DE94070C - - Google Patents

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DE94070C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen neuen hermetischen Gefäfs-Verschlufs, durch welchen bei verschiedenen Stärken der eingelegten Dichtungsringe ein beliebig festes Aufpressen und Festhalten des Deckels erzielt werden kann und ein Lösen des Deckels ohne besondere Werkzeuge leicht zu bewirken ist.
Der neue Verschlufs besteht darin, dafs am Deckel Bänder fest oder auswechselbar angebracht sind, welche hinter am Gefäfs angebrachte Oesen oder Ringe hindurchgezogen und, nachdem der Deckel aufgeprefst ist, nach vorn umgebogen werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der neue Verschlufs veranschaulicht.
Die Fig. 1 bis 8 zeigen an verschiedenen Gefäfsen einen Verschlufs, bei welchem die Bänder fest am Deckel angebracht sind, und die
Fig. 9 und 10 zeigen einen Verschlufs, bei welchem die Bänder auswechselbar- sind und ungefähr die Form von Heftklammern haben, wie sie zum Zusammenhalten von Papierblättern verwendet werden.
Die metallische Büchse, welche in den Fig. 1 bis 6 einschliefslich dargestellt ist, besteht aus einem Gefäfs k mit Boden / und nach innen umgebogenem oberen Rand m. Auf letzteren ist ein Dichtungsring c aufgelegt. Eine Kehle etwas unterhalb des Randes m trägt einen Ring mit Vorsprüngen n. Die Büchse ist mit einem Deckel ο verschlossen, an dem die Zungen oder Bänder ρ sitzen , welche, wenn der Deckel aus Metall hergestellt ist, mit ihm aus einem Stück gefertigt sind, wie Fig. 5 erkennen läfst. Der Deckel ist vorteilhaft mit einer kleinen Handhabe q oder einem Ring versehen.
Zum Schliefsen der Büchse wird der Deckel auf die Packung c aufgedrückt, die Bänder ρ greifen unter den Ring oder die Oesen und werden, wenn der Deckel genügend fest auf die Büchse aufgeprefst ist, um diesen Ring nach vorn umgebogen. Zum Oeffhen der Büchse richtet man mit dem Finger oder einem Messer oder dergl. die Bänder gerade und zieht mittels der kleinen Handhabe den Deckel ab. ' . ·
Will man den Deckel nicht' ganz von der Büchse entfernen, sondern nur die Büchse öffnen, so läfst man, wie Fig. 5 dies zum Ausdruck bringt, die zwei Bänder, welche der Handhabe gegenüber sitzen, umgebogen und erhält dadurch zwei Gelenke, um welche der Deckel umgeklappt werden kann, nachdem die anderen Bänder gerade gerichtet sind.
In den Fig. 7 und 8 ist ein dem vorbeschriebenen völlig gleicher Verschlufs veranschaulicht. Die Büchse unterscheidet sich von den früheren nur insofern, als sie nicht einen nach innen umgebogenen oberen Rand besitzt, sondern am oberen Rand glatt abschneidet, so dafs sich dieser gerade Theil beim Aufpressen des Deckels in den Dichtungsring eindrückt und einen ebenfalls guten Abschlufs bewirkt.
Ist der Deckel der Büchse nicht aus Metall hergestellt, so können die Bänder entweder in irgend einer geeigneten Weise an ihm befestigt werden, oder aber es werden auswechselbare Bänder verwendet, wie dies in den Fig. 9 und 10 veranschaulicht ist.
Die Bänder erhalten in diesem Fall an ihrem einen Ende einen Knopf oder dergl. und der Deckel wird gegenüber den Oesen oder dem Ringe des Gefäfses mit geeigneten Einschnitten versehen. Durch die Einschnitte des Deckels und die Oesen bezw. den Ring e des Gefäfses werden die Bänder d hindurchgesteckt. Nachdem der Deckel genügend fest auf den Rand des Gefäfses bezw. den Dichtungsring aufgeprefst ist, werden die Bänder straff angezogen und dann an den freien Enden umgebogen. Zwischen dem Knopf oder dergl. und dem umgebogenen Ende des Bandes werden somit Deckel und Gefäfs fest zusammengehalten.
Diese Verschlufsweise hat den besonderen Vortheil, dafs die Bänder durch andere leicht ersetzt werden können, wenn sie durch öfteres Auf- und Zumachen der Büchse schadhaft geworden sein sollten. Die Zahl der zu verwendenden Bänder richtet sich nach dem Umfange des Gefäfses. Die Form des Gefäfses selbst und dessen Ausführung überhaupt ist natürlich eine vollkommen beliebige.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gefäfs-Verschlufs, gekennzeichnet durch am Deckel fest oder auswechselbar angebrachte Bänder, welche durch Oesen oder hinter einem besonderen, am Gefäfse angebrachten Ringe hindurchgezogen und nach Aufpressen des Deckels auf die Büchse nach oben umgebogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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