DE940249C - Schutzunterlage aus Gummi fuer Haarwickel - Google Patents

Schutzunterlage aus Gummi fuer Haarwickel

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DE940249C
DE940249C DEV4228A DEV0004228A DE940249C DE 940249 C DE940249 C DE 940249C DE V4228 A DEV4228 A DE V4228A DE V0004228 A DEV0004228 A DE V0004228A DE 940249 C DE940249 C DE 940249C
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DE
Germany
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hair
rubber pad
rubber
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protective rubber
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DEV4228A
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English (en)
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Josef Vatter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D6/00Details of, or accessories for, hair-curling or hair-waving devices
    • A45D6/18Protecting devices or packages for hair curlers or the like while in use

Landscapes

  • Hair Curling (AREA)

Description

  • Schutzunterlage aus Gummi für Haarwickel Bei der Heißdauerwelle wurde das Kopfhaar in einzelne Partien, sagenannte Strähnen, unterteilt. Jede dieser Strähnen wird mit einer Grundklammer abgeklamm.ert. Die Abklammerung soll jede Strähne dampfdicht gegen die Kopfhaut abschließen und die durch den Heizkörper .abstrahlende und leitende Wärme vom Kopf abschirmen.
  • Die hierzu verwendeten Grundklammern bestehen in der Regel aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Metallschenkeln, die mit elastischen und wärmeisolierenden Materialien ummantelt sind.
  • Je nach -dem Werkstoff und der Konstruktion der Grundklammern werden Gummiunterlagen untergelegt, durch die ein erhöhter Wärmeschutz erzielt wird. Die Gummiunterlagen sind Gummiplatten in der ungefähren Größe der Grundklammern und. einer Stärke von etwa a mm; sie weisen in der Mitte einen Längsschlitz auf, durch den die Haarsträhne hindurchgesteckt wird.
  • Die so vorbereitete Strähne wird dann auf den Wickler aufgewickelt. Der Haarwickel wird mit einer Packung (einem sogenannten Sachet) abgedeckt und das Ganze mit einer Einschie'bespange gehalten. Ani Stelle der Packung, die die Wärmeübertragung vom Heizkörper auf den Haarwickel puffern soll und in der Regel aus einem getränkten Papier oder Leinenläppchen besteht, sind noch Gummiläppchen bekannt, die zweckmäßigerweise gleich mit der Grundklammer fest verbunden sind und durch besondere Klemmen zusammengehalten werden müssen. Auf den so vorbereiteten Haarwickel wird der Heizkörper aufgesetzt. Durch die vom Heizkörper auf den Haarwickel einwirkende Wärme vollzieht sich der Wellprozeß. Die erforderliche Temperatur ist über dem Siedepunkt des Wassers daher wird dieses Verfahren als »Heißwelle« bezeichnet. Für die Heißwelle ist auch :eine Grundklammer aus zwei Schenkeln bekannt, deren breiterer Schenkel eine trogartige Rinne aufweist. Die eine Längskante dieser Rinne liegt tief nahe der Trennfuge, während die andere Längskante diametral gegenüber hoch liegt. In den Stirnseiten sind Ausschnitte, die genau dem Durchmesser der Wickler entsprechen. Ein Deckel, der auch als Heizkörper ausgebildet sein kann, schließt die trogartige Rinne ab.
  • Eine Klammer hält die Teile fest zusammen. Diese Grundklammer ist aber nur für eine bestimmte Größe von Haarwicklern. geeignet und nur für die Heißwelle gedacht. Außerdem weist sie den Nachteil auf, daß das Arbeiten mit ihr verhältnismäßig umständlich ist.
  • Bei *dem Kaltwellverfahren dagegen wirken die Präparate bei Körpertemperatur.
  • Bei der aus diesen beiden Verfahren hervorgegangenen » Lau-« oder »Mildwelle« wird mit Temperaturen von ungefähr 5o° C gearbeitet.
  • Während bei der Heißwelle das Präparat nach dem Wel'lprozeß verbraucht ist, muß das relativ stärkere Präparat für die Kalt- und Mildwelle nach einer Einwirkungszeit von etwa 15 Minuten oxydiert oder, wie es in der Fachsprache heißt, fixiert werden. Zur Fixierung werden die- Haarwickel mit Fixiermitteln in flüssiger Form bespült oder mit Fixiermitteln in Schaumform betupft.
  • Für die »Lau-« oder »Mildwelle« ist eine derart strenge Abklammerung, wie sie für die Heißwelle beschrieben wurde, nicht erforderlirih. Das führte zur Verwendung von Gummisachets, die in Anwendung und Herstellung wesentlich einfacher sind.
  • Man verwendete geschlitzte Gummizylinder (s. Abb. i), die über den Haarwickel gestülpt werden-. Diese waren entweder glatt oder mit Durchbrüchen versehen. Aus diesen hat sieh die Form laut Abb, 2 entwickelt. Diese bestehen aus einer schwächeren zylindrischen Hülle und aus zwei aus stärkerem Material anschließenden Lappen, die die Wärme von der Kopfhaut abhalten.
  • Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, daß die vorhandene zylindrische Form nur für einen bestimmten Wicklerdurchmesser vorteilhaft ist. Für eine Dauerwelle sind jedoch Wickler verschiedener Durchmesser erforderlich. Außerdem wird der in seiner Grundform meist doppelkonische Wickler nicht immer voll zylindrisch durch die Haarsträhne ausgefüllt, andererseits können die aufgewickelten Haare mehr oder wenigzr den Durchmesser des Wicklers überragen.
  • Daraus. ergibt sich, daß sich 'bei einem kleineren Wickel das Gummisachet beim Aufsetzen des Heizkörpers überlappt (s. Abb. 3).
  • Bei einem stärkeren Wickler hingegen wird nicht der ganze Umfang des Wicklers von dem zylindrischen Teil des Gammisachets eingehüllt, so daß der aufgesetzte Heizkörper nicht voll untergreifen kann und die durch den Spalt tretenden Dämpfe die Kopfhaut verletzen. Weiter wird die Ansatzkrause, auf die bei der Dauerwelle großer Wertgelegt wird, unscharf.
  • Ein wesentlicher Nachteil 'dieser Gummisachets ist, -daß sie bei der Fixierung vom Haarwickel abgenommen werden müssen.
  • Diese Übelstände werden durch die erfindungsgemäße, miteinem Längsschlitz ausgestatteteSchutzunterlage aus Gummi oder ähnlichem Material für Haarwickler behoben. Seitlich des Längsschlitzes sind -symmetrische, bogenförmige Lappen vorgesehen., die eine etwa U-förmige Rille zum Einlegen 'des, mit der aufgewickelten Haarsträhne versehenen Wicklers bilden. Die Ausführung ist aus nachstehender Beschreibung und aus den Abbildungen ersichtlich, und zwar zeigt Abb. ¢ die Schutzunterlage in perspektivischer Darstellung, Abb, 5 die Schutzunterlage in Draufsicht und Abb. 6 eine aufgewickelte Strähne mit Schutzunterlage und aufgesetztem Heizkörper in Vorderansicht.
  • Die Schutzun%rdagebesteht aus einem elastischen und wärmeisolierenden Material. Die Unterplatte i ist stärker gehalten. In der Mitte der Schutzunterlage ist ein Längsschlitz 3, der etwa drei Viertel der -Gesamtlänge -ausmacht. Seitlich dieses Schlitzes sind zwei bogenförmige Lappen .2 angebracht.
  • Zum Aufsetzen der Schutzunterlage wird der Schlitz durch den Daumen und Zeigefinger der linken Hand auseinandergehalten und bis auf einen Abstand von etwa 3 bis 5 mm von der Kopfhaut über die Haarsträhne gezogen.
  • Dann wird die Sbhutzunterlage mit der rechten Hand von den Fingern der linken Hand abgezogen und an die Kopfhaut herangeschoben. Durch die elastische Spannung des Materials wird die Haarsträhne dicht eingeklemmt.
  • Nun erfolgt das Wickeln der Strähne. Wird der Wickel in die Schutzunterlage bei Beendigung des Wickelns :eingelegt, legen sich die beiden Lappen 2, die elastisch mit der Grundplatte i verbunden sind, an den Wickel q. an. Auf den so, vorbereiteten. Haarwickel wird der Heizkörper 5 aufgesetzt.
  • Bei der Fixierung braucht die Schutzunterlage nicht abgenommen, zu werden, sondern die beiden elastischen Lappen :2 werden zurückgebogen, so daß der Wickel freigelegt ist. So kann die Fixierung allseits wirksam werden. Die Unterplatte i schützt die Kopfhaut gegen die Berührung durch das die Haut reizende -Fixiermittel, so daß die üblichen Watteabdeckungen entfallen.
  • Zur besseren Wärmeisolierung kann die Unterplatte i auf der Unterseite oder beiderseits mit Ansätzen, Rillen od. ä. versehen sein, wie das ja bereits bei Schutzhüllen nach der Abb. 2 bekannt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Längsschlitz ausgestattete Schutzunterlage (i) aus Gummi oder ähnlichem elastischem Material für Haarwickel, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich des Längsschlitzes (3) symmetrische bogenförmige Lappen (2) vorgesehen sind, die eine etwa U-förmige Rille zum Einlegen des mit der aufgewickelten Haarsträhne versehenen Wicklers bilden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 697 858; französische Patentschriften Nr. 989 729, 745 983; schweizerische Patentschriften Nr. 164 987, 246 137, 280 326.
DEV4228A 1952-01-17 1952-01-17 Schutzunterlage aus Gummi fuer Haarwickel Expired DE940249C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19511303A1 (de) * 1995-03-28 1996-10-02 Wella Ag Hilfmittel zum Schutz der Kopfhaut bei der Formung von Dauerwellen

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CH164987A (de) * 1932-08-20 1933-10-31 Ronzi Carl Wickelpackung für die Herstellung von Dauerwellen.
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