DE94056C - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
- B65H54/28—Traversing devices; Package-shaping arrangements
- B65H54/32—Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke
- B65H54/325—Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke in accordance with growth of the package
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
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- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
CARL KERKENBERG in BARMEN. Spulmaschine für bauchige Spulen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1896 ab.
An bisher bekannt gewordenen Spulmaschinen , bei denen zwecks Wickeins von
bauchigen Schufsspulen die Schwingungsweite des Fadenführers'dadurch allmälig vermindert
wird, dafs der Schwingungszapfen des letzteren mit dem Anwachsen des Spulendurchmessers
selbstthätig der Spule, näher rückt, soll die in nachfolgender Beschreibung mit Hülfe beiliegender
Zeichnung erklärte Anordnung dazu dienen, das Verschieben des Schwingungszapfens und, im Zusammenhange damit, die
Verminderung der Schwingungsweite des Fadenführers derartig gleichförmig zu gestalten, dafs
ein unregelmäfsiges Anhäufen der Wickelung und daraus folgendes ungleichmäfsiges Abziehen
des Schufsfadens beim Weben vermieden wird.
Fig. ι und 2 zeigen die Vorrichtung in Äuf-
und Grundrifs.
Da der Antrieb der Spule A auf ihrer Spindel, sowie der der hin- und herschwingenden Bewegung
des zweiarmigen Fadenführerhebels B ebenso bewirkt wird wie bei gewöhnlichen
Spulmaschinen, so braucht darauf nicht näher eingegangen zu werden. Auch die Uebertragung
der allmäligen Zunahme des Spulendurchmessers auf die Verschiebung des Schwingungszapfens
b1 geschieht wie in bisheriger Weise dadurch, dafs ein um den Zapfen a1
am Gestell drehbarer Hebel mit seinem Ende a2 den Spulenumfang berührt, mit dem anderen
Ende as gelenkig mit der Stange c, und diese
wieder gelenkig mit dem um d schwingenden Hebel d1 verbunden ist, welcher in den Schwingungszapfen
b1 ausläuft. Auf diese Weise wird ein beim Wachsen der. Spule A eintretendes
allmäliges Abdrücken von a2 ein Hinüberneigen des Zapfenhebels dl zur Spule bewirken. Damit
nun die stattfindende Annäherung des Schwingungszapfens bl an die Spule proportional
der Zunahme ihres Durchmessers stattfindet und infolge dessen die Schwingungsweite
des Fadenführers proportional abnimmt, mufs die gleichförmige Winkelbewegung der
Hebel <z3 und d1 in eine gleichförmige geradlinige
Bewegung des Schwingungszapfens b1 umgewandelt werden, und dies geschieht in
folgender Weise:
Beschreibt man mit dem Abstand des Hebeldrehpunktes d vom horizontal liegenden Fadenführer
B einen Kreisbogen a-ß und wickelt diesen zur Evolvente α-γ ab, so kann man
letztere zur Mittellinie einer evolventenartig gebogenen runden Stange b1 benutzen, welche
mit dem vorhin bezeichneten Hebel d1 zu verbinden
ist, wie Fig. 1 zeigt. So erhält man den evolventenartig gebogenen Zapfen b1, welcher
die Eigentümlichkeit hat, dafs er erstens in jeder. Lage normal zur Schwingungsebene
des Fadenführers steht und als Schwingungszapfen für diesen dienen kann, und dafs er
zweitens bei gleichförmiger Drehung des Hebels dl auch gleichförmig in dem geschlitzten
Fadenführer in der Richtung zur Spule gleitet. Dadurch wird nun die Wickelung in folgender
Art bewirkt.
Es wird der Mechanismus wie bisher eingestellt, so dafs die bauchige Wickelung anfängt,
nachdem die Spule vorher cylindrisch bis art die Kopfränder vollgewickelt ist. Von nun ab
wird mit jeder neuen Lage der Wickelung das Plättchen des Hebelarmes a2 um eine
Fadendicke abgedrückt, dadurch bei starker Hebelübersetzung der Schwingungsmittelpunkti1
der Spule genähert, und zwar vermöge seiner evolventenartigen Gestaltung um gleiche Strecken,
so dafs auch die Schwingungsweite des Fadenführers gleichmäfsig verkürzt und ein unregelmäfsiges
Wickeln vermieden wird, was bei der geradlinigen Verschiebung eines Schwingungszapfens an einem Spülchen mittelst bogenförmiger
Hebelbewegung nicht zu erreichen ist. Die durch bauchiges Wickeln der Schufsspulen
vermittelst abnehmender Schwingungsweite des Fadenführers im Allgemeinen beabsichtigte
Wirkung in Bezug auf gleichmäfsiges Abziehen des Fadens beim Weben und auf dichtes
Wickeln zwecks möglichst grofser Aufnahmefähigkeit an Fadenlänge wird hier in höherem
Mafse und durch ein einfacheres Mittel erreicht.
Das an der bei e befestigten, über das Röllchen e1 geleiteten Schnur hängende Gewicht e2
verhindert das unbeabsichtigte Fallen des Hebels b1 d\
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine Spulmaschine für bauchige Spulen, bei welcher die Schwingungsweite des Fadenführungshebels dadurch gleichförmig abgemindert wird, dafs durch die dicker werdende Spule die Drehung eines Hebels (dl b1) erfolgt, dessen Ende (b1) vermöge seiner evolventenartigen Krümmung sich als Schwingungszapfen in dem geschlitzten Fadenführungshebel (B) nach' der Spule (A) hin bewegt und dessen Hub in dieser Weise stetig mindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94056C true DE94056C (de) |
Family
ID=365437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94056D Active DE94056C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94056C (de) |
-
0
- DE DENDAT94056D patent/DE94056C/de active Active
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