DE940666C - Schaltung zum Betrieb photoelektrischer Zellen - Google Patents

Schaltung zum Betrieb photoelektrischer Zellen

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DE940666C
DE940666C DEE347A DEE0000347A DE940666C DE 940666 C DE940666 C DE 940666C DE E347 A DEE347 A DE E347A DE E0000347 A DEE0000347 A DE E0000347A DE 940666 C DE940666 C DE 940666C
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cathode
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light
anode
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DEE347A
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ELECTRONIQUE MODERNE SARL L
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J40/00Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
    • H01J40/02Details
    • H01J40/14Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for

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  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

  • Schaltung zum Betrieb photoelektrischer Zellen Bekanntlich bestehen die photoelektrischen Zellen aus einer mittleren. Anode und aus einer Umfangskathode, die mixt je einem Pol einer Gleichstromquelle verbunden sind, welche einen elektrischen Strom liefert, dessen, Stromstärke mit der Lichtstärke des auf die Kathode fallenden Lichtbündels proportional ist und mittels einer oder mehrerer Röhren mit Vielfachelektroden verstärkt werden kann.
  • Andererseits sind die sogenannten photoelektrischen Zellen »mirt Eleldronenvervielfacher« bekannt, die mehrere Anoden besitzen, welche im allgemeinen hintereinander angeordnet sind und auf Potentiale gebracht werden, die in dem Maßei zunehmen, wie man, sich von der Kath.oidti entfernt, wobei jede Anode gegenüber der vorhergehenden als. Elektronenempfänger und gegenüber der nachfolgenden, als Elektronenerzeuger wirkt.
  • Auch sind bereits Einrichtungen zur Steuerung der Amplitude hochfrequenter Schwingungen im Rhythmus niederfrequenter Schwingungen bekanntgeworden, bei denen zur Steuerung der Amplitude eine strahlungsempfindliche- Zelle mit mehreren Anoden und Kathoden verwendet wird.
  • Die oben beschriebenen Zellen arbeiten sämtlich durch gänzliche Bestrahlung der Kathode und senden einen Strom aus, der zur auffallenden Lichtmenge proportional ist und sich, je nach den Bedingungen. der außen angeschlossenem, Kreise auf die einzelnen Anoden verteilt.
  • Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verbesserungen ermöglichen es, unabhängig von. der Messung bzw. von. der Benutzung der Lichtstärken die Lage der Lichtquelle zu b;e: rücksichtigen und deren Veränderungen zu markieren.
  • Dies geschieht mit Hilfe einer photoielektrischen Zelle mit einer ebenen Kathode und einer geraden Anzahl von auf derselben Seite der Kathode, symmetrisch zu einer Symmetrieebene derselben und! auf demselben Potential befindlichen geradlinigen Anoden.
  • Bei derartigen Photozellen hängt die Stromverteilung auf die Anoden von der Lage des Lichtflecks auf der Kathode ab. Zur Ausnutzung dieser Tatsache ist vorgeschlagen worden, die einzelnem, Anoden an getrennte Verstärker anzuschließen oder auch bei gasgefüllten Zellen den. Innenwiderstand der einzelnen Entladungsstrecken verschieden zu wählen.
  • Demgegenüber kennzeichnet sich die vorliegende Erfindung dadurch, dhß die Anoden eines Anodenpaares parallel zueinander und zu der Ebene der Kathode angeordnet sind und jede von ihnen an das gemeinsame Potential über eine Impedanz durch eine solche Schaltung angeschlossen ist, daß die Differenz der Elektronenströme der Anoden eines Anodenpaares, welche sich durch die Lage bzw. Lagenveränderung des Lichtfleckes auf der Kathode ergibt, zur Erzeugung von Spamnungsschwankungen in dem Ausgangskrens ausgenutzt wird.
  • Betrachtet man z.B. zwei parallel angeorrdhete und im gleichen Abstand vom. der Kathode liegende Anoden, so ist es klar, daß bei einem Lichtfleck oder Lichtstreifen, der mit beidien Anoden parallel und im gleichen Abstand von diesen ist, die eine jede- von diesem. Anoden durchfließenden Ströme gleiche Stromstärken haben werden, und daß, wenn der Lichtfleck bzw. Lichtstreifen der einen Anode näher liegt als der anderen, die Stromstärke d!es diese erstgenannte Anode durchfi.eßendien Stromes größer sein wird als die Stromstärke des die zweite Anode durchfließenden Stromes, wobei die Summe der beiden Stromstärken für eine Mebene Bestrahlung gleichbeleibt.
  • Es ist leicht ersichtlich, daß die Anwendung von Mehrfachanoden, wie den oben beschriebenen, einigermaßen einem System von Mehrfachkoordinaten entspricht, das eine sehr große Anzahl von äußerst günstigen Anwendungen ermöglicht.
  • Unter dIIesea Anwendungen betrifft &e Erfindung insbesondere die Anwendung der Mehrfachanodengellen für die Wiedergabe von Schallaufzeichnungen, die aus der einfachen durch den Kathodenstrahl-Oszillographen registriertenKurve bestehen, und zwar dadurch, daß diese Kurve, die auf einem geeigneten Träger entweder hell auf dunklem Grund oder dunkel auf hellem Grund registriert jist, durch Projektion auf der Kathöde, die wie einr wirklicher Schirm wirkt, entworfen wird.
  • Die Erfindung betrifft fernem die Verwendung der -genannten Zellen für die Herstellung eines mit Lichtwellen arbeitenden Fernsprechers, bei dem die elektrischen Schwingungen, die den in der Sendestation erzeugten. Lautschwingungen entsprechen, durch Verwendung eines optischen Verschlusses, z. B. der sogenannten »Kerrzelle«, dii!e Drehung der Polarisationsebene eines einfallenden Lichtbündels bewirkt, das auf die Kathode einer in der Empfangsstation liegenden Zelle fällt; hierbei ist die genannte Zelle zwischen mehreren, beispielsweise zwei Gruppen. von mit der Kathode parallelen Anoden angeordnet, die zu je zwei einander gegenüberliegen, miteinander verbunden sind und einen modulierten Strom erzeugen, d'er imstande ist, die Lautschwingungen der Sendestation nachzubilden.
  • Es ist leicht ersichtlich, daß bei vier zu je zwien einander gegenüberliegenden und miteinander verbundenen Anoden die jedes Anodenpaar durchfließenden Ströme dann identisch sind,, weinen, die Polarisationsebene des einfallenden Lichtes eine Diagonalstellung einnimmt. Sobald die Polarisationsebene diese Stellung verläßt, erhält das Anodenpaar, das auf dker Seite liegt, wo die Drehung stattfindet, einen Strom, der höher ist als dem Strom, der durch das zweite Anodenpaar fließt. Die Verschiebung der Polarisationsebene ergibt in der Empfangsstation einen modulierten Strom, der nach dem üblichen Verfahren in Lautschwingungen verwandelt werden kann.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben. sich aus der nachstehenden Beschreibung sowie aus den Figuren, in welchen Fig. i eine schematische Darstellung ist, die das Arbeiten einer photoelektrischen Zelle mit zwei Anoden nach der Erfindung zeigt; Fig. 2 zeigt die Anbringung dieser Zelle zwecks Wiedergabe einer Lautaufzeichnung als einfache Kurve eines katholischen Oszillographen; Fig. 3 ist eine schematische Darstellung, die die Anwendung einer Zelle mit.vier paarweise miteinander verbundenen Elektroden bei einem mit einer Lichtwelle arbeitenden Fernsprecher zeigt.
  • In. Fig. i zeigen. @ a1 und a2 zwei geradlinige Anoden, die mit einer flachen Kathode C parallel angeordnet sind, wobei die Elektroden: mit dien Polen einer Gleichstromquelle S verbunden. sind.
  • Wird auf die Kathode ein mit den. Anoden pair= a:11el liegender Lichtfleck bzw. Lichtstreifen geworfen, der mit x bezeichnet ist, so ist die Stromstärke des jede Anode durchfließenden Stromes proportional zum Abstand dieser Anode vom Punkt x. Der Unterschied zwischen den Elemen, tarstromstärken in, den Wicklungen A bzw. B ermöglicht es, jederzeit die Lageveränderung der Lichtqualle aufzuzeichnen:, die die Bestrahlung auf der Kathode bewirkt.
  • Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung die Anwendung einer solchen Zelle für die Wiedergabe einer Lautaufzeichnung als Kurve eines katho;d:ischen Oszillographen. Diese Kurve besteht aus einer Linie von geringer Stärke, die auf einem geeigneten Träger entweder hell auf dunklem Grund oder dunkel auf hellem Grund erscheint. Diese Kurve wird durch ein Bündel F entweder in der Durchsicht oder durch Widerspiegelung auf die Kathode C geworfen, die als Schirm dient. Der erhaltene modulierte Strom wird durch einen Transformator T auf einen Verstärker Al übertragen.
  • Bei der Anwendung der Mehrfachan.odenzelle nach der Erfindung für einen mit einer Lichtwelle arbeitenden Fernsprecher, wie in Fig.3 gezeigt, sind die vier Anoden a1, az, bi, b2 paarweise parallel miteinander und mit der Kathode C angeordnet, und diese Anoden a1, ac2 und bi, b2 sind mit der Zuleitung A zu einer Spule, bzw. mit der Ab- leitung B von dieser Spule verbunden.
  • Wenn die Polarisationsebene die Stellung P in der Symmetrieachse einnimmt, so sind die Ströme miteinander gleich und heben sich bei O gegen. seitig auf, aber wenn die Polarisationsebene die Stellung P' einnimmt, so, wandern die in die Polarisationsebene geworfenen Elektronen nach a1, a.. in größerer Anzahl als nach bi, b2. Der von A nach O fließende Strom ist stärker als der von B nach O fließende Strom.
  • Auf diese Weise erhält man. in der Empfangsstation einen modulierten Strom, der in der üblichen Weise in Lautschwingungen umgewandelt werden kann.
  • Es ist zu bemerken, daß die Anzahl und die Lage der Anoden ohne Änderung der Anwendungsmöglichkeiten verändert werden können. Desgleichen können die Zellen in bekannter Weise mit Elektronenvervielfachern versehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRüCHE: r. Schaltung zum Betrieb photoelektrischer Zellen mit einer ebenen Kathode und einer geraden Anzahl von auf derselben Seite der Kathode, symmetrisch zu einer Symmetrieebene derselben angeordneten und auf demselben Potential befindlichen geradlinigen Anoden, dadurch gekennzeichnet, :daß die Anoden eines Anodenpaares parallel zueinander und zu der Ebene der Kathode angeordnet sind und jede von ihnen an dass gemeinsame Potential über eine Impedanz durch eine solche Schaltung angeschlossen wst, daß die Differenz der Elektronenströme der Anoden eines Anodenpaares, welche sich durch die Lage bzw. Lagenveränderu:ng des Lichtfleckes auf der Kathode ergibt, zur Erzeugung von Spannungsschwankungen in dem Ausgangskreis ausgenutzt wird.
  2. 2. Verfahrnen zur Wiedergabe einer Tonaufnahme, welche durch einen Lin.iienzug geringer Dicke und konstanter Helligkeit auf einem Grunde ebenfalls konstanter, aber von dser ersteren verschiedener Helligkeit :gebildet wird, mittels der Schaltung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Tonaufnahme ein Lichtbündel konzentriert wird, welches auf der Kathode der Photozelle einen Lichtfleck veränderlicher Lage erzeugt, wobei die durch die Lagenänderungen dieses Lichtflecks auf der Kathode an den in die Anodenstromkreise eingeschalteten Impedanzen erzeugten Spannungsschwankungen nach entsprechender Verstärkung einer Wiedergabevorrichtung zugeführt werden.
  3. 3. Verfahren zur Lichttelephonie mittels der Schaltung nach Anspruch r unter Benutzung einer Photozelle mit vier zu der Ebene der Kathode parallelen Anoden, dadurch gekennzeichnet, daß die Telephoni-eströme auf der Sendestelle mittels einer .geeigneten Vorrichtung (z. B. eines polarisierenden Verschlusses) die Polarisationsebene eines polarisierten Lichtbündels verdrehen, welches an der Empfangsstelle auf die: Kathode geworfen wird, so daß diese Drehung der Polarisationsebene (P, P') Unterschiede der die Anodenpaare (cal, a2; b1, b2) durchfließenden Ströme bewirkt, welche an den in die Stromkreise dieser Anodenpaare eingeschalteten Impedanzen Spannungsänderungen hervorrufen, welche nach geeigenter Verstärkung einer Ton wiedergabevorr.ichtung zugeführt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 350 5o6, 365 gor, 655 89o; österreichische Patentschrift Nr. 141 071; französische Patentschrift Nr. &r6 742; USA.-Patentschriften Nr. 2 o60 52q., 2 q.I2 o86.
DEE347A 1948-12-07 1949-12-06 Schaltung zum Betrieb photoelektrischer Zellen Expired DE940666C (de)

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