisgruppen findet.
Wenn der Kontaktarm 633 des Speiserelaisgruppenwähiers auf ,eine Kontaktlamelle mit angeschlossener
freier Speiserelaisgruppe aufprüft, z. B. die Relaisgruppe der Fig. 7, so findet der
Kontaktarm 633 über den Leiter 643 kein Erdpotential, folglich wird Relais 420 erregt:
Erde, Kontakt 414, Relaiswicklung 420, Kontakt 412, Kontaktarm 436, Kontaktlamelle,
Ader 446, Unterbrecherkontakt 629, Wicklung des Antriebsmagneten 630, Spannung.
Antriebsmagnet 630 wird wegen Überbrückung stillgesetzt, und die Kontaktarme; 631 bis 634 des
Sperserdaisgruppenwählers bleiben auf den mit den Adern 641 bis 644. der freien Speiserelaisgruppe
verbundenen Kontaktlamellen stehen. Durch den Kontakt 424 des erregten Relais 420 wird die
Ader 643 der gefundenen freien Speiserelaisgruppe geerdet:
Erde, Kontakte 424, 411, Kontaktarm 435,
Kontaktlamelle, Adern 445, 523, Kontaktarm 633, Kontaktlamelle, Ader 643.
Dadurch wird die gefundene Speiserelaisgruppe belegt und gegen weitere mögliche Belegungen gesperrt.
Die Erregung des Relais 420 bringt durch Kontakt 422 folgenden Stromkreis zur Wirkung:
Erde, Kontakte 422, 418, 409, Kontaktarm 432, Kontaktlamelle, Ader 442; Kontaktarm
533, Kontaktlamelle, Ader 333·, Kontakt 311,
Wicklung des Abschadtrelais 320, Spannung.
Hierdurch zieht das Abschaltrelais 320 wieder an und hält sich über Kontakt 323 gegen Erde. Das
wieder erregte Abschaltrelais 320 macht auch wieder das Leitungsrelais 310 der Teilnehmerleitung 300
durch die Kontakte 321 und 322 stromlos, ohne daß es bei einer kurzen Stromunterbrechung abfällt.
Relais 410 des Rufordners bleibt über Kontakt 313 des Leitungsrelais 310 erregt, bis letzteres endgültig
abfällt. Relais 410 des Rufordners ist ebenfalls abfallverzögert,
bleibt also noch kurze Zeit angezogen; wodurch auch seine Kontakte noch geschlossen
bleiben. Die Summe der Verzögerungszeiten von Leitungsrelais 310 und Rufordnerrelais 410 genügt,
um dem Speiserelaisgruppenwähler zum Aufsuchen einer freien Speiserelaisgruppe und dem Relais
510 des Anruf Suchers zum Durchschalten der Teilnehmerleitung 300 vom Anrufsucher (Fig. 5)
zur gefundenen Speiserelaisgruppe ausreichend Zeit zu lassen.
c) Durchschaltung des rufenden Teilnehmeranschlusses zur Speiserelaisgruppe
Durch Relais 420 kommt ein Erregerstromkreis für das Durchschaltrelais 510 zustande:
Erde, Kontakte 416,421, Kontaktarm 433,
Kontaktlamelle, Ader 443, Wicklung des Durchschaltrelais 510, Spannung.
Relais 510 zieht an und hält sich über
Spannung, Relaiswicklung 510, Kontakt 513,
Ader 445, Kontaktlamelle, Kontaktarm 435, Kontakte 411,424, Erde.
Die Kontakte 511, 512 und 515 des Relais 510
schalten die Adern 331, 332 und 334 der Teilnehmerleitung
300 zu den entsprechenden Adern 641, 642 und 644 der- aufgesuchten Speiserelaisgruppe
■sto der Fig. 7 durch. Nun wird das Leitungsrelais 715
über die Schleife des rufenden Teilnehmeranschlusses A erregt und bringt auf noch zu erläuternde Art
Erdpotential an die Ader 643, so daß sich das Relais 510 unabhängig vom Rufordner halten kann.
Durch Kontakt 514 bringt das Relais 510 Erdpotential
an den Kontaktarm 533, so daß sich auch das Abschaltrelais 320 unabhängig vom Rufordner
hält. Durch Kontakt 516 schließt das Relais 510 einen Stromkreis zur Betätigung des Antriebs-
.30 magneten 430:
Erde, Kontakt 516, Ader 444, Kontaktlamelle,
Kontaktarm 434, Unterbrecherkontakt 429, Wicklung des Antriebsmagneten 430, Spannung.
35
35
Die Schaltarme des Rufordners vom Sucherglied (Fig. 5 und 6) werden zu einem freien Sucherglied
weitergeschaltet. Das abgefallene Leitungsrelais 310 der Teilnehmerleitung 300 unterbricht mit
Kontakt 313 den Stromkreis für das Relais 410 des
Rufordners und verhindert die weitere Benutzung des Rufordners durch den Teilnehmeranschluß A.
Die Relais 415 und 420 fallen ab, wenn die Kontaktarme des Rufordners zu einem freien Sucherglied
weitergeschaltet werden. Relais 410 fällt verzögert ab und öffnet seine Kontakte 408, 409, 411,
412, 413 und 414 und stellt damit den Rufordner
für das nächste Gespräch bereit.
Wurden die Kontaktarme 531 bis 534 des Anruf-Suchers
bei der Einleitung eines Anrufes durch Teilnehmeranschluß A bereits an den Kontaktlamellen
der Teilnehmerleitung 300 gelegen haben, so wäre der Anrufsucher 18 nicht in Bewegung gesetzt
worden, weil über die Wicklung des Abschaltrelais 320 und Kontakt 311 sofort Spannung am Kontaktarm
533 gelegen hätte. In diesem Fall wäre das Abschaltrelais sofort erregt worden, und der Antriebsmagnet
530 des Anrufsuchers würde auch über die Wicklung des Abschaltrelais 320, also mit
beiden Wicklungsanschlüssen, an Spannung liegen und könnte nicht erregt werden.
Nachdem das Durchschaltrelais 510 des Anrufsuchers angezogen hat und sich gegen das über
Kontaktarm 435 und Ader 445 zugeführte Erdpotential hält, zieht das Leitungsrelais 715 der gewählten
Speiserelaisgruppe (Fig. 7) in folgendem Stromkreis an:
Spannung, obere Wicklung des Leitungsrelais 715, Kontakt 725, Ader 641, Teilnehmerschleife
A, Ader 642, Kontakt 727, untere Wicklung des Leitungsrelais 715, Erde.
Durch Kontakt 719 des Leitungsrelais 715 wird
Relais 710 erregt:
Spannung, Relaiswicklung 710, Kontakte 719,
741, 753, Erde.
Kontakt 711 des Relais 710 stellt einen neuen,
vom Erdpotential des Rufordners unabhängigen Haltestromkreis für das Durchschaltrelais 510 her:
Spannung, Relaiswicklung 510, Kontakt 513,
Adern 445, 523, Kontaktarm 633, Kontaktlamelle, Ader 643, Kontakt 711, Erde.
d) Aufsuchen eines freien Speichers
Bevor der rufende Teilnehmeranschluß A das Amtszeichen als Aufforderung zur Wahl des gewünschten
Teilnehmers bekommt, muß ein freier Speicher (Fig. 8 A, 8 B und 8C) durch den mit der
belegten Speiserelaisgruppe verbundenen Speicherwähler gesucht werden. Wenn der Speicher, auf
dem die Kontaktarme 701 bis 708 geradestehen, belegt
ist, führt die Ader 761 Erdpotential. Hierdurch
kommt der Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten 700 des Speicherwählers zustande:
Geerdete Ader 761, Kontaktlamelle, Kontaktarm 701, Kontakte 721, 732, 742, 714, Unterbrecherkontakt
747, Wicklung- des Antriebs- 100.
magneten 700, Spannung.
Folglich schaltet der Antriebsmagnet die Kontaktarme 701 bis 708 in bekannter Art weiter und
wählt einen freien Speicher. Wird angenommen; 105-daß
der in den Fig. 8 A, 8 B und 8 C dargestellte Speicher nicht belegt ist und durch den Speicherwähler
der Fig. 7 gewählt wurde, dann sind die Kontaktarme 701 bis 708 mit den zugehörigen
Adern 761 bis 768 verbunden. An der Ader 761 liegt keine Erde, infolgedessen wird der Antriebsmagnet
700 in dieser Stellung stillgesetzt, und das Durchschaltrelais 720 wird erregt:
Erde, Kontakt 711, Relaiswicklung 720, Kontakte 732, 742, 714, Unterbrecherkontakt 747, "5
Wicklung des Antriebsmagneten 700, Spannung.
Der Antriebsmagnet 700 kann in diesem Stromkreis wegen Fehlstromes durch den hohen Widerstand
der Relaiswicklung 720 nicht weiterarbeiten. Mit Kontakt 722 legt das Relais 720 Erdpotential
an die Ader 761 des gewählten Speichers und sperrt ihn damit gegen weitere mögliche Belegung.
Mit den Kontakten 726 und 728 schaltet das Relais 720 die Leitungsadern 641 und 642 zum Lei-
tungsrelais 805 .des gewählten Speichers durch und erregt das Leifüngsrelais 805:
Spannung,-obere Relarswicklung 805, Ader
762, Kontaktlamelie, Kontaktarm 702, Kontakt 726, Teilnehmersdhleife über die Adern
641, 642, Kontakt 728, Kontaktarm 703, Kontaktlamelle, Ader 763, untere Relaiswicklung
805, Erde.
ίο Durch Kontakt 806 des Relais 805 wird das Besetzthalterelais
815 erregt, welches mit seinem Kontakt 818 einen Haltestromkreis für das Besetzthalterelais
710 schließt:
Erde, Kontakt 818, Ader 764, Kontaktlamelle, 1S Kontaktarm 704, Kontakt 731, untere Relaiswicklung
710, Spannung.
Hierdurch bleibt das Besetzthalterelais 710 auch angezogen, wenn das Leitungsr-elais γτζ durch das
öffnen der Kontakte 725 und 727 abgefallen ist.
Besetzthalterelais 710 ist abfallverzögert, so daß es nach Abfall von Relais 715 noch angezogen
bleibt, bis es über Kontakt 731 Erde bekommt. Durch Kontakt 754 des Relais 710 wird ein weiterer
Haltestromkreis geschaffen, wenn das Leitungsrelais 715 abfällt und seinen Kontakt 714
öffnet. Durch Kontakt 819 des Relais 815 wird aus
Sicherheitsgründen eine weitere Erde an die Ader 761 gelegt: Die. Kontakte 723 und 729 des Relais
720 schalten die Leitungsadern 771 und 772 des mit der Speiserelaisgruppe unmittelbar verbundenen
I. Gruppenwählers zu den Adern 765 und 766 des gewählten Speichers durch. Über Kontakt 711
führt die Ader 773 des entsprechenden I. Gruppen-Wählers Erde.
e) Speicherung der gewählten Ziffern
Das Wählzeichen kommt vom gewählten Speicher zum rufenden Teilnehmeranschluß (Fig. 3 A)
über
Kontaktarm 804, Ader 763, Kontaktlamelle, Kontaktarm 703, Kontakt 728, Ader 642 zum
Sprechkreis des Teilnehmeränschlusses A.
Der Teilnehmer des Anschlusses A wählt nun die fünf Ziffern des gewünschten Teilnehmeranschlusses,
in diesem Fall Teilnehmeranschluß B (Fig. 3 B). Durch die Wahl der ersten Ziffer gibt
das Leitungsrelais 805 des Speichers dem I. Ziffernschalter (Antriebsmagnet 841 und Kontaktarme
851, 861 und 871 der/ Fig. 8B) entsprechende
Stromstöße über folgenden Stromkreis:
Erde, Kontakte 80.7, 813, Relaiswicklung 820, Kontaktarm 801 des Steuerschalters, erste
Kontaktlamelle, Ader 831, Wicklung des Antriebsmagneten
841, Spannung.
Relais 8,15 ist abfallverzögert und bleibt während der Wahl der ersten Ziffer angezogen. Relais 820
■60 zieht; mit dem ersten Impuls der ersten Ziffer an, bleibt während der- Impulsreihe angezogen und fällt
erst kurz nach Beendigung des letzten Impulses ab. Kontakt 821 des angezogenen Relais 820 bringt
das abfallverzögerte Relais 825 zum Anzug. Wenn Relais 820 abfällt, wird der Antriebsmagnet 800 6_
des Steuerschalters durch Kontakt 826 erregt, und der nachfolgende Abfall von Relais 825 läßt den
Anker des Antriebsmagneten 800 wieder abfallen, wodurch die Kontaktarme 801 bis 804 auf die
zweite Lamelle ihres jeweiligen Kontaktsegmentes -o
weitergeschaltet werden. Kontaktarm 804 schaltet das Amtszeichen von der Ader 763 ab.
Durch die Wahl der zweiten Ziffer gibt das Leitungsrelais 805 des Speichers dem II. Ziffernschalter (Antriebsmagnet 842 und Kontaktarme 852, 862 ?5V
und 872 der Fig. 8B) entsprechende Stromstöße über folgenden Stromkreis:
Erde, Kontakte 807, 813, Relaiswicklung 820, Kontaktarm 801 des Steuerschalters, der jetzt
an der zweiten Kontaktlamelle liegt, Ader 832, Wicklung des Antriebsmagneten 842, Spannung.
Wie bei der ersten Ziffer zieht Relais 820 wieder an, wodurch auch Relais 825 wieder erregt wird. 35·
Fällt Relais 820 nach Beendigung der zweiten Impulsreihe
nun zum zweitenmal ab, so · wird auch der Antriebsmagnet 800 des' Steuerschalters über
Kontakt 826 wieder erregt, und der nachfolgende Abfall von Relais 825 läßt den Anker des Antriebs- go
■magneten 800 abfallen, wodurch die Kontaktarme 801 bis 804 auf die dritte Lamelle ihres jeweiligen
Konta'ktsegmentes weitergeschaltet werden.
Kontaktarm 802 des Steuerschalters steht auf der dritten Lamelle seines Kontaktsegmentes und
schließt einen Stromkreis zur Erregung von Relais 891:
Spannung, untere Relaiswicklung 891, .dritte
Kontaktlamelle, Kontaktarm 802, Kontakt 816, Erde.
Relais 891 hält sich über
Spannung, obere Relaiswicklung, Kontakte 808, 816, Erde.
Relais 891 legt mit seinem Kontakt 809 Erde an
die Ader 858, um die Wahl eines geeigneten Satzes
Kontaktarme des I. Gruppenwählers in einer später zu erläuternden Art möglich zu machen.
Durch die Wahl der dritten Ziffer gibt das Lei- ιω
tungsrelais 805 des Speichers dem III. Ziffernschalter
(Antriebsmagnet 843 und Kontaktarme 853, 863 und! 873 der Fig. 8B) entsprechende Stromstöße
über folgenden Stromkreis:
Erde, Kontakte 807, 813, Relaiswicklung 820, "5
Kontaktarm 801 des Steuerschalters, dritte
Kontaktlamelle, Ader 833, Wicklung des Antriebsmagneten 843, Spannung.
Wie bdi der zweiten Ziffer zieht Relais 820 12a
wieder an, wodurch auch Relais 825 wieder erregt wird. Fällt Relais 820 zum drittenmal· ab, so wird
auch der Antriebsmagnet 800 des Steuerschalters über Kontakt 826 wieder erregt, und der nachfolgende Abfall von Relais 825 läßt den Anker des 125.
Aritriebsmagneten 800 abfallen, wodurch die Kon-
taktarme 801 bis 804 auf die vierte Lamelle ihres jeweiligen
Kontaktsegmentes weitergeschaltet werden. Kontaktarm 802 des Steuerschalters steht auf
der vierten Lamelle seines Kontaktsegmentes und schließt einen Stromkreis zur Erregung von Relais
892:
Spannung, untere Relaiswicklung 892,' vierte Kontaktlamelle, Kontaktarm 802, Kontakt 816,
Erde,
ao
ao
Relais 892 hält sich über
Spannung, obere Relais wicklung 892, Kontakte 823, 816, Erde.
Relais 892 legt mit seinem Kontakt 824 Erde an die Ader 859, um die Wahl eines geeigneten Satzes
Kontaktarme des II. Gruppenwählers in einer später zu erläuternden Art möglich zu machen.
Durch die Wahl der vierten Ziffer gibt das Leitungsrelais 805 des Speichers dem IV. Ziffernschalter
(Antriebsmagnet 844 und Kontaktarme 854, 864 und 874 der Fig. 8 B) entsprechende Stromstöße
über folgenden Stromkreis:
Erde, Kontakte 807, 813, Relaiswicklung 820,
Kontaktarm 801 des Wählstufenverteilers, vierte Kontaktlamelle, Ader 834, Wicklung des
Antriebsmagneten 844, Spannung.
Wie bei der dritten Ziffer zieht Relais 820 wieder an, wodurch auch Relais 825 wieder erregt wird.
Fällt- Relais 820 zum viertenmal ab, so wird auch der Antriebsmagnet 800 des Steuerschalters über
Kontakt 826 wieder erregt, und der nachfolgende Abfall von Relais 825 läßt den Anker des Antriebsmagneten
800 abfallen, wodurch die Kontaktarme 801 bis 804 auf die fünfte Lamelle ihres· jeweiligen
Kontaktsegmentes weitergeschaltet werden.
Kontaktarm 802 des Steuerschalters steht auf der fünften Lamelle seines Kontaktsegmentes und
schließt einen Stromkreis zur Erregung von Relais 893:
Spannung, untere Relaiswicklung 893, fünfte Kontaktlamelle, Kontaktarm 802, Kontakt 816,
Erde·
Relais 893 hält sich über
Spannung, obere Relaiswicklung 893, Kontakte 836, 816, Erde.
Relais 893 legt mit seinem Kontakt 837 Erde an die Ader 868, um die Wahl eines geeigneten Satzes
Kontaktarme des III. Gruppenwählers in später zu erläuternder Art möglich zu machen.
Durch die Wahl der fünften Ziffer gibt das Leitungsrelais 805 des Speichers dem V. Ziffernschalter
(Antriebsmagnet 845 und Kontaktarme 855, 865 und 875 der Fig. 8 B) entsprechende Stromstöße
über folgenden Stromkreis:
Erde, Kontakte 807, 813, Relaiswicklung 820, Kontaktarm 801 des Wählstufenverteilers,
fünfte Kontaktlamelle, Ader 835, Wicklung des Antriebsmagneten 845, Spannung.
Wie bei der vierten Ziffer zieht Relais 820 wieder an, wodurch auch Relais 825 wieder erregt wird. Ss
Fällt Relais 820 zum fünften Mal ab, so wird auch der Antriebsmagnet 800 des Steuerschalters über
Kontakt 826 wieder erregt, und der nachfolgende Abfall von Relais 825 läßt den Anker des Antriebsmagneten 800 abfallen, wodurch die Kontaktarme
801 bis 804 auf die sechste Lamelle ihres jeweiligen
Kontaktsegmentes weitergeschaltet werden.
Kontaktarm 802 des Steuerschalters steht auf der sechsten Lamelle seines Kontaktsegmentes und
schließt einen Stromkreis zur Erregung von Relais 894:
Spannung, untere Relaiswicklung 894, sechste Kontaktlamelle, Kontaktarm 802, Kontakt
816, Erde.
Relais 894 hält sich über
Spannung, obere Relaiswicklung 894, Kontakte 838, 816, Erde.
Relais 894 legt mit seinem Kontakt 839 Erde an die Ader 869, um die Wahl eines geeigneten Satzes
Kontaktarme des Leitungswählers in später zu erläuternder Art möglich zu machen.
f) Kennzeichnung des erforderlichen
Verbindungsbündels des I. Gruppenwählers
Wie schon erwähnt, legt das Relais 891 nach Wahl der zweiten Ziffer Erdpotential an die Ader
858. Dieses Erdpotential hat nachstehenden Stromkreis zur Folge:
Erde, Kontakt 809, Ader 858, erste Kontaktlamelle, Kontaktarm 890 des Kennzeichenverteilers
der Fig. 8 B, Ader 880, Kontakte 1848, 1857 (Fig· 8C), Relaiswicklung 1855, Spannung.
Relais 1855 zieht demzufolge an und hält sich über
Spannung, Relaiswicklung 1855, Kontakte lt>5
1858, 1847, Ader 846, Kontakt 817, Erde.
Besteht die erste gewählte Ziffer aus sechs oder mehr Impulsen, so wird Relais 1825 (Fig. 8C)
erregt:
Erde, Kontakt 817, Adern 846, 867 (Fig. 8B),
Kontaktarm 866 des Kennzeichenverteilers, erste Kontaktlamelle, Kontaktarm 861 des
I. Ziffernschalters, Kontaktlamelle 6, 7, 8, 9 oder o, Ader 878, Relaiswicklung 1825, Spannung.
Besteht die erste Ziffer dagegen aus fünf oder weniger Impulsen, so zieht Relais 1825 nicht an, da
die ersten fünf Kontaktlamellen für den Kontakt- iao
arm 861 nicht beschaltet sind. Diese Impulsüberwachung
durch Anzug oder Nichtanzug von Relais 1825 ist notwendig zur Überwachung der Auswahl
eines geeigneten Satzes von Kontaktarmen des I. Gruppenwählers, wie es nachfolgend beschrieben
ist.
Bleibt Relais 1825 in dieser Stufe der Einspeicherung
unerregt, so stellt das Relais 1855 eine Verbindung von Relais 1850 zur Ader 771 des I. Gruppenwählers
(Fig. 9) und weiter gegen Spannung her: Erde, Relaiswicklung 1850, Kontakte 1826,
1853, 1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm 705 (Fig. 7), Kontakt 723, Ader 771,
Kontakt 911 (Fig. 9), Kontakt 933, untere Wicklung des Kontaktarmwählrelais 920,
Spannung.
Relais 1850 und 920 ziehen beide an. Das erregte Relais 920 wählt den unteren Satz Kontaktarme
951', 952' und 953' aus und hält sich gegen die geerdete Ader 773:
Spannung, obere Relaiswickdung 920, Kontakt 927, Ader 773.
Das erregte Relais 1850 stellt eine Verbindung
vom Relais 1830 zur Ader 772 des I. Gruppenwählers und weiter zur Erde her:
Spannung, Relaiswicklung 1830, Kontakte 1851, 1854, Ader 766, Kontaktlamelle, Kontaktarm
706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakte 913, 938, untere Relaiswicklung'930, Erde.
Relais 1830 und 930 ziehen beide an. Das erregte Relais 930 hält sich gegen die über Relais
geerdete Ader 771:
Spannung, obere Relaiswicklung 930, Kontakte 932, 911, Ader 771
und öffnet durch Kontakt 933 den Stromkreis für die untere Wicklung von Relais 920. Relais 920
hält sich jedoch über Kontakt 927 und kann noch nicht abfallen. Relais 1830 erregt Relais 1835 über
die geerdete Ader 846:
Ader 846, Kontakte 1832, 1842, Relaiswicklung
1835, Spannung.
Durch Relais 1835 wird der Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers
(Fig. 8 B) geschlossen.
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung.
Antriebsmagnet 850 wird erregt.
Zieht Relais 1825 in dieser Stufe der Einspeicherg rung dagegen wie vorher erwähnt an, dann stellt
das Relais 1855 eine Verbindung von Relais 1830
zur Ader 772 des I. Gruppenwählers und weiter zur Erde her:
Spannung, Relaiswicklung 1830, Kontakte 1827, 1854, Ader 766, Kontaktlamelle,' Kontaktarm
706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakte 913) 938) untere Relaiswicklung 930, Erde.
Relais 1830 und 930 ziehen beide an. Das erregte Relais 1830 bringt Relais 1835 über die geerdete
Ader 846 zum Anzug:
Ader 846, Kontakte 1832,
lung 1835, Spannung.
lung 1835, Spannung.
1842, Relaiswick-Relais 1835 stellt mit seinem Kontakt 1836 einen
Erregerstromkreis für Relais 1850 zu der Spannung führenden Ader 771 des I. Gruppenwählers
her:
Erde, Relaiswicklung 1850, Kontakte 1836,
1853, 1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm 705, Kontakt 723, Ader 771.
Der Erregerstromkreis für Relais 1850 ist gleichzeitig
Haltestromkreis für Relais 930. Das Kontaktarmwählrelais 920 ist durch Kontakt 933 unfähig
anzuziehen und kann die Kontaktarmgruppe des I. Gruppenwählers nicht umschalten. Das angezogene
Relais 1835 schließt den Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers
(Fig. 8 B) im Speicher:
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung.
Antriebsmagnet 850 wird erregt.
Es ist also ersichtlich, daß die Nichtbetatigung oder die Betätigung von Relais 1825 des Speichers
die Reihenfolge bestimmt, in welcher die Relais 1850 und 1830 mit den jeweiligen Adern 771 und
772 des I. Gruppenwählers (Fig. 9) verbunden werden, um das Kontaktarmwählrelais 920 des
I. Gruppenwählers arbeiten oder nicht arbeiten zu lassen. In dieser Weise wird je nach dem Wert der
gewählten ersten Ziffer die Auswahl der geeigneten Kontaktarmgruppe des I. Gruppenwählers durchgeführt.
In jedem Falle werden aber beide Relais 1850 und 1830 erregt. Die Betätigung der beiden
Relais 1850 und 1830 schließt einen Stromkreis zu
einem der fünf Frequenzwählrelais 1801 bis 1805:
Erde, Kontakt 809 (Fig. 8A), Ader 858, erste Kontaktlamelle, Kontaktarm 890 des Kennzeichenverteilers,
Ader 880, Kontakte 1848, 1859, 1852, 1833, Ader 877, Kontaktarm 876
des Kennzeichenverteilers,.. erste Kontaktlamelle, Kontaktarm 871 des· I. Ziffernschalters,
die durch Wahl der ersten Ziffer erreichte Kontaktlamelle, Ader 881, 882, 883,
884oder 885, Rel'aiswicklungiSoi, 1802, 1803,-1804
oder 1805, Spannung.
Das durch Kontaktarm 871 des I. Ziffernschalters
bestimmte Frequenzwählrelais zieht also an und legt mit Kontakt 1811, 1812, 1813, 1814 oder
1815 eine der Frequenzen .F1, F 2, F 3, F4 oder F 5
je nachdem über die Primärwicklung des Übertragers 1800 an Erde, wodurch ein entsprechender
Wechselstrom in die Sekundärwicklung des Übertragers 1800 induziert wird.
Die Stromlaufbeschreibung des Speichers und I. Gruppenwählers muß hier unterbrochen und zunächst
die Kontaktsegment- und Kontaktarmanordnung des I. Gruppenwählers (Fig. 9) betrachtet
werden. Wie schon ausgeführt, besitzt jeder Gruppenwähler zwei Satz Verbindungskontaktarme
und einen für diese gemeinsamen Sonderprüfkontaktarm. In der beispielsweisen Ausführungsform
hat jedes Kontaktsegment 55 Kontaktlamellen für die erwähnten Kontaktarme. Die Anordnung der
sieben Kontaktsegmente ist in Fig. 12 dargestellt. Der obere Satz von Verbindungskontaktsegmenten
umfaßt fünf mit Gruppe 1, 2, 3, 4 und 5 bezeichnete und zu fünf Gruppen von II. Gruppenwählern
führende Leitungsbündel, und der untere Satz von Verbindungskontaktsegmenten umfaßt fünf mit
Gruppe 6, 7, 8, 9 und 10 bezeichnete und zu eben-
ao falls fünf Gruppen von II. Gruppenwählern führende Leitungsbündel. Demnach hat jeder I. Gruppenwähler
Ausgänge zu zehn Gruppen von II. Gruppenwählern. Das für beide Verbindungskontaktsegmente gemeinsame Sonderprüfkontaktsegment
hat aber nur fünf mit Gruppe 1, 2, 3, 4 und 5 bezeichnete Leitungsbündel, die jedoch ausreichen,
weil das Kontaktarmwählrelais 920 je nachdem entweder nur den oberen oder den unteren Satz von
Verbindungskontaktsegmenten dem Sonderprüfkon-
ao taktsegment zuordnet.
Das im unteren Teil der Fig. 9 dargestellte Sonderprüfkontaktsegment hat vor jeder der fünf
Gruppen Verbindungskontaktlamellen eine zusätzliche Kontaktlamelle. Diese zusätzlichen Kontaktlamellen
sind jeweils mi.t 961, 962, 963, 964 und 965 bezeichnet und stellen Rastkontakte für die
Leitungsbündel 11 bis 10, 21 bis 20, 31 bis 30, 41
bis 40 und 51 bis 50 dar, auf die sich der Sonderprüfkontaktarm
954 vorbereitend einstellt, um auf einen freien Ausgang des jeweiligen Leitungsbündels auf zuprüfen. Die Kontakte 961 bis 965 sind
auch Durchdrehkontakte für die Leitungsbündel 51
bis 50, 11 bis 10, 21 bis 20, 31 bis 30 und 41 bis
40, auf die der Sonderprüfkontaktarm dann durchdreht, wenn er keine freie Leitung in dem jeweiligen
Bündel findet.
Auf die Stromlaufbeschreibung des Speichers und I. Gruppenwählers zurückkommend, entsteht
für den in die Sekundärwicklung des Übertragers 1800 (Fig. 8C) induzierten Wechselstrom folgender
Stromkreis:
Oberer Anschluß der Sekundärwicklung, Kontakte 1853, 1846, Ader 765, Kontaktlamelle,
Kontaktarm 705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakt 911, Magnetwicklungen 901 bis 905, Kondensator
919, Kontakt 913, Ader 772, Kontakt 729, Kontaktarm 706, Kontaktlamelle, Ader
766, Kontakt 1854, Kondensator 1806, unterer
Wicklungsanschluß der Sekundärwicklung.
50
50
Der auf die Frequenz des von der Sekundärwicklung des Übertragers 1800 kommenden Wechselstromes
abgestimmte Magnet bringt die ihm zugeordnete Zunge in Schwingungen, wodurch je nach
der Frequenz einer der Kontakte 900, 906, 907, 908 oder 909 betätigt wird. Wird Kontakt'900 betätigt,
so wird die Kontaktlamelle 961 des Sonderprüf kontaktsegmentes mit Erdpotential gekennzeichnet,
wird Kontakt 906 betätigt, so wird die Kontaktlamelle 962 des Sonderprüfkontaktsegmentes mit
Erdpotential gekennzeichnet, wird Kontakt 907 betätigt, so wird Kontaktlamelle 963 des Sonderprüfkontaktsegmentes
mit Erdpotential gekennzeichnet,
wird Kontakt 908 betätigt, so wird Kontaktlamelle
964 des Sonderprüfkontaktsegmentes mit Erdpotential gekennzeichnet, und wird Kontakt 909 betätigt,
so wird Kontaktlamelle 965 des Sonderprüfkontaktsegmentes mit Erdpotential gekennzeichnet.
g) Aufsuchen eines gekennzeichneten Leitungsbündels durch den I. Gruppenwähler
Wird nun angenommen, daß die Kontaktlamelle
965 des Sonderprüfkontaktsegmentes des I. Gruppenwählers mit Erdpotential gekennzeichnet ist und
daß der Kontaktarm 954 auf der Kontaktlamelle 961 des Sonderprüfkontaktsegmentes steht, wie im
unteren Teil der Fig. 9 dargestellt, dann sind die Relais 1830, 1835, 1850 und 1855, das Frequenzwahlrelais
1805, Antriebsmagnet 850 des Speichers und Magnet 905 des I. Gruppenwählers erregt. Der
Antriebsmagnet des I. Gruppenwählers wird nun angelassen:
Erde, Kontakt 917, Kontakt 931 (Relais 930
hat, wie bereits beschrieben, kurz nach Wahl der zweiten Ziffer angezogen), Kontakt 928, 8s
Unterbrecherkontakt 949, Wicklung des Antriebsmagneten 950, Spannung.
Antriebsmagnet 950 bewegt seine Kontaktarme 951 bis 954 und 951' bis 953' in bekannter Weise
selbststeuernd über die diesbezüglichen Kontaktsegmente.
Am linken oberen Wicklungsanschluß des Prüfrelais 935 liegt Erdpotential.
Erde, Kontakte 917, 931, 928, Unterbrecher- 9S
kontakt 949, Kontakt 936, linker oberer Wicklungsanschluß des Prüf relais 935.
Sobald der Sonderprüfkontaktarm 954 die Kontaktlamelle 965 erreicht, liegt die obere Relaiswick- ιοσ
lung beiderseits an Erde, weil jetzt auch der rechte obere Wicklungsanschluß des Relais 935 Erdpotential
hat.
Erde, Zungenkontakt 909, Kontaktlamelle 965, Sonderprüfkontaktarm 954, rechter oberer los
Wicklungsanschluß von Relais 935.
Die Erde am Unterbrecherkontakt 949 betätigt wie üblich den Antriebsmagneten 950, wobei der
Unterbrecherkontakt 949 geöffnet und die Erde vom Kontakt 936 des Relais 935 entfernt wird.
Hierdurch wird Relais 935 erregt über:
Erde an der Kontaktlamelle 965 des Sonderprüfkontaktsegmentes, Sonderprüfkontaktarm
954, obere Relaiswicklung 935, Kontakt 936, 1^
Wicklung des erregten Antriebsmagneten 950, Spannung.
Der Antriebsmagnet 950 bleibt in Reihe mit der oberen Relaiswicklung 935 erregt. 120 '
Das erregte Relais 935 hält sich gegen Erde der Kontaktlamelle 965 des Sonderprüfkontaktsegmentes
:
Spannung, untere Relais wicklung 935, Kontakt 937, obere Relaiswicklung .935, Sonderprüfkontaktarm
954, Kontaktlamelle 965.
Der Kontakt 936 des Relais 935 öffnet den Stromkreis für den Antriebsmagneten 950, wodurch sein
Anker abfällt und die Kontaktarme 951 bis 954 und 951' bis 953' auf die zur ersten Leitung des aufgesuchten
und zur erforderlichen Gruppe von II. Gruppenwählern führenden Leitungsbündels gehörende
Kontaktlamelle vorrücken. Durch Kontakt 939 von Relais 935 wird Erdpotential an alle zur
fünften Gruppe gehörenden Kontaktlamellen des Sonderprüfkontaktsegmentes gelegt:
Erde, Kontakte 944, 939, Kontaktlamellen der fünften Gruppe 51 bis 50.
Durch Kontakt 929 von Relais 935 entsteht ein selbstunterbrechender Stromkreis vom Antriebsmagneten 950 zum Prüfkontaktarm C (entweder
953 oder 953'):
Spannung, Antriebsmagnet 950, Unterbrecherkontakt
949, Kontakte 929, 915, 925 oder 926,
. Kontaktarm 953 öder 953'.
Durch Kontakt 934 von Relais 935 wird der Sonderprüf kontaktarm 954 mit dem rechten oberen
Wicklungsanschlluß des Durchschäl trelais 910 verbunden,
und'Kontakt 938 entfernt die über die untere Relaiswicklung 930 und über Ader 772 zur
Relaiswicklung 1830 (Fig. 8C) führende Erde, wodurch
Relais 1830 abfällt. Relais 930 bleibt über seine obere Relaiswicklung erregt.
Durch Kontakt 1833 öffnetdäs abgefallene Relais
1830 den Stromkreis des erregten Frequenzwahlreiais 1805, wodurch die Frequenz F 5 von der
Primärwicklung des Übertragers 1800 abgeschaltet wird. Damit entfällt die Erregung des Magneten
905, und die Kennzeichnungserde von Kontaktlamelle 965 des Sonderprüfkontaktsegmentes des
I. Gruppenwählers wird entfernt. Relais 1830 entfernt mit seinem Kontakt 1832 das Erdpotential
vom Kontakt 1842 des Relais 1840, wodurch Relais
1840 erregt wird.
Erde an Ader 846, Kontakt 1856, Relaiswicklung
1840, Kontakt 1838, Wicklung des er:
regten Relais 1835, Spannung.
' Der soeben beschriebene Stromkreis erhält Relais 1835 in angezogener Stellung.
Kontakt 1841 des Relais 1840 unterbricht die
Erde des erregten Antriebsmägneten 850 des Kennzeichenverteilers, wodurch der Antriebsmagnet 850
in Ruhestellung kommt und die Kontaktarme 876, 866, 870 und 890 von der'jeweiligen ersten Kontaktlamelle
auf die jeweilige zweite Kontaktlamelle
weitergeschaltet werden, damit der nächste Gruppenwähler (II. Gruppenwähler) später dem Wert der
gewählten zweiten Ziffer entsprechend gekennzeichnet werden kann. Die Weiterschaltung des
Kontaktarmes 866 von der ersten auf die zweite Kontaktlamelle entfernt das über die Adern 846,
867 an den Kontaktarm 861 des I. Ziffernschalters geführte Erdpotential, und wenn Relais 182^ durch
die Wahl der ersten Ziffer erregt worden wäre (wenn die erste Ziffer, wie schon früher ausgeführt,
sechs oder mehr Impulse gehabt hätte), würde es jetzt abfallen. Durch Kontakt 1844 des Relais 1840
wird das Gitter des Stromtores i860 mit der Ader 771 verbunden:
Gitter, Widerstand 1849, Kontakte 1844, 1853,
1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm 705, Kontakt 723, Ader 771.
In diesem Stadium der Verbindung sind die Relais 1835, 1840, 1850, 1855 des Speichers und
die Relais 930, 935 des I. Gruppenwählers angezogen.
h) Freie Wahl des I. Gruppenwählers innerhalb des gekennzeichneten Leitungsbündels
Wird nun angenommen, daß das Leitungsbündel 51 bis 50 (Gruppe 5 in Fig. 12), welches vom oberen
Kontaktsegmentsatz des I. Gruppenwählers zu zehn II. Gruppenwählern 51 bis 50 führt, das gefundene
Leitungsbänder- ist, dann steht der Prüf kontaktarm.
953 des I. Gruppenwählers auf der Prüfader 943 des II. Gruppenwählers. Ist der II. Gruppenwähler
51 belegt, so findet der Antriebsmagnet 950 des
I. Gruppenwählers Erde an der Ader 943 des
II. Gruppenwählers:
Spannung, Wicklung des Antriebsmagneten 950 des I. Gruppenwählers, Unterbrecherkontakt
949, Kontakte 929, 915, 925, Kontaktarm
953, Kontaktlamelle, geerdete Ader 943 des II. Gruppenwählers.
Infolgedessen schaltet der Magnet 950 die Kontaktarme 951 bis 954 und 951' bis 953' in bekannter
Weise selbststeuernd auf die nächste benachbarte Kontaktlamelle.
Es muß noch gesagt werden, daß der Sonderprüfkontaktarm 954 ohne Kontaktunterbrechung
arbeitet, d. h. er macht mit der nächsten benachharten Lamelle Kontakt, bevor er den Kontakt mit
der davorliegenden Lamelle unterbricht, folglich bleibt Relais 935 erregt, wenn der Sonderprüfkontaktarm
954 von der Kontaktlamelle 51 zur Kontaktlamelle52weiterschaltet.Ist
auch der II.Gruppenwähler 52 belegt, wenn der Prüfarm 953 des
I. Gruppenwählers aufprüft, dann schaltet der Antriebsmagnet 950 die Kontaktarme des I. Gruppenwählers
selbststeuernd auf die nächste benachbarte Kontaktlamelle. Dieser Vorgang setzt sich so lange
fort, bis der Prüf kontaktarm 953 des I. Gruppenwählers auf einen freien II. Gruppenwähler der
Gruppe 51 bis 50 aufprüft oder bis der Prüfkontaktarm 953 den II. Gruppenwähler 50 erreicht hat.
Ist auch dieser belegt, so schaltet der Antriebsmagnet 950 die Kontaktarme des I. Gruppenwählers
selbststeuernd auf die jeweiligen Durchdrehkontaktlamellen für die II. Gruppenwähler-Gruppe 51 bis
50, welche hier unmittelbar vor der zum
II. Gruppenwähler 11 der Gruppe 11 bis 10 führenden
Kontaktlamelle liegen. Weil die Kontäktlamelle 961 des Sonderprüf kontaktarmes des
I. Gruppenwählers kein Erdpotential hat, fällt das
Prüf relais 935 des I.Gruppenwählers ab, und der, rufende Teilnehmeranschluß bekommt, wie im folgenden
Absatz beschrieben, das Besetztzeichen.
Der Kontakt 938 des abgefallenen Relais 935 schließt wieder den Stromkreis für das abgefallene
Relais 1830 des Speichers:
Erde, untere Relaiswicklung 930, Kontakte 938, 913, Ader 772, Kontakt 729, Kontaktarm
706, Kontaktlamelle, Ader 766, Kontakte 1854, 1851, Relaiswicklung 1830, Spannung.
Relais 1830 wird wieder erregt und hält sich über Kontakt 1831 gegen Erde an der Ader 772 unabhängig
von Relais 1850. In diesem Stadium halten sich die in Reihe geschalteten Relais 1835
und 1840 gegen Erde an der Ader 846:
Spannung, Relaiswicklung 1835, Kontakt 1838,
Relaiswicklung 1840, Kontakt 1856, Ader 846.
Die Kontaktarme 876, 866, 870 und 890 des Kennzeichenverteilers stehen auf der zweiten Kontaktlamelle
des jeweiligen Kontaktsegmentes. Das zo neuerregte Relais 1830 schließt einen Stromkreis
zur Erregung des Besetztrelais 745 und läßt dieses anziehen:
Erde, Wicklung des Besetztrelais 745 (Fig. 7), Kontakt 724, Kontaktarm 707, Kontaktlamelle,
Ader 767, Kontakte 1843, 1834, Widerstand
1829, Spannung.
Besetztrelais 745 öffnet mit Kontakt 742 den Haltestromkreis für Relais 720, so daß Relais 720
abfällt und Relais 715 durch die Kontakte 725 und 727 über die Sprechadern 641 und 642 wieder anzieht.
Das Leitungsrelais 715 schaltet nun einen Haltestromkreis für das Besetztrelais 745:
Erde, Wicklung des Besetztrelais 745, Kontakte 743, 73J, 716, Widerstand 709, Spannung.
Das Besetztrelais schaltet das Besetztzeichen über die Kontakte 744, 736, 725 und Ader 641 an
den Sprechstromkreis des rufenden Teilnehmeranschlusses A. Mit Kontakt 746 unterbricht das
Besetztrelais die Sperrerde des belegten I.
Der Abfall von Relais 720 trennt auch durch die Kontakte 726 und 728 den rufenden Teilnehmeranschluß
vom belegten Speicher, wodurch der Schleifenstromkreis des Leitungsrelais 805 des
Speichers geöffnet, die Auslösung des Speichers eingeleitet, die Sperrerde vom Speicher durch Kontakt
722 unterbrochen und der Speicher durch die Kontakte 723 und 729 vom I. Gruppenwähler freigeschaltet
wird. Hierdurch fällt auch Relais 930 des I. Gruppenwählers ab. Ferner wird der Haltestromkreis
des Belegthalterelais 710 zum Speicher durch Kontakt 731 unterbrochen, jedoch hält sich Relais
710 noch gegen Erde:
Spannung, untere Relais wicklung 710, Kontakte 719, 741, 753>
Erde.
Der I. Gruppenwähler ist nun frei und seine Kontaktarme bleiben an den jeweils erreichten Kontaktlamellen.
Der rufende Teilnehmer hört das Besetztzeichen, legt den Handapparat wieder auf die Gabel, wo-
durch der Schleifenstromkreis für das Leitungsrelais 715 geöffnet wird und das Leitungsrelais 715
abfällt. Kontakt 719 des Leitungsrelais 715 läßt
Belegthalterelais 710 abfallen, und Relais 710 beseitigt
mit Kontakt 711 die Belegungs- und Sperrerde von der Ader 643. Die der mit dem Speicherwähler
vereinigten Speiserelaisgruppe vorgeordneten Schaltelemente werden dadurch in bekannter Weise
ausgelöst. Der Abfall des Belegthalterelais 710 fnacht also die mit dem Speicherwähler vereinigte
Speiserelaisgruppe für ein weiteres Gespräch frei.
75 i) Durchschaltung zum belegten II. Gruppenwähler
Ist. der II. Gruppenwähler frei, wenn der Prüfkontaktarm 953 des I. Gruppenwählers (Fig. 9) aufprüft,
dann findet der Prüfkontaktarm 953 kein Erdpotential, folglich kann auch der Antriebsmagnet
des I. Gruppenwählers nicht gespeist werden. Unter diesem Umstand wird das Durchschalterelais
910 des I. Gruppenwählers erregt:
Erde, Kontakte 944, 939, Kontaktlamellen S1
bis 50 des Sonderprüfkontaktsegmentes, Sonderprüfkontaktarm 954, Kontakt 934, obere Relaiswicklung
910, Kontakt 929, Unterbrecherkontakt 949, Wicklung des Antriebsmagneten 950,
Spannung.
Antriebsmagnet -950 kann, wie üblich, wegen
Fehlstromes durch den hohen Widerstandswert der oberen Relaiswicklung 910 nicht arbeiten. Durchschalterelais
910 hält sich über Kontakt 918 gegen Erde an der Ader 773.
Mit den Kontakten 912, 914, 916 schaltet das
Durchschaltrelais 910 die von der Speiserelaisgruppe
(Fig. 7) kommenden Adern 771, 772 und 773 zu den entsprechenden Adern 941, 942 und 943
des II. Gruppenwählers 51 durch. Auf diese Weise belegt der I. Gruppenwähler den II. Gruppenwähler
51 und schaltet auch den belegten Speicher (Fig. 8 A, 8 B, 8C) zum II. Gruppenwähler durch.
Der Haltestromkreis für die obere Relaiswicklung 930 des I. Gruppenwählers ist nun durch Kontakt
911 geöffnet, und Relais 930 des I. Gruppenwählers fällt ab. Der Stromkreis zur unteren Relaiswicklung
930 des I. Gruppenwählers ist durch Kontakt 913 unterbrochen, und Relais 930 des I. Gruppenwählers
kann nicht wieder anziehen. Durch Kontakt 944 des Durchschaltrelais 910 des I. Gruppenwählers
wird der Haltestromkreis für das Prüfrelais 935 des I. Gruppenwählers unterbrochen, so
daß es abfällt. Das Durchschaltrelais 910 des I. Gruppenwählers beseitigt mit seinem Kontakt 917
das Erdpotential vom Kontakt 928 des abgefallenen Prüf relais 935, um jede Möglichkeit eines sich bildenden
örtlichen Stromkreises für den Antriebsmagneten 950 des I. Gruppenwählers zu unterbinden.
Die Betätigung des Durchschaltrelais 910 des I.Gruppenwählers legt die Ader 771 von Kontakt
911 auf Kontakt 912 um, wobei eine kurze Unterbrechung
des Stromkreises für Relais 1850 des Speichers eintritt. Dadurch wird ein Spannungsstoß
auf das Gitter des Strom tores i860 gegeben,
welcher das Stromtor in bekannter Weise zur Zündung bringt und das Relais 1845 erregt:
Negatives Potential an der Anode des Stromtores i860, Kontakte 1839, !807, Relaiswicklung
1845, Erde.
Relais 1845 läßt durch Kontakt 1846 das Relais
1850 abfallen. Durch die Kontakte 1847 und 1848
des Relais 1845 Wird Relais 1855 abgeschaltet, und Relais 1855 fällt ab. Durch Kontakt 1856 setzt das
abgefallene Relais 1855 die Relais 1840 und 1835
außer Betrieb und beide fallen ab. Durch Kontakt 1839 von Relais 1840 wird Relais 1845 abgeschaltet,
fj-llt ab und bringt Relais 1855 durch Kontakt 1848
wieder zum Anzug:
Erde, Kontakt 824 (Fig. 8A), Ader 859, zweite Kontaktlamelle, Kontaktarm 890 des
Kennzeichenverteilers, Ader 880, Kontakte 1848, 1857, Relaiswicklung 1855, Spannung.
Das wiedererregte Relais 1855 hält sich gegen Erde an der Ader 846:
Spannung, Relaiswicklung 1855, Kontakte 1858,
1847, Ader 846.
25
25
Kontakt 1844 des Relais 1840 unterbricht den
Gitterkreis des Stromtores i860. Der Speicher ist nun bereit, die Sonderprüfkontaktlamelle des ebenfalls
nach Fig. 9 verdrahteten II.- Gruppenwählers 51 zu kennzeichnen.
In gleicher Weise kann der I. Gruppenwähler einen rufenden Teilnehmeranschluß zu irgendeinem
anderen II. Gruppenwähler 52 bis 50 durchschalten.
j) Kennzeichnung des erforderlichen Leitungsbühdels des II. Gruppenwählers
Besteht die zweite gewählte Ziffer aus sechs oder mehr Impulsen, so wird Relais 1825 (Fig. 8C) des
Speichers wieder erregt:
Erde, Kontakt 817, Ader 846, Ader 867 (Fig. 8B), Kontaktarm 866 des Kennzeichenverteilers, zweite Kontaktlamelle, Kontaktarm
862 des II. Ziffernschalters, Kontaktlamelle 6,
7, 8, 9 oder ο je nachdem, Ader 878, Relaiswicklung
1825, Spannung.
» Besteht die zweite Ziffer dagegen aus fünf oder
weniger Impulsen, so zieht Relais 1825. nicht wieder
an, da die ersten fünf Kontaktlamellen für den
so Kontaktarm 862 nicht beschaltet sind. Diese Impulsüberwachung
durch Wiederanzug oder Nichtwiederanzug von Relais 1825 ist notwendig zur Überwachung
der Auswahl eines geeigneten Satzes von Kontaktarmen des II. Gruppenwählers.
Bleibt Relais 1825 in dieser Stufe der Einspeicherung
der zweiten gewählten Ziffer unerregt, so stellt das wieder angezogene Relais 1855 eine' Verbindung
von Relais 1850 zur Ader 941 des II. Gruppenwählers 51 und weiter gegen Spannung her:
Erde, Relaiswicklung 1850, Kontakte 1826,
1853, 1846, Ader 765, Kontaktlamelle,. Kontaktarm
705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakt 9i2?ides I. Gruppenwählers, Kontakt 921, Kon~
taktarm 951, Kontaktlamelle, Ader 941 zum
II.. Gruppenwähler 51, Kontakt 911 des
II. Gruppenwählers, Kontakt 933, untere Wicklung des Kontaktarmwählrelais 920, Spannung.
Relais 1850 zieht wieder an, und Relais 920 des
II. Gruppenwählers wird erregt. Das erregte Relais wählt den unteren Satz Kontaktarme 951', 952'
und 953' aus und hält sich gegen die geerdete Ader 773: .
Spannung, obere Relaiswicklung 920, Kontakt 927, Ader 943, Kontaktlamelle, Kontaktarm
953 des I. Gruppenwählers, Kontakte 925, 916 des I. Gruppenwählers, Ader 773·.
Das wiedererregte Relais 1850 stellt eine Verbindung
vom Relais 1830 zur Ader 942 des II. Gruppenwählers und weiter zur Erde her:
Spannung, Relaiswicklungi83o,Kontaktei8s i,
1854, Ader 766, Kontaktlamelle, Kontaktarm 706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakt 914 des
I. Gruppenwählers, Kontakt 923, Kontaktarm 952, Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers,
Ader 942 des II. Gruppenwählers, Kontakt 913 des II. Gruppenwählers, Kontakt 938, untere
Relaiswicklung 930, Erde. . go
Relais 1830 zieht wieder an, und Relais 930 des II. Gruppenwählers wird erregt. Das erregte Relais
hält sich gegen die über Relais 1850 geerdete Ader 771: Spannung,
obere Relaiswicklung 930, Kontakte 932, 911, Ader 941. des II. Gruppenwählers,
Kontaktlamelle, Kpntaktarm 951 des I.Gruppenwählers, Kontakte-921, 912, Ader 771,
und öffnet durch Kontakt 933 den Stromkreis für die untere. Wicklung von Kontaktarmwählrelais
920. Relais 920 hält sich jedoch über Kontakt 927 und kann noch nicht abfallen. Das wiederangezogene
Relais 1830 erregt wieder Relais 1835 über die
geerdete Ader 846:
Ader 846, Kontakte 1832, 1842; Relaiswicklung
1835, Spannung.
Durch Relais 1835 wird der Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers
geschlossen:
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung. .
Antriebsmagnet 850 wird wieder erregt.
Zieht Relais 1.825 in dieser Stufe der Einspeicherung
dagegen, wie vorher erwähnt, wieder an, dann stellt das Relais 1855 eine Verbindung von Relais
zur Ader 942 des II. Gruppenwählers und weiter zur Erde her:
Spannung, Relaiswicklung 1830, Kontakte 1827,
1854, Ader 766, Kontaktsegment, Kontaktarm 706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakt 914 des
I. Gruppenwählers, Kontakt 923, Kontaktarm
952, Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers,
Ader 942 des II. Gruppenwählers, Kontakte 913, 938, untere Relaiswicklung 930, Erde.
.5 Relais 1830 zieht wieder an, und Relais 930 des II. Gruppenwählers wird erregt. Das wiedererregte
Relais 1830 bringt Relais 1835 über die geerdete Ader 846 wieder zum Anzug:
Ader 846, Kontakte 1832, 1842, Relaiswicklung
1835, Spannung.
Relais 1835 stellt mit seinem Kontakt 1836 einen
.Erregerstfomkreis für Relais 1850 zu der Spannung
führenden Ader 941 des II. Gruppenwählers her:
Erde, Relais wicklung 1850, Kontakte 1836,1853,
1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm 705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakt 912 des
■ao I. Gruppenwählers, Kontakt 921, Kontaktarm
951, Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers, Ader 941 des II. Gruppenwählers.
Der Erregerstromkreis für Relais 1850 ist gleiches
zeitig Haltestromkreis für Relais 930 des II. Gruppenwählers. Das Kontaktarmwählrelais 920 des II. Gruppenwählers
ist durch Kontakt 933 unfähig anzuziehen und kann die Kontaktarmgruppe des II. Gruppenwählers
nicht umschalten. Das angezogene Relais 1835 schließt den Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten
850 des Kennzeichenverteilers im Speicher:
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Span-
nung.
Antriebsmagnet 850 wird erregt.
Die Nichtbetätigung oder die Betätigung von Relais 1825 des Speichers als Folge der gewählten zweiten Ziffer bestimmt wieder die Reihenfolge, in welcher die Relais 1850 und 1830 mit den jeweiligen Adern 941 und 942 des II. Gruppenwählers verbunden werden, um das Kontaktarmwählrelais 920 des II. Gruppenwählers arbeiten oder nicht arbeiten zu lassen. In dieser Weise wird je nach dem Wert der gewählten zweiten Ziffer die Auswahl der geeigneten Kontaktarmgruppe des II. Gruppenwählers durchgeführt. In jedem Fall aber werden beide Relais 1850 und 1830 wieder erregt.
Die Nichtbetätigung oder die Betätigung von Relais 1825 des Speichers als Folge der gewählten zweiten Ziffer bestimmt wieder die Reihenfolge, in welcher die Relais 1850 und 1830 mit den jeweiligen Adern 941 und 942 des II. Gruppenwählers verbunden werden, um das Kontaktarmwählrelais 920 des II. Gruppenwählers arbeiten oder nicht arbeiten zu lassen. In dieser Weise wird je nach dem Wert der gewählten zweiten Ziffer die Auswahl der geeigneten Kontaktarmgruppe des II. Gruppenwählers durchgeführt. In jedem Fall aber werden beide Relais 1850 und 1830 wieder erregt.
Die Wiedererregung der beiden Relais 1850 und 1830 schließt einen Stromkreis zu einem der
Frequenzwählrelais 1801 bis 1805:
Erde, Kontakt 824, Ader 859, zweite Kontaktlamelle, Kontaktarm 890 des Kennzeichenverteilers,
Ader 880, Kontakte 1848, 1859, 1852, 1833, Ader 877, Kontaktarm 876 des Kennzeichenverteilers,
zweite Kontaktlamelle, Kontaktarm 872 des II. Ziffernschalters, die durch Wahl der zweiten Ziffer erreichte Kontaktlamelle,
eine der Adern 881 bis 885, eines der Relais 1801 bis 1805, Spannung.
Das durch Kontaktarm 872 des II. Ziffernschalters bestimmte Frequenzwählrelais zieht also an
und legt die entsprechende Frequenz von F1 bis
F 5 über die Primärwicklung des Übertragers 180,0
an Erde, wodurch ein entsprechender Wechselstrom in die Sekundärwicklung des Übertragers 1800 induziert
wird.
Der in die Sekundärwicklung des Übertragers 1800 induzierte Wechselstrom gelangt über die mit
dem Speicherwähler vereinigte Speiserelaisgruppe (Fig·. 7) und den I. Gruppenwähler zu den Adern
941 und 942 des II. Gruppenwählers. Die Schleife wird von der Ader 941 des II. Gruppenwählers aus
über Kontakt 911, die Wicklungen der fünf in Reihe geschalteten Magnete 901 bis 905 des
II. Gruppenwählers, Kondensator 919, Kontakt 913 zur Ader 942 geschlossen. Der auf die Frequenz des
von der Sekundärwicklung des Übertragers 1800 kommenden Wechselstromes abgestimmte Magnet
bringt die ihm zugeordnete Zunge in Schwingungen, wodurch je nach der Frequenz einer der Kontakte
900, 906, 907, 908 oder 909 des II. Gruppenwählers betätigt wird.
k) Freie Wahl und Belegung eines III. Gruppenwählers
Um dieS tromlauf beschreibung für den II.Gruppenwähler
zu vereinfachen und zu kürzen, wird angenommen, daß die Kontaktlamelle 965 des Sonderprüfkontaktsegmentes
- im II. Gruppenwähler Erdpotential über Kontakt 909 des Magneten 905 führt und daß der Sonderprüfkontaktarm 954 des
II. Gruppenwählers auf der Kontaktlamelle 961 seines Kontaktsegmentes steht. Der II. Gruppenwähler51
-sucht dann einen III. Gruppenwähler aus der an dem oberen Kontaktsegmentsatz des
II. Gruppenwählers 51 angeschlossenen Gruppe von III. Gruppenwählern aus und schaltet zum
III. Gruppenwähler 51 durch, ähnlich wie bereits bei der Wirkungsweise und Durchschaltung des
I. Gruppenwählers beschrieben. Es ist noch zu erwähnen, daß das wiedererregte Relais 1855. des- 105:
Speichers zum zweiten Mal abgefallen ist und dann wieder anzog, als das Durchschaltrelais 910 des
II. Gruppenwählers 51 erregt wurde. Ferner wurde der Antriebsmagnet 850 des Kennzeichenverteilers
zur Weiterschaltung seiner Kontaktarme 876, 866, 870 und 890 auf die dritten Kontaktlamellen der
jeweiligen Kontaktsegmente erregt, damit der belegte III. Gruppenwähler 51 dem Wert, der gewählten
dritten Ziffer entsprechend gekennzeichnet werden kann. Der belegte III. Gruppenwähler ist
ebenfalls wie in Fig. 9 dargestellt, verdrahtet.
In gleicher Weise kann der II. Gruppenwähler einen rufenden Teilnehmeranschluß zu irgendeinem
anderen III. Gruppenwähler der Gruppe 52 bis 50· durchschalten.
1) Kennzeichnung des erforderlichen Leitungsbündels des III. Gruppenwählers
Die Kennzeichnung der erforderlichen Leitungswähler-Gruppe des belegten III. Gruppenwählers
51 erfolgt in ähnlicher Weise, wie es im Ab-
schnitt j) für die Kennzeichnung des -erforderlichen
Verbindungsbündels des II. Gruppenwählers bereits beschrieben wurde. Beim III. Gruppenwähler 51 ist
jedoch zu beachten, daß die Kontaktarme 876, 866, 87p und 890 des Kennzeichenverteilers an den
dritten Kontaktlamellen der entsprechenden Kontaktsegmente liegen und daß der belegte II. Gruppenwähler
51 zwischen die belegten I. Gruppenwähler und III, Gruppenwähler 51 geschaltet ist,
m) Freie Wahl und Belegung eines Leitungswählers
Um die Stromlaufbeschreibung für den III. Gruppenwähler zu vereinfachen und- zu kürzen, wird
nun angenommen, daß Kontaktlamelle 965 des Sonderprüfkontaktsegmentes des III. Gruppenwählers
51 Erdpotential über Kontakt 909 des Magneten 905 führt und daß der Sonderprüfkontaktarm
954 des III. Gruppenwählers 51 auf der
so Kontaktlamelle 961 seines Kontaktsegmentes steht.
Der III. Gruppenwähler 51 sucht dann einen Leitungswähler
aus der an dem oberen Kontaktsegmentsatz des III. Gruppenwählers 51 angeschlossenen
Gruppe von Leitungswählern aus und schaltet zum Leitungswähler 51 durch, ähnlich wie bereits
bei der Wirkungsweise und Durchschaltung des I. Gruppenwählers beschrieben. Es ist noch zu erwähnen,
daß das wieder erregte Relais 1855 des Speichers zum dritten Mal abgefallen ist und dann
wieder anzog, als das Durchschaltrelais. 9-1« des
III. Gruppenwählers erregt wurde. Ferner wurde der Antriebsmagnet 850 des Kennzeichenverteilers
zur Weiterschaltung seiner Kontaktarme 876, 866, 870 und 890 auf die vierten Kontaktlamellen der
jeweiligen Kontaktsegmente erregt, damit der belegte Leitungswähler 51 dem Wert der gewählten
vierten Ziffer entsprechend gekennzeichnet und die freie Wahl der richtigen Gruppe von Teilnehmeranschlußleitungen
vorbereitet wird. Der belegte Leitungswähler ist nach Fig. 10 verdrahtet.
In gleicher Weise kann der III. Gruppenwähler
einen rufenden Teilnehmeranschluß zu irgendeinem anderen Leitungswähler der Gruppe 52 bis
5.0 durchschalten.
n) Kennzeichnung der erforderlichen Gruppe von Teilnehmeranschluß leitungen des Leitungswählers
Besteht die vierte gewählte Ziffer aus sechs oder mehr Impulsen, so wird Relais 1825 (Fig. 8C) des
Speichers wieder erregt:
Erde, Kontakt 8i7,Ader 846, Ader 867 (Fig,8 B),
Kontaktarm 866 des Kennzeichenverteilers, vierte Kontaktlamelle, Kontaktarm 864 des
IV. Ziffernsphalters, Kontaktlamelle 6, 7, 8, 9 oder ö, Ader 878, Relaiswicklung 1825, Spannung.
Besteht die vierte Ziffer dagegen aus fünf oder weniger Impulsen, so zieht Relais 1825 nicht an,
da die ersten fünf Kontaktlamellen für den Kontaktarm 864 nicht beschaltet sind. -Diese Impulsüberwachung
durch Wiederanzug oder Nichtwiederanzug von Relais 1825 ist notwendig zur Über-
wachung der Auswahl eines geeigneten Satzes von Kontaktarmen des Leitungswählers.
Bleibt Relais 1825 in dieser Stufe der Einspeicherung
der vierten gewählten Ziffer unerregt, so stellt das wieder angezogene Relais 1855 eine Verbindung
zur Ader 1086 des belegten Leitungswählers' und
weiter gegen Spannung her:
Erde, Relaiswicklungi85o,Kontaktei820,1853,
1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm
705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakte 912,
921 des I. Gruppenwählers, Kontaktarm 951, Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers, Ader
941 des II. Gruppenwählers, Kontakte 912,921
des II. Gruppenwählers, Kontaktarm 951, Kontaktlamelle
des II. Gruppenwählers, Ader 941 des III. Gruppenwählers, Kontakte 912, 921
des III. Gruppenwählers, Kontaktarm 951, Kontaktlamelle des III. Gruppenwählers, Ader
1086 des Leitungswählers 51, Kontakte 1013,
1012, 1070, 1019, obere Wicklung des Kontaktarmwählrelais
1075, Spannung.
Relais 1850 zieht wieder an, und Relais 1075 des
Leitungswählers wird erregt. Das erregte Relais wählt den unteren Satz 'Kontaktarme 1091',
1092', 1093' und 1094' aus und hält sich gegen die
geerdete Ader 773: '9°
Spannung, untere Relaiswicklung 1075, Kontakt 1076, Ader 1088 des Leitungswählers,
Kontaktlamelle, Kontaktarm 953 des III. Gruppenwählers, Kontakte 925, 916 des III. Gruppenwählers,
Ader 943 des III. Gruppenwählers, 9^ Kontaktlamelle, Kontaktarm 953 des II. Gruppenwählers,
Kontakte 925, 916 des II. Gruppenwählers, Ader 943 des II. Gruppenwählers,
Kontaktlamelle, Kontaktarm 953 des I. Gruppenwählers, Kontakte 925, 916 des I. Gruppen-Wählers,
Ader 773.
Das wieder erregte Relais 1850 stellt eine Verbindung
von Relais 1830 zur Ader 1087 des Leitungswählers und weiter zur Erde her:
Spannung, Relais wicklung 1830, Kontakte 1851,
1854, Ader 766, Kontaktlamelle, Kontaktarm
706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakte 914, 923 des I. Gruppenwählers, Kontaktarm g$2,
Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers, Ader
942 des II. Gruppenwählers, Kontakte 914,923
des II. Gruppenwählers, Kontaktarm 952, Kontaktlamelle des II. Gruppenwählers, Ader 942.
des III. Gruppenwählers, Kontakte 914, 923 des III. Gruppenwählers, Kontaktarm 952,
Kontaktlamelle des III. Gruppenwählers, Ader
1087 des Leitungswählers, untere "Relaiswicklung
1010, Kontakte 1041, 1064, Erde.
Relais 1830 zieht wieder an, und Relais 1010 des
Leitungswählers wird erregt. Das erregte Relais hält sich gegen die über Relais 1850 geerdete
Ader 771:
Spannung, obere Relaiswicklung 1010, Kontakte
ion, 1013, Ader 1086 des Leitungs-
Wählers, Kontaktlamelle, Kontaktarm 951 des III. Gruppenwählers, Kontakte 921, 912, Ader
941 des III. Gruppenwählers, Kontaktlamelle, Kontaktarm 951 des II. Gruppenwählers, Kontakte
921, 912, Ader 941 des II. Gruppenwählers,
Kontaktlamelle, Kontaktarm 951 des I. Gruppenwählers, Kontakte 921, 912 des
I. Gruppenwählers, Ader 771
und öffnet durch Kontakt 1012 den Stromkreis für
die obere Wicklung des Kontaktarmwählrelais 1075. Relais 1075 hält sich jedoch über Kontakt 1076 und
kann noch nicht abfallen. Relais 1830 erregt wieder Relais 1835 über die geerdete Ader 846:
Ader 846, Kontakte 1832, 1842, Relais wicklung
1835, Spannung.
Durch Relais 1835 wird der Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers
geschlossen:
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung.
Antriebsmagnet 850 wird wieder erregt.
Zieht Relais 1825 in dieser Stufe der Einspeicherung
dagegen, wie vorher erwähnt, wieder an, dann stellt das Relais 1855 eine Verbindung vom Relais
zur Ader 1087 des Leitungswählers und weiter zur Erde her.
Spannung, Relaiswicklung 1830, Kontakte 1827, 1854, Ader 766, Kontaktlamelle, Kontaktarm
706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakte 914, 923 des I. Gruppenwählers, Kontaktarm
952, Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers, Ader 942 des II. Gruppenwählers, Kontakte
914, 923 des II. Gruppenwählers, Kontaktarm 952, Kontaktlamelle des II. Gruppenwählers,
Ader 942 des III. Gruppenwählers, Kontakte 914, 923 des III. Gruppenwählers, -Kontaktarm
952, Kontaktlamelle des III. Gruppenwählers, Ader 1087 des Leitungswählers,
untere Relaiswicklung 1010, Kontakte 1041,
1064, Erde.
Relais 1830 zieht wieder an, und Relais 1010 des
Leitungswähler wird erregt. Das wiedererregte Relais 1830 bringt Relais 1835 über die geerdete
Ader 846 wieder zum Anzug:
Ader 846, Kontakte 1832, 1842, Relaiswicklung
1835, Spannung.
Relais 1835 stellt mit seinem Kontakt 1836 einen
Erregerstromkreis für Relais 1850 zu der Spannung führenden Ader 1086 des Leitungswählers her:
Erde, Relaiswicklung 1850, Kontakte 1836,
1853, 1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm
705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakte 912, 921 des I. Gruppenwählers, Kontaktarm
951, Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers, Ader 941 des II. Gruppenwählers, Kontakte
912, 921 des II. Gruppenwählers, Kontaktarm
951, Kontaktlamelle des II. Gruppenwählers, Ader 941 des III. Gruppenwählers, Kontakte
912, 921 des III. Gruppenwählers, Kontaktarm 951, Kontaktlamelle des III. Gruppenwählers,
Ader 1086 des Leitungswählers.
Der Erregerstromkreis für Relais 1850 ist gleich- zeitig
Haltestromkreis für Relais 1010 über die
Kontakte ion und 1013. Das Kontaktarmwählrelais
1075 des Leitungswählers ist durch Kontakt 1012 unfähig anzuziehen und kann die Kontaktarmgruppe
des Leitungswählers nicht umschalten. Das angezogene Relais 1835 schließt den Amlaßstromkreis
für den Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers:
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung.
Antriebsmagnet 850 wird wieder erregt.
Die Nichtbetätigung oder die Betätigung von Relais 1825 des Speichers als Folge der gewählten
vierten Ziffer bestimmt wieder die Reihenfolge, in welcher die Relais 1850 und 1830 mit den jeweiligen
Adern 1086 und 1087 des Leitungswählers verbunden werden, um das Kontaktarmwählrelais 1075
des Leitungswählers arbeiten oder nicht arbeiten zu lassen. In dieser Weise wird je nach dem Wert der
gewählten vierten Ziffer die Auswahl der geeigneten Kontaktarmgruppe des Leitungswählers durchgeführt.
In jedem Fall aber werden beide Relais 1850 und 1830 zum vierten Mal erregt.
Die vierte Erregung der beiden Relais 1850 und 1830 schließt einen Stromkreis zu einem der Frequenzwählrelais
1801 bis 1805:
Erde, Kontakt 839, Ader 869, vierte Kontaktlamelle, Kontaktarm 890 des Kennzeichenverteilers,
Ader 880, Kontakte 1848, 1859, 1852, 1833, Ader 877, Kontaktarm 876 des Kennzeichenverteilers,
vierte Kontaktlamelle, Kontaktarm 874 des IV. Ziffernschalters, die durch Wahl der vierten Ziffer erreichte Kontaktlamelle,
eine der Adern 881 bis 885, eines der Relais 1801 bis 1805, Spannung.
Das durch Kontaktarm 874 des IV. Ziffernschalters bestimmte Frequenzwählrelais zieht also
an und legt die entsprechende Frequenz von F1 bis
Fs über die Primärwicklung des Übertragers 1800
an Erde, wodurch wieder ein entsprechender Wechselstrom in die Sekundärwicklung des Übertragers
1800 induziert wird.
Wie schon erwähnt, ist jeder Leitungswähler mit zwei Satz Verbindungskontaktsegmenten, einem
Sonderprüfkontaktsegment, zwei Satz Verbindungskontaktarmen und einem Sonderprüfkontaktarm
ausgerüstet. Das Sonderprüfkontaktsegment ist zwischen den beiden Sätzen von Verbindungskontaktsegmenten
angeordnet. Jeder Satz Verbindungskontaktsegmente besteht aus vier mit »—«,
» + «, »C« und »P« bezeichneten Kontaktsegmenten, wie in Fig. io dargestellt. Der obere Verbindungskontaktsegmentsatz
umfaßt fün£ Satz Verbindungen, die zu fünf Gruppen von Teilnehmerleitungen führen, und der untere Verbindungskontaktsegmentsatz
umfaßt ebenfalls fünf Satz Verbindungen, die zu fünf anderen Gruppen von Teilnehmerleitungen
führen. Somit hat jeder Leitungswähler Ausgänge zu zehn Gruppen von Teilnehmerleitungen. Das für
beide Verbindungskontaktsegmentsätze gemeinsame Sonderprüfkontaktsegment umfaßt nur fünf
Gruppen, die jedoch ausreichen, weil das Kontaktarmwählrelais 1075 entweder nur den oberen oder
unteren Satz Verbindungskontaktsegmente, je nachdem, mit dem Sonderprüfkontaktsegment zusammenschaltet.
Das im unteren Teil der Fig. 10 dargestellte Sonderprüfkontaktsegment hat vor jeder der fünf
Gruppen Teilnehmerleitungskontaktlamellen je eine zusätzliche, jeweils mit 11, 21, 31, 41 und 51 bezeichnete
Kontaktlamelle. Diese Kontaktlamellen 11 bis 51 sind Rastkontaktlamellen für die jeweilige
Teilnehmerleitungsgruppe, auf die der Sonderprüfkontaktarm sich vorbereitend einstellt, um dann die
gewünschte Teilnehmerleitung der erreichten Teilnehmerleitungsgruppe aufzusuchen.
Der vierte in die Sekundärwicklung des Übertragers 1800 induzierte Wechselstrom gelangt über
die mit dem Speicherwähler vereinigte Speiserelaisgruppe (Fig. 7), den I. Gruppenwählern, den
II. Gruppenwählern und den III. Gruppenwählern zu den Adern 1086 und 1087 des Leitungswählers.
• Die Schleife wird von der Ader 1087 des Leitungswählers über die Wicklungen der fünf in Reihe geschalteten
Magneten 1001 bis 1005 des Leitungswählers, Kontakt 1073, Kondensator 1085, Kontakte
ion, 1013 zur Ader 1086 geschlossen. Der
auf die Frequenz des von der Sekundärwicklung des Übertragers 1800 kommenden Wechselstromes
abgestimmte Magnet bringt die ihm zugeordnete Zunge in Schwingungen, wodurch je nach der Frequenz
einer der Kontakte 1000, 1006, 1007, 1008
oder 1009 betätigt wird. Wird Kontakt 1000 betätigt,
so erhält Kontaktlamelle 11 des Sonderprüf-·
kontaktsegmentes Spannungspotential; wird Kontakt 1006 betätigt, so erhält Kontaktlamelle 21 des
Sonderprüfkontaktsegmentes Spannungspotential; wird Kontakt 1007 betätigt, so erhält Kontaktlamelle
31 des Sonderprüfkontaktsegmentes Spannungspotewtial;
wird Kontakt 1008 betätigt, so erhält Kontaktlamelle 41 des Sonderprüfkontaktsegmentes
Spannungspotential, und wird Kontakt 1009 betätigt, so erhält Kontaktlamelle 51 des Sonderprüfkontaktsegmentes
Spannungspotential. Somit wird durch die Betätigung irgendeines der Kontakte 1000, 1006, 1007, 1008 und 1009 ein Stromkreis
zur Erregung von Relais 1050 geschlossen:
Erde, untere Relaiswicklung 1050 des Lei-/tungswählers,
Widerstand 1096, Widerstands, C, D, E oder F, Kontakte 1009, 1008, 1007,
1006 oder iooo, Widerstand A, Spannung.
Relais 1050 zieht an.
o) Aufsuchen einer gekennzeichneten Teilnehmerleitungsgruppe des Leitungswählers
Wird angenommen, daß Kontaktlamelle 51 des Sonderprüfkontaktsegmentes des Lei tungs Wählers
51 durch Spannungspotential gekennzeichnet ist, der Sonderprüfkontaktarm 1095 auf Kontaktlamellen
des Sonderprüfkontaktsegmentes steht, wie am unteren Rand der Fig. 10 dargestellt, und
Relais 1050 über die Widerstände 1096, B und A,
wie oben beschrieben, angezogen hat, darm sind die '
Relais 1830, 1835, 1850, 1855, das Frequenzwählrelais
1805 und Antriebsmagnet 850 des Speichers sowie Magnet 1005, Relais 1050 und ioio des Leitungswählers 51 erregt. Relais 1050 bereitet mit
Kontakt 1052 einen Stromkreis zur oberen Relaiswicklung 1040 vor, legt mit Kontakt 1053 eine
weitere Erde an die untere Wicklung des angezogenen Relais ioio und schließt mit Kontakt 1054
einen Stromkreis für die untere Relais wicklung 1015. Relais 1015 kann jetzt nur so weit anziehen,
bis sein »X«-Kontakt 1016 geschlossen ist, weil die
obere Relaiswicklung durch Kontakt 1016 beiderseits geerdet wird und die Anzugskraft der unteren
Wicklung allein nicht ausreicht, den Relaisanker völlig durchzuziehen. Das angezogene Relais 1050
schließt auch folgenden Stromkreis:
. Erde, Kontakte 1063,1038,1049, Unterbrecherkontakt
1089, Wicklung ides Antriebsmagneten
1090, Spannung.
Antriebsmagnet 1090 wird erregt und schaltet die Kontaktarme 1091 bis 1095 und 1091'bis 1094',
in bekannter Weise selbststeuernd, über die Kontaktlamellen der zugehörigen Kontaktsegmente.
Wenn der Sonderprüfkontaktarm 1095 die Kontaktlamelle
51 erreicht hat, findet er Spannung und schließt einen Stromkreis zur Erregung von
Relais 1040:
Erde, obere Relais wicklung 1040, Kontakt 1052, Sonderprüfkontaktarm 1095, Sonderprüfkontaktlamelle
51, Kontakte 1021, 1009,
Widerstand A, Spannung.
Relais 1040 zieht an und öffnet mit Kontakt 1038
den Erregerstromkreis des'Antriebsmagneten 1090, wodurch die Kontaktarme auf ihren der Kontaktlamelle
51 des Sonderprüfkontaktsegmentes ■ entsprechenden Kontaktlamellen stehenbleiben. Ferner
entfernt Relais 1040 mit seinem Kontakt 1041 Erdpotential
von der unteren Wicklung des angezogenen Relais ioio, wodurch Relais 1830 des
Speichers abfällt. Relais 1010 bleibt über seine
obere Wicklung angezogen.
Durch Kontakt 1833 öffnet das abgefallene Relais
1830 den Stromkreis des erregten Frequenzwählrelais 1805, wodurch die Frequenz F 5 von der
Primärwicklung des Übertragers 1800 abgeschaltet wird. Damit entfällt die Erregung des Magneten
1005, und die Kennzeichnungsspannung wird sowohl von der oberen Relais wicklung 1040 als auch
von der-unteren Relaiswicklung 1050 entfernt, wodurch
beide Relais abfallen. Relais 1830 entfernt
mit seinem Kontakt 1832 das Erdpotential vom Kontakt 1842 des. Relais 1840, wodurch Relais 1840
erregt wird:
Erde an Ader 846, Kontakt 1856, Relaiswicklung
1840, Kontakt 1838, Wicklung des erregten Relais 1835, Spannung.
Der soeben beschriebene Stromkreis erhält Relais
1835 in angezogener Stellung. Durch Kontakt 1844
des Relais 1840 wird das Gitter des Stromtores i860 mit der Ader 1086 des Leitungswählears 51
verbunden:
Gitter, Widerstand 1849, Kontakte 1844, 1853,
1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm 705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakte 912,
921 des I.Gruppenwählers, Kontaktarm 951,
Kontaktlamelle des I. Gruppenwählers, Ader 941 des II. Gruppenwählers, Kontakte 912,
921 des II. Gruppenwählers, Kontaktarm 951,
Kontaktlamelle des II. Gruppenwählers, Ader 941 des III. Gruppenwählers, Kontakte 912,
921 des III. Gruppenwählers, Kontaktarm951,
Kontaktlamelle des III. Gruppenwählers, Ader 1086 des Leitung«wählers.
Kontakt 1841 des Relais 1840 unterbricht die
Erde des erregten Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers, wodurch der Antriebsmagnet 850
in Ruhestellung kommt und die Kontaktarme 876, 866, 870 und 890 von der jeweiligen vierten Kontaktlamelle
auf die jeweilige fünfte Kontaktlamelle weitergeschaltet werden. Die fünfte Kontaktlamelle
des Kontaktarmes 876 ist nicht beschaltet, es kommt also auch kein Stromkreis für eines der
Frequenzwählrelais 1801 bis 1805 zustande, solange
Kontaktarm 876 auf der fünften Kontaktlamelle steht. Wenn Kontaktarm 866 seine vierte
Kontaktlamelle verläßt, wird das Erdpotential an den Adern 876 und 846 vom Kontaktarm 864 des
IV. Ziffernschalters entfernt, und wenn Relais 1825 durch die gewählte vierte Ziffer angezogen worden
wäre (wenn die vierte Ziffer sechs oder mehr Impulse gehabt hätte), so würde Relais 1825 jetzt
abfallen. Wenn Kontaktarm 866 die fünfte Kontaktlamelle seines Kontaktsegmentes erreicht hat, erhält
Kontaktarm 865 des V. Ziffernschalters Erdpotential an den Adern 867, 846.
Wenn die gewählte fünfte Ziffer fünf oder weniger Impulse hat, dann zieht Relais 1825 (Fig. 8 C) des
Speichers wieder an:
Erde, Kontakt 817, Ader 846, Ader 867 (Fig. 8 B), Kontaktarm 866 des Kennzeichenverteilers,
fünfte Kontaktlamelle, Kontaktarm 865 des V. Ziffernschalters, Kontaktlamelle 1,
2, 3, 4 oder 5, Ader 878, Relaiswicklung 1825, Spannung.
Besteht die fünfte Ziffer dagegen aus sechs oder mehr Impulsen, so1 kann Relais 1825 nicht wieder
anziehen, weil die letzten fünf Kontaktlamellen des zum Kontaktarm 865 gehörigen Kontaktsegmentes
unbeschaltet sind. Diese Impulsüberwachung durch Wiederanzug von Relais 1825 ist notwendig zur
Überwachung der Auswahl der richtigen Teilnehmerleitung aus der Teilnehmerleitungsgruppe 51
des Leitungswählers.
Der schon erwähnte Abfall von Relais 1050 des Leitungswählers entfernt durch Kontakt 1054 das
Erdpotential von der unteren Wicklung des teilweise angezogenen Relais 1015 und bringt dieses
zum vollkommenen Anzug:
Erde an Ader 1088, Kontakte 1066, 1016,
obere und untere Relaiswicklung 1015, Spannung.
Der vollkomene Anzug von Relais 1015 schaltet
die Ader 1086 von Kontakt 1013 auf Kontakt 1014
um, wobei eine kurze Unterbrechung des Stromkreises für die in Reihe geschalteten Relais 1850
des Speichers und 1010 (obere Wicklung) des Leitungswählers
eintritt, der jedoch nicht ausreicht, die Relais abfallen zu lassen. Ein Spannungsstoß
wird auf das Gitter des Stromtores i860 gegeben, welcher das Stromtor i860 in bekannter Weise zur
Zündung bringt. Der vollkommene Anzug von Relais 1015 schaltet auch die über die Kennzeichenstrom
führenden Kontakte 1000, 1006, 1007, 1008,
1009 gekennzeichneten Adern von den entsprechenden Kontakten 1029, 1027, 1025, 1023, 1021 jeweils
z-u den Kontakten 1028, 1026, 1024, 1022, 1020 um go
und bereitet dadurch die Kennzeichnung der richtigen Teilnehmerleitung an der Sonderprüfkontaktlamelle
für den Sonderprüfkontaktarm 1095 des
Leitungswählers 51 vor. Relais 1050 legt mit Kontakt
1053 eine weitere Erde an die untere Relaiswicklung 1010.
Der Abfall von Relais 1040 des Leitungswählers 51 erfolgt fast gleichzeitig mit dem Abfall von
Relais 1050, so· daß die untere Relaiswicklung 1010
und die mit ihr in Reihe liegende Relaiswicklung 1830 durch Kontakt 1041 wieder Erdpotential bekommen,
wodurch Relais 1010 angezogen bleibt und Relais 1830 wieder anzieht. Das wieder erregte
Relais 1830 hält sich über seinen Kontakt 1831 unabhängig
von Kontakt 1851 des erregten Relais 1850. Das Zünden des Stromtores erregt wieder
das Relais 1845.
Negatives Potential an der Anode der Röhre i860, Kontakte 1839, 1807, Relais wicklung
1845, Erde.
Kontakt 1846 des Relais 1845 unterbricht die
Verbindung von Relais 1850 zur Ader 1086 des Leitungswählers, wodurch Relais 1850 abfällt und
mit seinem Kontakt 1851 den Stromweg für die
Wicklung des wieder angezogenen Relais 1830 öffnet. Relais 1830 bleibt jedoch noch über seinen
eigenen Kontakt 1831 erregt:
Spannung, Relaiswicklung 1830, Kontakte 1831, 1854, Ader 766, Kontaktlamelle, Kontaktarm
706, Kontakt 729, Ader 772, I. Gruppenwähler, II. Gruppenwähler, III. Gruppenwähler,
Ader 1087 des Leitungswählers 51, untere Relaiswicklung 1010, Kontakte 1041,
1064, Erde.
Relais ioio bleibt daher durch seine untere Wicklung angezogen, während seine obere Wicklung
durch Kontakt 1846 vom Relais 1850 abgeschaltet
wurde.
Die Kontakte 1847 und 1848 des wieder erregten Relais 1845 lassen Relais 1855 abfallen. Kontakt 1856 des abgefallenen Relais 1855 öffnet den Stromkreis für die in Reihe geschalteten Relais 1840 und 1835, und beide Relais fallen ab. Relais 1835 wird jedoch sofort wieder erregt:
Die Kontakte 1847 und 1848 des wieder erregten Relais 1845 lassen Relais 1855 abfallen. Kontakt 1856 des abgefallenen Relais 1855 öffnet den Stromkreis für die in Reihe geschalteten Relais 1840 und 1835, und beide Relais fallen ab. Relais 1835 wird jedoch sofort wieder erregt:
Erde an Ader 846, Kontakte 1832, 1842, obere
Relaiswicklung 1835, Spannung.
Nun ist der Arbeitsstromkreis für den Antriebsmagneten 850. des Kennzeichenverteilers wieder
hergestellt:
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung.
Der Antriebsmagnet 850 wird wieder erregt. Kontakt 1854 des Relais 1855 öffnet den Stromkreis
für die in Reihe geschalteten Relais ioro und 1830, wodurch diese abfallen. Der Abfall von Relais 1830
liegt jedoch zeitlich nach dem soeben beschriebenen Wiederanzug von Relais 1835. Der Kontakt 1832
des abgefallenen' Relais 1830 macht das wieder erregte Relais 1835 stromlos, wodurch dieses erneut
abfällt. Relais 1835 unterbricht mit seinem Kontakt 1837 das Erdpotential des erregten Antriebsmagneten
850 des Kennzeichenverteilers. Antriebsmagnet 850 fällt ab und schaltet die Kontaktarme
876, 866, 870 und 890 von den jeweiligen fünften auf die jeweiligen sechsten Kontaktlamellen
weiter. Wenn der Kontaktarm 866 seine fünfte Kontaktlamelle verläßt, wird das über die Adern
846, 867 am Kontaktarm 866 liegende Erdpotential unterbrochen, und wenn Relais 1825 durch die
gewählte fünfte Ziffer erregt worden wäre (wenn die fünfte Ziffer, wie schon früher ausgeführt, fünf
oder weniger Impulse gehabt hätte), würde es jetzt abfallen.
Wenn die Kontaktarme des Kennzeichenverteilers noch auf der fünften Kontaktlamelle stehen,
wird der Gitterkreis des Stromtores i860 durch Kontakt 1844 des Relais 1840 unterbrochen. Kontakt
1839 des abgefallenen Relais 1840 macht auch
Relais 1845 stromlos, und Kontakt 1848 von Relais 1845 erregt wieder Relais 1855:
Erde, Kontakt 839, Ader 869, fünfte Kontaktlamelle, Kontaktarm 890 des Kennzeichenverteilers,
Ader 880, Kontakte 1848, 1857, Relaiswicklung
1855, Spannung.
wieder erregte Relais 1855 hält sich gegen die geerdete Ader 846:
Ader 846, Kontakte 1847, 1858, Relaiswicklung
1855, Spannung.
Der Speicher ist nun bereit, das Sonderprüfkontaktsegment der Teilnehmerleitungsgruppe 51
des Leitungswählers 51 dem Wert der gewählten fünften Ziffer entsprechend zu kennzeichnen, bevor
die Kontaktarme des Kennzeichenverteilers von der
fünften auf die sechste Kontaktlamelle weiterschalten. ,
p) Kennzeichnung der erforderlichen Teilnehmerleitung des Leitungswählers
Bleibt Relais 1825 unerregt, wenn die Kontaktarme
des Kennzeichenverteilers noch auf der fünften Konitaktlamelle stehen, dann stellt das
wieder erregte Relais 1855 eine Verbindung vom Relais 1850 zur Ader 1086 des Leitungswählers 51
und weiter gegen Spannung her: Erde, Relaiswicklung 1850, Kontakte 1826,
1853, 1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm 705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakte
912, 921 und Kontaktarme 951 des I.Gruppenwählers,
des- II. Gruppenwählers und des III. Gruppenwählers, Ader 1086 des Leitungswählers 51, Kontakte 1013, 1012, 1070, 1018,
untere Relaiswicklung 1030, Spannung.
Relais 1850 zieht wieder an, und Relais 1030 des
Leitungswählers wird erregt. Das angezogene Relais 1030 unterbricht durch die Kontakte 1032
bis 1036 die Kennzeichnungsspannung für die ersten fünf Kontaktlamellen des Sonderprüfkontaktsegmentes
51 jeder Teilnehmerleitungsgruppe, so daß nun die Kennzeichnungsspannung für Zahlenwerte
von fünf oder weniger an den Kontaktlamellen des Sonderprüfkontaktsegmentes fehlt.
Relais 1030 hält sich gegen Erdpotential an der Ader 1088:
Spannung, obere Relaiswicklung 1030, Kon- 9^
takte 1031, 1066, Ader 1088.
Die Wiedererregung von Relais 1850 bringt Relais 1830 über die Ader 1087 des Leitungswählers
51 wieder zum Anzug:
Spannung, Relaiswicklung 1830, Kontakte
185i, 1854, Ader 766, Kontaktlamelle, Kontaktarm
706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakte 914, 923 und Kontaktarme 952 der I.Gruppenwähler,
II. Gruppenwähler und III. Gruppenwähler, Ader 1087 des Leitungswählers 51,
untere Relaiswicklung ioio, Kontakte 1041, 1064, Erde.
In diesem Stromkreis zieht auch Relais ioio nowieder an. Das wieder erregte Relais ioio hält sich
über die durch die Relaiswicklung 1850 führende Ader 1086 und öffnet mit Kontakt 1012 den Stromkreis
für die untere Relaiswicklung 1030. Relais 1030 hält sich jedoch über seinen Kontakt 1031 in
angezogener Stellung und kann nicht abfallen. Durch Relais 1830 wird Relais 1835 erregt:
Erde an Ader 846, Kontakte 1832, 1842,
Relaiswicklung i835j Spannung.
Relais 1835 schließt einen Stromkreis für den Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung.
Antriebsmagnet 850 wird erregt.
Würde Relais 1825 in dieser Stufe der Einspeicherung
dagegen wieder angezogen sein, dann stellt Relais 1855 eine Verbindung von Relais 1830
zur Ader 1087 des Leitungswählers 51 und weiter
gegen Erde her:
Spannung, Relaiswicklung 1830, Kontakte 1827, 1854, Ader 766, Kontaktlamelle, Kontaktarm
706, Kontakt 729, Ader 772, Kontakte 914, 923 und Kontaktarme 952 der I.Gruppenwähler,
II. Gruppenwähler, III. Gruppenwähler, Ader 1087 des Leitungswählers 51,
untere Relaiswicklung 1010, Kontakte 1041,
1064, Erde.
!5 Die Relais 1830 und 1010 ziehen beide wieder
an. Das wieder erregte Relais 1830 bringt wieder Relais 1835 zum Anzug:
Erde an Ader 846, Kontakte 1832, 1842,
Relaiswicklung 1835, Spannung. 20
Relais 1835 stellt mit seinem Kontakt 1836 einen
Erregerstromkreis für das Relais 1850 zur spannungsführenden Ader 1086 des Leitungswählers 51
her:
Erde, Relaiswicklung 1850, Kontakte 1836,
1853, 1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm 705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakte
912, 921 und Kontaktarme 951 der
I. Gruppenwähler, II. Gruppenwähler, III. Gruppenwähler, Ader 1086 des Leitungswählers 51.
Das erregte Relais 1010 hält sich über die Kontakte
ion und 1013 gegen Erde an der Rel'aiswicklung
1850. Relais 1850 zieht über den soeben dargestellten Stromkreis an. Relais 1030 des Leitungswählers
51 kann wegen des geöffneten Kontaktes 1012 nicht anziehen und die ersten fünf
Kontaktlamellen des Sonderprüfkontaktsegmentes des Leitungswählers 51 jeder Teilnehmerleitungsgruppe
nicht unterbrechen. Die Kennzeichnungsspannung verbleibt daher an jeder den Zahlen wert
fünf oder weniger darstellenden Kontaktlamelle des Sonderprüfkontaktsegmentes. Das wieder erregte
Relais 1835 schließt den Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers:
Erde, Kontakte 1841, 1837, 1822, Ader 840,
Wicklung des Antriebsmagneten 850, Spannung.
Antriebsmagnet 850 wird erregt,
Die Nichtbetätigung oder die Betätigung von Relais 1825 des Speichers als Folge der gewählten
fünften Ziffer bestimmt wieder die Reihenfolge, in welcher die Relais 1850 und 1830 mit den
jeweiligen Adern 1086 und 1087 des Leitungswählers 51 verbunden werden, um das Relais 1030
des Leitungswählers 51 arbeiten oder nicht arbeiten
zu lassen. In dieser Weise werden die den Zahlenwert fünf oder weniger darstellenden Kontakt-
lamellen des Sonderprüfkontaktsegmentes mit Spannung gekennzeichnet oder nicht gekennzeichnet. In
jedem Fall aber werden die beiden Relais 1850 und
1830 zum fünften Mal erregt. Etwa in diesem Zeitpunkt werden auch die Kontaktarme des Kennzeichenverteilers
von den jeweiligen fünften auf die jeweiligen sechsten Kontaktlamellen weitergeschaltet,
wie im Abschnitt o) dieser Stromlaufbeschreibung ausgeführt.
Der fünfte Anzug der beiden Relais"i8so und
1830 schließt einen Stromkreis zu einem der Frequenzwählrelais 1801 bis 1805:
Erde, Kontakt 839, Ader 869, sechste Kontaktlamelle, Kontaktarm 890 des Kennzeichenverteilers,
Ader 880, Kontakte 1848, 1859, .. 1852, 1833, Ader 877, Kontaktarm 876 des
Kennzeichenverteilers, sechste Kontaktlamelle, Kontaktarm 875 des V. Ziffernschalters,
die durch Wahl der fünften Ziffer erreichte Kontaktlamelle, eine der Adern 881 bis
885, eines der Relais 1801 bis 1805, Spannung.
Das durch Kontaktarm 875 des V. Ziffernschalters bestimmte Frequenzwählrelais zieht also an
und legt die entsprechende Frequenz F1 bis F 5
über die Primärwicklung des Übertragers 1800 an Erde, wodurch ein entsprechender Wechselstrom
in die Sekundärwicklung des Übertragers 1800 induziert wird.
■ Der zum fünften Mal in die Sekundärwicklung des Übertragers 1800 induzierte Wechselstrom gelangt
über die mit dem Speicherwähler vereinigte Speiserelaisgruppe (Fig. 7), die I.Gruppenwähler,
II. Gruppenwähler und III. Gruppenwähler zu den Adern 1086 und 1087 des Leitungswählers 51. Die
Schleife wird von der Ader 1087 des Leitungswählers
51 aus über die Wicklungen der fünf in Reihe geschalteten Magneten 1001 bis 1005, Kontakt
1073, Kondensator 1085, Kontakte ion, 1013
zur Ader 1086 geschlossen. Der auf die Frequenz des von der Sekundärwicklung des Übertragers
1800 kommenden Wechselstromes abgestimmte Magnet bringt die ihm zugeordnete Zunge in
Schwingungen, wodurch je nach der Frequenz einer der Kontakte 1000, 1006, 1007, 1008 oder 1009 betätigt
wird.
Es wird zunächst angenommen, daß Relais 1030 des Leitungswählers 51 durch die gewählte fünfte
Ziffer nicht erregt ist. Wenn dann Kontakt 1000 betätigt wird, so werden die erste und sechste
Kontaktlamelle (jeweils Teilnehmerleitung 1 und 6) jeder der fünf Teilnehmer leitungsgruppen des
Sonderprüfkontaktsegmentes mit Spannungspotential über die Kontakte 1028 und 1036 gekennzeichnet,
wenn Kontakt 1006 betätigt wird, so werden die zweite und siebente Kontaktlamelle (jeweils
Teilnehmerleitung 2 und 7) jeder der fünf Teilnehmerleiturigsgruppen
des Sonderprüfkontaktsegmentes mit Spannungspotential über die Kon- ■ takte 1026 und 1035 gekennzeichnet, wenn Kontakt
1007 betätigt wird, so werden die dritte und achte Kontaktlamelle (jeweils Teilnehmerleitung 3
und 8) jeder der fünf Teilnehmer leitungsgruppen des Sonderprüfkontaktsegmentes mit Spannungspotential über die Kontakte 1024 und 1034 gekennzeichnet,
wenn Kontakt 1008 betätigt wird, so werden die vierte und neunte Kontaktlamelle
jeweils Teilnehmerleitung 4 und 9) jeder der fünf Teilnehmerleitungsgruppen des Sbnderprüfkontaktsegmentes
mit Spannungspotential über die Kontakte 1022 und 1033 gekennzeichnet, wenn Kontakt
1009 betätigt wird, so werden die fünfte und zehnte Kontaktl'amelle (jeweils Teilnehmerleitung 5 und 10)
jeder der fünf Teihnelimerleitungsgruppen des Sonderprüfsegmentes
mit Spannungspotential über die Kontakte 1020 und 1032 «gekennzeichnet.
Ist Relais 1030 des Leitungswählers 51 durch die gewählte fünfte Ziffer dagegen angezogen, dann
kennzeichnet die Betätigung von Kontakt 1000 nur die sechste Kontaktlamelle jeder der fünf Teilnehmerleitungsgruppen
des Sonderprüfkontakt-Segmentes über Kontakt 1028 mit Spannungspotential,
die Betätigung· von Kontakt 1006 nur die siebente Kontaktlamelle jeder der fünf Teilnehmerleitungsgruppen
des Sonderprüfkontaktsegmentes über Kontakt 1026 mit Spannungspotential, die Beao
tätigung von Kontakt 1007 nur die achte Kontaktlamelle jeder der fünf Teilnehmerleitungsgruppen
des Sonderprüfkontaktsegmentes über Kontakt 1024 mit Spannungspotential, die Betätigung von Kontakt
1008 nur die neunte Kontaktlamelle jeder der fünf Teilnehmexleitungsgruppen des Sonderprüfkontaktsegmentes
über Kontakt 1022 mit Spannungspotential und die Betätigung von Kontakt
1009 nur die zehnte Kontaktlämelle jeder der fünf Teilnehmerleitungsgruppen des Sonderprüfkontakt-Segmentes
über Kontakt. 1020 mit Spannungspotential. Zusätzlich zu der Kennzeichnung der Kontaktlamellen
in jeder der fünf Teilnehmer leitungsgruppen
des Sonderprüfkontaktsegmentes verursacht die Betätigung der Kontakte 1000, 1006',
1007, 1008 oder 1009 noch die Erregung von
Relais 1050 des Leitungswählers 51:
Spannung, Widerstand A, einer der Kontakte 1000, 1006, 1007, 1008 oder 1009, einer der
Widerstände I? bis F, Widerstand 1096, untere Relaiswicklung 1050, Erde.
Das Weiterschalten der Kontaktarme des Kennzeichenverteilers von den fünften auf die sechsten
Kontaktlamellen schließt einen Stromkreis für Relais 1810 des Speichers:
Erde an Adern 846, 867, Kontaktarm 866, sechste Kontaktlamelle, Ader 879, Relaiswickhrng
1810, Spannung.
Relais 1810 wird erregt und hält sich über Kontakt
1809 gegen Erde an der Ader 846. Mit Kontakt 1808 bereitet Relais 1810 einen Stromkreis für
Relais 1820 vor.
q) Aufsuchen, einer gekennzeichneten Teilnehmerleitung
im Leitungswähler
Wird nun angenommen, daß Kontaktlamelle ο (Teilnehmerleitung 10) der Teilnehmerleitungsgruppe
51 des Sonderprüfkontaktsegmentes des Leitungswählers 51 in der vorstehend beschriebenen
Weise mit Spannungspotential gekennzeichnet ist, der Sonderprüf kontakt 1095 auf Kontaktlamelle 51
des Sonderprüfkontaktsegmentes steht und Relais
1050 über die Widerstände 1096, B und A angezogen
ist, dann sind auch die Relais 1830, 1835, 1850, 1855, 1810, Frequenzwählrelais 1805 und
Antriebsmagnet 850 des Speichers sowie Magnet 1005, Relais 1010, 1015, 1030- und 1050 des
Leitungswählers 51 erregt. Relais 1050 bereitet
mit Kontakt 1052 einen Stromkreis für Relais 1040 vor, mit Kontakt 1053 legt es eine weitere Erde an
die untere Wicklung des erregten Relais ioio, und
mit Kontakt 1049 wird folgender Stromkreis hergestellt:
Erde, Kontakte 1063, 1038, 1049, Unterbrecherkontakt
1089, Wicklung des Antriebsmagneten 1090, Spannung.
Antriebsmagnet 1090 schaltet demzufolge die Kontaktarme 1091 bis 1095 und 1091 bis 1094' in
bekannter Weise selbststeuernd über die Kontaktlamellen der Teilnehmerleitungsgruppe 51.
Wenn der Kontaktarm 1095 die erwähnte Kontaktlamelle
ο erreicht hat, wird folgender Stromkreis geschlossen;
Spannung, Widerstand A, Kontakte 1009, IO2O, Kontaktlamelle 0 der Teilnehmerleitungsgruppe
51, Sonderprüfkontaktarm 1095, Kontakt 1052, obere Relaiswicklung 1040,
Erde. *
Relais 1040 wird erregt und öffnet mit Kontakt
1038 den Erregerstromkreis für den Antriebsmagneten 1090,· wodurch die Kontaktarme des Leitungswählers
51 auf den der Kontaktlamelle ο der Teilnehmerleitungsgruppe 51 entsprechenden Kontaktlamellen
stehenbleiben. Relais 1040 entfernt mit Kontakt 1041 das Erdpotential von der unteren
Wicklung des erregten Relais ioio, wodurch Relais 1830 des Speichers abfällt. Relais 10 i'o bleibt über
seine obere Wicklung erregt. Kontakt 1039 des
Relais 1040 bereitet einen Stromkreis für die obere Relais wicklung 1065 vor.
Durch Kontakt 1833 des abgefallenen Relais 1830
wird der Stromkreis des wieder erregten Frequenzwählrelais 1805 geöffnet, wodurch die Frequenz F$
von der Primärwicklung des Übertragers 1800 abgeschaltet wird. Magnet 1005 fällt demzufolge ab und
entfernt die Kennzeichnungsspaimung von der oberen Relaiswicklung 1040 und der unteren no
Relaiswicklung 1050, wodurch beide Relais abfallen. Kontakt 1832 des Relais 1830 entfernt das
.Erdpotential vom Kontakt 1842, wodurch Relais 1840 wieder anzieht:
Erde an der Ader 846, Kontakt 1856, Relais- "5
wicklung 1840, Kontakt 1838, Wicklung des erregten Relais 1835, Spannung.
Über vorstehenden Stromkreis bleibt Relais 1835 erregt. Das wieder erregte Relais 1840 schaltet mit
Kontakt 1839 das Relais 1820 an die Anode der Röhre i860, mit Kontakt 1844 schaltet es das
itter der Rohre i860 an die Ader 1086 des Leitungswählers
S ι:
Gitter, Widerstand 1849, Kontakte 1844, 1853,
1846, Ader 765, Kontaktlamelle, Kontaktarm
705, Kontakt 723, Ader 771, Kontakte 912,
921, Kontaktarme 951 der I. Gruppenwähler, II. Gruppenwähler und III. Gruppenwähler,
Ader 1086 des Leitungswählers 51,
und mit Kontakt 1841 unterbricht es das Erdpotential
vom erregten Antriebsmagneten 850 des Kennzeichenverteilers, wodurch der Antriebsmagnet 850
abfällt und die Kontaktarme 876, 866, 870 und 890 auf die siebente Kontaktlamelle gesteuert werden.
Wird nun angenommen, daß die gewählte Teilnehmerleitung 10 besetzt ist, dann liegt Erdpotential
am Kontaktarm 1093. Dieses Erdpotential und das über Kontakt 1039 zugeführte schließen die
obere Relaiswicklung 1065 kurz, und Relais 1065 kann nicht anziehen. Der rufende Teilnehmer erhält
das Besetztzeichen, wie im folgenden Absatz beschrieben.
Das abgefallene Relais 1040 schließt mit Kontakt 1041 wieder den Stromkreis für das abgefallene
Relais 1830:
Erde, Kontakte 1064, 1041, untere Relaiswicklung
1010, Ader 1087, Kontaktarme 952, Kontakte
923, 914 der III. Gruppenwähler, II. Gruppenwähler, I. Gruppenwähler, Ader
772, Kontakt 729, Kontaktarm 706, Kontaktlamelle, Ader 766, Kontakte 1854, 1851,
Relaiswicklung 1830, Spannung.
Relais 1830 wird wieder erregt und hält sich durch Kontakt 1831 an der Erde führenden Ader
1087 unabhängig von Relais 1850. Das wieder erregte Relais 1830 schließt folgenden Stromkreis:
Erde, Wicklung des Besetztrelais 745 (Fig. 7), Kontakt 724, Kontaktarm 707, Kontaktlamelle,
Ader 767, Kontakte 1843, 1834, Widerstand 1829, Spannung.
Besetztrelais 745 wird erregt und macht mit Kontakt 742 den Haltestromkreis von Relais 720
stromlos, wodurch Relais 720 abfällt und das Leitungsrelais 715 durch die Kontakte 725 und 727
mit den Leitungsadern 641 und 642 verbunden wird. Leitungsrelais 715 zieht wieder an und stellt
einen Haltestromkreis für das Besetztrelais 745 her:
Erde, Relaiswicklung 745, Kontakte 743, 733, 716, Widerstand 709, .Spannung.
Das Besetztrelais bringt das Besetztzeichen über die Kontakte 744, 736, 725 und die Ader 641 zum
rufenden Teilnehmer. Kontakt746 des Besetztrelais 745 unterbricht die Sperrerde vom belegten L, II.
und III. Gruppenwähler und vom Leitungswähler, wodurch die Durchschaltrelais 910 der L, II. und
III. Gruppenwähler sowie die Relais 1015 und 1030
des Leitungswählers 51 abfallen. Die Gruppenwähler
sind wieder frei, und ihre Kontaktarme bleiben in der jeweiligen Stellung an den Kontaktlamellen.
Der Abfall von Relais 720 trennt den rufenden Teilnehmeranschluß durch die Kontakte 726 und
728 vom belegten Speicher, wodurch der Schleifenstromkreis für Leitungsrelais 805 des Speichers geöffnet
und der Speicher zur Auslösung vorbereitet, die Sperrerde durch Kontakt 722 vom Speicher
entfernt, der Speicher vom I. Gruppenwähler durch die Kontakte 723 und 729 getrennt und der Haltestromkreis
für Relais 710 zur Erde im Speicher •durch Kontakt 731 unterbrochen wird. Relais 710
bleibt jedoch noch über die Kontakte 753, 741 und 719 erregt.
Die frei gewordenen Gruppenwähler unterbrechen die Stromkreise für die obere und untere Relaiswicklung
1010 des LertungsWählers 51, dadurch
wird auch der Leitungswähler 51 frei, und seine Kontaktarme verbleiben an den jeweils erreichten
Kontaktlamellen.
Nach dem Empfang des Besetztzeichens legt der rufende Teilnehmer den Handapparat auf die
Gabel, wodurch der Schleifenstromkreis für das Leitungsrelais 715 geöffnet wird und Relais 715
abfällt. Der Kontakt 719 des Leitungsrelais 715 läßt Relais 710 abfallen, welches mit seinem Kontakt
711 die Sperrerde von der Ader 643 beseitigt. Die Schaltglieder der mit dem Sp eicherwähl er vereinigten
Speiserelaisgruppe sind somit freigegeben. Der Abfall des Besetzthaltereiais 710 gibt die mit
dem Speicherwähler vereinigte Speiserelaisgruppe für ein weiteres Gespräch frei.
r) Durchschaltung zur belegten Teilnehmerleitung
Ist die Teilnehmerleitung 10 der Teilnehmerleitungsgruppe
51 frei, wenn der Prüfkontaktarm 1093 des Leitungswählers 51 aufprüft, dann zieht
Relais 1065 an:
Erde,-Kontakte 1063,1039,1044, obere Relaiswicklung
1065, Kontakt 1080, Kontaktarm 1093, die mit der gewählten Teilnehmerleitung
10 (Fig. 3 B) verbundene Kontaktlamelle, Wicklung des Abschaltrelais 315, Spannung.
Abschaltrelais 315 zieht an und belegt die Teilnehmerleitung
305. Relais 1065 hält sich über Kontakt 1068 gegen Erde an der Ader 1088.
Kontakt 1063 des Relais 1065 entfernt das Erdpotential
um irgendeiner weiteren Betätigung des Antriebsmagneten 1090 vorzubeugen, Kontakt 1064
beseitigt das Erdpotential vom Kontakt 1041 des
Relais 1040, Kontakt 1066 unterbricht das Erdpotential
und läßt die Relais 1015 und 1030 abfallen,
Kontakt 1067 legt Erdpotential über den Kontaktarm 1093 an das Abschaltrelais 315, um es
angezogen zu halten und die Teilnehmerleitung gegen weitere Belegung zu sperren, Kontakt 1069
entfernt das Erdpotential vom Kontakt 1017, um eine Wiedererregung von Relais 1015 zu verhindern,
Kontakt 1070 öffnet den unvollständigen Stromkreis für die obere Wicklung des Kontaktarmwählrelais
1075 an einer weiteren Stelle, und die Kontakte 1071 und 1074 schließen den Ruf-Stromkreis
zur Teilnehmerleitung 305 über die Kontaktarme 1091 und 1092.
Der im vorhergehenden Absatz behandelte Abfall von Relais 1015 schaltet die Ader 1086 von Kontakt
1014 auf Kontakt 1013 um, wodurch eine kurze
Unterbrechung des Stromkreises für die in Reihe
geschalteten Relais 1850 und 1010 (obere Wicklung)
eintritt, ohne daß die Relais dadurch abfallen. Hierdurch wird ein - Stromstoß auf das
Gitter der Röhre i860 gegeben und diese in bekannter Weise gezündet. Der Abfall von Relais
1015 schaltet auch die gekennzeichnete und jeweils
mit den gekennzeichneten Kontakten 1000, 1006, 1007, 1008 und 1009 verbundene Ader von den
jeweiligen Kontakten 1028, 1026, 1024, 1022, 1020
ίο zu den entsprechenden Kontakten 1029, 1027, 1025,
1023, 1021 um, damit wieder normale KennzeichV
nungsbedingungen an den Teilnehmerleitungen für ein weiteres Gespräch vorbereitend hergestellt
werden.
Die im vorhergehenden Absatz beschriebene Zündung der Röhre i860 bringt Relais 1820 zum
Anzug:
Negatives Potential an der Anode der Röhre i860, Kontakte 1839, 1808, obere Relaiswicklung
1820, Erde.
Relais 1820 hält sich gegen Erde an der Ader
846 über Kontakt 1821. Relais 1820 öffnet mit
Kontakt 1822 den Anzugsstromkreis für den Anas triebsmagneten 850, um seine Wiederbetätigung zu
verhindern, und schließt mit Kontakt 1823 einen Stromkreis für Relais 735:
Erde, Kontakt 1823, Ader 768, Kontaktlamelle, Kontaktarm 708, Kontakt 730, Relaiswicklung
735, Spannung.
Relais 735 wird erregt und hält sich über Kontakt 738 gegen Erde an der Ader 643.
Relais 735 schaltet die Adern 641, 642, 643 zu
den entsprechenden Adern 1086, 1087, 1088 des
Leitungswählers 51 in folgender Weise durch: Kontakt 732 des Relais 735 öffnet den Haltestromkreis
von Relais 720 und läßt Relais 720 abfallen, Kontakt 734 verlängert die Ader 641 zur Ader 1086
des Leitungswählers 51:
Ader 641, Kontakt 725, Kondensator 748,
Kontakt 734, Ader 771, Kontakte 912, 921 und
Kontaktarme 951 der belegten I.Gruppenwähler, II. Gruppenwähler und III. Gruppenwähler,
Ader 1086 des Leitungswählers 51.
Kontakt 737 verlängert die Ader 642 zur Ader 1087 des LeitungsWählers 51:
Ader 642, Kontakt 727, Kondensator 749, Kontakt 737, Ader 772, Kontakte 914, 923,
und Kontaktarme 952 der belegten I. Gruppenwähler, II. Gruppenwähler und III. Gruppenwähler,
Ader 1087 des Leitungswählers 51,
und Kontakt739 verlängert die.Ader643 unabhängig
von Kontakt 746 des Besetztrelais 745 zur Ader 1088 des Leitungswählers 51:
Ader 643, Kontakt 739, Ader 773, Kontakte 916, 925 und Kontaktarme 953 der belegten
I. Gruppenwähler, II. Gruppenwähler und III. Gruppenwähler, Ader 1088 des Leitungswählers
51.
Kontakt 737 des Relais 735 schaltet auch die Wicklung des Zählrelais 750 an die Ader 1087 des
Leitungswählers 51, um die Gesprächszählung vorzubereiten. Kontakt 734 verbindet außerdem die
RelaiswicMung 745 mit der Ader 1086 des Leitungswählers 51, wodurch Relais 745 über die obere
Wicklung von Relais 1010 anzieht.
Der Abfall von Relais 720 verbindet wieder durch die Kontakte 725 und 727 das Leitungsrelais
715 mit den Leitungsadern 641 und 642, wodurch Relais 715 wieder erregt wird und der rufende Teilnehmeranschluß
A so lange Speisestrom bekommt, wie die Verbindung aufrechterhalten wird. Das
Relais 720 trennt mit den Kontakten 726 und 728 den rufenden Teilnehmeranschluß A vom belegten
Speicher, wodurch der Schleifenstromkreis für Leitungsrelais 805 des Speichers geöffnet und der
Speicher für die Auslösung vorbereitet wird, entfernt mit Kontakt 722 die Sperrerde vom Speicher,
trennt mit den Kontakten 723 und 729 den Speicher vom belegten I. Gruppenwähler und unterbricht mit
Kontakt 731 den Haltestromkreis für Relais 710.
Relais 710 bleibt-jedoch über die Kontakte 753, 741
und 719 weiterhin erregt.
Der Sprechstromkreis ist in Erwartung des Rufes, zum gewählten Teilnehmeranschluß und die
Meldung des Teilnehmers zum Leitungswähler 51 9α
durchgeschaltet.
s) Rufen des gewählten Teilnehmers
Wie im--Abschnitt r) ausgeführt, schließt die Erregung
von Relais 1065 des Leitungswählers 51 den
Rufstromkreis zur Leitung 305 des gerufenen Teilnehmers S.Erde, Kontakte 1062, 1074, 1082, Kontaktarm
1092, Kontaktlamelle; positive Ader der Teil- 10&
nehmerleitung 305, Wecker des Teilnehmeranschlusses B, negative Ader der Teilnehmerleitung
305, Kontaktlamelle, Kontaktarm 1091, Kontakte 1078, 1071, 1058,'obere Wicklung
des Rufabschaltrelais 1055, Spannung und lt>5
Rufstromgenerator.
Relais 1055 kann jetzt noch nicht anziehen wegen des üblichen, mit dem Wecker des Teilnehmeranschlusses
B in Reihe liegenden Kondensators. 11a Der Rufstrom wird nun in bekannter Weise zum
gerufenen Teilnehmeranschluß B übertragen.
t) Der gerufene Teilnehmer meldet sich
Wenn der gerufene Teilnehmer den Handapparat abhebt, zieht das Rufabschaltrelais 1055 des Leitungswählers
51 an und unterbricht mit den Kontakten 1058 und 1062 den Rufstrom. Relais 1055
hält sich über Kontakt 1056 gegen Erde an der Ader 1088. Die Kontakte 1057 und 1061 des Relais
1055 schalten die Relaiswicklung 1050 an die Teilnehmerleitung
305, wodurch der Teilnehmeranschluß B Mikrofonspeisestrom bekommt und Relais
1050 erneut anzieht. Der Sprechstromkreis zwischen dem rufenden Teilnehmeranschluß A und
dem gerufenen Teilnehmeranschluß B ist nun über die Kontakte 1059, 1060 und die Kondensatoren
1085,-1097 hergestellt.
Kontakt 1053 des wieder erregten Relais 1050
bringt Relais 750 zum Anzug:
Erde, Kontakte 1053, 1041, untere Relaiswicklung
101 o, Ader 1087 des LeitungsWählers 51,
Kontaktarme, Kontakte und Adern der belegten III., II. und I. Gruppenwähler, Ader 772,
Kontakt 737, Relaiswicklung 750, Spannung.
Kontakt 751 des Relais 750 legt eine weitere
Sperrerde an die Adern 643 und 773, um die Sperrung unabhängig von Kontakt 711 aufrechtzuerhalten.
Kontakt 753 macht die obere Relaiswicklung 710 stromlos, läßt aber Relais 710 wegen seiner
Abfallverzögerung noch nicht abfallen. Kontakt 752 schließt den Zählstromkreis des rufenden Teilnehmeranschlusses
:
Erde, Kontakte 752, 713, Ader 644, Kontaktlamelle,
Kontaktarm 634, Ader 524, Kontakt 544, Kontaktarm 534, Kontaktlamelle, Ader
334, Wicklung des Gesprächszählers 301, Spannung.
Der Gesprächszähler 301 zieht an und wird durch
den verzögerten Abfall von Relais 710 wieder stromlos, wodurch das Gespräch registriert wird.
Das Gespräch zwischen den Teilnehmern A und B kann nun abgewickelt werden.
u) Auslösung der Verbindung durch den rufenden
Teilnehmer
Nach Beendigung des Gespräches legt der rufende Teilnehmer (Teilnehmeranschluß A) den Handapparat auf die Gabel, wodurch der Schleifenstromkreis des Leitungsrelais 715 (Fig. 7) geöffnet wird und Relais 715 abfällt. Relais 715 entfernt mit Kontakt 717 das Erdpotential von den Adern 643, 773, 943 der belegten L, II. und III. Gruppenwähler und von der Ader 1088 des LeitungsWählers 51. Demzufolge fallen alle Relais der Verbindung ab, welche sich über Kontakt 717 des Leitungsrelais 715 gegen Erde gehalten haben. Die Grup- penwähler und der Leitungswähler sind dann automatisch in Normalstellung, weil sie keine feste Grundstellung haben und auf den jeweils zuletzt benutzten Kontaktlamellen stehenbleiben. Sie werden erst bei einem weiteren Anruf auf die durch ihn gekennzeichneten Kontaktlamellen geschaltet.
Nach Beendigung des Gespräches legt der rufende Teilnehmer (Teilnehmeranschluß A) den Handapparat auf die Gabel, wodurch der Schleifenstromkreis des Leitungsrelais 715 (Fig. 7) geöffnet wird und Relais 715 abfällt. Relais 715 entfernt mit Kontakt 717 das Erdpotential von den Adern 643, 773, 943 der belegten L, II. und III. Gruppenwähler und von der Ader 1088 des LeitungsWählers 51. Demzufolge fallen alle Relais der Verbindung ab, welche sich über Kontakt 717 des Leitungsrelais 715 gegen Erde gehalten haben. Die Grup- penwähler und der Leitungswähler sind dann automatisch in Normalstellung, weil sie keine feste Grundstellung haben und auf den jeweils zuletzt benutzten Kontaktlamellen stehenbleiben. Sie werden erst bei einem weiteren Anruf auf die durch ihn gekennzeichneten Kontaktlamellen geschaltet.
Legt der gerufene Teilnehmer B den Hörer auf,
bevor der rufende Teilnehmer A dies tut, so wird die Auslösung der Verbindung durch Abfall von
Relais 750 als Folge des abfallenden Speiserelais 1050 des Leitungswählers 51 bewirkt. Relais 750
beseitigt mit Kontakt 751 das Erdpotential von den Prüfadern der in der aufgebauten Verbindung
liegenden Wähler.
v) Sammelanschlüsse
Wird nun der Fall betrachtet, in welchem die gewählte Teilnehmerleitung die erste Amtsleitung
zu einer Nebenstellenanlage mit drei Amtsleitungen ist, z. B. Amtsleitung 1 an der ersten Sonderprüfkontaktlamelle
der Leitungsgruppe 51, dann liegt an der zweiten Sonderprüfkontaktlamelle die zweite
und an der dritten Sonderprüfkontaktlamelle die dritte Amtsleitung zur Nebenstellenanlage. Die für
die Kontaktarme 1093 und 1094 zugänglichen Kontaktlamellen
der Amtsleitung 1 sind nach der in der unteren rechten Ecke der Fig. 10 gezeigten Weise
miteinander verbunden. Das gleiche gilt für die entsprechenden Kontaktlamellen der Amtsleitung 2.
Die entsprechenden Kontaktlamellen der Amtsleitung 3 (die letzte Amtsleitung der Nebenstellen-
anlage) sind nicht miteinander verbunden, sondern voneinander unabhängig. Die Verbindung der Kontaktlamellen
der Amtsleitungen 1 und 2 gewährleisten die selbsttätige Weiterschaltung der Kontaktarme
zur Kontaktlamelle der Amtsleitung 3, wenn die Amtsleitungen 1 und 2 besetzt sind.
Amtsleitung 1 (erste Sonderprüfkontaktlamelle)
ist durch Spannungspotential gekennzeichnet, und Sonderprüfkontaktarm 1095 ist in ähnlicher Weise
wie bereits für die Teilnehmerleitung 10 (Sonderprüfkontaktlamelle
o) von Sonderprüfkontaktlamelle 51 zur ersten Kontaktlamelle dieser Gruppe
weitergeschaltet worden. Das Spannungspotential der ersten Kontaktlamelle führt dann über Sonderprüfkontaktarm
109s, Kontakt 1052 und die obere Relaiswicklung 1040 zur Erde, und Relais 1040
wird erregt. Relais 1040 öffnet mit Kontakt 1038 den Erregerstromkreis des Antriebsmagneten 1090,
und die Kontaktarme des Leitungswählers 51 bleiben auf den der ersten Sonderp ruf kontaktlamelle
der Leitungsgruppe 51 entsprechenden Kontaktlamellen stehen. Ist die Amtsleitung 1 besetzt,
dann führt das Erdpotential über die Verbindung zum Kontaktarm 1094 und weiter über Kontakt
1084, untere Relaiswicklung 1045 und untere
Wicklung des erregten Relais 1040 gegen Spannung, wodurch Relais 1045 erregt wird und sich
gegen Erde an der Ader 1088 über die Kontakte 1047, 1066 hält. Relais 1040 hält sich über seine
untere Wicklung, Kontakt 1042 und die untere Wicklung des erregten Relais 1045. Inzwischen
beseitigt das erregte Relais 1040 mit Kontakt 1041
das ErdpO'tential von der unteren Relaiswicklung 1010, wodurch Relais 1830 des Speichers wieder
abfällt und den Stromkreis für das Frequenzwählrelais 1801 öffnet, wodurch die Frequenz Fi von
der Primärwicklung des Übertragers 1800 abgeschaltet wird.
Diese Abschaltung läßt Magnet 1001 des Leitungswählers
51 abfallen, und damit wird das kennzeichnende Spannungspotential von der ersten
Sonderprüfkontaktlamelle der Leitungsgruppe 51 entfernt. Nun fällt auch Relais 1050 ab und
schließt den Anlaßstromkreis für den Antriebsmagneten 1090:
Erde, Kontakt 1043, 1037, 1048, Unterbrecherkontakt
1089, Wicklung des Antriebsmagneten 1090, Spannung.
Antriebsmagnet 1090 wird erregt, unterbricht seinen Stromkreis durch Kontakt 1089 und fällt ab,
wodurch die Kontaktarme des Leitungswählers 51
auf die der zweiten Sonderprüfkontaktlamelle entsprechenden Kontaktlamellen der Leitungsgruppe
51 weitergeschaltet werden.
Ist auch die Amtsleitung 2 besetzt, so wird das Erdpotential über die Kontaktarme 1093, 1094,
Kontakt 1084, untere Relais wicklungen 1045 und
1040 gegen Spannung geführt, wodurch Relais 1040
in seinem Haltestromkreis bleibt und Relais 1045 durch Kontakt 1047 unabhängig von seiner unteren
Wicklung gehalten wird. Der Anlaß Stromkreis für den Antriebsmagneten 1090 bleibt daher über die
Kontakte 1043 und 1037 erhalten, und der Antriebsmagnet
1090 schaltet seine Kontaktarme selbststeuernd auf die der dritten Sonderprüfkontaktlamelle
der Leitungsgruppe 51 entsprechenden Kontaktlamellen weiter. Da die zur Amtsleitung 3 der Nebenstellenanlage gehörigen Kontaktlamellen
für die Kontaktarme 1093 und 1094
ao nicht verbunden sind, können die Kontaktarme des Leitungswählers 51 nicht mehr über die Amtsleitung 3 hinaus weitergeschaltet werden. Der
rufende Teilnehmeranschluß A bekommt das Besetztzeichen,
wenn auch die Amtsleitung 3 besetzt sein sollte, oder wenn nicht, wird die Verbindung
zum gerufenen Teilnehmeranschluß ähnlich wie für das Gespräch zur Teilnehmerleitung 10 beschrieben,
hergestellt. Hierbei wird der , Erregerstromkreis für die obere Relaiswicklung 1065 gegen Erde über
die Kontakte 1063, 1038, 1051 und 1046 geschlossen,
da Relais 1045 bis zur Beendigung der Verbindung angezogen bleibt und Relais 1040 abfällt,
wenn der Kontaktarm 1094 die Kontaktlamelle der Amtsleitung 3 erreicht hat.
w) Rückkehr des besetzten Speichers in die Normalstellung
Wenn die Verbindung vom rufenden Teilnehmeranschluß A zur belegten Leitung 305 des gerufenen
Teilnehmeranschlusses B durchgeschaltet ist, wird der Speicher von der Verbindung befreit, wie unter
Abschnitt r) beschrieben. Der Schleifenstromkreis
des Leitungsrelais 805 wird durch die Kontakte 726 und 728 geöffnet, und Leitungsrelais 805 fällt
letztmalig ab. Relais 805 läßt durch Kontakt 806 das Relais 815 verzögert abfallen. Kontakt 816 des
abgefallenen Relais 815 entfernt das Erdpotential
von den Haltekontakten der Relais 891, 892, 893, 894, wodurch diese abfallen. Kontakt 817 beseitigt
das Erdpotential von der Ader 846, wodurch die Relais des Speichers abfallen, die sich über
die geerdete Ader 846 gehalten haben. Kontakt
818 entfernt das Erdpotential· von der Ader 764,
und Kontakt 819 unterbricht die Erde an der Ader 761.
Der Abfall von Relais 815 schließt auch einen Stromkreis für Relais 810:
Erde, Kontakte 807, 814, Relaiswicklung 810,
Kontaktarm 803 des Steuerschalters, durchgehendes Kontaktsegment, Unterbrecherkontakt
812, Wicklung des Antriebsmagneten 800, Spannung.
Relais 810 spricht an und legt mit Kontakt 811
Sperrerde an Ader 761, um eine eventuelle vorzeitige
Belegung des Speichers zu verhindern. Der Antriebsmagnet 800 schaltet die Kontaktarme des
Steuerschalters selbststeuernd weiter, bis die Kontaktarme 801 bis 804 ihre erste Kontaktlamelle
(Grundstellung) erreicht haben und der Stromkreis für die in Reihe geschalteten Wicklungen von Relais
810 und Antriebsmagnet 800 am Kontaktsegment des Kontaktarmes 803 geöffnet wird. Der
Steuerschalter des Speichers befindet sich nun in Grundstellung. Relais 810 ist abfallverzögert, und
bevor es abfallen kann, wird es bereits wieder erregt:.
Erde, Kontakte 807, 814, Relaiswicklung 810,
Kontaktarm 803 des Steuerschalters, erste Kontaktlamelle, Ader 830, Kontaktarm 851
des I. Zifrernschalters, durchgehendes Kontaktsegment, Unterbrecherkontakt 847, Wicklung
des Antriebsmagneten 841, Spannung.
Relais 810 bleibt also angezogen, um den Speicher gegen Belegung zu schützen. Antriebsmagnet
841 schaltet die Kontaktarme des I. Ziffernschalters selbststeuernd vorwärts, bis die Kontaktarme
851, 861 und 871 die erste Kontaktlamelle
(Grundstellung) erreicht haben und der Stromkreis für die in Reihe geschalteten Wicklungen von Relais
810 und Antriebsmagnet 841 durch Kontaktarm 851 geöffnet wird. Der I. Ziffernschalter befindet
sich nun in Grundstellung.
Bevor Relais 810 abfallen kann, wird es wieder
erregt:
Erde, Kontakte 807, 814, Relaiswicklung 810,
Kontaktarm 803 des Wahlstufenverteilers, erste Kontaktlamelle, Ader 830, Kontaktarm
851 des I. Ziffernschalters, erste Kontaktlamelle,
Kontaktarm 852 des II. Ziffernschalters, durchgehendes Kontaktsegment, Unterbrecher
kontakt 848, Wicklung des Antriebs- .-··■-magneten 842, Spannung.
Relais 810 bleibt angezogen und schützt den
Speicher auch weiterhin vor Belegung. Antriebsmagnet 842 schaltet die Kontaktarme des II. Ziffernschalters
selbststeuernd vorwärts, bis die Kontaktarme ihre Ausgangsstellung an der ersten
Kontaktlamelle erreicht haben und der Stromkreis für die in Reihe" geschalteten Wicklungen von Relais
810 und Antriebsmagnet 842 geöffnet wird.
In gleicher Weise werden auch der HL, IV. und V. Ziffernschalter und der Kennzeichenverteiler in
die Grundstellung gebracht, so daß die Kontaktarme jeweils auf der ersten Kontaktlamelle stehen.
In der Grundstellung von Kontaktarm 870 des Kennzeichenverteilers wird der Stromkreis für die
in Reihe geschalteten Wicklungen von Relais 810 und Antriebsmagnet 850 geöffnet, und Relais 810
fällt verzögert ab. Der Abfall von Relais 810 beseitigt
mit Kontakt 8χτ.das letzte Erdpotential von
der Ader 761, und der Speicher ist für ein weiteres
Gespräch verfügbar.
x) Gespräche über die unteren Kontaktarmsätze der Gruppenwähler und Gespräche über andere
Leitungsgruppen der Gruppen- und Leitungswähler
Obwohl in den vorstehenden Ausführungen nur ein Gespräch über die oberen Kontaktarmsätze behandelt
wurde, können selbstverständlich auch Gespräche über die unteren Kontaktarmsätze oder
über irgendeine den Erfordernissen entsprechende Zusammenstellung oberer und unterer Kontaktarmsätze
abgewickelt werden.
Ferner können Gespräche in gleicher Weise über irgendeine der Leitungsgruppen 11 bis 10, 21 bis 20,
31 bis 30 und 41 bis 40 der I., II. und III. Gruppenwähler
und Teilnehmerleitungsgruppen 11, 21, 31
und 41 der Leitungswähler abgewickelt werden, ganz wie es die Umstände verlangen.
Abgehendes Gespräch vom Hauptamt zum
Nebenamt
Ein Gespräch vom Hauptamt dieses Fernsprechsystems zum Nebenamt dieses Fernsprechsystems
«5 wird, soweit der rufende und gerufene Teilnehmeranschluß
beteiligt sind, in derselben Weise durchgeführt, wie es in den vorstehenden Abschnitten
für ein Ortsgespräch innerhalb des Hauptamtes beschrieben wurde. Die Verbindungsanordnung unterscheidet
sich lediglich durch die Einfügung einer Besetzthaltegruppe, z. B. 200 zwischen die I. Gruppenwähler
116 und 117 des Hauptamtes und die II. Gruppenwähler für ankommenden Verkehr (205
und -206) des Nebenamtes, wie es in Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
Da die II. Gruppenwähler für ankommenden Verkehr, die III. Gruppenwähler und die Leitungswähler
für das Nebenamt nach Fig. 2 den jeweiligen II. und III. Gruppenwählern sowie den Leitungswahlern
des Hauptamtes nach Fig. 1 entsprechen, ist es unnötig, die Wirkungsweise dieser
Wähler in Zusammenhang mit der Beschreibung eines Gespräches vom Hauptamt zum Nebenamt zu
wiederholen. Die Beschreibung beschränkt sich daher darauf, die Wirkungsweise der Besetzthaltegruppe
für ankommenden Verkehr 200 zu erklären, da die Wirkungsweise der anderen Wähler im Nebenamt
aus dem bereits behandelten. Abschnitt ersichtlich ist.
Wird also· angenommen, daß vom Teilnehmeranschluß A ein Gespräch zum Teilnehmeranschluß B
geführt werden soll und der Teilnehmeranschluß A zu einem Hauptamt gehört, während der Teilnehmeranschluß
B an einem Nebenamt liegt, daß weiterhin der Teilnehmeranschluß A den Ausgang
vom I. Gruppenwähler 116 und 117 zur Besetzthaltegruppe
für ankommenden Verkehr 200 durch Wahl erreicht hat, dann sind entweder der obere
oder der untere Satz Kontaktarme des II. Gruppen-Wählers für ankommenden Verkehr (Fig. 9) dem
Wert der zweiten gewählten Ziffer entsprechend ausgewählt worden. Der Stromlaufplan der Besetzthaltegruppe
für ankommenden Verkehr ist aus Fig. ti ersichtlich. Die Adern 1101 und 1102
führen jeweils zu den Kontaktlamellen für die Kontaktarme
951 und 952 des I. Gruppenwählers 116 und 117, die Adern 1121, 1122 und 1123 führen zu
den entsprechenden Adern 771, 772 und 773 des II. Gruppenwählers für ankommenden Verkehr 205
und 206.
Wird weiterhin angenommen, daß der obere Kontaktarmsatz des II. Gruppenwählers für ankommenden
Verkehr 205 und 206 festgelegt wurde, dann wird das mit der unteren Relaiswicklung 930
des II. Gruppenwählers 205 und 206 in Reihe liegende Relais 1115 der Besetzthaltegruppe für ankommenden
Verkehr 200 über die durch Relaiswicklung 1830 vom Speicher 115 (Fig. 8 A, 8 B, 8-C)
und Ader 1102 zugeführte Spannung erregt. Relais 1115 schließt mit Kontakt 1116 einen Stromkreis
für Relais 1120, so daß Relais 1120 erregt, und mit Kontakt 1123 Erdpotential an die Ader 773 des
II. Gruppenwählers für ankommenden Verkehr 205 und 206 gelegt wird, um den II. Gruppenwähler für
ankommenden Verkehr 205 und 206 vor weiterer Belegung zu schützen (Sperrerde).
Relais 930 des II. Gruppenwählers für ankommenden Verkehr hält sich gegen Erde über Ader
1101 und die Relaiswicklungen 1850 des Speichers
im Hauptamt und 1110 der Besetzthaltegruppe für ankommenden Verkehr 200, wodurch auch die
beiden Relais 1850 und 1110 anziehen. Relais 1110
legt mit Kontakt 1109 eine weitere Erde an die Relaiswicklung 1120. Der weitere Verbindungs-'
aufbau ist derselbe wie in den entsprechenden Abschnitten der Beschreibung behandelt. Die Kondensatoren
1103 und 1104 vervollständigen den Sprechstromkreis in der Besetzthaltegruppe für ankommenden
Verkehr zwischen den beiden Teilnehmeranschlüssen, und die Relaiswicklungen 1110
und 1115 liefern fortgesetzt den Strom für die
Überwachung und den Auslösevorgang.
Bei der Auslösung der Verbindung fallen die drei Relais der Besetzthaltegruppe für ankommenden
Verkehr ab, und Relais 1120 entfernt mit Kontakt 1123 die Sperrerde von dem II. Gruppenwähler für
ankommenden Verkehr 205 und 206, dem III. Gruppenwähler 207 und 208 und dem Leitungswähler
209 und 210. Diese drei Relais und das Abschaltrelais des gerufenen Teilnehmeranschlusses B
bringen also· die Apparatur des Nebenamtes in die Normalstellung.
Wenn die Wiedererregung der Relais 1830 und 1850 des Speichers im Hauptamt bei der Belegung
des II. Gruppenwählers für ankommenden Verkehr 205 und 206 im Nebenamt in umgekehrter Reihenfolge
stattfindet, d. h., wenn Relais 1850 vor Relais 1830 wiedererregt wird, dann kommt der untere
Kontaktarmsatz des II. Gruppenwählers für ankommenden Verkehr 205 und 206 in Benutzung,
und Relais 1110 der Besetzthaltegruppe für ankommenden
Verkehr 200 zieht vor dem Relais 1115 an.
Nachdem die Erfindung beschrieben ist, sollen für das Neuartige und zu Schützende folgende An- 125·
Sprüche geltend gemacht werden:
Claims (3)
- Patentansprüche·.ι. Schaltung für ein Telefonsystem mit Registerbetrieb, bei welchem eine Speichervorrichtung unter Steuerung durch mindestens eine Wählimpulsfolge, die über ankommende Leitungen in der Speichervorrichtung empfangen wird, eine Auswahl aus einer Mehrzahl von Signal erzeugenden Einrichtungen trifft, die geeignet sind, im Einklang mit dem Ziffernwert des erwähnten Wählzeichens verschiedene Wechselstromsignale zu erzeugen, um einen von der aus-• gewählten Signalerzeugungseinrichtung abgeleiteten Wechselstrom über einen für die Speichervorrichtung zugänglichen Sprechweg zu übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das ausgewählte Wechselstromsignal betätigten Mittel (901 bis 905) einzeln einem Wähler (Fig. 9) zugeordnet und an den Sprechweg (771, 772) angeschlossen sind und daß die Kontaktarme (951 bis 954 usw.) des Wählers durch eine elektrische Markierung eingestellt werden, welche einer Kontaktbank (EC) des Wählers (Fig. 9) unter Steuerung durch die auf den Wechselstrom ansprechenden Mittel aufge- «5 prägt wird, um den Sprechweg (771, 772) selektiv weiterzuschalten.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch- gekennzeichnet, daß ein Sprechwähler (Fig. 9) mit ankommenden Leitungen (771, 772) und einer Mehrzahl von Gruppen (1 bis 5, in beiden Banksätzen), von Bankkontakten (—, + , C, EC), ein Satz von Kontaktarmen (951 bis 954 usw.) und Mittel (950) zur Drehung der Kontaktarme (951 bis 954) über die Bankkontakte (—, +, C, EC), eine (Erd-) Potentialquelle, eine Mehrzahl von abgestimmten, an die ankommenden Leiter (771, 772) angeschlossenen Elementen (901 bis 905) vorgesehen sind, welche auf Wechselströme ansprechen, die über die ankommenden Leiter (771* 772) empfangen werden, und daß jedes Abstimmelement (901 bis 905) auf eine verschiedene Wechselstromfrequenz abgestimmt ist, und daß weitere Mittel (900, 906 018909) vorgesehen sind, die durch jedes Abstimmelement gesteuert werden können, wenn die entsprechende Wechselstromfrequenz über die ankommenden Leiter (771, 772) empfangen wird, um das erwähnte Potential (Erde) auf eine verschiedene Gruppe (Kontakt 961 der 1. Gruppe oder 962 der 2. Gruppe oder 963 der 3. Gruppe) der erwähnten Bankkontaktgruppen (EC 1 bis 5) je nach dem Wert der Wechselstromfrequenz anzuschließen, auf welche das Abstimmelement (901 bis 905) abgestimmt ist, um dadurch die betreffende Gruppe (z. B. 5) zu markieren, und daß weitere Mittel (935) vorgesehen sind, welche durch die Markierung irgendeiner (5) der erwähnten Bankkontaktgruppen (EC f bis 5) betätigt werden, um die Dreheinrichtung (905) für die Kontaktarme .(951 bis 954 usw.) zu steuern und diese über die Bankkontaktgruppen (—, + , C, Ed bis 4) bis auf die erwähnte markierte Gruppe (5) zu drehen.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Abstimmelement (901 65, bis 905) eine zwischen Kontakten (900, 906 bis 909) schwingende Zunge enthält und daß jede schwingende Zunge auf eine verschiedene Wechselstromfrequenz abgestimmt ist.4. Schaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch 70· gekennzeichnet, daß ein Sprechwähler (Fig. 10) mit ankommenden Leitungen (1086, 1087), eine Mehrzahl von primären (Zehner-) und sekundären (Einer-) Bankkontaktgruppen, ein Satz von Kontaktarmen (1091 bis 1095) und Mittel (1090) zum Drehen der Kontaktarme (1091 bis 1095) über die Bankkontakte (—, + ,C1D, EC) eine (Erd-) Potentialquelle und eine Mehrzahl von abgestimmten Elementen (iooi bis 1005) vorgesehen sind, die an die an- Sokommenden· Leiter (1086, 1087) angeschlossen sind und auf die über die ankommenden Leiter empfangenen Wechselströme ansprechen, und daß ferner Mittel (z. B. 1009) vorgesehen sind, die durch eines (1005) der Abstimmelemente (iooi bis 1005) entsprechend der Übertragung eines Wechselstromes gesteuert werden, auf dessen Frequenz das Abstimmelement (1005) abgestimmt ist, um dieses Potential (über Widerstand »Λ«) auf eine Gruppe (5) der erwähnten primären (Zehner in jedem Satz) Bankkontaktgruppen (EC 1 bis 5) zu übertragen und dadurch diese primäre Gruppe zu markieren, und daß weiterhin Mittel (1040) vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Markierung der primärenBankkontaktgruppe(s) die Dreheinrichtung (1090) derart steuern, daß die. Kontaktarme (1091 bis 1095) über die primären Bankkontaktgruppen (EC 1 bis 4) bis zu der markierten Primärgruppe (5) gedreht werden, und daß weitere Mittel (Kette 1009) vorgesehen sind, die durch eines (1005) der Abstimmelemente (iooi bis 1005) entsprechend der nachfolgenden Übertragung eines Wechselstromes gesteuert werden, auf dessen Frequenz dieses Abstimmelement (1005) abgestimmt ist, um das Potential auf eine der sekundären (Einer-) Bankkontaktgruppen zu übertragen und dadurch diese sekundäre Gruppe (1 bis S oder 6 bis 10) · zu markieren, sowie Mittel- (1040), um in Ab- no hängigkeit von der Markierung der sekundären Bankkontaktgruppe die Dreheifirichtung (1090) zu steuern, um die Kontaktarme (1091 bis 1095) über die Bankkontakte (EC) der sekundären Bankkontaktgruppe (1 bis 9) auf einen Bankkontakt (o) der markierten sekundären Gruppe einzustellen.5. Schaltung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, welche auf die erwähnten Frequenzen ansprechen, eine Mehr- iao zahl von schwingenden Zungen (900, 906 bis 909), je eine für jede Frequenz, enthalten.6. Schaltung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Registriereinrichtung (Fig. 8) mit Eingangsleitungen (762, 763) und ein Wähler (Fig. 9) mit einem Satz von Kon-taktarmen und Kontaktbänken vorgesehen sind und daß die Kontakte in zwei Gruppen eingeteilt sind und daß ferner Fernleitungsanschlüsse (771 bis 773) zwischen der Registriereinrichtung (Fig. 8) und dem Wähler (Fig. 9) liegen unddaß gleichstromabhängige (910 usw.) und frequenzabhängige Einrichtungen (901 bis 905) vorgesehen sind, die beide dem Wähler (Fig. 9) zugeordnet und mit den Fernleitungsanschlüssenverbunden sind, und daß die Registriereinrichtung fünf Wechselstromquellen (Fi bis F 5) je von verschiedener Frequenz enthält sowie Aufzeichnungs- bzw. Speichermittel (841 bis 845), welche durch Ziffernimpulsreihen gesteuert werden, die über die ankommenden Leitungen empfangen werden, um eine der Wechselstromquellen (F ι bis i7 5) im Einklang mit dem Ziffernwert des Impulszeichens auszuwählen, sowie Mittel, die durch die Speichereinrichtung (841 bis 845) gesteuert werden, um eine Gruppe von unterschiedlichen Gleichstromsignalen im Einklang mit der Einstellung der Aufzeichnungs- bzw. Speichereinrichtung zu übertragen und an den Leiter Wechselstrom zu legen, der aus der ausgewählten Quelle entnommen wird, und daß die erwähnten, auf Gleichstrom und Frequenzen ansprechenden Mittel (910 usw., 901 bis 905) in Abhängigkeit vom Empfang eines Gleichstromsignals und eines Wechselstromes der ausgewählten Frequenz aus der Registriereinrichtung (Fig. 8) wirksam werden, um eine der beiden Gruppen von Kontaktarmen (951 bis 953, 951' bis 953') auszuwählen, und einer Kontaktbank (EC) des erwähnten Wählers eine elektrische Markierung aufzuprägen und dadurch eine Auswahl innerhalb der Gruppe zu bewirken, sowie Mittel (935, 950), die dem Wähler zugeordnet sind und in Abhängigkeit von der Markierung die Kontaktarme des Wählers entsprechend einstellen.7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die fünf von der Stromquelle, erzeugten Frequenzen (Fi bis F 5) harmonische Frequenzen sind.8. Schaltung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Registriereinrichtung mit ankommenden Leitungen und ein Sprechwähler mit einem Satz von Kontaktarmen und Kontaktbänken vorgesehen und die Kontakte in zwei Gruppen eingeteilt und ferner Fernleitungsanschlüsse vorgesehen sind, die ein Paar von Sprechleitern enthalten, die zwischen der Registriereinrichtung und dem Sprechwähler liegen, ferner auf Gleichstrom ansprechende Mittel, sowie auf Frequenzen ansprechende Mittel die beide dem Wähler zugeordnet und an die Sprechleiter angeschlossen sind, und daß die Registriereinrichtung eine Anzahl von Wechselstromquellen enthält, von denen jede eine verschiedene Frequenz aufweist, sowie Aufzeichnungs- bzw. Speichermittel, die unter Steuerung durch eine Ziffernimpulsreihe, die über eine ankommende Leitung empfangen werden, eingestellt werden) um eine der Wechselstromquellen im Einklang mit dem numerischen Wert der Ziffer auszuwählen, ferner durch die Speichereinrichtung gesteuerte Mittel für die Übertragung eines Gleichstromsignals über die Sprechleitungen in Abhängigkeit von der Einstellung der Speichereinrichtung und zum An-Schluß des aus der ausgewählten Stromquelle entnommenenvWechselstromes an die erwähnten Leiter, ferner auf Gleichstrom und auf Frequenzen ansprechende Mittel, welche in AbAbhängigkeit vom Empfang des Gleichstromsignals und des Wechselstromes der ausgewählten Frequenz aus der Registriereinrichtung wirksam werden, um eine der beiden Kontaktgruppen auszuwählen und einer Kontaktbank des Wählers eine elektrische Markierung aufzuprägen, um eine Kontaktauswahl innerhalb der Gruppe zu bewirken, sowie Mittel, die dem Wähler zugeordnet sind, um entsprechend der Markierung die Wählerkontaktarme einzustellen.9. Schaltung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Registriereinrichtung mit Eingangsleitungen und ein Sprechwähler des Schrittschalttyps mit einer einzigen Bewegungsrichtung vorgesehen sind, der zwei Sätze von Kontaktarmen und Kontaktbänken und einen Steuerkontaktarm und eine Kontaktbank aufweist, die den beiden Kontaktarmsätzen gemeinsam ist, ferner Fernleitungsanschlüsse mit zwei Sprechleitern, die zwischen der Registriereinrichtung und dem Sprechwähler liegen, auf Gleichstrom ansprechende und auf Frequenzen ansprechende Mittel, die beide dem Wähler zugeordnet und an die Sprechleiter angeschlossen sind, und daß die Registriereinrichtung eine Anzahl von Wechselstromquellen, je von verschiedener Frequenz, sowie Aufzeichnungsmittel enthält, die unter Steuerung durch Ziffernimpulsreihen, die über die ankommenden Leitungen empfangen werden, eingestellt werden, um eine der Wechselstromquellen im Einklang mit den numerischen Wert der Ziffer auszuwählen, sowie Mittel, die durch die Speichereinrichtung gesteuert werden, um über die Sprechleiter ein Gleichstromsignal im Einklang mit der Einstellung der Speichereinrichtung zu übertragen und auf die Leiter Wechselströme, die aus der ausgewählten Stromquelle entnommen werden, zu übertragen, und daß die auf Gleichstrom und auf Frequenzen ansprechenden Mittel in Abhängigkeit vom Empfang des Gleichstromsignals und des Wechselstromes der ausgewählten Frequenz aus der Registriereinrichtung wirksam werden, um einen der beiden Kontaktarmsätze entsprechend auszuwählen und der Kontaktbank des Wählers eine elektrische Markierung aufzuprägen, um eine Auswahl innerhalb der Gruppe zu bewirken, sowie Mittel, die dem Wähler zugeordnet sind und entsprechendi der Markierung die Schalter- *25 kontaktarme einstellen.ίο. Schaltung nach Anspruch ι bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Station (Fig. 3 A), eine Registriereinrichtung, ankommende Leitungen (762, 763) der Registriereinrichtung, eine zweite Station (Fig. 3 B) und ein Sprechwähler (Fig. 9) vorgesehen sind, welch letzterer einen Satz von Kontaktarmen (951 bis 954 usw.) und Kontaktbänken (EC) aufweist, ferner eine Leitung, die zwischen der Registriereinrichtung und dem Sprechwähler liegt, und daß die Leitung nur ein Paar von Sprechleitern (771, 772) enthält, daß ferner auf Gleichstrom ansprechende (710 usw.) und auf Frequenzen ansprechende Mittel (901 bis 905) vorgesehen sind, die beide dem Wähler (Fig. 9) zugeordnet und an die Leitung angeschlossen sind, daß die Registriereinrichtung (Fig. 8) eine Anzahl von Wechselstromquellen (Fi bis i7 5) /j e von verschiedener Frequenz, sowie eine Speichereinrichtung enthält, die unter Steuerung durch eine Ziffernitnpulsreihe, die über eine ankommende Leitung empfangen wird, eingestellt wird, um eine der Wechselstromquellen im Einklang mit. dem numerischen Wert des Zeichens auszuwählen, und ferner durch die Speichereinrichtung gesteuerte Mittel, um eine Gleichstromspeisung der Fernleitung bei Besetzung zu bewirken" und an die Fernleitung Wechselstrom zu schalten, der von der Quelle entnommen wird, die durch die Speichereinrichtung ausgewählt wurde, daß ferner die auf Frequenzen ansprechenden Mittel (901 bis 905) in Abhängigkeit vom Empfang eines Wechselstromes ausgewählter Frequenz aus der Registriereinrichtung wirksam werden, um eine elektrische Markierung einer Kontaktbank (EC) des Wählers aufzuprägen, sowie dem Wähler zugeordnete Mittel, die in· Abhängigkeit von der Markierung die Kontaktarme des Wählers entsprechend einstellen und dadurch selektiv den Anschluß über die Kontaktarme weiterführen, und daß die auf Gleichstrom ansprechenden Mittel in Abhängigkeit von der Gleichstrom-Entspeisung der Fernleitung von der ersten Station am Ende des Rufes wirksam werden, um die Verbindung mit der zweiten Station (Fig. 3 B) aufzuheben.11. Schaltung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Station, eine Registriereinrichtung, ankommende Leitungen der Registriereinrichtung, eine zweite Station und ein Sprechwähler vorgesehen sind, welch letzterer einen Satz von Kontaktarmen und Kontaktbänken aufweist, daß ferner eine Leitung zwischen der Registriereinrichtung und dem Sprechwähler liegt und daß die erwähnte Leitung nur ein Paar von Sprechleitern enthält, daß ferner auf Gleichstrom und auf Frequenzen ansprechende Mittel dem Wähler zugeordnet und an die Leitung angeschlossen sind, daß die Registriereinrichtung eine Anzahl von Wechselstromquellen je von verschiedener Frequenz sowie Speichermittel enthält, die unter Steuerung durch eine Ziffernimpulsreihe, die über die ankommende Verbindung empfangen ,wird, eingestellt werden, um eine der Wechselstrom- quellen im Einklang mit dem numerischen Wert der Ziffer auszuwählen, sowie Mittel, die durch die Speichereinrichtung gesteuert werden, um eine Gleichstromspeisung der Fernleitung bei Besetzung zu bewirken, sowie Mittel, die nur bei Gleichstromspeisung ansprechen und wirksam werden, um der Fernleitung Wechselstrom zuzuführen, der aus der Stromquelle entnommen wird, die durch die Speichereinrichtung ausgewählt wurde, daß ferner die frequenzabhängigen Mittel in Abhängigkeit vom Empfang des Wechselstromes ausgewählter Frequenz aus der Registriereinrichtung wirksam werden, um eine elektrische Markierung einer Kontaktbank des Wählers aufzuprägen, sowie dem Wähler zügeordnete Mittel, die in Abhängigkeit von der Markierung die Kontaktarme des Wählers entsprechend einstellen und dadurch selektiv den Anschluß über die Kontaktarme weiterleiten und daß die auf Gleichstrom ansprechenden Mittel in Abhängigkeit von der Gleichstromunterbrechung der Feinleitung in der ersten Station am Ende des Rufes Wirksam werden, um die Verbindung mit der zweiten Station aufzulösen.12. Schaltung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Station (Fig. 3 A), eine Registriereinrichtung, ankommende Leitungen zur Registriereinrichtung, eine zweite Station (Fig. 3 B) und ein Sprechwähler vorgesehen sind, welcher einen Satz von Kontaktarmen und Kontaktbänken enthält und daß die Kontakte in zwei Gruppen eingeteilt sind, daß ferner eine Leitung zwischen der Registriereinrichtung und dem Sprechwähler liegt und daß die Leitung nur ein Paar von Sprechleitern enthält, daß ferner auf Gleichstrom ansprechende Mittel und frequenzabhängige Mittel vorgesehen sind, die beide dem Wähler zugeordnet und an die Leitung angeschlossen sind, daß die Registriereinrichtung eine Anzahl von Wechselstromquellen je verschiedener Frequenz enthält, und daß die Speichereinrichtung unter Steuerung durch eine Ziffernimpulsreihe eingestellt wird, die über die ankommende Verbindung empfangen wird, um eine der Wechselstromquellen im Einklang mit dem numerischen Wert der Ziffer auszuwählen, ferner Mittel, die durch die Speichereinrichtung gesteuert werden, um eine Gleichstromspeisung der Fernleitung bei der Besetzung in einer vorbestimmten Weise zu bewirken, die von der Einstellung der Speichereinrichtung abhängt, um an die Fernleitung Wechselströme anzuschließen, die aus der ausgewählten Stromquelle entnommen werden und daß die auf Gleichstrom ansprechenden und die frequenzabhängigen Mittel in Abhängigkeit von der festgelegten Gleichstromspeisung und dem Empfang des Wechselstromes ausgewählter Frequenz aus der Registriereinrichtung wirksam werden, um dementsprechend eine der beiden Gruppen auszuwählenund eine elektrische Markierung der Kontaktbank des Wählers aufzuprägen, um eine Auswahl innerhalb der Gruppe zu bewirken, sowie Mittel, die dem Wähler zugeordnet sind, um in Abhängigkeit von der Markierung die Kontaktarme (950 bis 954 usw.) entsprechend einzustellen und dadurch selektiv die Verbindung weiter zu erstrecken, und daß die auf Gleichstrom ansprechenden Mittel in Abhängigkeit vonso der Gleichstromunterbrechung der Fernleitung in der ersten Station am Ende des Rufes wirksam werden, um den Anschluß der zweiten Station aufzuheben.13. Schaltung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Station, eine Registriereinrichtung, ankommende Leitungen zur Registriereinrichtung und eine zweite Station vorgesehen sind sowie ein Sprechwähler mit einem Satz von Kontaktarmen*° und Kontaktbänken, und daß die Kontakte in zwei Gruppen eingeteilt sind und daß eine Leitung zwischen der Registriereinrichtung und dem Sprechwähler liegt, daß die Leitung lediglich ein Paar von Sprechleitern enthält, sowie auf Gleichstrom ansprechende Mittel und frequenzabhängige Mittel, die beide dem Wähler zugeordnet und an die Leitung angeschlossen sind, daß die Registriereinrichtung ferner eine Anzahl von Wechselstromquellen Je verschie-Jo dener Frequenz sowie eine Speichereinrichtung enthält, die unter Steuerung durch eine Ziffernimpulsreihe eingestellt wird, die über die ankommenden Verbindungen empfangen werden, um eine der Wechselstromquellen im Einkang mit dem numerischen Wert der erwähnten Ziffer auszuwählen, sowie durch die Speichereinrichtung gesteuerte Mittel, um eine Gleichstromspeisung der Fernleitung bei der Besetzung in vorbestimmter Weise zu bewirken, die von der Einstellung der Speichereinrichtung abhängt, und daß Mittel vorgesehen sind, die nur bei Gleichstromerregung wirksam werden, um an die erwähnte Fernleitung Wechselstrom anzuschließen, der aus der ausgewählten Stromquelle entnommen wird, und daß die gleichstrom- und die frequenzabhängigen Mittel in Abhängigkeit von-der festgelegten Gleichstromspeisung und dem Empfang des Wechselstromes der ausgewählten Frequenz aus der Registriereinrichtung wirksam werden, um eine der beiden Gruppen entsprechend auszuwählen und eine elektrische Markierung der Kontaktbank des Wählers aufzuprägen, um eine Auswahl innerhalb der Gruppe zu bewirken, sowie ferner dem Wähler zugeordnete und von der Markierung abhängige Mittel, um die Kontaktarme einzustellen und dadurch selektiv den Anschluß weiterzuführen und daß die gleichstromabhängigen Mittel in Abhängigkeit von der Gleichstromunterbrechungδο der Fernleitung in der ersten Station am Ende des Rufes wirksam werden, um die Verbindung mit der zweiten Station aufzulösen.14. Schaltung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Registriereinrichtung (Fig. 8), ankommende Verbindungen zu dieser Einrichtung und eine Wählergruppe mit einer Reihe von unmittelbar gesteuerten Sprechwählern vorgesehen sind und daß jedem Sprechwähler (Fig. 9) ein Paar ankommender Leiter sowie frequenzabhängige Mittel zugeordnet sind, die an diese Leiter angeschlossen sind, daß ferner die Registriereinrichtung Zugang zu den am ersten Wähler der erwähnten Wählergruppe ankommenden Leitungen und eine Anzahl von Wechselstromquellen (Fi bis F 5), je von verschiedener Frequenz, sowie eine Mehrzahl von Speichereinrichtungen besitzt, die nacheinander unter Steuerung durch eine Mehrzahl von Ziffernimpulsreihen eingestellt werden, die über die ankommenden Verbindungen empfangen werden, um die Wechselstromquellen im Einklang mit dem numerischen Wert der Ziffern auszuwählen, sowie Mittel, die durch die Speichereinrichtung gesteuert werden, um eine Folge von Signalzeichen über die letztgenannten Leiter zu übertragen und daß jedem Signal der Anschluß eines Wechselstromes an die Leiter entspricht, · der aus einer der Stromquellen (Fi bis F 5), wie sie durch die erwähnten Mittel ausgewählt wurden, entnommen wird, und daß die frequenzabhängigen Mittel (901 bis 905) jedes Wählers unmittelbar auf den Empfang eines Wechselstromes der entsprechenden Frequenz aus der Registriereinrichtung (Fig. 8) innerhalb der Signalfolge ansprechen, um den zugehörigen Wähler zu steuern und die Leitungen (771, 772) selektiv über den Wähler weiter zu .erstrecken.15. Schaltung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprechwähler ein Schrittschaltwähler (Fig. 9) mit einer einzigen Bewegungsrichtung ist.16. Schaltung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriereinrichtung (Fig. 8) Mittel (1855) enthält, die in Abhängigkeit vom Empfang der Impulsreihen entsprechend dem zweiten Zeichen wirksam werden und die Übertragung eines Signals entsprechend dem ersten Zeichen einleiten.17. Schaltung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Registriereinrichtung (Fig. 8), ankommende Leitungen zu der letzteren und eine Wählerkette mit einer Reihe von unmittelbar gesteuerten Sprechwählern vorgesehen sind und daß jedem Wähler ein Paar von ankommenden Leitern sowie gleichstromabhängige und frequenzabhängige Mittel zugeordnet sind, die beide an die Leiter angeschlossen sind, daß die Registriereinrichtung Zugang zu den an den ersten Wähler der £ao Wählerkette ankommenden Leitern hat und eine Anzahl von Wechselstromquellen je verschiedener Frequenz enthält, und daß eine Mehrzahl von Speichereinrichtungen nacheinander unter Steuerung durch eine Mehrzahl von Ziffernimpulsreihen eingestellt werden., die über die an-kommenden Verbindungen empfangen werden und die Wechselstromquellen im Einklang mit dem numerischen Wert der Ziffern auswählen, sowie durch die. Speichereinrichtung gesteuerte Mittel für die Übertragung einer Folge von Signalkennungenüber die letzterwähnten Leiter, und daß jede der Signalkennungen die Übertragung eines Gleichstromsignals im Einklang mit der Einstellung der Speichereinrichtung und dem Anschluß des Wechselstromes aus einer der ausgewählten Stromquellen an die erwähnten Leiter bewirkt und daß jeder Wähler der Kette unter der gemeinsamen Steuerung der zugeordneten gleichstrom- und frequenzabhängigen Mittel in Abhängigkeit von der entsprechenden Signalkennung innerhalb der durch die Registriereinrichtung übertragenen Folge eingestellt wird, um die Leiter selektiv über den Wähler weiterzuführen.18. Schaltung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kennungssender (Fig. 8) und eine Wählerkette mit einer Mehrzahl von unmittelbar gesteuerten Sprechwählern (Fig. 9) des Schrittschalttyps mit einer einzigen Bewegungsrichtung vorgesehen sind, und daß jeder Wähler einen Satz von Kontaktarmen und Kontaktbänken enthält und ihm ein Paar von ankommenden Sprechleitern sowie auf Wechselstrom ansprechende und an die Leiter angeschlossene Mittel zugeordnet sind, daß der Kennungs sender Zugang zu den zu dem ersten Wähler der Kette führenden Leitern besitzt und eine Mehrzahl von Aufzeichnungseinrichtungen enthält, die in Abhängigkeit von der Auf prägung einer Vielziffernkennung wirksam werden, um eine aus einer Mehrzahl von Wechselstromsignalkennungen auszuwählen, sowie Mittel, die durch die Aufzeichnungseinrichtung gesteuert sind, um eine Folge von Signalkennungen über die letzterwähnten Leiter zu übertragen, daß ferner die wechselstromabhängigen Mittel jedes Wählers unmittelbar auf den Empfang des entsprechenden Signalzeichens innerhalb der Signalfolge aus dem erwähnten Kennungssender ansprechen, um eine elektrische Markierung einem Bankkontakt des Wählers aufzuprägen, sowie dem Wähler zugeordnete und von der Markierung abhängige Mittel, um die Kontaktarme des Wählers entsprechend einzustellen und die Weiterschaltung der Sprechleiter über die Kontaktarme des Wählers zu bewirken.19. Schaltung nach Anspruch! bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kennungssender und eine Wählerkette mit einer Reihe von unmittelbar gesteuerten Sprechwählern vorgesehen sind, von denen jedem ein Paar von ankommenden Sprechleitern und an die Leiter angeschlossene frequenzabhängige Mittel zugeordnet sind, daß ferner der Kennungssender Zugang zu den an dem ersten Wähler der Kette ankommenden Sprechleitern besitzt und eine Anzahl von Wechselstromquellen je von verschiedener Frequenz enthält, daß weiterhin eine Mehrzahl von Aufzeichnungseinrichtungen in Abhängigkeit von der Aufprägung einer numerischen Vielzeichenkennung wirksam wird, um die erwähnten Wechselstromquellen im Einklang mit den numerischen Werten der Ziffern auszuwählen, und Mittel, um über die letzterwähnten Leiter eine Folge von Signalen zu übertragen, von denen jedes den Anschluß eines Wechselstromes von einer der erwähnten Stromquellen, wie sie durch die Speichereinrichtung ausgewählt sind, an die Sprechleitungen in sich schließt, daß ferner die frequenzabhängige Einrichtung jedes 75-Wählers unmittelbar auf den Empfang des Wechselstromes der entsprechenden Frequenz innerhalb der aus dem erwähnten Kennungssender empfangenen Folge anspricht, um dem Wähler eine elektrische Markierung aufzuprägen, sowie dem Wähler zugeordnete Mittel, die in Abhängigkeit von der Markierung den Wähler entsprechend einstellen .und die Weiterführung der Sprechleiter über diesen bewirken.20. Schaltung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kennungssender und eine Wählerkette mit einer Reihe von Sprechwählern mit einer einzigen Bewegungsrichtung vorgesehen sind, von denen jeder einen Satz von Kontaktarmen und Kontaktbänken 90-enthält, und daß die Kontakte in zwei Gruppen eingeteilt sind und jeder Wähler einen Satz von ankommenden Leitern und gleichstromabhän- ■ gigen und frequenzabhängigen Mitteln enthält, die beide an die Leiter angeschlossen sind, und 95, daß der Kennungssender Zugang zu den an dem ersten. Wähler der Kette ankommenden Sprechleitern hat und fünf Wechselstromquellen, je von verschiedener Frequenz sowie eine Mehrzahl von Speichereinrichtungen enthält, die in Abhängigkeit von der Aufprägung einer numerischen Vielziffernkerinung die Wechselstromquellen im Einklang mit den numerischen Werten der Ziffern auswählen, sowie Mittel für die Übertragung einer Signalfolge übe.r die j.05, letzterwähnten Leiter, und daß jedes der Signale die Übertragung eines Gleichstromsignals im Einklang mit der Einstellung der Speichereinrichtung und dem Anschluß der Leiter (771, 772) des Wechselstromes, .der aus einer der 110. durch die Einrichtung ausgewählten Stromquellen (F ι bis F 5) entnommen wird, bewirkt, daß ferner die gleichstrom- itnd freqüenzabhängigen -Mittel jedes Wählers in Abhängigkeit vom Empfang des entsprechenden Signals innerhalb der Folge der von dem Kennungssender ausgesandten Signale ansprechen, um dementsprechend eine der Kontaktgruppen auszuwählen und einer Kontaktbank des erwähnten Wählers eine elektrische Markierung aufzuprägen und lst0 ■eine Auswahl innerhalb der Gruppe zu bewirken, sowie dem Wähler zugeordnete Mittel, um entsprechend der Markierung die Kontaktarme einzustellen, um diese Leiter (771, 772) über die Kontaktarme (951, 952 usw.) weiterzuführen.2i. Schaltung nach Anspruch ι bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sender (Fig. 8) und eine Wählerkette mit einer Reihe von unmittelbar gesteuerten Sprechwählern (Fig. 9) S vorgesehen sind, von denen jeder einen Satz von Kontaktarmen (951 usw.) und Kontaktbänken (Fig. 12) enthält, und daß jedem Wähler (Fig. 9) ein Paar von ankommenden Sprechleitern (771, 772) und wechselstromabhängigen Mitteln (901 bis 905), die an dieLeiter (γγ τ, 772) angeschlossen sind, zugeordnet sind, daß ferner der erwähnte Sender (Fig. 8) Zugang zu den an dem ersten Wähler (Fig. 9) der Kette ankommenden Sprechleitern (771, 772) besitzt und Mittel (Fi bis F 5) für die Erzeugung von verschiedenen Wechselstromsignalen enthält sowie eine Mehrzahl von Speichereinrichtungen (871 bis 875), von denen jede in Abhängigkeit von der Aufprägung einer numerischen Vielzeichenkennung an-ao spricht, um die Stromerzeugungseinrichtungen (F ι bis F 5) im Einklang mit dem numerischen W,ert der Ziffern auszuwählen, daß ferner Mittel (1830, 1850) vorgesehen sind für die aufeinanderfolgende Übertragung von Signalsätzenas über die letzterwähnten Leiter (771, 772), und daß jeder Signalsatz die Gleichstromerregung der letzterwähnten Leiter und den Anschluß eines Wechselstromes an diese Leiter bewirkt, der demjenigen Stromerzeuger (F 1 bis F 5) entnommen wird, der von der Speichereinrichtung ausgewählt ist, und daß wechselstromabhängige Mittel (9oibis9O5) jedes Wählers (Fig. 9) unmittelbar auf den Empfang des entsprechenden Wechselstromsignals innerhalb der von dem erwähnten Sender ausgesandten Signalfolge ansprechen, um der Kontaktbank des Wählers (Fig. 9) eine elektrische Markierung aufzuprägen, und daß dem Wähler (Fig. 9) Mittel (900 bis 909) zugeordnet sind, die in Abhängigkeit von der Markierung den Wähler (Fig. 9) auf eine entsprechende Kontaktgruppe (11, 10 usw.) in der Bank (Fig. 12) einstellen und einen Wechsel in der Gleichstromspeisung der dort ankommenden Sprechleiter (771,772) bewirken, und daß dem Sender Mittel (1830) zugeordnet sind, die in Abhängigkeit von diesem Wechsel den Sender für die Übertragung des nächsten Signalsatzes in der Folge vorbereiten.22. Schaltung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der erste Wähler der Kette.ein Gruppenwähler ist und daß die Kontakteinstellmittel (935,950) auf den Wechsel der Gleichstromspeisung ansprechen und den Sender (Fig. 8) für den Empfang eines weiteren Umkehr signals vorbereiten und daß der Sender Mittel (i860) enthält, die in Abhängigkeit von einem festgelegten Umkehrsignal ansprechen, das anschließend von dem Wähler empfangen wird, wenn ein freier Ausgang in der ausgewählten Gruppe (11, 10 usw.) gefunden wurde, um die Übertragung des nächsten Signalsatzes in der Folge durch den Sender einzuleiten.23. Schaltung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Wähler (Fig. 9) eine Leitungsrelaiseinrichtung (920) besitzt, die in einem Gleichstromkreis betätigt wird, der über die Sprechleiter (771, 772) bei Besetzung des Wählers weitergeführt ist, und daß die Durchschaltemittel (Fig. 8 C) eine elek- 7» ironische Entladeeinrichtung (i860) enthalten, die an einen der Sprechleiter (771) angeschlossen ist, und daß der Wähler ein Schaltrelais (930) besitzt, das bei einem freien Auslaß in der ausgewählten Gruppe (Fig. 12) anspricht, die gesucht wurde, um den Leiter (771) von der Leitungsrelaiseinrichtung (920) des Wählers an einem Unterbrechungskontakt (933) abzuschalten, und den Leiter bis zur Leitungsrelaiseinrichtung des folgenden Wählers (920) über einen Arbeitskontakt durchzuschalten, und daß die Entladeeinrichtung (i860) auf den Spannungsanstieg anspricht, der durch das kurzzeitige öffnen des Gleichstromkreises während der Bewegung dieser Kontakte (951 usw.) hervorgerufen wird, um die Übertragung des nächsten Signalsatzes in der Folge durch den Sender einzuleiten.24. Schaltung nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender Mittel (1830, 1835, 1840) enthält, die, in Abhängigkeit von einem anderen festgelegten Signal, das von dem ersten Wähler empfangen wird, wenn alle Ausgänge in der ausgewählten Gruppe (Fig. 12) als besetzt festgestellt werden, den erwähnten g$ Wähler ausschalten und ein Besetztsignal zu der rufenden Seite der Verbindung zurück übertragen.25. Schaltung nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der erste Wähler (Fig. 9) der Kette ein Gruppenwähler ist und daß die in Abhängigkeit vom Signal betätigten Mittel (1830) auf den Wechsel der Gleichstromspeisung ansprechen, um den Sender für den Empfang eines weiteren Signals vorzubereiten, und daß der Sender Mittel (i860) besitzt, um in Abhängigkeit von einem vorbestimmten Umkehrsignal, das anschließend von dem erwähnten Wähler empfangen wird, wenn ein freier Auslaß in der ausgewählten Gruppe no gefunden wurde, die Aussendung des nächsten Signalsatzes in der Folge durch den Sender (Fig. 8) einzuleiten, und daß in Abhängigkeit von dem erwähnten Gleichstrom die Speisung in dem Wähler (Fig. 9) in ihren ursprünglichen Zustand zurück verwandelt wird, wenn alleAusgänge der ausgewählten Gruppe als besetzt festgestellt wurden, um die Rückstellung des Wählers (Fig. 9) zu bewirken.26. Schaltung nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sender und eine Wählerkette mit einer Reihe von unmittelbar gesteuerten Sprechwählern (951,952,953) vorgesehen sind, von denen jeder einen Satz von Kontaktarmen und Kontaktbänken (Fig. 12) enthält, und daß die Kontakte in zwei Gruppen(ι bis 5, 6 bis io) eingeteilt und jedem Wähler ein Paar von ankommenden Sprechleitern und gleichstromabhängige und wechselstromabhängige Mittel zugeordnet sind, die beide an die Leiter angeschlossen sind, daß ferner der Sender Zugang zu dem an dem ersten Wähler der Kette ankommenden: Sprechleiter besitzt und Mittel enthält, um verschiedene Wechselstromsignale zu erzeugen, sowie eine Mehrzahl von Speichereinrichtungen, die in Abhängigkeit von der Aufprägung einer numerischen Vielzeichenkennung die Stromerzeuger im Einklang mit den numerischen Werten der erwähnten Ziffern auswählen, sowie Mittel für die aufeinanderfolgende Übertragung von Signalsätzen über die letzterwähnten Leiter und daß jeder Signalsatz die Gleichstromspeisung der letzterwähnten Leiter in einer vorbestimmten Weise bewirkt, die von der Einstellung der Speichereinrichtungao and dem Anschluß des Wechselstromes abhängt, der von der Erzeugereinrichtung, die durch die Aufzeichnungseinrichtung ausgewählt wurde, auf die Leiter übertragen wird, daß ferner die gleichstrom- und wechselstromabhängigen Mittel jedes Wählers in Abhängigkeit vomEmpfang des entsprechenden Signalsatzes innerhalb der Sendefolge, eine der beiden Gruppen (1 bis 5, 6 bis 10) entsprechend auswählen und einem Bankkontakt des Wählers eine elektrische Mar1 kierung aufprägen und dadurch eine ,Auswahl innerhalb der Gruppe bewirken und daß dem Wähler weiterhin Mittel (935, 950) zugeordnet sind, die in· Abhängigkeit von der Markierung die Kontaktarme des Wählers entsprechend einstellen und einen Wechsel in der Gleichstromspeisung der dort ankommenden Sprechleiter bewirken und daß dem Sender Mittel. (1830) zugeordnet sind, die in Abhängigkeit von diesem Wechsel den Sender für die Übertragung des nächsten Signalsatzes in der Folge vorbereiten. 4o<27. Schaltung nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitung (771) mit einer Elektronenentladungsröhte (i860) an einem Ende der Leitung, die an eine Steuerelektrode der Röhre angeschlossen ist, sowie ein der Entladungseinrichtung (i860) zugeordnetes Empfangsrelais (1850) vorgesehen sind und daß am anderen Ende der Leitung (771) ein Signalrelais (910) mit einem Ruhe- und einem Arbeitskontakt (911, 912) angeordnet ist, deren eine Kontakthälften an die Leitung (771) angeschlossen sind, während die anderen Hälften an zwei Stromzweigen liegen, welche das gleiche Gleichstrompotential aufweisen, und daß ein Schnellschaltrelais (1845) an das erste Ende der Leitung angeschlossen ist, das durch einen über die Leitung, einen der beiden Kontakte und den entsprechenden Stromzweig geführten Gleichstrom gespeist wird, daß ferner das Signalrelais (910) beim Aufprägen eines Steuerimpulses auf seine Wicklung die Leitungen an den Kontakten auf schnellste Weise von einem auf den anderen Zweig umschaltet, ohne den Zustand des Schnellschaltrelais zu ändern, und daß die Entladeeinrichtung in Abhängigkeit von dem Spannungsstoß anspricht, der' im Augenblick des öffnens des Gleichstromkreises während des Kontaktwechsels auftritt, um den Schaltzustand des Signalempfangsrelais zu ändern. 7»Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 275 635.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen509 670 2.56
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