DE940400C - Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstuehle - Google Patents

Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstuehle

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Publication number
DE940400C
DE940400C DEE5470A DEE0005470A DE940400C DE 940400 C DE940400 C DE 940400C DE E5470 A DEE5470 A DE E5470A DE E0005470 A DEE0005470 A DE E0005470A DE 940400 C DE940400 C DE 940400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
card
fibers
controlling mechanical
longitudinal direction
Prior art date
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Expired
Application number
DEE5470A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulysse Caillon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NONVAR ETS
Original Assignee
NONVAR ETS
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Filing date
Publication date
Application filed by NONVAR ETS filed Critical NONVAR ETS
Application granted granted Critical
Publication of DE940400C publication Critical patent/DE940400C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C15/00Pattern cards or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstühle Die Erfindung betrifft eine Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstühle mit in Längsrichtung der Karte verlaufenden 'Verstärkungsstreifen aus Papier.
  • Da die Papierkarte eine große Länge erreichen kann, muß sie zickzackartig zusammengelegt werden. Während des Arbeitens des Webstuhls entfalten sich die einzelnen Lagen auf der einen Seite unter der Zugwirkung der Ablesevorrichtung und legen sich auf der anderen Seite nach dem Durchgang durch die Ablesevorrichtung wieder zusammen.
  • Für ein richtiges Arbeiten ist es erforderlich, daß sich die Papierkarte ohne Steifheit entfaltet und wieder zusammenlegt, wie dies ein nachgiebiges Stoffband tun würde. Es kommt jedoch häufig vor, daß sich die einzelnen Lagen unter der Zugwirkung der Ablesevorrichtung so verhalten, als wenn sie auf ihrer ganzen Länge starr wären, bis sie in dem Augenblick, in welchem sie gezwungen werden, sich zu falten, dies plötzlich tun und dabei einen stets an derselben Stelle liegenden Winkel oder Knick bilden, wobei diese Stelle derjenigen des geringsten Widerstandes entspricht und im allgemeinen mit einer Reihe nahe beieinanderliegender Löcher zusammenfällt.
  • Die Wiederholung des stets an der gleichen Stelle erfolgenden Zusammenfaltens und Auseinanderfaltens in Form eines Winkels oder Knicks und nicht, wie es sein sollte, in Form einer Abrundung führt schnell zum Bruch des Papiers an der Stelle dieser zufälligen Faltung, was eine Betriebsstörung zur Folge hat.
  • Die die normale Entfaltung des Papiers verhindernde Steifigkeit der Papierkarte wird durch deren Verstärkungsstreifen hervorgerufen. Diese Streifen sind bisher so auf das Papierband aufgeklebt, daß die Fasern des Papiers dieser Streifen parallel zur Längsrichtung der Streifen liegen.
  • Bekanntlich zeigt ferner Papier unter der Einwirkung von Feuchtigkeitsschwankungen bei einer Ungleichheit dieser Schwankungen auf den beiden Seiten des Papiers die Neigung, sich entsprechend einer Erzeugenden zu rollen, die zu den Fasern des Papiers parallel liegt. Dies ist auch bei den mit Verstärkungsstreifen versehenen Papierkarten der Fall, bei denen die Fasern der Verstärkungsstreifen parallel zur Längsrichtung der Karte liegen-- Obwohl diese Verformung nur sehr klein ist, gibt sie doch -der einzelnen Lage eine Kreisbogenform, die ausreicht, der Papierkarte eine unerwünschte Steifigkeit zu verleihen.
  • Hinzu kommt, daß sich bekanntlich auch die Abmessungen des Papiers unter der Einwirkung der Änderung seiner Feuchtigkeit verändern. Diese Änderungen der Abmessungen sind nun senkrecht zur Richtung .der Fasern des Papiers erheblich größer als parallel zu denselben. Wenn die Streifen und das Papierband nicht den gleichen hygrometrischeu Veränderungskoeffizienten haben, so verändern sich unter der Einwirkung der Feuchtigkeitsänderung ihre Abmessungen in verschiedener Weise. Das Papier mit dem Verstärkungsstreifen verhält sich dann wie ein »Bimetallstreifen«, welcher sich verformt, wenn seine Elemente ihreAbmessungen in ungleicher Weise verändern.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß die Verdolkarte so ausgebildet, daß die Fasern der Karte und ihrer Verstärkungsstreifen im wesentlichen parallel zueinander und senkrecht oder schräg zur Längsrichtung der Karte verlaufen.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Verformung der Karte und ihrer Verstärkungsstreifen infolge Feuchtigkeitseinwirkung in gleicher Richtung erfolgt und daher nichtmehr störend ist.
  • Das beste Ergeb-pis wird erhalten, wenn die Fasern der -Karte und ihrer Verstärkungsstreifen senkrecht zur Längsrichtung der Karte angeordnet sind, jedoch ist dies nicht unexläßlich, und die Fasern können auch mehr oder weniger schräg zu dieser Richtung liegen, wobei dann das erhaltene Resultat weniger ausgesprochen ist.
  • " Es ist bei Verdolkarten aus Papier bereits bekannt, die Richtung der Fasern entweder parallel oder quer zur Richtung des Papierbandes verlaufen zu lassen; auch die Verwendung von Verstärkungsstreifen bei derartigen Verdolkarten ist bereits bekannt. Ferner ist auch nicht mehr neu, die Fasern der Verdolkarte schräg zu deren Längsrichtung verlaufen zu lassen und diese Verdolkarten mit . Verstärkungsstreifen aus Papier zu versehen. In allen den genannten Fällen sind die Verstärkungsstreifen jedoch derart ausgebildet, daß ihre Fasern im wesentlichen in Längsrichtung der Streifen verlaufen. Da mithin die Fasern der Verdolkarte und ihrer Verstärkungsstreifen entweder senkrecht zueinander stehen oder einen verhältnismäßig großen Winkel miteinander bilden, können durch diese bekannten Anordnungen die beschriebenen Nachteile nicht vermieden werden.
  • Die Verstärkungsstreifen bewirken gleichzeitig den Vorschub des Papierbandes. Hierfür weisen sie in gleichmäßigen Abständen angebrachte_ Warzenlöcher auf. Durch die beimAntriebausgeübte Kraft 'vergrößern die Warzen die Warzenlöcher. Wenn der Antriebs- oder Verstärkungsstreifen in der erfindungsgemäßen Weise befestigt ist, wird die Verformung der Warzenlöcher während des Arbeitens verringert, da die Warzen quer zur Fäsertichtung auf das Papier drücken und das Papier in dieser Richtung- widerstandsfähiger ist, als wenn der Druck in Richtung der Fasern erfolgt:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstühle mit in Längsrichtung der Karte verlaufenden Verstärkungsstreifen aus Papier, dadurch gekennzeichnet, däß die Fasern der Karte und ihrer Verstärkungsstreifen im wesentlichen parallel zueinander und senkrecht oder schräg zur Längsrichtung der Kafe verlaufen: Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 684 695, 628 876; österreichische Patentschrift Nr. 128 807; schweizerische Paientschrift Nr. 204 2 15; USA: Patentschrift Nr. 2 562 454-.
DEE5470A 1951-12-26 1952-05-13 Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstuehle Expired DE940400C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR940400X 1951-12-26

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DE940400C true DE940400C (de) 1956-03-15

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ID=9461762

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DEE5470A Expired DE940400C (de) 1951-12-26 1952-05-13 Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstuehle

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DE (1) DE940400C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT128807B (de) * 1931-05-04 1932-06-25 Leopold Fleischacker & Co Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Randverstärkungen von Papierteppichbahnen.
DE628876C (de) * 1933-11-16 1936-04-18 Ulysse Caillon Verdolpapier
CH204215A (de) * 1938-02-16 1939-04-30 Julius Mueller Heinrich Verdolkarte.
DE684695C (de) * 1938-02-17 1939-12-02 Heinrich Julius Mueller Verdolkarte
US2562454A (en) * 1947-07-19 1951-07-31 Paper Strap Inc Paper strap forming machine

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