DE94267C - - Google Patents

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DE94267C
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stiefelknecht
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/80Devices for putting-on or removing boots or shoes, e.g. boot-hooks, boot-jacks
    • A47G25/84Shoe benches
    • A47G25/86Shoe benches with boot-pulling devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/80Devices for putting-on or removing boots or shoes, e.g. boot-hooks, boot-jacks

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
' Ij /
Der vorliegende Stiefelknecht kann beim Nichtgebrauch flach zusammengelegt oder als Trockengestell, Tisch und Stuhl eingestellt werden.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt den zusammengeklappten Stiefelknecht von der Rückseite und Fig. 2 von der Vorderseite, die Fig. 3 denselben etwas aus einander gezogen im Längsschnitt, während die Fig; 4 bis 9 die verschiedenen Verwendungsarten desselben veranschaulichen.
Die Construction des Stiefelknechtes . ist folgende:
An den Aufsenseiten des Stiefelknechtmaules sind zwei Stützstangen b drehbar befestigt, welche zugleich die Füfse des Stiefelknechtes bilden (Fig. 1, 3 und 4). Diese Stangen b sind oben durch einen Handgriff c und etwas weiter unten durch ein schmales Brettchen d mit einander verbunden. An diesem Brettchen ist mittelst Scharniere ein Brett e beweglich befestigt, welches bei Nichtgebrauch des Stiefelknechtes flach an die Stützen b angelegt wird, zwischen welche in diesem Falle auch der Stiefelknecht α eingelegt wird. Am unteren Ende von e sind zu beiden Seiten Stangen f drehbar befestigt (Fig. 2 und 3), welche weiter oben durch einen Steckbolzen g mit Flügelmutter mit einander verbunden sind. Der Bolzen g legt sich beim Zusammenklappen der Vorrichtung in eine entsprechend angeordnete Nuth des Brettes e ein. Die Theile a, b und e sind aufserdem noch- mit einer Anzahl Querbohrungen h i j für Steckbolzen versehen, mittelst welcher die einzelnen Theile in den verschiedenen Gebrauchsstellungen festgehalten werden.
Ist die vorbeschriebene Vorrichtung flach zusammengelegt, so ist, wie Fig. 2 zeigt, der eigentliche Stiefelknecht verdeckt, dafs das so beschaffene Gestell an die Wand gelehnt oder an derselben aufgehängt werden kann.
Soll die so zusammengelegte Vorrichtung als Stiefelknecht dienen, so stellt man die Stangen b zunächst senkrecht und klappt dann das Brett a in der Pfeilrichtung (Fig. 3) herab auf den Boden. Beim Einsetzen des Fufses in das Stiefelknechtmaul weicht das Brett e nach vorn aus (Fig. 4) und dient dem Fufs beim Abziehen des Stiefels als Oberstütze.
Schlägt man das Brett α aus der Stellung Fig. 4 in der Pfeilrichtung in die entgegengesetzte Stellung Fig. 5 herüber, stützt das Brett e gegen die kleinen Hinterfüfse von α und schiebt bezw. dreht die Stangen f etwas weiter nach rechts, wie in Fig. 5, so hat man nach Festlegung der letzteren durch Anziehen der Flügelmutter von g ein praktisches Gestell, an welchem, wie ersichtlich, Strümpfe und Schuhe zum Trocknen aufgehängt werden können.
Macht man an der so gestalteten Vorrichtung die Flügelmutter von g locker und dreht das Brett e nach links in die wagerechte, die Stangen b und f dagegen in die senkrechte Lage Fig. 6 und befestigt das hintere - Ende von α vermittelst eines Steckbolzens k an den Stangen f, so hat man ein viereckiges Gestell, welches durch Anziehen der Flügelmuttern an den verschiedenen Steckbolzen in seiner Lage gehalten wird. Durch Aufsetzen zweier Latten /
auf die zwischen den Brettern α und e an den Stangen angebrachten Steckbolzen kann man an dem so beschaffenen Gestell eine Mitteletage herstellen. Das Ganze kann dann als Gestell für Schuhe und Stiefel dienen und mit einem Vorhang versehen werden.
Befestigt man die Latten / mit den vorhandenen Steckbolzen diagonal am Gestell α b ef, wie punktirt, so ist dasselbe derart versteift, dafs man es als Kleiderschemel in Schlafzimmern, Garderoben, Badezimmern u. s. w. sowie auch als Arbeitstischchen verwenden kann. Die Latten Z sind bei Nichtgebrauch des Gestelles vermittelst Haken m flach an den Stangen α festgehalten (Fig. ι und 3).
Zieht man bei diesem Gestell den Steckbolzen k heraus, nimmt die Latten / hinweg und schlägt das Brett α um i8o° herum, so kann man, wenn man die Stangen bf kreuzt, das untere Ende der Stangen f mit dem Steckbolzen k wieder am hinteren Ende von α befestigt und den Bolzen g an der Kreuzung der Stangen hindurchsteckt und verschraubt, einen festen Feldstuhl wie Fig. 7 herstellen.
Nimmt man den Steckbolzen heraus, welcher das Brett e mit den Stangen f verbindet, und lä'fst man dann das Brett e auf die Stangen b herabfallen (Fig. 8), so hat man ein kreuzförmiges Gestell· zum Auflegen von Musterbüchern, Zeichnungs- und Kartenmappen, Papierrollen u. dergl.
An Stelle eines solchen Traggestelles kann man aus dem Feldstuhl Fig. 7 auch einen sogen. Amerikaner - Stuhl mit schrägem Sitz und schräger hoher Lehne herstellen, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Man braucht zu diesem Zwecke nur den Bolzen k herauszunehmen, das Brett α um seinen Drehpunkt um ca. i8o° herumzuschlagen und dann den Stuhl derart umzukippen, dafs das Brett e sich auf den Stiefelknecht α stützt, worauf man die Stangen f (deren obere Enden nunmehr als Sitzunterlage dienen) mit dem Bolzen g etwas tiefer an den Stangen b befestigt. Auf die als Sitzunterlage dienenden Stangen f kann ein Brett oder ein Kissen als eigentlicher Sitz aufgelegt werden.
Statt dessen kann man, wie gezeichnet, an den oberen Haken m der Stangen α einerseits und einem Steckbolzen 0 der Stangen / andererseits eine Leder- oder dergleichen Decke η aufhängen.
Selbstverständlich können alle diese verschiedenen Geräthe und Möbel unmittelbar aus dem zusammengeklappten Stiefelknecht hergestellt werden und ist nicht erst die Entwickelung des einen Möbels oder Geräthes aus dem anderen nöthig.
Bringt'man unten am Brett d oder an sonst geeigneter Stelle (Fig. 3) entsprechende Haken an, in welche man die. Stiefel mit ihren Strupfen einhängen kann, so kann man den Stiefelknecht in der Stellung Fig. 4 auch zum Stiefelanziehen benutzen, ein Umstand, welcher hauptsächlich für starke und ältere Personen von Werth ist. . Um dem Klappstuhl Fig. 9 gröfsere Tragkraft zu geben, kann man die Latten Z zur Unterstützung der beiden Stangen^/" verwenden, indem man die Latten mit dem gleichen Steckbolzen 0, welcher die Sitzdecke trägt, an den Stangen f befestigt und dann senkrecht stellt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Zusammenklappbarer Stiefelknecht, gekennzeichnet durch zwei am Maul des Stiefelknechtes verstellbar angebrachte, ein verstellbares Brett (e) mit zwei beweglichen Stangen (f) tragende Stangen (bj, welche zusammen mit den ersteren ermöglichen, den Stiefelknecht in ein Trockengestell nach Fig. 5, ein Gestell nach Fig. 6, einen Kleider- oder dergleichen Schemel nach Fig. 7 oder einen Feldstuhl nach Fig. 9 oder ein Traggestell für Bücher, Mappen oder Papierrollen nach Fig. 8 zu verwandeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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