DE941128C - Handkehrgeraet - Google Patents

Handkehrgeraet

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Publication number
DE941128C
DE941128C DEM14938A DEM0014938A DE941128C DE 941128 C DE941128 C DE 941128C DE M14938 A DEM14938 A DE M14938A DE M0014938 A DEM0014938 A DE M0014938A DE 941128 C DE941128 C DE 941128C
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DE
Germany
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broom
frame
attached
sweeping
brooms
Prior art date
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Expired
Application number
DEM14938A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Michalski
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE941128C publication Critical patent/DE941128C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/12—Hand implements, e.g. litter pickers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Handkehrgerät Die Erfindung betrifft ein von Hand verfahrbares Gerät zum Kehren von Wegen und anderen Bodenflächen. Derartige Geräte sind an sich bekannt. Bei einem dieser bekannten Geräte ist ein während der Arbeit feststehender Besen an einem pendelnden und federnden Besengestell angebracht, das an einem Besengestellträger aufgehängt ist. Durch mehr oder weniger starkes Anheben der Handhaben des beim Kehren auf zwei Rädern zu verfahrenden Fahrgestells kann der auf den Besen ausgeübte Druck verändert werden, wobei sich das Besengestell infolge der Kehrbewegung des Besens gegen den Druck von Federn schräg stellt. Nach Beendigung des Kehrens werden die Federn ausgehängt, worauf das Besengestell in :die Höhe geklappt und das Gerät auf vier Rädern verfahren werden kann. Zur Handhabung dieses Gerätes bedarf es einer besonderen körperlichen Anstrengung, da beim Kehren gleichzeitig das Gerät im Gleichgewicht gehalten und ein Kehrdruck ausgeübt werden muß. Auch ist das Gerät nur für eine bestimmte Besenart, nämlich den Piassavabesen, eingerichtet und brauchbar. Ein anderes bekanntes Kehrgerät ist mit frei rotierenden Besenwalzen versehen, welche innerhalb eines geschlossenen Gehäuses liegen und das auf dem Boden liegende Kehrgut in einen Auffangbehälter bzw. auf ein davor angeordnetes schneidenförmiges Blech befördern. Diese Wirkung der Besenwalzen ist aber unsicher. Im Grunde hängt die Kehrwirkung des. Gerätes davon ab, daß die hinter dem Besen liegende Schneide das Kehrgut vom Boden erfaßt. Für die Reinigung von unebenen Wegen oder auch z. B. von Parkwegen mit gewölbtem Profil, eignet sich daher das Gerät nicht gut. Auch kann man bei ihm die Reinigung nicht überwachen, weil die Arbeitsorgane in einem geschlossenen Gehäuse liegen. Es ist ebenfalls nur für einen bürstenartigen Besen brauchbar und kann infolge seiner verwickelten und schweren Bauart nur für verhältnismäßig geringe Besenbreiten hergestellt werden, da es als Handgerät sonst zu schwer wird. Es eignet sich daher auch nicht zum Reinigen von größeren Flächen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein von Hand vierfahrbares und vielseitig verwendbares, Gerät zum Kehren von Wegen und anderen Bodenflächen zu schaffen, mit dem bei geringer körperlicher Anstrengung große Bodenflächen leicht :bearbeitet werden können. Dies wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß mehrere nebeneinander angeordnete Besen an einem an beiden Enden in Fahrtrichtung vorgebogenen Querträger des Fahrgestells, das oberhalb der Besen ein festes Drahtgitter od: dgl. aufweist, lösbar befestigt sind, und daß zur Abstützung der Besen eine durch Hebel einstellbare Versteifung vorgesehen ist, die vom Griffende des Gerätes aus durch Zugorgane betätigt werden kann. An Stelle von mehreren nebeneinander angeordneten Besen kann auch nur ein einziger langer Besen angeordnet sein. Vorteilhaft sind zur lösbaren Befestigung eines aus einer Stahlbandreibe bestehenden Besens am Gestell an den Enden .des Besens angreifende Haken und eine in der Mitte des Besens angreifende klappbare Lasche vorgesehen. Durch Anordnung einer an sich bekannten, höhenverstellbaren Stütze mit einer Laufrolle kann der Abstand zwischen dem Besen und der zu bearbeitenden Bodenfläche so eingestellt werden, .daß eine unzulässige Abbiegung der Besen verhindert wird.
  • Das erfindungsgemäße Gerät ist insbesondere geeignet zur Bedienung durch Personen, die nur geringe Körperkräfte haben oder die körperbehindert sind. Man kann das Gerät beispielsweise auch durch Einarmige bedienen lassen, da diese das Gerät mit einer Hand nur zu lenken brauchen, während die Vorwärtsbewegung durch Drücken mit dem Rumpf erfolgen kann. Das Gerät ist vielseitig verwendbar, da am Fahrgestell Besen verschiedener Art befestigt werden können. So wird man einen aus einer Stahlbandreihe bestehenden Besen zum Kehren von Laub auf Parkwegen oder Rasenflächen benutzen, während für die Reinigung von. Straßen ein Piassavabesen "oder Haarbesen angebracht wird. Schließlich kann am Gerät statt der Besen auch ein Schneeräumer befestigt werden. Infolge seiner einfachen Bauart ist das Gerät leicht, es können daher verhältnismäßig große Besenbreiten vorgesehen werden, so daß mit ihm große Flächen schnell gereinigt werden können.
  • In der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung in Fig. i in Seitenansicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt; Fig.3 zeigt in Seitenansicht und in größerem Maßstab die Anbringung eines Stahlbesens; Fig. q: gibt die Anbringung eines Piassava- oder Haarbesens wieder; Fig.5 zeigt die Sicherungseinrichtung für die Befestigung des Stafhlbesens in Vorderansicht, und Fig. 6 ist ein Schnitt durch die Einrichtung nach Fig. 5.
  • Das in der Zeichnung dargestellte vierfahrbare Gerät zum Fegen von Wegen und anderen Flächen hat ein Gestell i, das auf Rädern 2 vierfahrbar ist, die vorteilhaft mit einer aus Gummi bestehenden Lauffläche versehen sind. Die etwa in Höhe der Achse 3 der Laufräder abgebogenen beiden Längsholme des Gestells i (vgl. Fig. i) sind an einem Ende durch den Querträger ¢ für den Besen und am anderen Ende durch den zur Handhabung des Gerätes dienenden Steg 5, dessen vorzugsweise leicht nach hinten abgebogene Enden 6 als -Handgriffe dienen, miteinander verbunden.
  • Am vorderen Ende des Gestells -i sind etwa lotrecht angeordnete Stützen 7 befestigt; die in Verbindung mit einem Querrohr 8 einen Rahmen für ein Drahtnetz 9 bilden, welches verhindert, daß die mittels des Gerätes zusammengefegten Blätter od. dgl. über den oberen Rand des Besens fallen. Der Rahmen für das Drahtnetz 9 ist nach hinten durch Rohre io gegen das Gestell i abgestützt.
  • An dem Gerät kann ein Stahlbesen befestigt werden, der aus Stahlbandstücken i i besteht, welche an ihrem oberen Ende mittels einer Leiste 12 miteinander verbunden sind und überdies durch eine Leiste 13 gegenseitig versteift sind.
  • An den leicht nach hinten abgebogenen unteren Enden 14 der Stützen 7 sind je zwei Haken 15 1 bzw. 16 befestigt, in welche die vorstehenden Enden der Leisten 12, 13 von oben eingehängt werden können, wodurch der Stahlbandbesen am Gestell befestigt ist. In dieser Lage kann der Besen durch die in Fig. 5 und 6 dargestellte Sicherungseinrich- i tung noch festgestellt werden. Diese Sicherungseinrichtung besteht aus einer um einen Bolzen 17 schwenkbaren Lasche 18, die an ihrem freien Ende i9 zwei Ansätze hat, welche, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, die Leiste 12 bzw. den Stahlbesen i i i etwa U-förmig umgreifen und den Besen so an dem Tragrohr q. festhalten. Die Lasche 18 selbst wird in der Sicherungsstellung .durch den Vorreiber 2ö gesichert. Um den Stahlbesen vom Gestell abzunehmen, wird der Vorreiber 2o beiseite geschwenkt i und dann die Lasche i8 hochgeklappt, worauf der Stahlbesen ohne weiteres aus den Haken 15, 16 nach oben herausgehoben werden kann.
  • An einem Quersteg des Gestells i ist eine Hülse 21 angebracht, in welcher eine Stütze 22 für das i Lagergehäuse 23 einer Laufrolle 24 lotrecht verschiebbar gelagert ist. Die Höhenlage der Stütze 22 in der Hülse 21 kann mittels einer Schraube 25 festgestellt werden. Diese Einstellung der Stütze 22 soll derart erfolgen, daß die Bänder i i des Stahlbesens nur wenig über den Boden stehen, wenn die Laufrolle 24 auf dem Boden aufliegt. Dadurch soll eine unerwünschte Abbiegung der Stahlbänder i1 des Besens verhindert werden.
  • Um das Ausweichen der Stahlbänder i i des Besens nach hinten zu begrenzen, ist eine bewegliche Stütze 26 vorgesehen, die von zwei Hebeln 27 getragen wird, welche mittels Lagerbolzen 28 schwenkbar am Gestell i befestigt sind. Diese Hebel 27 sind mit mehreren Bohrungen 29 für die Lagerbolzen 28 versehen, so daß die Versteifung 26 an den Stahlbändern ii in verschiedenen Höhen angesetzt werden kann.
  • Die freien Enden der Hebel 27 sind mittels Zugorganen 30 mit den Enden je eines Hebels 31 verbunden, der am Gestell i in einem Lager 32 schwenkbar befestigt ist. Die anderen Enden der Doppelhebel 31 sind :durch eine Stange 33 miteinander verbunden, mittels der beide Hebel 31 gleichzeitig umgelegt werden können. Auf diese Weise kann die Versteifung 26 wahlweise ein- oder ausgeschaltet werden. Fig.2 zeigt die Stellung der Hebel 3 i und 27, wenn die Versteifung 26 zur Wirkung gebracht ist.
  • Das Gerät kann, wie aus Fig. 4 ersichtlich, auch zum Fegen mittels eines Piassavabesens 34 od. dgl. benutzt werden. Zu diesem Zweck wird der Piassavabesen, der vorteilhaft in der Länge ein-oder mehrfach unterteilt ist, mit Laschen 35 versehen, die in zylindrische Körper übergehen, welche in die offenen Enden der Gestellrohre i eingeschoben werden können.
  • An dem Querrohr 4 kann ferner, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, oben ein weiteres Rohrstück 36 angebracht werden, in welchem in ähnlicher Weise wie der Piassavabesen 34 beispielsweise ein Schneeräumer lösbar befestigt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handgerät zum Kehren von Wegen und anderen Bodenflächen mit einem auf Rädernverfahrbaren Gestell, an dem während der Arbeit feststehende Besen od. dgl. angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Besen an einem an beiden Enden in Fährtriehtung vorgebogenen Querträger (4), oberhalb dessen ein festes Drahtgitter (9) od. dgl. angeordnet ist, lösbar befestigt sind und daß für die Besen eine von Hebeln (27) getragene Versteifung (26) vorgesehen ist, die durch Betätigung eines Handhebels (31) vom Griffende des Gerätes aus mittels eines Zugorgans (3o) ein- und ausgeschaltet werden kann.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Befestigung eines aus einer Stahlbandreihe bestehenden Besens am Gestell an den Enden des Besens angreifende Haken (15, 16) und eine in der Mitte des Besens angreifende klappbare Lasche (18, i9) vorgesehen sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gestell eine mit einer Laufrolle (24) versehene Stütze (22) vorgesehen ist, deren Höhe einstellbar ist und welche den Abstand der Besen von der zu bearbeitenden Bodenfläche bestimmt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 81 794; britische Patentschriften Nr. 24788/19o2, 661 9o6.
DEM14938A 1952-07-29 1952-07-29 Handkehrgeraet Expired DE941128C (de)

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DEM14938A DE941128C (de) 1952-07-29 1952-07-29 Handkehrgeraet

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DEM14938A DE941128C (de) 1952-07-29 1952-07-29 Handkehrgeraet

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DE941128C true DE941128C (de) 1956-04-05

Family

ID=7296728

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DEM14938A Expired DE941128C (de) 1952-07-29 1952-07-29 Handkehrgeraet

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE81794C (de) *
GB190224788A (en) * 1902-11-11 1903-11-11 Robert Allen Improvements in and connected with Street Sweeping Appliances.
GB661906A (en) * 1949-02-28 1951-11-28 Harry Ayliffe Improvements in or relating to sweeping machines

Patent Citations (3)

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