DE940648C - Maschinen zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen - Google Patents

Maschinen zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen

Info

Publication number
DE940648C
DE940648C DEM7065D DEM0007065D DE940648C DE 940648 C DE940648 C DE 940648C DE M7065 D DEM7065 D DE M7065D DE M0007065 D DEM0007065 D DE M0007065D DE 940648 C DE940648 C DE 940648C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooves
emulsifying
disk
substances
dough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM7065D
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Casse
Emile Germain Pierre Layeillon
Pierre Maugueret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE940648C publication Critical patent/DE940648C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/27—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices
    • B01F27/271—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed radially between the surfaces of the rotor and the stator
    • B01F27/2712—Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed radially between the surfaces of the rotor and the stator provided with ribs, ridges or grooves on one surface
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F2025/91—Direction of flow or arrangement of feed and discharge openings
    • B01F2025/912—Radial flow

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Maschinen zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen, insbesondere Kâse und âhnlichen stoffen. Es ist bekannt, zum Durchkneten und Emulgieren von teigartigen Stoffen solche Maschinen zu verwenden, die parallele Scheiben mit einem regelbaren geringen Abstand voneinander besitzen und in denen sich zahlreiche raidiale, schräge oder kreisfôrmige Rillen befinden. Diese Scheiben drehen sich mit großer geschwindigkeit gegeneinander. Eine der Scheiben kann anoh feststehend sein.
  • Die Erfindung besteht darin, daß von dem Scheibenpaar die oder eine umlaufende Scheibe mit zwei rillenkrânzen versehen ist, und zwar einem inneren Kranz zahlreicher engstehender Rillen, die vorzugsweise dreieckigen Querschnitt besitzen und entweder radial oder auch gegen den Radius geneigt angeordnet sind, und einem zweiten äußeren Umfangskranz weniger tiefer - vorzugsweise radial angeordneter - rillen größeren Abstands als desjenigen innerhalb des ersten Rillenkranzes.
  • Im besonderen empfiehlt es sich, die Maschine so auszubilden, daß die feststehende Scheibe eine innereRillenzone mit ringförmig oder in einer oder mehreren Spiralen angeordneten Rillen und eine ähnlich derjenigen der umlaufenden Scheibe ausge- bildete äußere rillenkranzone mit radial gerichteten Ri,lilen größeren Abstands besitzt.
  • Am Anslaßende des Beschickungstrichters können mit Vorteil Schraubenflügel mit nachgeschaltetem Filter angeordnet sein. Der Teig wird durch die Schraubenflügel gezwungen, das Filter zu durchsetzen und in die mittlere Öffnung der einen der beiden Scheiben einzudringen.
  • Die erfindungsgemäße Maschine erzielt in bezug aui Qualität, Homogenität und Feinkörnigkeit der Emulsion bessere Resultate als die bekannten Maschinen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und es bedeutet Fig. 1 einen senkrechenten Schnitt durch eine Maschine mit senkrechter Achse, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch eine Maschine mit waagerechter Achse, Fig. 3 eine Draufsicht auf die bewegliche Scheibe, Fig. 4 eine Draufsicht auf die feststehende Scheibe und Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Querschnitt.
  • Gemäß Fig. I und 2 sitzt auf dem maschinengestel1 I ein ein Kugellagergchäuse 3 enthaltender Rahmen 2, in dessen beiden Bohrungen 4 und 5 das Gchäuise 3 zentriert ist. Durch ein Gewinde 6 im Innern des Rahmens 2 ist das Gehäuse 3 befestigt.
  • Das Kugellagergehäuse 3 besitzt zwei Kugellager 7, in denen sich eine senkrechte Welle 8 dreht.
  • Die Welle 8 trägt unten eine Riemenscheibe 9, die von einem Motor 10 über Riement 11 angetrieben wird.
  • Oben trägt die Welle 8 einen Teller 12, auf dem die bewegliche Scheibe 13 befestigt ist, die vorzugsweise aus einem rostfreien Metall besteht. Die Scheibe 13 ist oben mit Rillen versehen.
  • Entsprechend Fig. 3 sind vorzugsweise zwei Rillenreihen vorgesehen, und zwar in der Mitte die Rillen 15, die entweder radial oder gegendieradiale Richtung geneigt angeordnet sind und am Umfang einen Kranz von Rillen 16 tragen, die radial und weniger tief vorgeshen sind.
  • Gegenüber der Scheibe 13 ist die feststehende Scheibe 17 angeordnet, die ebenfalls aus rostfreiem Metall besteht. Die Scheibe I7 besitzt eine mittlere Öffnung I7a, und ihre Unterseite ist gegenüber der Scheibe I3 mit Rillen I8 versehen, die vorzugsweise in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise konzentrisch angeordnet sind.
  • Die Scheibe 17 ruht auf einem aus rostfreiem Metall bestehenden Teil 19, an dem sie durch Schrauben und Muttern 20 befestigt ist Dieser Teil I9, der die beiden Scheiben I3 und I7 umgibt und am Rahmen 2 befestigt ist, besitzt einen Kanal 21 mit kreisförmigem Querschnitt, der zur Auinabme des aus dem Zwischenraum zwischen den beiden Scheiben 13 und I7 austretenden Stoffes dient, der durch eine Rinne 22 abgeführt wird.
  • Ein Arm 23, der an dem Deckel 23a des Kugellagergehäuses 3 befestigt ist und mit dessen Hilfe man den Deckel drehen kann, besitzt eine mit einer Sperrschraube 24a versehene Backe 24, die einen am Teil 19 angedrehten Ring 25 umfaßt. Durch eine auf diesem Ring angebrachte Teilung läßt sich die Stellung des Armes 23 bestimmen.
  • Der Fülltrichter 27 besitzt unten einen zylindrischen Teil 28, in dem ein als durchlochter Kegel 29 ausgebildeter Filter angeordnet ist, während eine mit Schraubenflügeln 3I versehene Mutter 30 auf die Welle 8 aufgeschraubt wird und die Scheibe 13 gegen den Teller 12 drüclct.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet wie flogt: Die. zu behandelnde Masse, z. B. Käsemasse, wird von den im Auslaßstutzen des Trichters 27 untergebrachten Schraubenflügeln 31 durch die Löcher des nachgeschalteten Filters 29 im Sinne des üblichen Passiervorganges hindurchgepreßt, wo bei masseknötchen zerdrückt werden und eine Vorhomogenisierung des Ma;Geriails stattfindet. Der Filtereinsatz hat außerdem natürlich noch die Aufgabe, etwaige in die Masse. vorher hineinragende Fremdkörper, wie Holzsplitter, Nägel usw., zurückzuhalten und die empfindlirlien Homogenisiermaschinenteile vor ihnen zu schützen. Hinter dem Filter 29 tritt die Masse in die ringförmige Öffnung 17a der eigentlichen Homogenisiermaschine und damit in den Spalt zwischen den beiden Scheiben 17, I3 ein. Sie wird durch die Rippen zwischen den Rillen 15 in der Umfangsrichtung der umlaufenden Scheibe I3 mitgenommen und hat ständig das Bestreben, infolge der Wirkung der in dichtem Abstand gegenüberliegenden Gegenscheibe 17 an den schrägen Flächen der Rillen hochzusteigen und in den Einiiußbereich der Rillen I8 der Gegenscheibe I7 sowie der zwischen ihnen sich ergebenden Reib-und quetschkanten zu gelangen, wobei die einzelnen Masseteilchen weiter zerschnitten, gemahlen, untereinander gemischt und verrieben werden. Auf ihrem weiteren Förderwege von der Mitte durch den Scheibenspaltbereich gelangen die Masseteilchen dann zwischen die beiden äußeren Rippenkränze am Umfaiig der Scheiben, durch die sie weiter glattgestrichen werden, sol daß die erstrebenswerte Versalbung der Masse eintritt. In dem Endzustand titt sie dann durch den Stutzen 21 in die Rinne 22 aus.
  • Die Spaltweite zwischen den Scheiben kann durch Heben bzw. Senlen des in einen Rahmen 2 des Maschinengestells I eingeschraubten Kugellagergehäuses 3 verändert werden, was mit einem von außen in einen Teil 23a dieses Gehäuses hineingesteckten Hebel 23 geschehen kann. Das vordere Hebelende 24 umfaßt dabei eine mit einer Skala 25 versehene bogenförmige Leitschiene, an der der Hebel 23 in der gewählten Drehstelung mittels der Schraube 24a jeweils festgeklemmt werden kann.
  • Der Versalbungsgrad verbessert sich mit der Verringerung der Spaltweite. Die obige Darstellung der Wirkungsweise bezieht sich hinsichtlich der Verstellbarkeit nur auf die Ausführung der Fig. I.
  • Die andere Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich lediglich von der ersten durch die waagerechte Wellenanordnung, woraus sich die senkrechte Scheibenstellung ergibt Selbstverständlich sind sämtliche Maschinenteile aus Gründen der notwendigen Reinigung schnell auseinanderzunehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. maschine zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen, insbesondere Käse und ähnlichen Stoffen, in der der zu behandelnde Stoff zwischen zwei parallel liegenden Scheiben hindurchgetrieben wird, deren einander gegenüberliegende Flächen sich in einem geringen Abstand voneinander befinden und mit zahlreichen radialen, schräg angeordneten oder kreisförmigen Rillen versehen sind, wobei siZch die eine Scheibe relativ gegenüber der anderen - z. B. auch feststehenden - mit hoher Geschwindigkeit dreht, dadurch, gekennzeichnet daß von dem Scheibenpaar (I7, I7) die oder eine umlaufende Scheibe (13) mit zwei Rillenkränzen versehen ist, und zwar einem inneren Kraz (I5) zahlreicher eng stehender Rillen, die vorzugsweise dreieckigen Querschnitt besitzen und entweder radikal oder auch gegen den Radius geneigt angeordnet sind, und einem zweiten äußeren. Umfangskranz (I6) weniger tiefer - vorzugsweise radial angeordneter - Rillen größeren Abstands ats desjenigen innerhalb des ersten Rillenkranzes.
  2. 2. Emulgiermaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Scheibe (I7) eine innere Rillenzone (I8) mit ringförmig oder in einer oder mehreren Spiralen angeordneten Rillen und eine ähnlich derjenigen der umlaufenden Scheibe (I3) ausgebildete äußere Rillenkranzzone mit radial gerichteten Rillen größeren Abstands besitzt.
  3. 3. Emulgiermaschine nach anspruch 1, dadurch gekenneichnet, daß am Auslaßende des Beschickungstrichters (27) Schraubenflügel (31) mit nachgeschaltetem Filter (29) angeordnet sind.
DEM7065D 1942-12-17 1943-10-30 Maschinen zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen Expired DE940648C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR940648X 1942-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE940648C true DE940648C (de) 1956-03-22

Family

ID=9463594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM7065D Expired DE940648C (de) 1942-12-17 1943-10-30 Maschinen zum Emulgieren und Verfeinern von teigartigen Stoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE940648C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1213385B (de) Mischmaschine
DE2814958A1 (de) Mikromahlmischer
DE68913117T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von Pulver und Flüssigkeit.
DE2165828A1 (de) Vorrichtung zum Aufteilen einer Teilchenmasse in Teilströme
DE1152003B (de) Vorrichtung zum Zerkleinern, Dispergieren und Homogenisieren von Stoffgemischen sowie zur Durchfuehrung chemischer Prozesse im stetigen Durchlauf-verfahren
WO2000007731A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum nassmahlen und dispergieren von feststoffpartikeln in flüssigkeiten
DE1254439B (de) Ruehrwerksmuehle zum fortlaufenden Mahlen und Dispergieren von Stoffen in Fluessigkeiten
DE2335773A1 (de) Mischvorrichtung
DE1199736B (de) Tellermischer
DE810098C (de) Maschine zum Zerkleinern oder Vermahlen von koernigem Schuettgut
DE3827558A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum mahlen von als suspension gefoerdertem mahlgut
DE1507653C3 (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Mahlen und Dispergieren von Stoffen in Flüssigkeiten
CH304025A (de) Misch- und Dispergiervorrichtung.
DE1253562B (de) Prall- und Schaelmuehle mit mindestens zwei um eine lotrechte Achse umlaufenden Schleuderraedern
DE875603C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Loesungen, Emulsionen und zur Zerkleinerung fester Bestandteile in Fluessigkeiten
DE444262C (de) Vorrichtung zum Verfeinern von Kakao- und Schokoladenmassen u. dgl.
DE2520114C3 (de) Rührwerksmühle mit Profilscheibenmahlwerk
DE2834726C2 (de) Rührwerksmühle mit Mahlbehälter und Trennvorrichtung
DE608702C (de) Vorrichtung zum Mischen, Emulgieren, Homogenisieren, Verreiben, Zerkleinern o. dgl.
DE1692274C3 (de) Maschine zur Verarbeitung von Teeblattern
DE505286C (de) Feinzerkleinerungsvorrichtung mit einer umlaufenden und einer feststehenden Mahlscheibe
DE1065696B (de)
DE2263723C3 (de) Schlägermühle
DE1207347B (de) Maschine zum Dispergieren von Stoffteilchen
DE2025668C3 (de) Schrägscheibenzerkleinerungsvorrichtung