DE943080C - Ruebenkoepfschlitten - Google Patents
RuebenkoepfschlittenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D23/00—Topping machines
- A01D23/02—Topping machines cutting the tops before being lifted
-
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- A01D2023/024—Devices with fix blades for topping
Landscapes
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- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Zum Abschneiden der Blätter der Rüben vor der Rodung bedient man sich bekanntlich der Rübenköpfschlitten,
die so ausgerüstet sind, daß beim Durchfahren der Rübenreihen ein Taster über die
Rüben gleitet und dem mit ihm in Verbindung stehenden Messer die gewünschte Höhenlage zum
Rübenkopf gibt. Der ein Aufundabschwingen ermöglichende Einbau dieser beiden Elemente in das
von den Schlittenkufen getragene Gestell und ihre ίο Verbindung untereinander muß verschiedenen Bedingungen
Rechnung tragen. Die Rüben stehen nicht genau ausgerichtet in den Reihen, schwanken in
den Kopfhöhen und haben verschieden starkes Blattwerk. Die Tast- und Schneideeinrichtung muß
sich leicht einem Wechsel in der Höhe der Rüben anpassen, dabei darf.sie nicht zu nachgiebig, aber
auch nicht zu schwerfällig sein. Die Verbindung zwischen Taster und Messer muß derart sein, daß
das Messer im richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Höhenlage bei jeder einzelnen Rübe zum
Schnittkommt.
Diesen Bedingungen wird ein Rübenköpfschlitten gerecht, wenn er gemäß der Erfindung, wie nachstehend
beschrieben wird, gestaltet wird. Der Tasterträger und der Messerträger werden einerseits
je für sich auf Bolzen gelagert, so daß sie auf und ab schwingen können, und andererseits untereinander
so verbunden, daß sie gegeneinander in der
Höhenlage verstellbar sind. Die Tastereinrichtung wird dabei in einem zweifachen Gelenk an dem Gestell
angehängt, indem sie an einem kurzen Arm auf einem horizontalen Bolzen gelagert .wird, der auf
einem am Gestell befestigten, ebenfalls horizontalen Bolzen schwenkbar und verschiebbar sitzt. Der
Messerträger wird ebenfalls an einem kurzen Arm in vertikaler Ebene schwenkbar gelagert, der in
horizontaler Ebene .schwenkbar an dem Gestell gelagert ist. Der Tasterträger und der Messerträger
sind durch ein Gestänge miteinander verbunden, das eine Verstellung der Höhe nach und eine gewisse
gegenseitige Verschwenkung zuläßt. Dazu ist an dem Tasterträger, ein kurzes Rohrstück angeschweißt,
in das ein Bolzen eines Winkelstückes einpaßt, dessen anderer, senkrecht dazu stehender
Schenkel aus einem Flacheisen mit einem Längsschlitz gebildet ist. An dem -Messerträger ist ein
entsprechender Winkelhebel angelenkt, der ein ebenfalls geschlitztes Teil aufweist, so daß beide
Teilemit einer durch die Schlitze geführten Schraube zusammengehalten werden können. Der. Tasterträger
wird aus einem Winkelhebel gebildet, dessen einer, in der Ruhelage etwa "waagerecht liegender
Hebelarm mit dem freien Ende in der beschriebenen Weise an dem Gestell angehängt ist, während der
andere Hebelarm am Ende den Taster trägt. Dieser letztere Hebelarm bildet mit dem ersteren einen
Winkel etwas unter 900, so daß er in der Fahrtrichtung nach vorn weist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Messerträger und der Tasterträger
gemeinsam gegen das Schlittengestell abgefedert sind. Hierzu wird eine Drehfeder benutzt, bei
welcher die Enden in tangential verlängerte Schenkel übergehen und aus der Mitte tangential ein Glied
vorspringt. Dieses letztere Glied wird an dem horizontal
liegenden Teil des Verbindungsgestänges befestigt, und die freien Enden der Federschenkel
greifen unter eine horizontal liegende Gestellstange. Diese Art der Abfederung hält den Taster und das
Messer in einer unteren Lage, aus der sie beim Gleiten über eine Rübe gegen den Federdruck angehoben
werden. Der besondere Vorteil dieser, Federung liegt darin, daß einerseits das Anheben des
Tasters, sobald er auf eine Rübe stößt, leicht vonstatten geht, so daß ein Umstoßen von Rüben vermieden
wird, daß aber andererseits der Federdruck ein rasches Herunterdrücken des Tasters und
Messers bewirkt.
Bei einem zweireihigenGer ät, wie es vielfach üblich
ist, wird die beschriebene Anordnung auf beiden Seiten des Gerätes in analoger Bauweise angebracht.
Es ist bekannt, bei solchen Geräten zusätzlich
Laufräder vorzusehen, um die Reibung durch die Kufen möglichst gering zu halten. Nach einem
Merkmal der Erfindung werden diese Laufräder in der Hohe verstellbar angebracht, indem eine die
Radachse tragende Stange in einer Rohrsäule des Gestelles verschiebbar und feststellbar ist. Das ist
bei angehäufelten Rübenreihen vorteilhaft, wo dann die Räder in den Furchen laufen und die Kufen dicht
an den Rüben entlang gleiten können.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Gestaltung des Tasters selbst. Dieser besteht gemäß
der Erfindung aus einem spitz auslaufenden löffelartigen Körper, dessen Spitze nach vorn weist.
Dieser an dem nach vorn geneigten Hebel des Trägers befestigte Taster faßt beim Arbeiten mit
der Spitze zwischen die Blätter der Rüben und schiebt sie nach den Seiten, so daß das unmittelbar
nachfolgende Flacheisen ohne Behinderung über die Rübenköpfe gleiten kann und dem folgenden
Messer die richtige Höhenlage gibt. In Verbindung mit· der beschriebenen Anordnung des Tasterträgers
. und des Messerträgers ist auch die Gewähr gegeben, daß das Messer schnell genug zum Schnitt
kommt. Bei dieser Gestaltung des. Tasters wird es vermieden, daß das Blattwerk nach vorn umgelegt
wird, was, wenn die Blätter besonders hoch sind und sich auch noch auf die nächstfolgende Rübe auflegen,
eine falsche Einstellung des Messers zur Folge hat.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι a und 1 b den prinzipiellen Aufbau des
Rübenköpfschlittens in schematischer Darstellung in einer Seitenansicht und einer Vorderansicht,
Abb. 2 a und 2 b die Anlenkung des Tasterträgers an dem Schlittengestell in einer Ansicht von der
Seite und in einer Ansicht von oben,
Abb. 3 a und 3 b die Anlenkung des Messerträgers an dem Schlittengestell in einer Ansicht von der
Seite und in einer Ansicht von oben,
Abb. 4a, 4b und 4c die Verbindung des Tasterträgers und des Messerträgers mit ihrer Federung
in zwei Seitenansichten und einer Ansicht von oben, Abb. 5 a und S b den Taster in zwei Ansichten,
Abb. 6 eine perspektivische Darstellung des ganzen Gerätes.
In den Abb. 1 a und 1 b sind die Teile des Schlittengestelles
in gestrichelten Linien und die zur Erfindung gehörenden Teile in ausgezogenen Linien
gezeichnet.
Auf den Schlittenkufen 1 sind die Tragsäulen 2 und 3 des Gestelles aufgesetzt, welche durch die
Querträger 4, 4a, 46 und 4C miteinander verbunden
sind. An den vorderen Tragsäulena bzw. dem Querträger 4 sind die Tasterträger 8, 9 und der
Messerträger 11 angelenkt, und zwar in folgender, no
an Hand der Abb. 2, 3 näher erläuterten Weise.
An dem vorderen Querträger 4 ist ein horizontal liegender Bolzen 6 befestigt (Abb. 2 a, 2 b). Auf
diesem ist ein kurzer Hebel 5 drehbar und längs verschieblich feststellbar gelagert. Am anderen
Ende des Hebels 5 ist die Tasterstange 8 mittels eines Bolzens 7 gelagert, so daß der Tasterträger 8
in vertikaler Ebene schwingen kann. Der Messerträger Ii (Abb. 3 a, 3 b) wird an einem kurzen
Hebelarm 12 so angelenkt, daß er auf einem Bolzen 23 in vertikaler Ebene schwingen kann. Der Hebelarm
12 ist auf einem Bolzen 24 in einem an der Tragsäule 2 angebrachten Lager 25 in horizontaler
Ebene schwenkbar gehalten.
Der Tasterträger ist aus dem Winkelgestänge 8, 9 gebildet, wobei die beiden Arme 8 und 9 einen
Winkel unter 900 miteinander bilden. Am Ende des Armes 9 ist der'Taster 10 befestigt. Dieser Taster
(Abb. 5 a, 5 b) besteht aus einem spitz auslaufenden, etwa löffelartigen Körper 33 und dem daran angesetzten,
etwas gekrümmten Flacheisen 34.
Die Verbindung des Tasterträgers und des Messerträgers wird in folgender Weise vorgenommen
(Abb. 4a, 4b, 4c). An dem Hebelarm 8 ist ein kurzes Rohrstück 15 angeschweißt. In dieses Rohrstück
15 paßt der Zapfen 16 eines Winkels 17, dessen
anderer Schenkel 18 einen Längsschlitz 19 aufweist. Der Schenkel 20 der Messerstange 11 ist aus einer
zweifach abgewinkelten Stange gebildet, deren kurzer Schenkel 21 in einen rechtwinklig dazu abgebogenen
Schenkel 22 endet, der, entsprechend dem Schlitz 19, mit einem Längsschlitz 23 versehen ist.
Mit einer durch die Schlitze geführten Schraube 24 können die beiden Winkelstücke und damit der
Taster und das Messer in verschiedenen Höhen zu-
ao einander fest verbunden werden.
Eine Drehfeder 28 ist mit den tangential verlaufenden Schenkeln 30 an dem Rohrstück 15 befestigt
und greift mit den in tangentiale Schenkel auslaufenden Enden 29 unter den Querträger 4a des
Schlittengestelles.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Rübenköpfschlitten mit die Höhenlage der Messer bestimmenden Tastern, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasterträger (8,9) und die Messerträger (11) je für sich in einem zweifachen Gelenk an dem Schlittengestell angehängt und in der gegenseitigen Höhenlage verstellbar miteinander verbunden sind.
- 2. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tasterträger (8,9) an einem Arm (5) in vertikaler Ebene schwingbar gelagert ist, der in vertikaler Ebene schwenkbar und in horizontaler Ebene verschiebbar auf einem am Gestell befestigten Bolzen (6) gelagert ist.
- 3. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerträger (11) an einem Arm (12) in vertikaler Ebene schwingbar gelagert ist, der in horizontaler Ebene schwenkbar auf einem am Gestell befestigten Bolzen (24) gelagert ist.
- 4. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tasterträger (8,9) und der Messerträger (11) mittels eines Winkelstückes (16, 18) und einer zweifach abgewinkelten Stange (20, 21, 22) durch eine die Längsschlitze (19 und 23) der aneinander liegenden Winkelschenkel (18 und 22) durchfassende Schraube zusammengehalten sind, wobei das Winkelstück (16, 18) in einem am Tasterträger(8) angeschweißten Rohrstück (15) lose liegt und die Winkelstange (20, 21, 22) an dem Messerträger befestigt ist.
- 5. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drehfeder mit tangential vorspringenden Schenkeln (30) an dem Verbindungsglied (16) des Tasterträgers und Messerträgers befestigt ist und mit den tangential auslaufenden Enden (29) unter einen horizontalen Querträger (4a) des Schlittengestelles faßt. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 503 5.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF4877A DE943080C (de) | 1950-10-21 | 1950-10-21 | Ruebenkoepfschlitten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF4877A DE943080C (de) | 1950-10-21 | 1950-10-21 | Ruebenkoepfschlitten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE943080C true DE943080C (de) | 1956-05-09 |
Family
ID=7084339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF4877A Expired DE943080C (de) | 1950-10-21 | 1950-10-21 | Ruebenkoepfschlitten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE943080C (de) |
-
1950
- 1950-10-21 DE DEF4877A patent/DE943080C/de not_active Expired
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