DE943080C - Ruebenkoepfschlitten - Google Patents

Ruebenkoepfschlitten

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DE943080C
DE943080C DEF4877A DEF0004877A DE943080C DE 943080 C DE943080 C DE 943080C DE F4877 A DEF4877 A DE F4877A DE F0004877 A DEF0004877 A DE F0004877A DE 943080 C DE943080 C DE 943080C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEF4877A
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English (en)
Inventor
Erich Flentje
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ERICH FLENTJE
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ERICH FLENTJE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D23/00Topping machines
    • A01D23/02Topping machines cutting the tops before being lifted
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D23/00Topping machines
    • A01D23/02Topping machines cutting the tops before being lifted
    • A01D2023/024Devices with fix blades for topping

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Zum Abschneiden der Blätter der Rüben vor der Rodung bedient man sich bekanntlich der Rübenköpfschlitten, die so ausgerüstet sind, daß beim Durchfahren der Rübenreihen ein Taster über die Rüben gleitet und dem mit ihm in Verbindung stehenden Messer die gewünschte Höhenlage zum Rübenkopf gibt. Der ein Aufundabschwingen ermöglichende Einbau dieser beiden Elemente in das von den Schlittenkufen getragene Gestell und ihre ίο Verbindung untereinander muß verschiedenen Bedingungen Rechnung tragen. Die Rüben stehen nicht genau ausgerichtet in den Reihen, schwanken in den Kopfhöhen und haben verschieden starkes Blattwerk. Die Tast- und Schneideeinrichtung muß sich leicht einem Wechsel in der Höhe der Rüben anpassen, dabei darf.sie nicht zu nachgiebig, aber auch nicht zu schwerfällig sein. Die Verbindung zwischen Taster und Messer muß derart sein, daß das Messer im richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Höhenlage bei jeder einzelnen Rübe zum Schnittkommt.
Diesen Bedingungen wird ein Rübenköpfschlitten gerecht, wenn er gemäß der Erfindung, wie nachstehend beschrieben wird, gestaltet wird. Der Tasterträger und der Messerträger werden einerseits je für sich auf Bolzen gelagert, so daß sie auf und ab schwingen können, und andererseits untereinander so verbunden, daß sie gegeneinander in der
Höhenlage verstellbar sind. Die Tastereinrichtung wird dabei in einem zweifachen Gelenk an dem Gestell angehängt, indem sie an einem kurzen Arm auf einem horizontalen Bolzen gelagert .wird, der auf einem am Gestell befestigten, ebenfalls horizontalen Bolzen schwenkbar und verschiebbar sitzt. Der Messerträger wird ebenfalls an einem kurzen Arm in vertikaler Ebene schwenkbar gelagert, der in horizontaler Ebene .schwenkbar an dem Gestell gelagert ist. Der Tasterträger und der Messerträger sind durch ein Gestänge miteinander verbunden, das eine Verstellung der Höhe nach und eine gewisse gegenseitige Verschwenkung zuläßt. Dazu ist an dem Tasterträger, ein kurzes Rohrstück angeschweißt, in das ein Bolzen eines Winkelstückes einpaßt, dessen anderer, senkrecht dazu stehender Schenkel aus einem Flacheisen mit einem Längsschlitz gebildet ist. An dem -Messerträger ist ein entsprechender Winkelhebel angelenkt, der ein ebenfalls geschlitztes Teil aufweist, so daß beide Teilemit einer durch die Schlitze geführten Schraube zusammengehalten werden können. Der. Tasterträger wird aus einem Winkelhebel gebildet, dessen einer, in der Ruhelage etwa "waagerecht liegender Hebelarm mit dem freien Ende in der beschriebenen Weise an dem Gestell angehängt ist, während der andere Hebelarm am Ende den Taster trägt. Dieser letztere Hebelarm bildet mit dem ersteren einen Winkel etwas unter 900, so daß er in der Fahrtrichtung nach vorn weist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Messerträger und der Tasterträger gemeinsam gegen das Schlittengestell abgefedert sind. Hierzu wird eine Drehfeder benutzt, bei welcher die Enden in tangential verlängerte Schenkel übergehen und aus der Mitte tangential ein Glied vorspringt. Dieses letztere Glied wird an dem horizontal liegenden Teil des Verbindungsgestänges befestigt, und die freien Enden der Federschenkel greifen unter eine horizontal liegende Gestellstange. Diese Art der Abfederung hält den Taster und das Messer in einer unteren Lage, aus der sie beim Gleiten über eine Rübe gegen den Federdruck angehoben werden. Der besondere Vorteil dieser, Federung liegt darin, daß einerseits das Anheben des Tasters, sobald er auf eine Rübe stößt, leicht vonstatten geht, so daß ein Umstoßen von Rüben vermieden wird, daß aber andererseits der Federdruck ein rasches Herunterdrücken des Tasters und Messers bewirkt.
Bei einem zweireihigenGer ät, wie es vielfach üblich
ist, wird die beschriebene Anordnung auf beiden Seiten des Gerätes in analoger Bauweise angebracht.
Es ist bekannt, bei solchen Geräten zusätzlich Laufräder vorzusehen, um die Reibung durch die Kufen möglichst gering zu halten. Nach einem Merkmal der Erfindung werden diese Laufräder in der Hohe verstellbar angebracht, indem eine die Radachse tragende Stange in einer Rohrsäule des Gestelles verschiebbar und feststellbar ist. Das ist bei angehäufelten Rübenreihen vorteilhaft, wo dann die Räder in den Furchen laufen und die Kufen dicht an den Rüben entlang gleiten können.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Gestaltung des Tasters selbst. Dieser besteht gemäß der Erfindung aus einem spitz auslaufenden löffelartigen Körper, dessen Spitze nach vorn weist. Dieser an dem nach vorn geneigten Hebel des Trägers befestigte Taster faßt beim Arbeiten mit der Spitze zwischen die Blätter der Rüben und schiebt sie nach den Seiten, so daß das unmittelbar nachfolgende Flacheisen ohne Behinderung über die Rübenköpfe gleiten kann und dem folgenden Messer die richtige Höhenlage gibt. In Verbindung mit· der beschriebenen Anordnung des Tasterträgers . und des Messerträgers ist auch die Gewähr gegeben, daß das Messer schnell genug zum Schnitt kommt. Bei dieser Gestaltung des. Tasters wird es vermieden, daß das Blattwerk nach vorn umgelegt wird, was, wenn die Blätter besonders hoch sind und sich auch noch auf die nächstfolgende Rübe auflegen, eine falsche Einstellung des Messers zur Folge hat.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι a und 1 b den prinzipiellen Aufbau des Rübenköpfschlittens in schematischer Darstellung in einer Seitenansicht und einer Vorderansicht,
Abb. 2 a und 2 b die Anlenkung des Tasterträgers an dem Schlittengestell in einer Ansicht von der Seite und in einer Ansicht von oben,
Abb. 3 a und 3 b die Anlenkung des Messerträgers an dem Schlittengestell in einer Ansicht von der Seite und in einer Ansicht von oben,
Abb. 4a, 4b und 4c die Verbindung des Tasterträgers und des Messerträgers mit ihrer Federung in zwei Seitenansichten und einer Ansicht von oben, Abb. 5 a und S b den Taster in zwei Ansichten, Abb. 6 eine perspektivische Darstellung des ganzen Gerätes.
In den Abb. 1 a und 1 b sind die Teile des Schlittengestelles in gestrichelten Linien und die zur Erfindung gehörenden Teile in ausgezogenen Linien gezeichnet.
Auf den Schlittenkufen 1 sind die Tragsäulen 2 und 3 des Gestelles aufgesetzt, welche durch die Querträger 4, 4a, 46 und 4C miteinander verbunden sind. An den vorderen Tragsäulena bzw. dem Querträger 4 sind die Tasterträger 8, 9 und der Messerträger 11 angelenkt, und zwar in folgender, no an Hand der Abb. 2, 3 näher erläuterten Weise.
An dem vorderen Querträger 4 ist ein horizontal liegender Bolzen 6 befestigt (Abb. 2 a, 2 b). Auf diesem ist ein kurzer Hebel 5 drehbar und längs verschieblich feststellbar gelagert. Am anderen Ende des Hebels 5 ist die Tasterstange 8 mittels eines Bolzens 7 gelagert, so daß der Tasterträger 8 in vertikaler Ebene schwingen kann. Der Messerträger Ii (Abb. 3 a, 3 b) wird an einem kurzen Hebelarm 12 so angelenkt, daß er auf einem Bolzen 23 in vertikaler Ebene schwingen kann. Der Hebelarm 12 ist auf einem Bolzen 24 in einem an der Tragsäule 2 angebrachten Lager 25 in horizontaler Ebene schwenkbar gehalten.
Der Tasterträger ist aus dem Winkelgestänge 8, 9 gebildet, wobei die beiden Arme 8 und 9 einen
Winkel unter 900 miteinander bilden. Am Ende des Armes 9 ist der'Taster 10 befestigt. Dieser Taster (Abb. 5 a, 5 b) besteht aus einem spitz auslaufenden, etwa löffelartigen Körper 33 und dem daran angesetzten, etwas gekrümmten Flacheisen 34.
Die Verbindung des Tasterträgers und des Messerträgers wird in folgender Weise vorgenommen (Abb. 4a, 4b, 4c). An dem Hebelarm 8 ist ein kurzes Rohrstück 15 angeschweißt. In dieses Rohrstück 15 paßt der Zapfen 16 eines Winkels 17, dessen anderer Schenkel 18 einen Längsschlitz 19 aufweist. Der Schenkel 20 der Messerstange 11 ist aus einer zweifach abgewinkelten Stange gebildet, deren kurzer Schenkel 21 in einen rechtwinklig dazu abgebogenen Schenkel 22 endet, der, entsprechend dem Schlitz 19, mit einem Längsschlitz 23 versehen ist. Mit einer durch die Schlitze geführten Schraube 24 können die beiden Winkelstücke und damit der Taster und das Messer in verschiedenen Höhen zu-
ao einander fest verbunden werden.
Eine Drehfeder 28 ist mit den tangential verlaufenden Schenkeln 30 an dem Rohrstück 15 befestigt und greift mit den in tangentiale Schenkel auslaufenden Enden 29 unter den Querträger 4a des Schlittengestelles.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Rübenköpfschlitten mit die Höhenlage der Messer bestimmenden Tastern, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasterträger (8,9) und die Messerträger (11) je für sich in einem zweifachen Gelenk an dem Schlittengestell angehängt und in der gegenseitigen Höhenlage verstellbar miteinander verbunden sind.
  2. 2. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tasterträger (8,9) an einem Arm (5) in vertikaler Ebene schwingbar gelagert ist, der in vertikaler Ebene schwenkbar und in horizontaler Ebene verschiebbar auf einem am Gestell befestigten Bolzen (6) gelagert ist.
  3. 3. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerträger (11) an einem Arm (12) in vertikaler Ebene schwingbar gelagert ist, der in horizontaler Ebene schwenkbar auf einem am Gestell befestigten Bolzen (24) gelagert ist.
  4. 4. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tasterträger (8,9) und der Messerträger (11) mittels eines Winkelstückes (16, 18) und einer zweifach abgewinkelten Stange (20, 21, 22) durch eine die Längsschlitze (19 und 23) der aneinander liegenden Winkelschenkel (18 und 22) durchfassende Schraube zusammengehalten sind, wobei das Winkelstück (16, 18) in einem am Tasterträger
    (8) angeschweißten Rohrstück (15) lose liegt und die Winkelstange (20, 21, 22) an dem Messerträger befestigt ist.
  5. 5. Rübenköpfschlitten nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drehfeder mit tangential vorspringenden Schenkeln (30) an dem Verbindungsglied (16) des Tasterträgers und Messerträgers befestigt ist und mit den tangential auslaufenden Enden (29) unter einen horizontalen Querträger (4a) des Schlittengestelles faßt. ·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    609 503 5.56
DEF4877A 1950-10-21 1950-10-21 Ruebenkoepfschlitten Expired DE943080C (de)

Priority Applications (1)

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DEF4877A DE943080C (de) 1950-10-21 1950-10-21 Ruebenkoepfschlitten

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DE943080C true DE943080C (de) 1956-05-09

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