DE9419082U1 - Schutzvorrichtung speziell für Kinderhände am aufhängungsseitigen Türfalz - Google Patents

Schutzvorrichtung speziell für Kinderhände am aufhängungsseitigen Türfalz

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DE9419082U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/28Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners
    • E06B7/36Finger guards or other measures preventing harmful access between the door and the door frame
    • E06B7/367Finger guards or other measures preventing harmful access between the door and the door frame by covering the gap between the door and the door frame at the hinge side
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/28Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners
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Description

Beschreibung
Schutzvorrichtung speziell für Kinderhände am aufhängungsseitigen Türfalz.
In der Regel sind Türen so gebaut, daß beim Öffnen auf der Aufhängungsseite ein Spalt entsteht, der wegen starker Hebelkräfte eine bisher vernachlässigte, meines Erachtens jedoch erhebliche Verletzungsmöglichkeit für Kinder darstellt. Diese Gefahrenquelle wird mit unten beschriebener Schutzvorrichtung absolut beseitigt, indem es unmöglich gemacht wird, mit den Fingern oder der Hand hineinzugreifen, und diese so einer für Kinder nicht abschätzbaren Gefahr auszusetzen.
8ei der Planung wurde größtmögliche Einfachheit und somit Preisgünstigkeit angestrebt, wobei das normale Funktionieren einer Tür weder verändert, behindert oder eingeschränkt werden sollte. Diese Voraussetzungen werden mit nachfolgend beschriebener Konstruktion erfüllt:
Die Schutzvorrichtung besteht aus zwei Teilen, je einem für die Türrahmen-Seite und für die Öffnungsseite der Türaufhängung. ■ Diese unterscheiden sich allenfalls in der erforderlichen Breite und sind im Wesentlichen ein aus Kunststoff oder anderen geeigneten Materialen/Materialkombinationen bestehendes Band. Dieses soll in Längsrichtung möglichst steif, in Querrichtung, von der Mitte nach außen, zunehmend flexibel sein.
Erreicht werden diese Eigenschaften dadurch, daß die Materialstärke (Dicke) zunehmend verringert wird, je mehr Flexibilität gefordert wird, bzw. umgekehrt.
Das Material soll, soweit es die Forderung nach Flexibilität erlaubt, möglichst hart, nicht dehnbar«und zäh, sowie federnd sein, um in seine ihm gegebene Form zurückzukehren bestrebt zu sein.
Für den, in seiner Grundform ebenen, oder auch Kreisbogenförmig ,oder Parabolisch gewölbten Querschnitt ergibt sich daraus, daß der ca. ein Drittel bis einhalb der Gesamtbreite umfassende, mittlere Bereich dicker ist, oder nach der Mitte hin zunehmend dicker wird, und/oder auch durch Längsrippen verstärkt sein kann, etc. Die beiden äußeren Bereiche können, nach deren Mitte hin, oder auch nach außen hin zunehmend, dünner sein.
Den Abschluß bildet auf beiden Seiten jeweils ein 1,0 - 1,5 cm breiter und mindestens 1,0 mm dicker Befestigungsstreifen.
Die Querschnittform und genauen Maße für die Materialstärke können hier nicht exakt angegeben werden; diese sind vom Material abhängig und richten sich danach, was sich in der Praxis als-optimal erweisen sollte.
Die Montage kann ohne großen Aufwand und Lohnkosten auch leicht von Laien bewerkstelligt-werden.
Angebracht werden beide Teile der Schutzvorrichtung, indem die jeweils zwei Befestigungsstreifen in je mindestens fünf auf die gesamte Länge gleichmäßig verteilten Punkten, parallel zur Aufhängung, einer am Türblatt, der andere am Türrahmen bzw. der angrenzenden Wand, vorzugsweise angeschraubt, aber auch mit Nägeln, Klammern oder Blindnieten, (je nach Material der Türen) befestigt werden können.
Dabei ist zu beachten:
Auf der Türrahmen-Seite soll der Abstand zwischen den Innenkanten der Befestigungsstreifen mindestens dem 1,5-fachen der zu Überbrückenden größtmöglichen Türspalt-Breite entsprechen und die Mitte des Türspalts und der Schutzvorrichtung übereinstimmen. Bei maximaler Türspalt-Breite soll die befestigte Schutzvorrichtung zwischen den Befestigungsstreifen bogenförmig den Türspalt überbrücken, wobei die Höhe dieses Bogens mindestens 20% seiner Spannweite betragen soll.
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Beim Schließen der Tür wird die Schutzvorrichtung in Querrichtung zusammengebogen, in den für diesen Zweck dünner gehaltenen Bereichen mit engerem Radius und in entgegengesetzter Richtung als in der Mitte.
Das Material darf an keiner Stelle so dünn sein, daß sich dabei Falze oder Knicke bilden können.
Auf der Öffnungs-Seite wird die Schutzvorrichtung nach den gleichen Regeln (bei geschlossener Tür) montiert und soll die Scharniere mit umschließen, wofür die Schutzvorrichtung eventuell breiter sein muß, und wird hier beim öffnen der Tür in ähnlicher Weise zusammengebogen wie die auf der Gegenseite beim Schließen.
Die Länge der Schutzvorrichtung entspricht der Länge (Höhe) des Türblattes ohne bzw. mit Falz.
Die so montierten Schutzvorrichtungen sollen in einem Punkt einwirkende Kräfte, durch die Verstärkung in der Mitte, der Länge nach verteilt nach beiden Seiten hin abgeben und abfedern. Das Hineindrücken der Schutzvorrichtungen in den Türspalt muß die Möglichkeiten eines Kindes weit übersteigende Kraft erfordern, die beim Schließen bzw. Öffnen der Tür progressiv ansteigt.
In dieser oben beschriebenen, einfachen Ausführung kann die Schutzvorrichtung im Allgemeinen an allen im Wohnbereich vorkommenden Türen verwendet werden, andernfalls kann sie im Einzelfall auf unterschiedlichste Art und Weise variiert und angepaßt werden.
An Türen, die zum öffnen angehoben werden müssen, (z.B. Balkontüren) werden die Schutzvorrichtungen auf jeweils einer Seite z.B. mittels Langlöchern, in je einem der beiden Befestigungsstreifen in Aufhängungsrichtung verschiebbar angebracht.
Die Zeichungen zeigen schematisch einen Querschnitt der Türaufhängung mit Schutzvorrichtung und sollen die Funktion und Montage sowie den prinzipiellen Aufbau beispielhaft verdeutlichen.
Bezuqszeichenliste:
Die nachfolgenden Bezugszeichen beziehen sich auf beide Zeichungen.
a Wand
b Türrahmen
c Türblatt
d Scharnier
e Befestigungsstreifen
f Befestigungsmittel (Schrauben, Nägel, Klammern o.a.)
g Schutzvorrichtung Türrahmen-Seite
h Schutzvorrichtung Öffnungsseite

Claims (1)

  1. Schutzanspruch
    Schutzvorrichtung, die verhindert, daß Kinderhände oder Finger in den an offenen Türen aufhängungsseitigen Spalt gelangen können.
    Die Schutzvorrichtung verdeckt den sich mit der Tür öffnenden aufhängungsseitigen Spalt beidseitig und vollständig und schränkt das normale Funktionieren der Tür nicht ein.
    Das Grundprinzip kann für jede Art von Türen modifiziert werden.
DE9419082U 1994-11-02 1994-11-02 Schutzvorrichtung speziell für Kinderhände am aufhängungsseitigen Türfalz Expired - Lifetime DE9419082U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000052292A1 (de) * 1999-03-02 2000-09-08 Phoenix Aktiengesellschaft Spaltabdeckanordnung
WO2001009474A1 (en) * 1999-08-03 2001-02-08 Robertus Frederik Marcus Door safety strip
WO2007062901A1 (de) * 2005-11-30 2007-06-07 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Haushaltsgerät mit klemmgeschützter tür

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