DE942302C - Angelgeraet - Google Patents

Angelgeraet

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Publication number
DE942302C
DE942302C DEM22764A DEM0022764A DE942302C DE 942302 C DE942302 C DE 942302C DE M22764 A DEM22764 A DE M22764A DE M0022764 A DEM0022764 A DE M0022764A DE 942302 C DE942302 C DE 942302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
fishing tackle
axis
rod
cord
Prior art date
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Expired
Application number
DEM22764A
Other languages
English (en)
Inventor
Konstantin Meyer
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM22764A priority Critical patent/DE942302C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE942302C publication Critical patent/DE942302C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K87/00Fishing rods

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Mechanical Means For Catching Fish (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung eines Angelgerätes, das aus einem Handgriff besteht, an dessen einem Ende eine Schnurtrommel gelagert ist, die durch eine durch Daumendruck lösbare Bremse zwecks Drehung freigegeben wird und deren Schnur über einen abklappbaren Schleuderstab, der in einer Lage am Angelgerät festlegbar ist, geführt wird.
Bei dem bekannten Angelgerät war die Schnurtrommel so an einem Ende des Handgriffes gelagert, daß ihre Achse gleichachsig zur Handgriffachse angeordnet war. Am Handgriff war außerdem ein Schleuderstab so festgelegt, daß. er sich in der Arbeitsstellung des Angelgerätes senkrecht zur Griffachse bzw. Schnurtrommelachse erstreckte. An seinem freien Ende" war eine Schnurführung vorgesehen. Wie bei Angelgeräten an sich bekannt, konnte die unter Wirkung einer Bremse stehende Schnurtrommel nach Lösen der Bremse durch eine Handkurbel so gedreht werden, daß man die Angel- aci schnur nach dem Auswerfen wieder aufwickeln konnte.
Derartige Angelgeräte haben sich an sich bewährt. Man war in der Lage, Wurfweiten von beispielsweise 40 m Länge ohne Schwierigkeiten zu erzielen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, das bekannte Angelgerat so zu ge-
stalten, daß man in der Lage ist, die Wurfweite erheblich zu erhöhen und trotzdem das Gerät leicht verstauen zu können.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Schnurrolle um eine Achse drehbar zu lagern, die senkrecht zur Achse des Handgriffes verläuft, und den vorzugsweise ausziehbaren Schleuderstab in der Arbeitsstellung so festzulegen, daß er sich etwa parallel zur Griffachse erstreckt. Da der Schleuder-ίο stab möglichst elastisch sein soll, wird empfohlen, ihn aus zwei parallel zueinander geführten Stäben zu bilden, die an ihren Enden je eine Schnurführung tragen. Es ist vorteilhaft, um die Elastizität zu steigern, die Stäbe· konisch zu gestalten. Der am Angelgerät klappbar angelenkte Stab wird zweckmäßigerweise mittels einer mit einer Schraube od. dgl. versehenen Muffe an einem Ansatz des Trommellagerteiles festgelegt.
Ein Ausführungsbeispiel eines solchen Angelao gerätes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. ι eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Angelgerätes, teilweise geschnitten,
Fig. 2 eine Aufsicht auf das Angelgerät nach Fig. i.
Am Handgriff ι ist bei 2 das Lagerteil 3 für die Schnurrolle 4 festgelegt. Ebenfalls bei 2 ist ein zweiarmiger Hebel 5 um den Zapfen 6 drehbar gelagert, der an. dem Hebelarm, der der Schnurtrommel 4 zugewandt ist, einen Bremsbelag 7 trägt, während das dem Handgriff 1 zugewandte Ende so gestaltet ist, daß dieses Ende als Auflage für den Daumen der rechten Hand dienen kann. Die Schnurtrommel 4 ist um die Achse 8 drehbar. Sie kann, wie bei anderen Angelgeräten bekannt, mittels der Stellschraube 9 unabhängig vom Bremshebel festgelegt werden. Ein Knopf 10, der exzentrisch zur Achse 8 der Scheibe 4 gelagert ist, dient dem Aufwickeln der nicht dargestellten Angelschnur. Am Lagerteil 3 ist eine Lasche 11 beispielsweise mittels zweier Schrauben 12 festgelegt, deren freies Ende zylindrisch so verformt ist, daß man in seinen Hohlraum das abgekröpfte Ende 13 eines Schleuderstabes 14 einfügen und gegenüber der Lasche 11 sichern kann. Der Schleuderstab 14 wird zweck- +5 mäßigerweise in der in der Zeichnung dargestellten Arbeitsstellung durch eine Muffe 15 gegenüber dem Ansatz 16 des Lagerteiles 3 gehalten und ein Lösen der Muffe 15 durch eine Schraube 17 od. dgl. verhindert. Will man das Angelgerät beispielsweise in die Tasche stecken, so löst man die Sehraube 17, hebt die Muffe vom Lagerteil 16 ab und schwenkt den Schleuderstab 14 um das Lager der Muffe 11 um i8o° so herum, daß der Schleuderstab jetzt parallel zum Handgriff verläuft.
Wenngleich man mit einem solchen Gerät auch dann arbeiten kann, wenn lediglich ein Schleuderstab 14 vorgesehen ist, empfiehlt es sich, einen weiteren Schleuderstab-18 mittels' der Hülsen 19 und 20 gegenüber dem Schleuderstab 14 so zu führen, daß man die Schleuderstablänge in der Arbeitsstellung des Gerätes verdoppeln kann, obgleich die Länge des- zusammengeklappten Gerätes praktisch die gleiche bleibt wie bei Anordnung nur eines Schleuderstabes. Die Hülse 19 ist am Schleuderstab 18, die Hülse 20 am Schleuderstab 14 festgelegt. An der" Hülse 20 ist eine Schnurführung 21, am freien Ende des Schleuderstabes 18 eine weitere Schnurführung 22 vorgesehen. Der Handgriff 1 ist zweckmäßigerweise mit einer Bohrung 23 versehen, so daß man den Handgriff 1 auf eine im Boden oder an geeigneter Stelle festgelegte Stange entsprechenden Querschnitts aufsetzen kann. Soll das Gerät benutzt werden, so verschiebt man den Schleuderstab 18 gegenüber dem Schleuderstab 14, bis die Hülse 19 an der Hülse 20 anliegt, nimmt das Angelgerät in die rechte Hand und vollführt dann mit dem Handgelenk eine kreisende Bewegung, deren Drehgeschwindigkeit der zu erzielenden Wurfweite entsprechend gewählt wird. Sowie man durch Druck auf das dem Handgriff zugewandte Ende des Hebels 5 die Bremse löst, zieht der zweckmäßigerweise mit einem Schwimmer versehene Angelhaken die Schnur von der dann umlaufenden Trommel ab, und zwar so lange, bis man durch langsames oder plötzliches Loslassen die Schnurtrömmel wieder stillsetzt.
Mit diesem Angelgerät kann man praktisch die gleichen Wurfweiten erzielen, die man bisher nur mit sehr kostspieligen Spezialangelruten erreichen konnte. Hinzu kommt, daß dieses Gerät wesentlich billiger ist als die bisher für solche Zwecke bekannten Angelgeräte.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Angelgerät, bestehend aus einem Handgriff, an dessen einem Ende eine Schnurtrommel gelagert ist, die durch eine durch Daumendruck lösbare Bremse zwecks Drehung freigegeben wird und deren Schnur über einen äbklappbaren Schleuderstab geführt wird, der in einer Lage am Handgriff festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnurrolle (4) um eine Achse (8) drehbar ist, die senkrecht zur Achse des Handgriffes (1) verläuft, und der Vorzugsweise ausziehbare Schleuderstab (14, 18) in der Arbeitsstellung so festgelegt ist, daß. er sich etwa parallel zur Griffachse erstreckt.
2. Angelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleuderstab aus zwei parallel zueinander geführten Stäben (14, 18)
~ besteht, die an ihren Enden je eine Schnurführung (21, 22) tragen.
3. Angelgerät nach Anspruch 2,. dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (14, 18) konisch gestaltet sind.
4. Angelgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am Handgriff klappbar angelenkte Stab (14) mittels einer mit einer Schraube (17) od. dgl. versehenen Muffe (15) an einem Ansatz (16) des Trommellager-
- teiles (3) festlegbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM22764A 1954-04-16 1954-04-16 Angelgeraet Expired DE942302C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM22764A DE942302C (de) 1954-04-16 1954-04-16 Angelgeraet

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DEM22764A DE942302C (de) 1954-04-16 1954-04-16 Angelgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE942302C true DE942302C (de) 1956-05-03

Family

ID=7298848

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM22764A Expired DE942302C (de) 1954-04-16 1954-04-16 Angelgeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE942302C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2191839A1 (de) * 1972-07-07 1974-02-08 Popeil Brothers
FR2723511A1 (fr) * 1994-08-11 1996-02-16 Poullain Claude Canne a peche equipee d'un scion positionne a cote de la canne
WO1997029631A1 (en) * 1996-02-16 1997-08-21 Kollodge Jerome C Compound fishing rod
EP0933023A1 (de) * 1998-01-29 1999-08-04 Sai Cheong Lai Angelrute

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WO1997029631A1 (en) * 1996-02-16 1997-08-21 Kollodge Jerome C Compound fishing rod
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