DE9408362U1 - Dachentlüftungsanordnung für Elektronikschränke - Google Patents
Dachentlüftungsanordnung für ElektronikschränkeInfo
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Description
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Beschreibung
Dachentlüftungsanordnung für Elektronikschränke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachentlüftungsanordnung für einen mit einer zu kühlenden elektrischen Einrichtung
bestückten Elektronikschrank.
Beim Arbeiten der elektrischen Einrichtung entsteht Verlustwärme, die an die umgebende Luft abgeführt wird. Eine solche
elektrische Einrichtung kann beispielsweise ein Stromrichter, insbesondere dessen Leistungshalbleiter, sein. Die durch die
Abwärme aufgeheizte Luft steigt im Gehäuse des Elektronikschrankes hoch und kann das Gehäuse durch eine an der Gehäusedecke
befindliche Entlüftungsanordnung verlassen. Zu diesem Zweck ist in der Decke des Gehäuses eine Öffnung vorgesehen.
Durch das nach oben abströmende erhitzte Kühlmittel entsteht im Inneren des Elektronikschrankes ein Sog, der das Nachströmen
von Kühlluft von außen durch beidseitige Belüftungsgitter
bewirkt. Durch das funktionelle Zusammenwirken von Belüftungsgittern, des Gehäuses des Elektronikschrankes und der
deckenseitigen Abzugsöffnung entsteht durch Kaminwirkung eine kräftige Luftströmung, die dazu in der Lage ist, die im
Inneren des Gehäuses anfallende Verlustwärme abzuführen.
Entsteht beim Arbeiten der elektrischen Einrichtung so viel Verlustleistung, daß sie durch eine Konvektionskühlung nicht
mehr abgeführt werden kann, so wird zur Zwangskühlung übergegangen .
Dazu wird auf dem Elektronikschrank ein Ventilator über der in der Gehäusedecke befindlichen Öffnung angeordnet. Der
Ventilator wird von einem Gehäuse umgeben, das an einer Seite mit einer Entlüftungsanordnung versehen ist. Diese Entlüftungsanordnung
ist mit beweglichen Verschlußklappen versehen,
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die nur während des Betriebes des Ventilators durch die nach außen dringende Luft geöffnet werden.
Zum Kühlen einer elektrischen Einrichtung, die Leistungshalbleiter
enthält, ist es manchmal erforderlich, mit zwei Ventilatoren redundant die Kühlung zu gewährleisten, so daß, wenn
ein Ventilator ausfällt, der andere automatisch die Kühlung der elektrischen Einrichtung eines Elektronikschrankes übernimmt,
ohne daß die Anlage, zu der der Elektronikschrank gehört, abgeschaltet werden muß. Derartig redundant ausgeführte
Lüfteranordnungen werden bei Elektronikschränken vorgeschrieben, die bei Anlagen verwendet werden, wo bei
Ausfall eines Lüfters die Anlage aus Prozeßgründen nicht sofort abgeschaltet werden kann, sondern gezielt heruntergefahren
werden muß. Derartige Anlage werden in der Energieerzeugung und in der Grundstoffindustrie, beispielsweise Walzwerk-
und Stranggießanlagen, verwendet.
Bei einer redundant aufgebauten Lüfteranordnung sind in einem
0 Lüftergehäuse zwei Ventilatoren angeordnet, die jeweils eine Austrittsöffnung mit frei beweglichen Klappen aufweisen. Die
durch die Abwärme aufgeheizte Luft steigt im Gehäuse des Elektronikschrankes hoch, tritt durch die Öffnung in der
Decke des Gehäuses in das darüber angeordnete Lüftergehäuse ein, wo diese aufgeheizte Luft von einem der redundanten
Lüfter angesaugt wird und radial nach außen durch die Austrittsöffnung
befördert wird.
Bei einer derartigen Anordnung von zwei Lüftern muß beim Austauschen eines defekten Lüfters die gesamte Anlage abgeschaltet
werden, um den defekten Lüfter auszutauschen. Auch bei Wartungsarbeiten an den redundanten Lüftern muß die
Anlage abgeschaltet werden.
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Eine mit zwei Lüftern versehene Lüfteranordnung kann auch bei einem Elektronikschrank verwendet werden, wo ein erhöhter
Kühlluftbedarf besteht. Bei einem solchen Fall werden beide
Ventilatoren gleichzeitig betrieben. Sind in einem Lüftergehause mit zwei Lüftern beide in Betrieb, so beeinflussen sich
diese beiden Lüfter gegenseitig, wodurch die Lüfterleistung der Lüfter nicht gut ausgenutzt werden kann. Auch hier muß
die Anlage abgeschaltet werden, wenn ein Lüfter ausfällt.
Aus der DE 42 23 647 Al ist eine Kühlvorrichtung von elektrischen
Einheiten einer Energieversorgungsanlage für Reisezugwagen bekannt. Das dargestellte Kühlluftführungssystem enthält
in einer vorteilhaften Ausführungsform zwei Radiallüfter
in einer Lüfterhalterung, die durch eine Schottwand in zwei Räume unterteilt ist. Durch die Verwendung dieser Schottwand
wird die gegenseitige Beeinflussung der Radiallüfter wesentlich verringert, wodurch die Lüfterleistung besser ausgenutzt
werden kann. Außerdem sind die radial angeordneten Austrittsöffnungen
der Lüfterräume mit zwei frei beweglichen Klappen versehen, die die Austrittsöffnungen bei Defekt des Radiallüfters
automatisch verschließen. Dadurch kann der funktionsfähige Lüfter weiterbetrieben werden, wodurch zumindest
ein Notbetrieb aufrechterhalten werden kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Dachentlüftungsanordnung
mit redundantem Lüfter für einen mit einer zu kühlenden elektrischen Einrichtung bestückten Elektronikschrank
anzugeben, die bei Defekt eines Lüfters bzw. bei Wartungsarbeiten nicht abgeschaltet werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dachentlüftungsanordnung zwei Lüfter und einen Luftkasten
aufweist, der eingangsseitig mit der zu kühlenden elektrischen Einrichtung und ausgangsseitig mit den beiden Lüftern
verbunden ist, wobei der Luftkasten ein mit wenigstens zwei
in LuftStrömungsrichtung beweglichen Verschlußklappen aufweisendes
Luftführungssystem enthält, das den Luftkasten in einen Luftberuhigungsraum und zwei Führungskanäle unterteilt.
Durch die Verwendung dieses erfindungsgemäßen Luftführungssystems
in Verbindung mit dem Luftkasten kann jeder Lüfter einzeln betrieben werden, wobei jeweils der andere Lüfter die
Funktion eines redundanten Lüfters übernimmt. Bei diesem
Betrieb wird der Führungskanal zum redundanten Lüfter durch eine bewegliche Verschlußklappe durch den Betrieb des anderen
Lüfters verschlossen gehalten. Dadurch besteht auch die Möglichkeit, am redundanten Lüfter Wartungsarbeiten vorzunehmen,
ohne daß die Anlage abgeschaltet werden muß. Danach kann der redundante Lüfter die Kühlung der elektrischen Einrichtung
des Elektronikschrankes übernehmen, so daß dann der andere Lüfter gewartet bzw. ausgetauscht werden kann. Bei
diesen Wartungsarbeiten wird die Lüfterleistung des in Betrieb befindlichen Lüfters nicht durch Nebenluft vermindert.
Dadurch, daß ein Luftkasten verwendet wird, der durch die beiden Lüfter ausgangsseitig verschlossen ist, kann einerseits
der Aufbau der Dachentlüftungsanordnung gegenüber herkömmlichen Dachentlüftungsanordnungen verkleinert werden,
da der Luftkasten im Elektronikschrank unterhalb der Decke 5 untergebracht werden kann, und andererseits können die beiden
Lüfter bei erhöhtem Kühlluftbedarf gleichzeitig betrieben werden, wobei die gegenseitige Beeinflussung sich wesentlich
verringert hat und damit die Lüfterleistung der Lüfter besser ausgenutzt werden kann.
Wenn bei diesem Betrieb (erhöhter Kühlluftbedarf) einer der beiden Lüfter ausfällt, wird der Führungskanal zum defekten
Lüfter durch die zugehörige Verschlußklappe verschlossen, so daß der andere Lüfter einzeln weiterbetrieben werden kann,
ohne daß die Lüfterleistung durch Nebenluft vermindert wird. Somit kann zumindest ein Notbetrieb aufrechterhalten werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Dachentlüftungsanordnung
sind alle Teile (Abstützeinrichtungen, Anschlagbolzen, Lagerbuchsen, Verschlußklappen) an zwei Montageträger
angebracht. Dadurch kann das Luftführungs system vormontiert
werden und dann in den Luftkasten eingebracht und mit diesem lösbar verbunden werden.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Dachentlüftungsanordnung
sind die Verschlußklappen jeweils mit wenigstens einem Rundfederstahl versehen. Dieser Rundfederstahl
dient der handelsüblichen Verschlußklappe als Lagerbolzen, als Versteifung und als Rückstellfeder, wenn im Betrieb
die Verschlußklappen betriebsbedingt axia durchgebogen werden.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Dachentlüftungsanordnung
enthält das Luftführungssystem für jede Verschlußklappe zwei Anschlagbolzen. Mittels dieser Anschlagbolzen
wird verhindert, daß die Verschlußklappen im Betrieb zum Schwingen kommen. Dadurch entsteht eine geringe Geräuschentwicklung
und die Lager werden geringer abgenutzt.
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Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung bezug genommen, in der mehrere Ausführungsbeispiele der
erfindungsgemäßen Dachentlüftungsanordnung für einen mit einer zu kühlenden Einrichtung bestückten Elektronikschrank
0 schematisch veranschaulicht sind.
Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Dachentlüftungsanordnung, wogegen in
Figur 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Dachentlüftungsanordnung dargestellt ist und die
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.... &Lgr;&Lgr; mm 4·· ·■ ·
Figur 3 zeigt eine Verschlußklappe der zweiten Ausführungsform
der Dachentlüftungsanordnung nach Figur 2.
In den Figuren 1 und 2 werden gleiche Gegenstände mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Die Figuren 1 und 2 zeigen
jeweils einen oberen Teil einer Seitenansicht: eines Elektronikschrankes 2 als Schnittdarstellung.
Die Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Dachentlüftungsanordnung, die aus einem vorderen und einem hinteren Lüfter 4 und 6 und einem Luftkasten 8
besteht. Der Luftkasten 8 ist in einem oberen Teil des Elektronikschrankes 2 eingelassen, so daß die Abdeckung 10 mit
den beiden Ansaugstutzen 12 und 14 der beiden Lüfter 4 und 6 als Deckel des Gehäuses des Elektronikschrankes 2 dient. Auf
diesen Stutzen 12 und 14 sind die Lüfter 4 und 6 angebracht. In dieser Darstellung ist aus Übersichtlichkeitsgründen auf
die Darstellung der Befestigungen der Lüfter 4 und 6 verzichtet worden. Außerdem ist von der zu kühlenden Einrichtung im
Elektronikschrank 2 nur der obere Teil seines Kühlers 16 dargestellt.
Der Luftkasten 8 bei dieser Ausführungsform besteht aus einem
vorderen und einem hinteren Blech 18 und 2 0 und den Seitenblechen des Elektronikschrankes 2. Die Breite der Bleche 18
und 2 0 entspricht der Breite des Elektronikschrankes 2. Die Bleche 18 und 2 0 sind jeweils einseitig mit der Abdeckung 10
verbunden und andererseits stützen sie sich jeweils auf einen Querträger 22 und 24 des Elektronikschrankes 2 ab. An diesen
beiden Querträgern 22 und 24 ist der Kühlkörper 16 der zu kühlenden Einrichtung des Elektronikschrankes 2 befestigt. Im
Luftkasten 8 sind ein Luftführungssystem 2 6 und zwei Luftströmungswächter 28 und 3 0 untergebracht, wobei die Auswerteelektronik
32 der beiden Luftströmungswächter 2 8 und 3 0 außerhalb des Luftkastens 8 untergebracht ist. Das
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Luftführungssystem 2 6 unterteilt den Luftkasten 8 in einen
Luftberuhigungsraum 34 und zwei Führungskanal e 36 und 38.
Diese Führungskanäle 3 6 und 38 vergrößern im Betrieb den Luftberuhigungsraum 34.
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Das Luf tführungssystem 2 6 besteht aus wenigstens zwei Verschlußklappen
40 und 42, zwei Montageträgern 44 und 46, von denen bei dieser Darstellung nur der rechte Montageträger 44
zu sehen ist, zwei Abstützeinrichtungen 48 und 50 und mehrere Anschlagbolzen 52. Die Montageträger 44 und 46 sind L-förmig
ausgebildet und sind untereinander mittels der beiden Abstützeinrichtungen 48 und 50 miteinander verbunden. Dabei
bleibt es dem Fachmann überlassen, ob diese Verbindung lösbar oder nicht lösbar ausgeführt werden soll. Außerdem sind an
den L-förmigen Montageträgern 44 und 46 die mehreren Anschlagbolzen 52 befestigt. Für jede Verschlußklappe 40, 42
und 54 ist jeweils ein Anschlagbolzen 52 pro Seite vorgesehen. Diese Anschlagbolzen 52 brauchen nicht nur auf die L-förmigen
Montageträgern 44 und 46 angeordnet sein, sondern können auch auf die Seitenwände des Luftkastens 8 angeordnet
sein. Diese Anschlagbolzen 52 verhindern, daß die Verschlußklappen 40, 42 und 54 im Betrieb zum Schwingen kommen. Dadurch
erhält man eine geringere Geräuschentwicklung und eine geringere Abnutzung der Lager der Verschlußklappen 40, 42 und
54.
Werden handelsübliche Verschlußklappen 40, 42 und 54, beispielsweise
die Lamellen der Firma Klimatechnik Weiß GmbH, verwendet, so werden nicht nur zwei, sondern drei, wie darge-0
stellt, oder noch mehr Verschlußklappen benötigt. Die Anzahl der Verschlußklappen 40, 42 und 54 hängt jeweils von der
Breite der beiden Öffnungen der Führungskanäle 3 6 und 3 8 ab.
In den dargestellten Ausführungsformen gemäß den Figuren 1
und 2 werden jeweils drei Verschlußklappen 40, 42 und 54 gebraucht, um die Führungskanäle 3 6 und 38 verschließen zu
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können. Dabei werden für den vorderen Führungskanal 36 zwei Verschlußklappen 40 und 54 benötigt. Als Verschlußklappen 40,
42 und 54 werden in der Ausführungsform nach Figur 1 Gegengewicht
si ame 11 en und in der Aus führungs form nach Figur 2 Doppelsteglamellen der Firma Klimatechnik Weiß GmbH verwendet.
Zum Lieferumfang der Lamellen gehören Stifte (Aufhängevorrichtung für Lamellen) sowie Laufbuchse für Stift
und Bolzen.
Das Luftführungssystem 2 6 der ersten Ausführungsform nach
Figur 1 zeigt einen Betriebszustand, bei dem der vordere Lüfter 4 in Betrieb ist und der hintere Lüfter 6 ausgeschaltet
ist. Bedingt durch diesen Betrieb sind die Verschlußklappen 40 und 54 geöffnet und die Verschlußklappe 42 geschlossen.
Der Öffnungswinkel der Verschlußklappen 40 und 54 werden durch die Anschlagbolzen 52 derart begrenzt, daß sie nicht zu
schwingen beginnen. Die geschlossene Verschlußklappe 42 wird durch den Unterdruck im Luftberuhigungsraum 34 an die Abstützeinrichtung
50 gezogen. Die Verschlußklappe 40 bzw. 54 0 stützt sich im geschlossenen Zustand auf die Abstützeinrichtung
48 bzw. auf den Querträger 22 des Elektronikschrankes 2 ab. Das Öffnen und Schließen der Verschlußklappen 40, 42 und
54 wird mittels des Unterdrucks im Luftberuhigungsraum 34 gesteuert, so daß keine zusätzliche Mechanik erforderlich
ist.
Durch dieses erfindungsgemäße Luftführungssystem 2 6 besteht
nun die Möglichkeit, einen defekten Lüfter, beispielsweise bei der Aus führungs form nach Figur 1 der hintere Lüfter, zu
wechseln, während beispielsweise der vordere Lüfter 4 weiterhin in Betrieb bleibt. Das heißt, die zugehörige Anlage muß
nicht abgeschaltet werden. Bei erhöhtem Kühlluftbedarf können
beide Lüfter 4 und 6 gleichzeitig arbeiten, wobei durch die Verwendung eines Luftkastens 8 die gegenseitige Beeinflussung
minimal ist, wodurch die Lüfterleistung kaum beeinflußt wird.
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Außerdem ist die Gestaltung des Luftkastens dafür verantwortlich, daß der Platzbedarf auf dem Elektronikschrank wesentlich
verringert werden konnte. Dieser benötigte Platzbedarf wird bei einer vorteilhaften Ausführungsform (Figur 2) nur
noch von den Abmessungen der Lüfter 4 und 6 bestimmt.
Die Figur 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Dachentlüftungsanordnung
für einen Elektronikschrank 2. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der Aus f ührungs form nach
Figur 1 dadurch, daß Unterschiede in der Ausgestaltung des Luftkastens 8, des Luftführungssystems 2 6 und der Lüfter 4
und 6 bestehen.
Dieser Luftkasten 8 weist gegenüber dem Luftkasten 8 gemäß der Figur 1 außerdem ein Bodenblech 56 auf, das im Bereich
des Kühlkörpers 16 mit einer Öffnung versehen ist. Das vordere, das hintere und das Bodenblech 18, 20 und 56 ist einstückig
und bildet zusammen mit den Seitenblechen des Elektronikschrankes 2 ein wannenförmiges Gebilde. Die Abdeckung
10 gemäß der Figur 1 ist bei dieser Ausführungsform zweiteilig,
so daß jeder Lüfter 4 bzw. 6 mit der entsprechenden Abdeckung 10, die einen Ansaugstutzen 12 bzw. 14 aufweist,
vormontiert werden kann. Die Stoßkante der beiden Abdeckungen 10 ist mit einer Dichtleiste versehen.
Das Luftführungssystem 26 dieser Ausführungsform ist weitgehend
mit dem Luftführungssystem 2 6 der Aus f ührungs form nach Figur 1 identisch. Unterschiede bestehen darin, daß als
Montageträger 44 und 46 nun eine rechteckförmige Platte vorgesehen ist und daß als Verschlußklappen 40, 42 und 54 nun
Doppelsteglamellen vorgesehen sind. Das Funktionsprinzip des Luftführungssystems 2 6 wird von diesen Änderungen nicht
betroffen.
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Da die Verschlußklappen 40, 42 und 54 sich fast über die gesamte Breite des Elektronikschrankes 2 erstrecken
(Schrankbreite 600 mm) kann es vorkommen, daß die im Handel erhältlichen Verschlußklappen 40, 42 und 54 sich während des
Betriebes axial verbiegen können, wodurch beim Betrieb eines Lüfters 4 bzw. 6 der Führungskanal 38 bzw. 3 6 zum anderen
Lüfter 6 bzw. 4 nicht mehr verschlossen werden kann. Dadurch gelangt Nebenluft in den Luftberuhigungsraum 34, wodurch die
Lüfterleistung des arbeitenden Lüfters 4 bzw.. 6 herabgesetzt wird. Um dem entgegenzuwirken, ist jede Verschlußklappe 40
bzw. 42 bzw. 54 mit wenigstens einem Rundfederstahl 58
versehen (Figur 3). Dabei können die Enden des Rundfederstahls 58 jeweils auch als Lagerbolzen 60 dienen.
Der Rundfederstahl 58 dient jedoch vorrangig als Rückstellungsfeder, wenn im Betrieb die Verschlußklappen 40,
42 und 54 betriebsbedingt axial durchgebogen werden. Dadurch wird auch ein allmähliches Herausrutschen der Lagerbolzen aus
den Lagerbuchsen verhindert. Der in den Verschlußklappen 40, 42 und 54 eingesetzte Rundfederstahl 58 erleichtert auch das
Einsetzen bzw. das Austauschen von Verschlußklappen, da eine axiale Verbiegung durch die Ruckstellungsfeder wieder
aufgehoben wird.
Claims (9)
1. Dachentlüftungsanordnung für einen mit einer zu kühlenden
elektrischen Einrichtung bestückten Elektronikschrank (2), bestehend aus zwei Lüftern (4,6) und einem Luftkasten
(8), wobei der Luftkasten (8) eingangsseitig mit der zu
kühlenden elektrischen Einrichtung und ausgangsseitig mit den beiden Lüftern (4,6) verbunden ist und wobei der Luftkasten
(8) ein mit wenigstens zwei in Luftströmungsrichtung beweglichen
Verschlußklappen (40,42,54) aufweisendes Luftführungssystem
(26) enthält, das den Luftkasten (8) in einen Luftberuhigungsraum (34) und zwei Führungskanäle; (36,38) unterteilt.
2. Dachentlüftungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das
Luftführungssystem (26) Abstützeinrichtungen (48,50) enthält.
3. Dachentlüftungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das Luftführungssystem (26) Anschlagbolzen (52) enthält.
4. Dachentlüftungsanordnung nach einem der vorgenannten
Ansprüche 1 bis 3, wobei die Teile (40,42,54,48,50,52) des Luftführungssystems (26) an zwei Montageträger (44,46) angebracht
sind.
5. Dachentlüftungsanordnung nach Anspruch 1, wobei die Verschlußklappen (40,42,54) jeweils mit wenigstens einem
Rundfederstahl (58) versehen ist.
6. Dachentlüftungsanordnung nach Anspruch 1, wobei als
Verschlußklappen (40,42,54) jeweils eine Gegengewichtslamelle vorgesehen ist.
7. Dachentlüftungsanordnung nach Anspruch 1, wobei als Verschlußklappen
(40,42,54) jeweils eine Doppelsteglamelle vorgesehen ist.
8. Dachentlüftungsanordnung nach Anspruch 1, wobei in den
Führungskanälen (36,38) Luftströmungswächter (28,30) ragen.
9. Dachentlüftungsanordnung nach Anspruch 2, wobei als
Abstützeinrichtung (48) ein Winkelprofil vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19949408362 DE9408362U1 (de) | 1994-05-20 | 1994-05-20 | Dachentlüftungsanordnung für Elektronikschränke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19949408362 DE9408362U1 (de) | 1994-05-20 | 1994-05-20 | Dachentlüftungsanordnung für Elektronikschränke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9408362U1 true DE9408362U1 (de) | 1994-09-08 |
Family
ID=6908927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19949408362 Expired - Lifetime DE9408362U1 (de) | 1994-05-20 | 1994-05-20 | Dachentlüftungsanordnung für Elektronikschränke |
Country Status (1)
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