DE943622C - Zigarrenabschneider - Google Patents
ZigarrenabschneiderInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F13/00—Appliances for smoking cigars or cigarettes
- A24F13/24—Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters
- A24F13/26—Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters formed as pocket devices
Landscapes
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
- Zigarrenabschneider Bei den in vielfacher Ausführungsform bekannten Zigarrenabschneidern für Flach- und Keilschnitt werden die Messer deshalb sehr leicht stumpf, weil viele Zigarrenraucher die abzuschneidende Zigarrenspitze vor dem Abschneiden anfeuchten, was in kurzer Zeit zu Korrosion der feinen Schneidkante führt. .
- Bei Tischzigarrenabschneidern hat man deshalb bereits ein röhrenförmiges einstückiges Messer für mehrere Schneidstellen auswechselbar angeordnet oder auch einzelne plättchenförmige Abschneidemesser in eine Klemmfederung eingesetzt. Bei Zigarrenabschneidern, die für die Handhabung aus einem Griffstück und einem daran angeordneten gehäuseähnlichen Schneidkopf bestehen, ist es ferner bekannt, den Messerhebel mit fester Schneide aus dem Griffstück herausnehmbar auszubilden. Hierzu wird der Messerhebel axial verschoben, bis er von einem Lagerzapfen freikommt. Alsdann wird der Messerhebel, der mit der Schneide aus einem Stück besteht, herausgehoben" für das Wiedereinsetzen sind die gleichen Funktionen in umgekehrter Reihenfolge erforderlich.
- Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf einen Zigarrenabschneider, der aus einem Griffstück und einem daran angeordneten gehäuseähnlichen Kopf mit seitlichen Öffnungen für Flach-und Keilschnitt und einem in dem Griffstück schwenkbar gelagerten Messerhebel gebildet ist. Die Klinge weist eine mit ihren beiden Enden etwa V-förmig nach hinten abgewinkelte Form auf und wirkt durch Niederdrücken in den gehäuseähnlichen Kopf mit den Kanten der seitlichen Öffnungen scherenartig zusammen. Die Erfindung besteht darin, daß die Klinge, die in an sich bekännter Weise aus einem Stahlband gefertigt ist, klammerartig den vorderen Teil des Schaftes des Messerhebels umgreift, und es sind Haltemittel vorgesehen, durch die sich die Klinge an dem für die Klingenbefestigung ausgebildeten Teil des Schaftes federnd festhält. Der vordere Teil des Schaftes ist als Halteorgan für die Klinge ausgebildet, indem seitliche Längsvertiefungen vorgesehen sind, in die sich federnd sickenartige Vorsprünge der Klinge legen und/oder indem eine Querbohrung durch Klinge und Schaft für einen Haltestift vorgesehen ist.
- Um den Messerhebel für das Auswechseln der Klinge herausnehmen zu können, ist dieser mit einer Haltezunge versehen, die auf der vom Klingenhalter abgekehrten Seite ein durch eine Abdeckfeder gesichertes, etwa halbkreisförmiges Lager für einen Haltebolzen aufweist, der im Griffstück fest gelagert ist.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar zeigt Abb-. i bis 3 das freie Ende eines Messerhebels, der mit einer auswechselbaren, in Sicken gehaltenen Klinge versehen ist, Abb.4 einen Klingenhalter bei abgenommener Klinge in Seitenansicht; Abb. 5 einen derartigen Klingenhalter .in einer Ansicht von der Stirnseite aus und Abb.6 einen Längsschnitt durch den Gehäusekopf des Griffstückes mit den Haltemitteln für den Messerhebel.
- Der Messerhebel io weist an seinem freien Ende eine Druck- bzw. Griffplatte i i auf und ist mit einem Schneidhebel an sich bekannter Form für den Flach- und Keilschnitt versehen. Die Klinge 12 ist aus Bandstahl hergestellt und umgreift gemäß Abb. i bis 3 einen Klingenhalter 13, der eine Verlängerung des Messerhebels io darstellt. Im Klingenhalter 13 sind Längsvertiefungen 14 vorgesehen, in die entsprechend geformte Sicken z5 der Klinge eingreifen. Letztere ist vorteilhaft auch mit Abkantungen 16 versehen, die entsprechende Absätze am Klingenhalter umgreifen. Die Sickenverbindung 14, 15 sichert dann die Klinge 12 gegen ein ungewolltes Abziehen, während die Abbiegungen 16 eine Längsverschiebung in der Achsenrichtung io verhindern.
- Die Haltemittel für die Klinge 12 können auch in anderer Form ausgebildet sein, wenn dadurch die leichte Auswechselbarkeit der Klinge nicht beeinträchtigt wird. Die Klingenhalter 13 weisen z. B. gemäß Abb. 4 und 5 neben Längsvertiefungen 14 eine Bohrung 16' zur Aufnahme eines auswechselbaren Haltestiftes zur Sicherung der Klinge 12 auf.
- Um die Klinge 12 erneuern zu können, wird der Messerhebel io in Richtung des Pfeiles-X entgegen der Schneidrichtung zurückgeklappt, wie dies in Abb.6 veranschaulicht ist, die einen Zigarrenabschneider aus einem Griffstück mit einem Gehäusekopf für den Flachschnitt bei 17 und für den Keilschnitt bei 18 wiedergibt. Eine Spreizfeder i9 hält den Messerhebel io in schnittbereiter Stellung, der mittels einer Halterung 2o um einen Bolzen 21 in einem entsprechenden Lagerauge geführt ist. Der Bolzen 21 wird mittels einer am Messerhebel io angeordneten Abdeckfeder 22 in Stellung gehalten. Die Abdeckfeder 22 dient gleichzeitig zur Führung des Messerhebels auf dem Bolzen 2i.
- Wird der Messerhebel io in Richtung des Pfeiles X (Abb. 6) zurückgeklappt, so tritt der Lagerbolzen 21 aus der Lagerstelle heraus, der Messerhebel io- stützt sich auf der Lagerstelle bei 24 ab und kann aus dem Griffstück 23 herausgenommen werden.
- Ist der Messerhebel io aus dem Griffstück herausgenommen, so erfolgt das Auswechseln der Klinge 12 dadurch, daß man die Klinge vom Klingenhalter 13, gegebenenfalls unter leichter Spreizung der Abbiegungen 16 der Klinge, abnimmt. Ist eine Sicherung mittels eines Haltestiftes 16' erfolgt; so wird dieser vor dem Abnehmen der Klinge entfernt. In gleicher Weise wird eine neue Klinge 12 eingesetzt. Der Austausch von Klingen kann ohne fachmännische Hilfe und ohne die Anwendung von Werkzeugen erfolgen.
- Gegenüber den bekannten mit einem Griffstück und einem Gehäusekopf ausgebildeten Zigarrenabschneidern ergibt sich der Vorteil, daß bei diesen die angelötete oder angenietete Klinge nur mit Hilfe von Werkzeugen, durch Erwärmung od. dgl. ausgewechselt werden kann, oder es ist der Austausch des gesamten ,Messerhebels erforderlich. Hierbei werden etwa durch Auflöten erneuerte Messer bei der Erwärmung häufig in der Schneidhaltigkeit beeinträchtigt, da, die dünne Klinge bezüglich der Wärmebehandlung schwer kontrollierbar ist. Die erfindungsgemäß aus Bandstahl hergestellte Klinge ist einfach herstellbar. Es könnenauch mehrere Ersatzklingen vorrätig gehalten werden. Die Erneuerung erfolgt in einfachster Weise durch Zurückklappen des Messerhebels io, der nach dem Aufsetzen einer neuen Klinge nur über den Bolzen 21 gedrückt - zu werden braucht, um den Hebel. in die Schneidstellung zu bringen. Besondere Führungen im Griffstück, die eine Axialverschiebung des Messerhebels für dessen Ausbau erfordern, bleiben erspart.
- Durch die auswechselbare Klinge gemäß der Erfindung eines als Handgerät ausgebildeten Zigarrenabschneiders - und die einfache Ausbaumöglichkeit des Messerhebels io ist die ständige Gebrauchsbereitschaft des Zigarrenabschneiders wesentlich verbessert.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zigarrenabschneider, der aus einem Griff= stück und einem daran angeordneten gehäuseähnlichen Kopf mit seitlichen öffnungen für Flach- und Keilschnitt und einem in dem Griffstück schwenkbar gelagerten, aus Schaft und Klinge bestehendem Messer gebildet ist, wobei die Klinge mit ihren beiden Enden etwa V-förmig nach hinten abgewinkelt ist und durch Niederdrücken in den gehäuseähnlichen Kopf mit den Kanten der seitlichen Öffnungen scherenartig zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise aus einem Stahlband gefertigte Klinge (12) zwecks leichter Auswechselbarkeit den vorderen Teil des Schaftes (1o) klammerartig umgreift und Haltemittel (14, 15, 16 ') vorgesehen sind, durch die sich die Klinge am genannten Teil des Schaftes (1o) federnd festhält.
- 2. Zigarrenabschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil des Schaftes (1o) als Halteorgan (13) für die Klinge (12) ausgebildet ist, indem seitliche Längsvertiefungen (14) vorgesehen sind, in die sich federnd sickenartige Vorsprünge (15) legen und/oder indem eine Querbohrung für einen Haltestift (16') vorhanden ist.
- 3. Zigarrenabschneider nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhebel (1o) auf der vom Klingenhalter (13) abgekehrten Seite ein durch eine Abdeckfeder (20) gesichertes, etwa halbkreisförmiges Lager für einen Bolzen (21) aufweist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 822 622, 734641.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH11306A DE943622C (de) | 1952-02-03 | 1952-02-03 | Zigarrenabschneider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH11306A DE943622C (de) | 1952-02-03 | 1952-02-03 | Zigarrenabschneider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE943622C true DE943622C (de) | 1956-05-24 |
Family
ID=7146718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH11306A Expired DE943622C (de) | 1952-02-03 | 1952-02-03 | Zigarrenabschneider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE943622C (de) |
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-
1952
- 1952-02-03 DE DEH11306A patent/DE943622C/de not_active Expired
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