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Gewindeschneidvorrichtung für ein- oder mehrgängige Gewinde Die Erfindung
betrifft eine Gewindeschneidvorrichtung mit einem durch eine Kurvenscheibe längs
verschiebbaren Werkzeugträger und einer auf der Antriebswelle dieser Kurvenscheibe
angeordneten Nockenscheibe, die über einen federbelasteten Hebel eine Schaltklinke
hin und her bewegt, die in ein den Werkzeugträger quer verschiebendes Schaltrad
eingreift. Die Erfindung besteht hierbei darin, daß die Schaltklinke für das Quervorschubschaltrad
über ein von dem federbelasteten Hebel angetriebenes Hilfsschaltwerk auf (n-z) Werkzeugdurchgänge
einstellbare Dauer zum Schneiden von -n-gängigem Gewinde unwirksam gemacht ist.
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Bekannte Vorrichtungen mit automatischer Stahlzustellung gestatten
das Schneiden eingängiger Gewinde. Sollen mehrgängige Gewinde erzeugt werden, so
lassen sich diese Vorrichtungen zwar verwenden, jedoch muß der automatische Quervorschub
des Werkzeughalters während der Spanabnahme im 2., 3. Gang usw. von Hand außer Tätigkeit
gesetzt und nach der gleichmäßigen " Spanabnahme in allen n Gängen jeweils wieder
eingerückt werden; oder man
schneidet erst einen Gang mit Hilfe
der automatischen Zustellung fertig, dann den zweiten usw., was jedoch ebenfalls
wiederholtes Eingreifen von Hand nötig macht. Durch die Erfindung ist dieser Nachteil
beseitigt.
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Das HEfsschaltwerk besteht bei einer Ausführungsform gemäß der Erfindung
aus einem Hilfssperrad, welches mit dem federbelasteten Hebel auf gleicher Welle
drehbar sitzt und mit einem zweiten Sperrad verbunden ist,, dessen Zähne zum obenerwähnten
Hilfssperrad entgegengesetzt gerichtet sind. Dieses Hilfssperräd wird von dem federbelasteten
Hebel mittels einer federbelasteten Klinke geschaltet und durch eine zweite Klinke,
die an der Maschine gelagert ist, gehalten. In das zweite Sperrad hakt eine Klinke
ein, die an einer um die gleiche Achse wie das Hilfs-und das zweite Sperrad drehbaren
Steuerscheibe sitzt. Diese Klinke samt Steuerscheibe wird so lange vom zweiten Sperrad
mitgenommen, bis sie durch einen entsprechend (n-i) Gängen mit Hilfe einer Skala
einstellbaren Anschlag außer- Eingriff gehoben wird. Diese hakenförmige Klinke erfüllt
die Aufgabe, die Steuerscheibe nach dem jeweils ersten auf das quer. verschiebende
Schaltrad übertragenen Schaltschritt zu verdrehen und für die weiteren. (n--i) Bewegungen
des federbelasteten -Hebels die das quer verschiebende Schaltrad drehende, ebenfalls
am federbelasteten Hebel gelagerte Klinke außer Eingriff zu halten. Erst nach Abheben
der Hakenklinke, also nach Spanabnahme in n Gängen, kann die Steuerscheibe unter
der Wirkung einer Feder 'in' ihre Ausgangsstellung zurückgeschwenkt werden, wodurch
die Klinke des quer verschiebenden Schaltwerkes wieder in das Quervorschubschaltrad
einfällt und die erneute Spanabnahme in allen n Gängen vor sich gehen kann.
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Nach Herstellung der gewünschten Gangtiefe des Gewindes sorgt ein
durch einstellbaren Kontakt gesteuerter Hubmagnet oder eire ähnliche mechanische
Vorrichtung für das Abheben der am quer verschiebenden Schaltrad angreifenden Klinke,
damit das Schaltrad in seine Anfangsstellung zurückgedreht und ein neues Werkstück
in Arbeit genommen werden kann.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung steuert automatisch von der ersten
Spanabnahme an bis zur Fertigstellung des ein- oder mehrgängig gewünschten Gewindes
den Quervorschub des Werkzeugträgers.
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Bei der zweiten dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Gewindeschneidvorrichtung sind statt des schwenkbaren Hebels längs verschiebbare,
klinkentragende Schieber oder Leiten gewählt; das Abheben der Klinken des Hilfssperrades
erfolgt hier durch eine Teilkurbel, die durch Anschläge einer auf (n-i) Gänge einstellbaren
Scheibe bzw. des Hilfssperrades geschwenkt bzw. blockiert wird.
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Weitere Einzelheiten der Wahl und Gestaltung der verwendeten mechanischen
Mittel und ihre Wirkungsweise gehen aus der Beschreibung hervor.
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Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes,
und zwar ist
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Fig. i ein Ansicht von oben einer ersten Vorrichtung zum Schneiden
von mehrgängigen Gewinden, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach der Linie-.4, B,
C, D, E, F der Fig. a,
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Fig. 3 ein teilweiser Schnitt nach G-H der Fig. i, Fig. 4 und 5. zwei
waagerechte Teilschnitte nach I-J bzw. K-L der Fig. 2,
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Fig. 6 ein senkrechter Schnitt mit teilweiser Ansicht nach M-N der
Fig. 5,
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Fig. 7 ein teilweiser Schnitt nach der Linie 0-P der Fig. 5,
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Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht mit teilweisen Schnitten einer
anderenAusführungsform derErfindung. Auf der .Welle i der die Längsbewegungen des
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Werkzeughalters bewirkenden Kurvenscheibe sitzt eine Nockenscheibe
2, die beim Drehen in Richtung des Pfeiles das Ende des einen Armes 3 eines Doppelhebels
3-3' antreibt, welcher auf einer Zentralwelle 4 drehbar gelagert ist, welche die
Gesamtvorrichtung trägt und auf einem Ständer 5 sitzt.
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Auf dem Arm 3 des Doppelhebels ist. in 6 eine Klinke 7 drehbar gelagert,
die in ein Hüfssperrad 8 eingreift, das auf der Welle 4 frei drehbar ist und durch
Stifte g mit einem anderen Sperrad io verbunden ist. Das Hilfssperrad 8 wird in
jeder ihm durch die Klinke 7 erteilten Vorschubstellung durch eine Klinke £i gehalten.
Mit 12 ist eine Feder bezeichnet, die in 13 bzw. 14 an den Klinken 7 bzw. ii befestigt
ist und die den Eingriff beider Klinken mit dem Hilfssperrad 8 sicherstellt. Auf
dem Ständer der Vorrichtung ist mit Hilfe einer Schraube 16 ein Anschlag 15 drehbar
gelagert, der zwei verschiedene Stellungen annehmen kann und in beiden Stellungen
mit Hilfe eines Stiftes 17 gehalten wird, der wahlweise in das eine oder
andere Loch 18 bzw. ig eingeführt werden kann.
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Je nach der Stellung des Anschlags 15 auf dem Ständer 5 kommt der
Arm 3 des Doppelhebels gegen die Fläche 2o oder 21 des Anschlags zu liegen, wobei
die Fläche 21 in größerer Entfernung als die Fläche 2o von der Schwenkachse des
Anschlags 15 liegt. Im ersten Fall (Fig. i und 3) befindet sich der Arm 3 des Doppelhebels
dicht an der Nockenscheibe 2, so daß diese eine größere Winkelverstellung des Armes
3 bewirkt, womit das Sperrad 8 durch die Klinke 7 um mehr als einen Zahn,(z. B.
um zwei Zähne) gedreht wird. Im. zweiten Fall, d. h. also, wenn der Arm 3 des Doppelhebels
gegen die Fläche 21 des Anschlags 15 zu liegen kommt, befindet sich der Arm 3 in
größerer Entfernung von der Nockenscheibe 2, so daß ihre durch die Nockenscheibe
bewirkte Winkelverstellung geringer wird und das Hilfssperrad 8 nur um einen Zahn
durch die Klinke 7 gedreht wird. Mit 22 ist eine mit einem Betätigungsknopf 23 versehene
Sperrvorrichtung bezeichnet, die die Klinke 7 aus dem Sperrad 8 freigibt, indem
sie in eine entsprechende Aussparung eines Hebelärmes 24 hineinfällt, der mit der
Klinke.7 verbunden ist.
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Auf einer Welle 27 des Armes 3' des Doppelhebels 3-3' sind zwei Hebel
25, 26 drehbar gelagert, die in zwei verschiedenen Lagen miteinander formschlüssig
verbunden werden können, und zwar durch einen auf dem Hebel 25 vorgesehenen Stift
28, der in eines der beiden Löcher 29, , 3o des Hebels 26 eingesteckt werden
kann.
Das Ende des Hebels 26 ist als Klinke ausgebildet und greift
in ein auf einer Welle 32 drehbar gelagertes Sperrad 31 ein. Das Sperrad 31 wird
in der ihm durch die Klinke 26 erteilten Vorschubstellung durch eine Halteklinke
33 gehalten, die auf einem Zapfen 34 drehbar gelagert ist. Beide Klinken 26, 33
werden durch eine Feder 35 mit dem Sperrad 31 im Eingriff gehalten.
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Der durch die Nockenscheibe 2 dem Doppelhebel 3-3' erteilte Vorschub
wird vom Sperrad 31 aufgenommen und auf den Werkzeughalter in Form von Quervorschub
übertragen.
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Das freie Ende des Hebels 25 greift in eine Aussparung 36 am Umfang
einer auf der Welle 4 frei drehbar gelagerten Steuerscheibe 37 ein, die später beschrieben
wird.
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Zum Schneiden von eingängigen Gewinden wird der Stift 28 in das Loch
29 hineingesteckt, so daß das freie Ende des Hebels 25 aus der Aussparung 36 der
Steuerscheibe 37 freigegeben und somit außer Wirkung gesetzt wird. Bei jeder Umdrehung
der Nockenscheibe 2 wird der Doppelhebel 3-3' um einen Winkel geschwenkt, der einer
Drehung von z. B. einem oder zwei Zähnen des Sperrades 31 entspricht, und zwar je
nach der Stellung des Anschlags 15 auf dem Ständer 5.
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Sobald die auf der Gewindeschneidmaschine eingestellte Schnittanzahl
durch eine entsprechende Vorschubanzahl des Sperrades 31 ausgeführt ist, werden
die Klinken 26 und 33 durch eine Vorrichtung angehoben, so daß das unter der Wirkung
einer nicht dargestellten Feder stehende Sperrad 31 in seine Anfangsstellung zurückgebracht
wird. Diese Vorrichtung besteht aus einem frei um die Welle 32 gelagerten Hebel-38,
der an seinem erweiterten freien Ende zwei schräge Anschlagflächen 39, 40 aufweist,
die mit den Klinken 26 und 33 zusammenwirken. Eine Stange 41 ist in 42 auf dem Kopf
des Hebels 38 und in 43 auf dem Ende eines anderen, bei 45 gelagerten Hebels 44
angelenkt. Durch diese Stange wird der Hebel 38 von den Klinken 26 und 33 ferngehalten,
oder die zwei Anschlagflächen 39, 40 dieses Hebels werden unter diese beiden Klinken
eingeführt, so .daß sie angehoben werden und aus dem Bereich des Sperrades 31 kommen.
Mit dem anderen Ende des Hebels 44 ist ein elektrischer Kontaktschalter 46 verbunden,
der im gewünschten Augenblick die Steuervorrichtung desAuskupplungshebels 38betätigt.
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Beim Schneiden von mehrgängigen Gewinden wird der Stift 28 in das
Loch 30 hineingesteckt, so daß das Ende des Hebels 25 in die Aussparung 36
der Steuerscheibe 37 hineinfällt.
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Zwischen der Steuerscheibe 37 und einer feststehenden Platte 48 ist
eine Schraubenfeder 47 angeordnet, die die Steuerscheibe 37 im entgegengesetzten
Sinne des Uhrzeigers antreibt. Auf einem Ansatz 49 der Steuerscheibe 37 ist eine
um eine Welle 5r drehbar gelagerte Klinke 5o angeordnet, die in das Sperrad =o eingreift,
welches mit dem Hilfssperrad 8 verbunden ist. Durch eine Feder 52 wird der Eingriff
der Klinke 50 mit der Verzahnung des Rades =o sichergestellt.
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Der erste dem Doppelhebel 3-3' und dem Sperrad =o durch die Noekenscheibe
2 erteilte Impuls wird einerseits auf das Sperrad 31 über die Hebel 25-26
und andererseits im Uhrzeigersinne auf die Steuerscheibe 37 über die Klinke 5o übertragen,
die sich mit dem Sperrad =o dreht.
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Da die Steuerscheibe 37 und das Rad =o sich um denselben Betrag drehen
wie der Doppelhebel 3-3', bleibt das Ende des Hebels 25 in der Aussparung 36 der
Steuerscheibe 37. Durch die Halteklinke =i wird der den Sperrädern 8 und =o erteilte
Vorschub beibehalten.
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Am Ende dieses ersten Impulses läuft der Hebel 3-3' zurück und nimmt
den Hebel 25 mit. Da aber die durch den Eingriff der Klinke 50 mit den Zähnen
des Sperrades =o festgehaltene Steuerscheibe 37 dieser Rückbewegung nicht folgen
kann, verläßt das Ende des Hebels 25 die Aussparung 36, steigt auf den Umfang der
Steuerscheibe 37 und nimmt dabei den Hebel 26 mit, der durch die Klinke 25 angehoben
wird und infolgedessen ohne Einfluß auf das Sperrad 3x bleibt.
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Beim Weiterdrehen der Nockenscheibe 2 wird dem Doppelhebel
3-3' ein neuer Impuls erteilt, wodurch sich ein neuer Vorschub des Hilfsspzrrades
8 und des mit diesem verbundenen Sperrades =o ergibt. Über die Klinke 5o erteilt
das Sperrad =o der Steuerscheibe g7 denselben Vorschub. Dadurch, daß die Klinke
26 angehoben ist,. kann aber das Sperrad 31 diesem Vorschub nicht folgen und wird
durch die Klinke 33 festgehalten.
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Die Klinke 50 ist mit einem auf dem oberen Ende ihrer Welle
51 gelagerten Hebel 53 verbunden. Der Hebel 53 weist eine Raste 54 auf, die
bei der stoßweisen Drehung um die Welle 4 gegen einen einstellbaren Anschlag 55
auf einem Arm 56 stößt, der mit einer Scheibe 57 verbunden ist, die sich auf der
feststehenden Platte 48 um die Welle 4 frei dreht. Die Winkellage der Scheibe 56
und somit des Anschlags 55 wird, wie folgt, festgelegt:
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Die feststehende Platte 48 trägt einen Skalenring 58, dessen Einteilungen
je einer Impulsanzahl der Klinke 7 und der Klinke 5o entsprechen, zwischen der Nullstellung
des Hebels 25 und der auf der Welle 51 durch die Berührung der Raste 54 des Hebels
53 mit dem Anschlag 55 erzeugten Auslösung, die wie später beschrieben erfolgt.
Die Scheibe 57 trägt einen Pfeil 59. Zur Bestimmung der Lage des Anschlags 55 wird
der Pfeil 59 der Scheibe 57 vor die gewünschte Einteilung der Skala 58 gebracht
und der Anschlag auf der Scheibe 6o durch Anziehen einer Mutter 61 festgemacht,
die auf dem mit Gewinde versehenen Ende der Welle 4 sitzt, auf welcher die Scheibe
57 aufgeschoben ist.
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NacheinerImpulsanzahl,die durch dieseEinstell_ung der Lage des Anschlags
55 bestimmt ist und von der Anzahl der zu schneidenden Gänge des Gewindes abhängt,
stößt die Raste 54 des Hebels 53 gegen den Anschlag 55. Dadurch wird der Hebel 53
zum Kippen gebracht, und die Klinke 50 gibt das Sperrad =o frei. Auf der
Steuerscheibe 37 ist ein Zapfen 63 vorgesehen. Auf diesem ist ein Hebel 62 gelagert,
der unter der Wirkung einer Feder 64 steht und dessen freies Ende dabei in eine
andere Raste 65 des Hebels 53 eingreift, wodurch der Hebel 53 in seiner angehobenen
Stellung festgehalten wird.
Dadurch,. daß die Klinke 50 nunmehr
mit dem Sperrad nicht mehr im Eingriff steht, kann letzteres die Steuerscheibe 37
nicht mehr mitnehmen, die somit freigegeben ist und augenblicklich durch ihre Feder
47 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht wird. Dieser Rücklauf zur Nullstellung
der freigegebenen Steuerscheibe 37 erfolgt bedeutend schneller als der nächste Vorschubimpuls
der Klinke 7.
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Während ihrer Rückbewegung wird die Steuerscheibe 37 von einem mit
der feststehenden Platte 48 verbundenen Anschlag 66 angehalten, gegen welchen ein
Anschlag 67 der Steuerscheibe 37 stößt. Kurz vor der Berührung der Anschläge 66
und 67 stößt ein mit dem Hebel 62 verbundener Dorn 68 gegen einen Anschlag
69 der Scheibe 48, wodurch der Hebel 62 unter der Wirkung seiner Feder 64
umkippt und von der Raste 65 des Hebels 53 freigegeben wird, so daß der Hebel 53
und die mit ihm verbundene Klinke 50 nach vorn kippen,wobei unter derWirkung der
Feder 52 die Klinke 5o augenblicklich mit der Verzahnung des Sperrades io wieder
in Eingriff kommt. Dabei ist ebenfalls augenblicklich das freie Ende des Hebels
25 in die Aussparung 36 der Steuerscheibe 37 wieder hineingekommen, wodurch die
Klinke 26 erneut sofort in Eingriff mit der Verzahnung des Sperrades 31 kommt.
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Während der vorbeschriebenen Vorgänge hat die Nockenscheibe 2 dem
Doppelhebel 3-3' eine Anzahl von Impulsen erteilt, die der Gangzahl des Gewindes
entsprechen; keiner dieser Impulse hat jedoch, außer dem ersten, einen Vorschub
des inzwischen durch die Halteklinke 33 festgehaltenen Sperrades 31 zur Folge gehabt.
Mit anderen Worten, das Rad 31, das den Quervorschub des Werkzeuges und damit dessen
Einstichtiefe steuert, wird nur ein einziges Mal vor der Spanabnahme in sämtlichen
Gewindegängen winkelverstellt und bleibt so lange stehen, bis das Werkzeug alle
Gewindegänge durchlaufen hat.
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Wie vorher beschrieben, erfolgt die Rückkehr der Steuerscheibe 37
in ihre Anfangsstellung augenblicklich, und die Klinken 50 und 26 greifen
in die Sperrräder io und 31 wieder ein, sobald die Raste 54 des Hebels 53 den einstellbaren
Anschlag 55 trifft. Dieser Prozeß wiederholt sich, bis die gewünschte Schnittanzahl
der Maschine erreicht ist, d. h. bis die Hebel 26 und 33 angehoben werden, wodurch
die Scheibe 31 durch ihre Feder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht wird.
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-Mit 7o ist ein um die Welle 32 drehbarer Sektor bezeichnet, der sich
gegenüber einer auf dem Sperrrad 31 vorgesehenen Skala bewegt, so daß seine Stellung
entsprechend der gewünschten Schnittanzahl geändert werden kann. Beim Erreichen
dieser Zahl schließt der Sektor 7o'einen elektrischen Kontakt, der den Strom in
den Kontaktschalter 46 leitet.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 wirkt die auf der Welle i gelagerte,
den Längsvorschub steuernde Kurvenscheibe 2 bei jeder ihrer Umdrehungen auf das
Ende eines Hebels 71, der in 72 gelagert und mit einer Rückzugsfeder 71' versehen
ist. Der Hebel 71 trägt eine Verzahnung 73, die in die Verzahnung 74 einer Leiste
75 eingreift. Die Leiste 75 ist in einer feststehenden Führung. 76 verschiebbar
und während j eder Spanabnahme in hin und her gehender Bewegung angetrieben. Bei
jeder Spanabnahme erteilt die Kurvenscheibe 2 dem Hebel 7i einen Impuls.. Die Leiste
75 trägt eine in 78 schwenkbar gelagerte linke 77, deren Ende 79 in ein Hilissperrad
8o eingreift, das auf einer Welle 81 sitzt. Durch eine Feder 82 wird die Klinke
77 ständig im Eingriff mit dem Hilfssperrad 8o gehalten. Auf der Welle
81 kann mit Hilfe eines Knopfes 83 eine Scheibe 84, deren Umfang mit einem
Ansatz 85 versehen ist, in einer vorbestimmten Lage festgestellt werden: Auf derselben
Welle 81 ist eine Teilkurbel frei drehbar gelagert, die aus einem mit einem seitlichen
Finger 86 versehenen Ring 87 besteht, dessen Winkelverstellung gegenüber der Welle
81 einerseits durch einen mit dem Sperrad 8o verbundenen Finger 88 und andererseits
durch einen mit der Scheibe 84 verbundenen Finger 89 begrenzt ist. .
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Das Ende 86 der Teilkurbel greift in die eine oder die andere Raste
go bzw. gi eines Hebels 92 ein, der in 93 schwenkbar gelagert ist und durch
eine Feder 94 ständig gegen die Teilkurbel angezogen wird. Das Ende der Teilkurbel
ist dicker als der Hebel 92 und wirkt auch mit einer Halteklinke 95 zusammen,
die dazu dient, während der Rückbewegung der Klinke 77 das Hilfssperrad 8o entgegen
der Wirkung der Feder 96
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j in seiner Stellung zu halten. Die Halteklinke 95 ist in
97 drehbar gelagert und wird durch eine Feder 98
ständig in Berührung
mit dem Sperrad 8o gehalten.
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Die relativen Stellungen des Ansatzes 85 und des Fingers
89 sind derart gewählt, daß im, Augenblick, wo der Finger 89 die Teilkurbel
86 berührt, der Ansatz 85 mit einem Ansatz 9g einer zweiten Leiste ioo in Berührung
kommt, die in einer Führung ioi verschiebbar ist und eine Klinke zog, besitzt, die
in 103 gelagert ist und ein Aufnahmesperrad 104 antreibt, das durch eine
bei io6 drehbar gelagerte Halteklinke 105 in Stellung gehalten wird. Durch eine'
Feder 107 wird die Klinke io2 ständig in Berührung mit dem Sperrad 104 gehalten.
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Eine Feder io8 zieht die Leiste ioo in Richtung des Pfeiles F ständig
gegen einen feststehenden Anschlag iog zurück, der in einer Nut zio der Leiste ioo
geführt ist.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Vorausgesetzt, daß
ein viergängiges Gewinde geschnitten wird, wird die Scheibe 84 um die Welle 81 derart
eingestellt, daß die Marke iii gegenüber der Einteilung »Vierre der von der Scheibe
84 getragenen Skala 112 zu stehen kommt.
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Nach Durchführung dieser Einstellung entspricht die frei bleibende
Winkelverstellung der Teilkurbel 86 zwischen den beiden Fingern 88 und
89 drei Zähnen des Hilfssperrades 8o. Dasselbe gilt für die Entfernung zwischen
dem Ansatz 85 der Scheibe 84. und dem Ansatz 9g der Leiste ioo. Es geht daraus hervor,
daß während drei aufeinanderfolgenden Schnitten die hin und her gehende Bewegung
der Leiste 75 eine Drehung der Welle 81 um einen Winkel zur Folge hat, der drei
Zähnen des Hilfssperrades 8o entspricht, ohne daß sich die Leiste ioo bewegt. Bei
dem vierten der Leiste 75 erteilten Impuls wird die Bewegung der Welle 81 durch
die beiden im Eingriff stehenden Ansätze 85 und 9g. der Leiste ioo übertragen, wodurch
ein neuer Quervorschub des Werkzeuges erfolgt. Gleichzeitig drückt
der
Finger 89 die Teilkurbel 86 in die Raste 9o des Hebels 92 hinein und entfernt die
Halteklinke 95 von dem Sperrad 8o. Während der Rückbewegung der Leiste 75, die diesem
Impuls folgt, kommt ein Nocken 113 der Klinke 77 gegen einen Nocken 114 der Klinke
95 zu liegen, wodurch die Klinke 77 angehoben wird und das Hilfssperrad 8o freigegeben
wird. Die dabei freigegebene Welle 81 wird von der Feder 96 im entgegengesetzten
Sinne- des Pfeiles F' gedreht, bis der Finger 88 die Teilkurbel 86 trifft und diese
in seiner Bewegung mitnimmt, indem sie in die Raste 9i des Hebels 92 hineinfällt.
Somit ist die Vorrichtung erneut in ihre Anfangslage gebracht und für eine zweite
Reihe von vier Schnitten bereit. Die Anzahl der ohne Quervorschub des Werkzeuges
ausgeführten aufeinanderfolgenden Schnitte kann selbstverständlich innerhalb der
durch die Anzahl der Zähne des Sperrades 8o bestimmten Grenzen beliebig gewählt
werden, wobei diese Anzahl beliebig groß sein kann.
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Wenn es sich darum handelt, eingängige Gewinde zu schneiden, kann
entweder die Teilkurbel 86 zwischen den Fingern 88 und 89 blockiert oder die Vorrichtung
dadurch außer Wirkung gesetzt werden, daß die Klinke 77 von dem Sperrad 8o entfernt
wird -und die beiden Leisten 75 und ioo auf jede geeignete Weise miteinander verbunden
werden.