DE94298C - - Google Patents

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DE94298C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/16Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using pocketed rollers, e.g. two co-operating pocketed rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um das Gleiten der Walzen auf dem Thon in einfacherer Weise zu verhüten, als dies bei der durch Patent Nr. 85391 geschützten Walzen-Thonpresse der Fall ist, sind die Walzenmäntel mit offenen, halbkugelförmigen Vertiefungen α versehen, die sich mit Thon füllen und durch die Schaber b und c bündig mit den Mänteln abgestrichen werden.
Die in den Vertiefungen sich auf diese Weise bildenden ebenfalls halbkugelförmigen Thonfüllungen werden beim Durchgehen durch die. Drucklinie der Walzen zuerst an der vorauseilenden Seite vom maximalen Walzendruck getroffen, während auf der anderen Seite derselben nur der minimale Walzendruck wirkt. Dadurch werden die Thonfüllungen in den Vertiefungen jedesmal um eine Theildrehung um ihre horizontale Achse gedreht, wobei sie an der vorauseilenden Seite zugleich ein entsprechendes Quantum frischen Thon erhalten, während an der anderen Seite das gleiche Quantum alter Thon aus den Vertiefungen verdrängt wird. Ein Wiederhineindrücken des verdrängten Thones in die Vertiefungen bezw. ein Wiederverdrängen des frischen Thones aus den Vertiefungen beim Eintreten der nacheilenden Seite derselben in die Drucklinie findet nicht statt, weil im Prefsrumpf, in welchem sich dann die vorauseilende Seite befindet, genügende Thonpressung als Gegendruck vorhanden ist, um das umgekehrte Drehen der Thonfüllungen zu verhindern.
Das aus den Vertiefungen verdrängte Thonquantum wird also jedesmal von den Walzen mit im Prefsrumpf vorgeschoben, während beim Durchqueren der Drucklinie die Vertiefungen jedesmal ein Quantum frischen Thon in Form eines Segments aufnehmen, die sich hinter einander anreihen, so dafs nach einigen Minuten Arbeit die Vertiefungen immer wieder mit frischem Thon gefüllt werden, wie ein stattgefundener Versuch ergeben hat. Dadurch bleiben die Thonfüllungen bindefähig und verbinden sich durch den Walzendruck mit dem zwischen den Walzen vorhandenen Thonband als Zapfen zu einem Ganzen, wodurch das Gleiten der Walzen auf der Thonmasse verhindert und somit der Thonvorschub vermehrt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 85391 geschützten Walzen - Thonpresse, gekennzeichnet durch die Anordnung von offenen, halbkugelförmigen Vertiefungen in den Walzenmänteln, in welchen die sich bildenden Thonfüllungen beim Durchqueren der Drucklinie durch den Walzendruck jedesmal eine Theildrehung um ihre horizontale Achse erhalten und zugleich einen Theil frischen Thon aufnehmen, infolge dessen sie immer wieder aus frischem Thon ersetzt werden, wobei sie sich mit dem zwischen den Walzen entstehenden Thonband als Zapfen zu einem Ganzen verbinden und . das Gleiten der Walzen auf der Thonmasse verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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