DE941302C - Schaltungsanordnung fuer Wechselstrom, insbesondere fuer Umformungszwecke, mit vormagnetisierter Schaltdrossel - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Wechselstrom, insbesondere fuer Umformungszwecke, mit vormagnetisierter Schaltdrossel

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DE941302C
DE941302C DES4639D DES0004639D DE941302C DE 941302 C DE941302 C DE 941302C DE S4639 D DES4639 D DE S4639D DE S0004639 D DES0004639 D DE S0004639D DE 941302 C DE941302 C DE 941302C
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DE
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voltage
switching
circuit
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bias
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DES4639D
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English (en)
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Dr-Ing Emil Kittl
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Wechselstrom, insbesondere für Umformungszwecke, mit vormagnetisierter Schaltdrossel Es sind Schaltanordnungen zur Schließung und Unterbrechung von Stromkreisen, insbesondere für Umformungszwecke, bekannt, bei denen :in Reihe mit der Schaltstelle eine Schaltdrossel angeordnet ist, deren beim Nennstromwert hochgesättigter Magnetkern durch seine Entsättigung in der Nähe des Stromnullwertes eine stromschwache Pause hervorruft. Richtung und Größe ödes Stufenstromes, d. h. der Strom-,verte während der -stromschwachen Pause, können durch Vormagnetis:ierung des Schaltdr'osselkernes mit Gleich- oder Wechselstrom verändert werden. Nach einem früheren Vorschlag ist es bei geeigneter Wahl :der Höhe und Phasenlage eines zur Vormagnetisierung benutzten Wechselistromes möglich, die für die Änderung ides Magnetflusses der Drossel während der stromschwachen Pause erforderliche Änderung ihrer Gesamtdurchflutung im wesentlichen durch eine entsprech:ende Neigung des auf die stromschwache Pause entfallenden Kurventeiles des Vormagnetisierungsstromes aufzubringen, so daß sich während der stromschwachen Pause die Augenblickswerte des zu unterbrechenden Stromes im Verhältnis zu-. einander nur wenig oder garnicht ändern und damit der Stufenstrom konstant, und zwar gegebenenfalls auf dem Wert Null gehalten wird. Damit der Vormagnetisierungsstrom nicht durch die Rückwirkung der sich entsättigenden Schaltdrossel verzerrt wird, ist es üblich, im Vormagnetis:ierungskreis eine Stabilisierungsdrossel vorzusehen. Diese starre Festlegung des Vormagnetisierungsstromes macht es notwendig, bei Veränderung der in dem zu schaltenden Stromkreis während der stromschwachen Pause wirksamen Spannung den Vormagnetisierungskreis mittels eines besonderen Reglers zu steuern. Wenn z. B. bei einer Umformungsanordnung der Aussteuerungsgrad durch Veränderung der Phasenlage der Schaltzeitpunkte gegenüber der Wechselspannung mittels eines Reglers geändert wird, so daß sich auch die Lage der stromschwachen Pause innerhalb der Wechselsnannungsperiode verschiebt, so wird gleichzeitig durch einen gekuppelten Hilfsregler . die, Phasenlage des Vormagnetisierungsstro,mesmit verändert. Damit wird aber nicht in jedem Falle ein befriedigendes Ergebnis erzielt, weil sich infolge der .mit dem Aussteuerungsgrad veränderlichen Höhe der im Kommutierungskreis während der Ummagnetisierung der Schaltdrossel wirksamen Spannung auch die Größe der Gesamtduxchflutu:ng der Schaltdrossel während der .stromschwachen Pause ändert. Dies erklärt sich daraus, daß mit der Höhe der ummagnetisierendien Spannung - auch - die Ummagnetisierungsgeschwindigkeit wächst und daß der Verlauf der Magnetis.ierungskennl,inie eines gegebenen Schaltdrosselkerns für verschiedene Ummagnetisierüngsgesthwindigkeiten nicht der gleiche ist, sondern bei hohen Ummagnetisierungsgeschwindigkeiten gegenüber der statisch aufgenommenen Magnetisierungskennlinie 'zunehmende Verbreiterungder Magnetisierungsschl.eife aufweist. Eine Änderung der Gesamtdurchflutung derDrossel yvährend der stromschwachen Pause tritt also: beispielsweise auch bei Änderungen des Effektivwertes der Wechselspannung des Umformers ein, die nicht nur absichtlich .durch Regelung herbeigeführt werden, sondern auch ungewollt auftreten können. Zur Erzielung eines -- .gleichbleibenden Wertes des Hauptstromes, der unmittelbar nach der Schließung oder unmittelbar vor der Unterbrechung des Stromkreises von der Schaltdrossel durchgelassen wird, wäre infolgedessen eine zusätzliche, verhältnismäßig umständliche, -empfindliche und daher auch störanfällige Regeleinrichtung erforderlich. Eine weitere Erschwerung kann ferner durch Oberwellen der Wechselspannung verursacht werden, die sich je nach dernAtusstenerungsgrä.d in verschiedenem Maße störend auf den Schaltvorgang auswirken und nur unter verhältnismäßig hohem Aufwand durch eine weitere zusätzliche Regeleinrichtung unschädlich gemacht werden könnten. -Die Erfindung ermöglicht es, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden. Sie beruht auf dem Gedanken, die durch Stabilisierungsdrosseln bedingte starre Festlegung des Verlaufes ' des Vormagnetisierungsstromes' aufzugeben; -und besteht in der Hauptsache darin, daß die an der Vormagnetisierungswicklung wirksame ,Spannung während der stromschwachen Pause in einem festen Abhängigkeitsverhältnis zu der in dem zu schaltenden Stromkreis wirksamen Spannung steht. Dadurch wird erreicht, daß sich die Vormagnetisierung den Änderungen der Wechselspannung des Hauptkreises "in allen Betriebszuständen ohne weiteres. derart anpaßt, daß die Unterschiede der Werte des Hauptstromes, der unmittelbar nach der Schließung oder unmittelbar vor der Unterbrechung des StromkreIses auftritt, gegenüber Anordnungen mit stabilisierter Vormagnetisierung mindestens verringert oder vollständig beseitigt werden.
  • Mit der Erfindung können die beim Schließen und -Unterbrechen eines Stromkreises unter verschiedenen Betriebsbedingungen auftretenden Beanspruchungen noch weiter, als es bisher möglich war, herabgesetzt werden. Die Erfindung ist wegen des geringen Aufwandes sowohl für Schalteinrichtungen mit mechanisch bewegten Kontakten als auch z. B. für Trockenventile und Entladungsstrecken, insbesondere für Kontaktumformer und Stromrichter, beispielsweise gittergesteuerte Quecksilberdampfstromrichter, mit Vorteil verwendbar.
  • Im Zusammenhang mit der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise in der Anwendung auf mehrphasige Drehstrom-Gleichstrom-Kontaktumformer näher erläutert werden.
  • In den. Fig.-i und q. bis 6 sind verschiedene Umformungsanordnungen mit weiteren Verbesserungen nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Fig. 2 a bis 2 d und 3 zeigen Diagramme elektrischer und magnetischer Größen, die in den betrachteten Anordnungen auftreten, und dienen zur Erläuterung der im folgenden beschriebenen Vorgänge.
  • Allen in der Zeichnung dargestellten Umformungsanordnungen gemeinsam ist ein Drehstromtransformator Tr, an :dessen Klemmen UVW über Schaltdrosseln SDr mit den Hauptwicklungen w1 und ringförmig aus flach übereinandergewickelten Bandlagen hergestellten Kernen eines Kontaktumformers KU mit sechs Kontakteinrichtungen K1 bis K, -in Brückenschaltung angeschlossen ist. Der Kontaktumformer arbeitet auf einen als Rechteck angedeuteten Gleichstromverbraucher. Durch an sich bekannte Glättungseinrichtungen, die in der Zeichnung der besseren übersicht wegen weggelassen sind, werde der Gleichstrom praktisch vollkommen :geglättet. Indem gestrichelt gezeichneten Teil der Hauptstromleitungen können Schalter, Anlasser und Schutzeinrichtungen vorgesehen sein.
  • An die periodisch betätigte Schalteinrichtung des. Kontaktumformers wird unter anderem die Anforderung, gestellt, daß etwaige Schaltzeitverän.derungen in bestimmten Grenzen gehalten werden, die durch die Länge der stromschwachen Pause bedingt tsind. Schaltzeitveränderungenkönnen bei Druckkontakten mit genau begrenztem verhältnismäßig geringem Hub durch Veränderungen der Kontaktoberflächen entstehen, die teils durch mechanische, teils durch elektrische - Beanspruchungen beim Schaltvorgang verursacht werden. Die letzteren können auch dann ein unerträgliches Maß annehmen, wenn mit bekannten oder früher vorgeschlagenen Mitteln die Entstehung eines Entladungslichtbogens bei .den betriebsmäßigen Abschaltvorgängen vollkommen verhindert wird. Es können nämlich trotzdem Entladungen stattfinden, die zwar nicht die Form eines stabilen Lichtbogens haben, jedoch ebenfalls, wenn auch in wesentlich geringerem Maße, Materialwanderung (Feinwanderung) an den Kontakten hervorrufen können. Die Veränderungen der Kontaktoberflächen, die dadurch im Laufe einer mehr oder weniger langen Betriebsdauer hervorgerufen werden, sind von der Größe der Schaltleistung abhängig.
  • Der derzeitige Entwicklungsstand des Schaltdrosselei-sens sowie die bisher verwendeten Hilfsmittel zur Kompensation des Magnetisierungsstromes gestatten, insbesondere bei hohen Regelanforderungen mit wirtschaftlich erträglichem Aufwand, noch keine so weitgehende Begrenzung der Schaltleistung, daß die Materialwanderung in ausreichendem Maße unterbunden wird.
  • Es wird nun eine Schaltanordnung angegeben, mit der bei entsprechender Bemessung der einzelnen Schaltungsteile eine beliebige Begrenzung Ader Schaltleistung der Kontakte erzielt werden. kann. Der neuen Anordnung liegen folgende Überlegungen zugrunde: Legt man an eine Vormagnet.isierungswicklung w2 der Schaltdrossel SDr .eine Spannung, die in der Wicklung w1 vermöge der transformatorischen Verkettung eine Spannung induziert, die in jedem Augenblick der für den beabsichtigten Schaltvorgang zur Verfügung stehenden Zeitspanne der im Hauptstromkreis. (Kommutieru:ngskreis) wirksamen treibenden Spannung das Gleichgewicht hält, so kann während der Ummagnetisierung der Schaltdrossel über den Kontakt kein Strom fließen. Da dann am Kontakt auch keine Spannung liegt, ist die Schaltleistung desselben, falls ob:enstehende Bedingung erfüllt ist und während der Um:magnetisie.rung geschaltet wird, gleich Null.
  • Die an die Vormagnetisierungswicklung gelegte Spannung müßte also zu diesem Zweck der Rommutierungsspannung genau phasengleich sein. Die Spannungsabfälle i@m Vormagnetisierungskreis, hervorgerufen durch die Induktivität L2 und den Wirkwiderstand dieses Kreises, vermehrt um einen zur Strombegrenzung notwendigen Ohmschen Widerstand r2, müssen durch einen Überschuß der im Vormagnetisierungskreis wirksamen Spannung gegenüber der im Hauptkreis wirksamen kompensiert werden. Dieser Spannungsüberschuß kann beispieltsweise durch eine zusätzliche in den Vormagnetisierungskreis eingeführte Spannung UZ hervorgebracht werden.
  • Die Höhe des gesamten Spannungsabfalls im Vormagnetisierungskreis ändert sich unter anderem in Abhängigkeit vom Aussteuerungsgrad des Umformers wegen der obenerwähnten verschiedenen Breite de4 Magnetisierun.gsschleifebei verschiedener Höhe,der Kommutierungsspannu.ng. Stelltmanunter Zugrundelegung der Magnetisierun.gskennlinien des Schaltdrosseleisens in Abhängigkeit von der Kommutierun.gsspannung .die Gesetzmäßigkeit der Änderung .des Spannungsabfalles in Abhängigkeit vom Einschaltwinkel o, (s. Fig. 2a) auf, so zeigt sich, daß es praktisch nicht möglich ist, die Zusatz-Spannung UZ dieser Funktion des Spannungsabfalles. vollkommen genau anzupassen. Es kann aber als Zusatzspannung UZ für jeden Wert von -r.. eine Sinusspannung von geeigneter Größe und Phasenlage gefunden werden, die mit der genannten Funktion praktisch genügend genau übereinstimmt.
  • In Fig. 3 ist das Spannungsdiagramm des Vormagn.etisierungäkreises unterVoraussetzunggleicher Windungszahlen der Wicklungen w1 und w2 dargestellt. UT isst die Transformatorspannung, z. B. zwischen den Klemmen UT' (Fing. i), an die der betrachtete Vormagnetisierungsstromkreis der Schaltdrossel der Phase U galvanisch angeschlossen ist. Zu ihr addiert sich geometrisch die Zusatzspannung UZ, so daß als resultierende Gesamtspannung des Vormagnetiisierungskreises die Spannung U"orm entsteht. Von dieser Gesamtspannung wird nach Abzug der Spannungsabfälle im Vormagnetisierungakreis, die der Zusatzspannung Uz entgegengesetzt. gleich sind, auf die Wicklung w1 eine Restspannung übertragen, die der Transformatorspannung UT genau gleich ist, aber die entgegengesetzte Richtung hat, so daß während der Umsättigung der Schaltdrossel SDr überhaupt kein Strom in dem Kreise fließt, zu dem die Wicklung w1 gehört.
  • Infolge .der bei der praktischen Ausführung schwerlich für alle Betriebszustände vermeidlichen Unvollkommenheit der Abgleichung von Uz verbleibt eine Differenzspannung am Kontakt, die jedoch so klein gehalten werden kann,.daß sie beim Abschalten auch, in längerem Dauerbetrieb keine Materialwanderung mehr hervorruft, die die Schaltzeiten merklich verändert. Es können daher auch die bisher notwendigen Nebenwege zttT Unterbrechungsstelle (Kondensatoren) weggelassen werden.
  • Im folgenden sollen die Vorgänge beim Abschalten an Hand der Fig. 2 a bis :2d näher erläutert werden. Fig. 2 a stellt den zeitlichen Verlauf der Spannungen in den drei Phasen UVW dar Fig. ;2b enthält die Magnetisierungsschleife de:s verwendeten Schaltdrosselkernes (Induktion in Abhängigkeit von der Amperewindungszahl, z. B. TUwi i2W2) für die während der Ummagnetisierung wirksame Spannung, deren zeitliches Integral in Fig. 2a durch die Fläche FD gegeben ist. In Fig. 2,c sind die trapezförmi:gen Kurven der Anodenströme TU und Jv in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt, dazu die Kurve der resultierenden Schaltdrosseldurchflutung T"" und .des Vorrnagnetisierungsstromes i2. Maßstäblich entsprechen die eingezeichneten Bela)s:tungsströme im Vergleich zum Vormagnetisierungs;strom etwa der durch eine Grundlast bei abgeschalteter Hauptlast bedingten Mindestbelastung der Umformungsanordnung in Höhe von etwa i % der Nennlast. Hier ist ferner der Verlauf der verketteten Transförmatorspannung UT gestrichelt eingetragen. In Fvg: a d ist der zeitliche Verlauf der Sperrspannung USp an den sich öffnenden Kontakten dargestellt.
  • Betrachtet werden die Verhältnisse für die Schaltdrossel und die Kontakte der Phase U. Die Drosselwicklung w1 führt während des Hauptteils der Stromübertragungszeit den. nn Fig. 2,c dargestellten Strom JU,dessen Richtung gemäß dem in Fig. i eingetragenen Pfeilsinne positivangenommen sei. Die Korntakte K2 und K5 ,sind geschlossen. Der Aussteuerungsgrad der Umformungsanordnung sei so gewählt, daß die Zuschaltung der Folgephase um den in Fig. 2 a eingetragenen Zeitwinkel a gegenüber dem Zeitpunkt der Spannungsgleichheit aufeinanderfolgender Phasen nacheilt: Der Augenblick, in dem der Kontakt K4 geschlossen wird, entspricht somit dem Punkt A auf der Stromkurve Tu und dem Punkt a auf der Kurve des, Vornnagnetisierungsistromes is. Letztere verläuft wegen des überwiegend OhmschenCharakters des- Vormagnetisierungakreises bei :gesättigtem Zustand der iSchaltdros-sel praktisch in Phase mit der treibenden Spannung in diesem Kreise, :die der Transformatorspannung UT gemäß Fig. 3 um einen kleinen Winkel voreilt. Im Punkt A beginnt unter der Wirkung der in Fig. 2 a eingetragenen Kommutierungsspannung UK, deren Zeitintegral der Fläche FK entspricht, die Übergabe der Stromführung vom Kontakt KZ auf den Kontakt K4. Hierbei verhält sich der Schaltdrosselkern infolge der resultierenden Magnetisierung vom Kommutierungs- und Vormagnetisierungskreis gemäß Fig.2b wie folgt: Vom' oberen Umkehrpunkt, der der maximalen Magnetisierung bei der gegebenen Belastung ent. spricht und in Fig.2b nicht besonders bezeichnet ist, läuft der B:etriebspu nkt p in Richtung des eingezeichneten Pfeiles auf dem Süttigungsteil der Schleife nach A. Hier tritt infolge des Zuschaltens des Kontaktes-K4 eine plötzliche Änderung der Stromänderungsgeschwimdigkeit ein, so daß der folgende Teil A-B der Schleife sehr .schnell durchlaufen wird. In A' bzw. ä ist jener Punkt erreicht, wo sich die beiden Magnetisierungen von Haupt-und Vormagneti@sierungsstrom das Gleichgewicht halten. A" #bzw. ä' entsprechen jenem Punkt, .an dem die Vormagnetisierung -gegenüber der Hauptmagnetisierung so stark überwiegt, daß der negative Stufenstrom der Drossel erreicht wird und entsprechend der großen Steilheit der Magnetisierungskurve eine hohe Spannung an der Drossel auftritt. Die Spannung hat an der @Vicklung w, eine solche Richtung, .daß sie das Absinken :des Vormagnetisierungs.stromesentsprechend dem Kurrvenstück a-"-b in Fig. 2.c bis annähernd auf den Wert des Stufenstromes bewirkt. In .dieser Figur sind auf der Kurve des Hauptstromes Tu die @entsprechenden Punkte mit den: gleichen Buchstaben wie in Fig. Z1. bezeichnet. Die Magnetisierungsanteile .des Haupt- und Vorma:gnetisierungskreises ergeben zusammen den resultierenden Magnetisierungsstrom T"" dessen Kurve in Fig. 2 c. gestrichelt eingetragen .ist. Das Verhältnis der Magneti,snerungsanteile bzw. die Stromverteilung im -Haupt- und Vormagnetisierungskreis während des Einlaufens der Drossel in die Stufe ist außer von dem Verhältnis der treibenden Spannung UT und U"o"" (Fig. 3) auch von dem Verhältnis der Widerstände der beiden Kreise abhängig. Da, wie erwähnt, ein genauer Abgleich :des Hauptstromes bis auf den Nullwert praktisch sowieso nicht in jedem Betriebszustand erreichbar ist, so wählt man Uz vorteilhaft so, daß durch die unvermeidlichen Abweichungen innerhalb eines vorgegebenen Regelbereiches in den äußersten Grenzfällen ebenso große positive wie negative Werte des, Kontaktstromes verursacht werden. Es werde z. B. angenommen, dieser verlaufe bei positiver Abweichung in dem durch Fig. a c wiedergegebenen Betriebs zustand vom Punkt B aus, wo er :schon einen sehr kleinen Wert erreicht hat, während der stromschwachen Pause stets im Positiven und faule langsam auf den Wert Null im Punkt C ab. Der Kontakt K2 wird so gesteuert, daß seine Öffnung in der Zeit zwischen B und C beginnt. In der Figur ist dieser Punkt daran erkenntlich; daß der Hauptstrom plötzlich um einen winzig kleinen Betrag auf den Nullwert -springt. Der abzuschaltende Strom ist so klein, daß Nebenwege, wie erwähnt, nicht mehr nötig sind. Da außerdem die Ummagnetisierung der Drossel dem Grundgedanken entsprechend mit einer derartigen Spannung erfolgt, daß die von der Wicklung w2 in w1 induzierte Spannung der Kommutierungsspannung bis auf einen vernachlässigbar kleinen Abgleichfehler genau das Gleich= gewicht hält, so- kann nach der Öffnung des. Kontaktes an diesem während der restlichen Dauer der stromschwachen Pause nur die positive oder negative Fehlerspannung der Ab:gleichung liegen. Wie Fig. Z d zeigt, ändert sich daher auch die an -dem sich öffnenden Kontakt liegende Sperrspannung USp, bis zum Punkte C sehr langsam, so daß während dieser Zeit keine Gefahr besteht, daß Rückzündungen eintreten. Erst nach der erneuten Sättigung der Schaltdrossel im Zeitpunkt C- steigt die wiederkehrende Spannung am Kontakt gegebenenfalls wie hier nach Durchschreiten des Nullwertes auf den vollen Wert :der. Sperrspannung an, der etwa im Punkt D' erreicht ist. Gleichzeitig erreicht der Vormagnetisierungsstrom i2 von c aus rasch ansteigend in d' die der Sinuskurve entsprechende Höhe. Die von ihm in der Folgezeit verursachten Verluste im Wirkwiderstand des Vormagnetisierungskreises können sehr klein, in der Größenordnung von einigen Tausendsteln der Nennleistung gehalten und gegebenenfalls durch periodische 'Unterbrechung des Vorm agneti sierungskreises gänzlich vermieden werden. Von dem kurz darauffolgenden Punkt D aus, in dem der Kontakt K1 geschlossen wird, steigt dann der Strom JU in entgegengesetzter Richtung wieder an, wobei der Zustandspunkt P auf der Magnetisierungsschleife dem negativen Umkehrpunkt zustrebt, -der in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Während der Überlappungszeit der Kontakte K; und K, spielen sich an der Schaltdrossel der Phase W die gleichen Vorgänge ab, wie oben beschrieben. Für die Phasen W und h ist der Vormagnetisierungskreis der Schaltdrosseln der Übersichtlichkeit wegen in der Zeichnung nicht dargestellt, jedoch nach dem Vorbild des für die Phase U eingezeichneten Vormagnetisierungskreises leicht zu ergänzen.
  • Es ist ohne weiteres einzusehen, daß sich,die beschriebenen Vorgänge in der gleichen Weise auch bei beliebigen anderen Werten des Steuerwinkels a abspielen, so daß die zu unterbrechenden Werte des Hauptstromes in jedem Regelzustand nur dem Abgleichfehler der Zusatzspannung Uz entsprechen. 1-',ei einmaliger richtiger Auslegung der zum Vormagnetisierungskreis gehörenden Schaltungselemente ist also eine besondere Steuereinrichtung zur Anpassung der V ormagnetisierung an die veränderliche Aussteuerung nicht mehr erforderlich. Darin ist der wesentliche Vorteil der Schaltanordnung nach der Erfindung :gegenüber den bekannten Schaltungen mit Stabilisierungsdrosseln im Vormagnetisierungskreis zu erblicken, bei denen beispielsweise die Phasenlage einer Hilfsspannung geändert werden muß oder Hilfskreise zu- oder abzuschalten sind.
  • Die vorzugsweise sinwsförmige Zusatzspannung Uz für .den Vormagnetisierungskreis kann, in einfacher Weise z. B. aus dem Transformator Tr entnommen werden, woben die richtige Phasenlage mit Hilfe eines Drehtransformators oder eines zusätzlichen Hilfstransformators mit gemischten Phasenwicklungen ein für allemal eingestellt bzw. festgelegt wird.
  • Da es von besonderer Wichtigkeit sein kann, @daß der Oberwellengehalt der Vormagnetisie rungsspannung Uvorm bzw. der Zusatzspannung UZ der gleiche ist wie .derjenige der Hauptspannung UT, so ist der Zwischentransformator vorteilhaft mit möglichst kleiner Streuung auszuführen. Aus dem gleichen Grunde ist zur Erzielung eines möglichst vollkommenen Ausgleichs der Spannungen im Kommutierungskreis die in Fig. r dargestellte galvanische Kopplung des Vormagnetisierungskreises mit dem Kommutierungskreis einer an sich möglichen induktiven Kopplung über einen weiteren Hilfstransformator, in dem auch die Zusatzspannung gleich mit erzeugt werden könnte, vorzuziehen. Eine besonders günstige Ausführungsform besteht darin, daß bei galvanischer Kopplung die Zusatzspannung Uz mittels Anzapfungen oder zusätzlicher Windungen des Haupttransformators erzeugt wird. Dabei kann die Phasenverschiebung der Zusatzspannung UZ bzw. der resultierenden Spannung U"". durch geeignete Phasenkombination (verschiedene Lage der Anzapfpunkte) bei entsprechender Wahl des Windungs:verhältnisses der Wicklungen w1 und w2 erzielt werden. Der in der Zeichnung dargestellte Hilfstransformator für die Zusatzspannung UZ kann dadurch fortfallen.
  • In Fig. q. ist eine vereinfachte Schaltung dargestellt, bei der die Hauptwicklung w1 gleichzeitig zur Vormagnetisierung der Schaltdrossel benutzt wird, so daß eine besondere Vormagnetisierung:swicklung w2 entbehrlich ist. Fig. 5 zeigt eine Schaltung, bei der der Vormagnetisierungsstrom der Hauptdrossel HDr auch für die Vormagnetisierung einer Einschaltdrassel TDr verwendet wird, die mit der Hauptdrossel HDr eine gemeinsame Hauptwicklung w, hat und außerdem mit einer Vormagnetisierungswicklung w3 versehen ist. Die Einschaltdrossel befindet sich bei der Kontaktschließung in ungesättigtem Zustand und begrenzt dadurch den Strom, der unmittelbar nach der Schließung des Kontaktes über diesen fließt. Aus Fig. 2c ist ersichtlich, daß die Kurve des Vormagnetisierungsstromes i2 im EinschaltaugenblickD bzw. d annähernd ihrenScheitelwert durchläuft. Bei Änderung des. Aussch.altwinkel.s a zwischen o und 9o° beträgt also der Unterschied der im Einschaltaugenblick vorhandenen Werte des Vormagnetisierungsstromes i2 höchstens 130/0. Mit einer solchen Vormagnetisierung,die in grober Annäherung als konstant bezeichnet werden kann, werden bei der Einschaltdrossel naturgemäß nicht dieselben günstigen Bedingungen erzielt wie bei der Hauptschadtdrossel mit dem oben beschriebenen, für jeden Betriebszustand nahezu vollkommenen Ausgleich des Magneti@s.ierungsstromes beim Ausschalten. Praktische Versuche haben jedoch gezeigt, daß mit der Schaltung nach Fig.4 auch bei Umformern für mehrere zooo Amp. ein befriedigendes Ergebnis erzielt werden kann. Die Höhe der Vormagnetisierung kann durch geeignete Wahl des Windungsverhältnisses der Wicklung w3 zu der Wicklung w1 nach Bedarf festgelegt werden.
  • Um höheren Ansprüchen hinsichtlich günstiger Einschaltbedingungen zu entsprechen, kann .das gleiche Vormagnetisierungsprinzip, wie es oben für die Hauptschaltdrossel beschrieben ist, grundsätzlich stattdessen oder daneben auch auf die Einschaltdrossel angewendet werden, indem dieser eine Spannung aufgezwungen wird, die an ihrer Hauptwicklung eine Spannung hervorruft, .die der treibenden Spannung des Kommutierungskreiises während .der stromschwachen Pause der Einschaltdrossel in jedem Augenblick das Gleichgewicht hält. Es verbrietet sich jedoch, die zur Hauptspannung in einem festen Abhängigkeitsverhältnis stehende VoTmagnetisierungsspannung dauernd auf die Einschaltdrossel wirken zu lassen, weil dann deren Ummagnetisi.erung unabhängig vom Einschaltzeitpunkt des Kontaktes stets kurz nach dem Nulldurchgang der Vormagnetisierungsspannung einsetzen würde. Die beabsichtigte Begrenzung,des Einschaltstromes würde dann nur in einem kleinen Regelbereich, z. B. in der Nähe des höchsten Aussteuerungsgrades, erzielt werden. Bei geringeren Aussteuerungsgraden wäre die Umm.agnetisierung der Einschaltdrossel bereits beendet und somit die Einschaltdrossel in der Richtung des zu übernehmenden Stromes bereits gesättigt, bevor der Kontakt geschlossen wird, so daß der Strom unmittelbar nach der Kontaktschließung sofort steil ansteigen würde und somit im Schließungsaugenblick die Gefahr von Funkenbildung oder wenigstens von schädlicher Materialwanderung gegeben wäre. Dieser Nachteil kann -dadurch vermieden werden, daß im. Vormagnetisierungskreis ein Steuerorgan vorgesehen wird, das diesen Kreis kurz vor der Zuschältung der die vormagnetisierte Einschaltdrosisel enthaltenden Phase schließt. In Fig. 6 ist eine derartige Schaltanordnung schematisch dargestellt, wobei wiederum nur einer der :drei Vormagnetisierungskreise gezeichnet ist; während die beiden anderen entsprechend zu ergänzen sind. Da gemäß Fig. 2 c der Kommutierungskreis, in dem die Spannung zwischen den Klemmen U und V wirksam ist, durch Schließung der Phase V gebildet wird, ,so ist diese Spannung, ergänzt durch die Zusatzspannung U,z, gemäß Fig. 6 für die Vormagnetisierung der Einschaltdrossel der Phase V zu verwenden. Dieser Vormagnetisierungskreiis umfaßt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zugleich auch noch die Hauptschaltdrossel der Phase U. Dementsprechend umfaßt ein zweiter Vormagnetisierurngskreis - die Hauptdrossel der Phase V und die Einschaltdrossel der Phase W und der dritte Vormagnetisierungskreis die Hauptdrossel sder Phase W und die Einschaltdrosisel der Phase U. Das Steuerorgan StO kann an beliebiger Stelle jedes Vormagnetisierungskreises .angeordnet sein und ist seinerseits, wie erwähnt, synchron mit den Einschaltzeiten der Kontakte K1 bis K6-zusteuern. Da die Änderung des Au.ssteuerungagrades .und damit der Einschaltzeitpunkte stets willkürlich erfolgt, so kann für die gemeinsame Regelung des Aussteuerungsgrades und der Steuerorgane StO für die Vormagnetiisierungskreise ein gemeinsamer Regler vorgesehen sein.
  • Während die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele den Erfindungsgegenstand bereits in weitgehender Vervollkommnung zeigen, -so daß er sehr hohen praktischen Anforderungen genügt, wie sie etwa bei Umformungsanordnungen für mehrere iooo Amp. mit sehr weitem Regelbereich des Aussteuerungsgrades gestellt werden, können unter Umständen auch durch eine weniger vollkommene Anpassung der Vormagnetisierung schon wesentliche Vorteile gegenüber dem- Bekannten erzielt werden. -So ,st es z. B. möglich; statt einer phasenvenschobenen Zusatzspannung -eine mit der Speisespannung des Vornzagnetisierung-skreises phasengleiche Zusatzispannung anzuwenden. Diese kann in einfacher Weise dadurch bereitgestellt werden, d.aß die an dem Umfarmer angeschlossene Wicklung des Haupttransformators Tr mit Anzapfungen bzw, einer oder einigen Zusatzwindungen versehen und die Vormagnetisierungsspannung an den Anzapfungen bzw. an :den Enden der Zusatzwindungen abgenommen wird. Auch dadurch kann, der Spannungsabfall des Stromes im. Vormagnetisierungskreis mindestens teilweise ausgeglichen und damit der Unterschied ider an der Schaltdrosselwicklung w1 durch die Vormagnetisierung während der stromschwachen Pause erregten Spannung gegenüber der Spannung -des. Hauptstromkreises auch schon wesentlich verringert werden. Er kann damit mindestens für einen bestimmten Regelzustand sogar vollständig beseitigt werden. Statt mit einer erhöhten Vormagnetisierungsspannung kann dieselbe Wirkung bei gleicher Ausgangsspannung auch durch Wahl einer Vormagnetisierungswicklung mit kleinerer Windungszahl als die Hauptwicklung der Schaltdrossel erzielt werden: Die letztgenannte Maßnahme kann auch gleichzeitig mit einer phasengleichen oder phas,enerschobenen Zusatzspannung angewendet werden.
  • 'Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß zur Speisung des Vormagnet,sierungskreise.s in an sich bekannter Weise ein besonderer Hilfsgenerator verwendet wird. Während es aber bisher bei Anwendung einer Stabilisierungsdrossel erforderlich war, die Phasenlage der vom Hilfsgenerator erzeugten Spannung bei Änderungen des Austeuerungsgrades in gleichem Maße zu ändern, wird bei Wegfall der Stabilisierungsdrossel die Abhängigkeit von der Spannung des Hauptstromkreises dadurch erzielt, daß die Phasenlage der Vorma:gneti-,sierungsspannung überhaupt nicht oder wenigstens nur in beschränktem Maße verändert wird, wobei eine solche beschränkte Änderung beispielsweise lediglich zur Korrektur von Abweichungen zweiter Ordnung dient. Die Phasenlage der Vormagnetisierungsspannung kann vorteilhaft so eingestellt werden, daß die Phasenverschiebung der von der Vormagnetisierung an der Schaltdrossel während der stromschwachen Pause hervorgerufenen Span= nung gegenüber der treibenden Spannung "des Hauptstromkreises verringert oder beseitigt und damit die Differenz dieser beiden. Spannungen verringert wird. Die. Verringerung dieser Differenz kann statt dessen oder zusätzlich ,durch geeignete Wahl der Höhe der Spannung des Vor m:agnetisierungskreises erzielt werden. Auch in diesem Falle ist es natürlich gleichbedeutend mit der Wahl einer höheren Vormagnetisierungsspannung, wenn statt dessen eine Vormagneti.sierungswicklung mit kleinerer Wi.ndungszahl als die Hauptwicklung der Schaltdrossel ausgeführt wird. Auf dise Weise kann also ebenfalls an der Schaltdrossel- während der stromschwachen Pause .eine Spannung erzeugt werden, die der Spannung des Hauptstromkreises in jedem Augenblick mindestens. annähernd-das Gleichgewicht hält. Allerdings werden hierbei etwa vorhandene Spannungsoberwellen nicht ohne weiteres erfaßt. Diese können jedoch als Abweichungen zweiter Ordnung häufig praktisch außer Acht gelassen oder durch eine zusätzliche Korrektur, z: B. die obenerwähnte beschränkte Veränderung der Phasenlage, berücksichtigt werden. Dagegen bietet die Verwendung eines besonderen Hilfsgenerators den Vorteil, daß der Verlauf seiner Spannungskurve abweichend von der Sinusform der für UZ verlangten Funktion (s. oben.) besser angepaßt werden kann.
  • Bei Schalteinrichtungen für Einzelschaltung kann die`Erfindun@g mit besonderem Vorteil dann angewendet werden, wenn die Impedanzen in dem zu schaltenden Stromkreis im wesentlichen konstant sind oder sich nach einer bekannten und verhältnismäßig einfachen Gesetzmäßigkeit ändern, so daß die Spannung bzw. Zusatzspannung für den Vormagnetisierungskrei:s ein für allemal festgelegt oder im Bedarfsfalle leicht nachgestellt werden kann. Anwendungsbeispiele hierfür sind u. a. Schütze für Walzwerke, Fördermaschinen und andere, vorzugsweise in aussetzendem Betrieb arbeitendeAntriebsvorrichtungen mit großerLeistung, d;ie gegebenenfalls von einem besonderen Generator gespeist werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanordnung für Wechselstrom, insbesondere für Umformungszwecke, mit in Reihe mit der Schaltstelle liegender und mit sich periodisch veränderndem Strom vormagnetisierter Schaltdrossel, dadurch gekenn zeichnet, daß die an der Vormagnetisierungswicklung der Schaltdrossel wirksame Spannung während der stromschwachen Pause in einem festen Abhängigkeitsverhältnis zu der in dem zu schaltenden Stromkreis wirksamen Spannung steht.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenhage der im Vormagnetisierungskreis wirksamen Spannung gegenüber der in dem zu schaltenden Stromkreis wirksamen Spannung nur beschränkt veränderlich oder unveränderlich ist.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormagnetisierung die Differenz zwischen der in dem zu schaltenden Stromkreis wirksamen Spannung und der an der Schaltdrossel während ihrer Ummagnetisierung auftretenden Spannung vermindert.
  4. 4.. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormagnetisierung an der Schaltdrossel während ihrer Ummagnetisierung eine Spannung hervorruft, die der in dem zu schaltenden Stromkreis wirksamen Spannung in jedem Augenblick mindestens annähernd das Gleichgewicht hält.
  5. 5. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vormagneti-@sierungskreis von der in dem zu schaltenden Sbromkreis wirksamen Spannung durch galvanische oder induktive Kopplung gespeist wird:.
  6. 6. Schaltanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vormagnetisierungsstrom durch einen Wirkwiderstand begrenzt wird.
  7. 7. Schaltanordnung nach Anspruch 3 und 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältniis der auf gleiche Ausgangsspannung bezogenen Windungszahlen einer besonderen Vormagnetisierungswicklung der Schaltdrossel und ihrer Hauptwicklung kleiner als i ist. $.
  8. Schaltanordnung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Vormagneti,sierung,sstrom an den Wirk- und Blindwiderständen des Vormagnetisierungskreises hervorgerufenen Spannungsabfälle durch eine, insbesondere gegenüber der Speisespannungdes Vormagnetisierungskreises phasenverschobene Zusatzspannung mindestens teilweise ausgeglichen werden.
  9. 9. Schaltanordnung nach Anspruch 5 für Umformungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Vormagnetisierungskreis an einen wechselstrornseitig angeordneten Netztransformator, vorzugsweise mittels Anzapfungen oder Zusatzwindungen, angeschlossen ist. io.
  10. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vormagnetisierungsstrom durch die Hauptwicklung der Schaltdrossel fließt. i i.
  11. Schaltanordnung nach Anspruch 2 für Umformungsanordnungen m:itEinschaltdrosseln, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorrnagnetisierungsstrom der Hauptschaltdrossel auch zur Vormagnetisierung der Einschaltdroissel. benutzt wird.
  12. 12. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß im Vo.rmagnetisierungskreis einer beim Einschalten ungesättigten Drossel ein besonderes Steuerorgan vorgesehen ist, das den Vormagnetisierungskreis kurz vor der Schließung .des Hauptstromkreises schließt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 699717, 7o9656, 724:22--.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE699717C (de) * 1936-11-29 1940-12-05 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Mit mechanischen Kontakten arbeitende Schalteinrichtung
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DE724222C (de) * 1939-05-18 1942-08-20 Siemens Ag Umformungsanordnung zur Energieuebertragung zwischen einem Einphasenwechselstromsystem und einem Gleichstromsystem

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