DE943728C - Vorrichtung zum Anzeigen von Stroemungen - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen von Stroemungen

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DE943728C
DE943728C DEC1657D DEC0001657D DE943728C DE 943728 C DE943728 C DE 943728C DE C1657 D DEC1657 D DE C1657D DE C0001657 D DEC0001657 D DE C0001657D DE 943728 C DE943728 C DE 943728C
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DE
Germany
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container
liquid
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attached
flow
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Expired
Application number
DEC1657D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerhard Spengler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P13/00Indicating or recording presence, absence, or direction, of movement
    • G01P13/0006Indicating or recording presence, absence, or direction, of movement of fluids or of granulous or powder-like substances

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anzeigen von Strömungen Zum Anzeigen der Strömung von Gasen oder Flüssigkeiten bedient man sich drehbar aufgehängter Klappen, welche unter dem Einfluß der Strömung einen Ausschlag geben, der von außen beobachtet werden kann. Derartige Vorrichtungen sprechen jedoch auf schwache Strömungen nicht mehr gut an, auch sind sie in angreifenden Stoffen nur von geringer Lebensdauer.
  • Eine andere bekanntgewordene Vorrichtung bei dient sich zum Anzeigen und groben Messen der Strömung eines waagerecht liegenden schraubig gewundenen Tauchrohres, das an der jeweils höchsten Stelle jedes Schraubenganges eine Austrittsöffnung für das Gas hat. Dieses Gerät ist nur zur Benutzung bei stets gleicher Strömungsrichtung geeignet.
  • Das gleiche gilt auch von einer Vorrichtung, bei der das geförderte Gas durch siebartig verteilte Auslaßöffnungen in der Wand eines verhältnismäßig großen zylindrischen Tauchkörpers austritt.
  • Dieser erlaubt, falls man ihn aus durchsichtigem Werkstoff ausführt, bei Umkehr der Strömungsrichtung allenfalls die Feststellung, daß überhaupt noch eine Strömung stattfindet. Ob diese in der einen oder in der anderen Richtung erfolgt, läßt sich dabei aber, wenn überhaupt, nur schwer ermitteln, da in der Durchsicht die Wände und Inhalte des Tauchkörpers und des äußeren Gefäßes einander weitgehend decken. Noch andere bisher benutzte derartige Perlgefäße haben den Nachteil, nicht genügend betriebssicher zu sein, insbesondere deshalb, weil bei einer ungewollten Umkehr der Strömungsrichtung die Flüssigkeit aus dem Gefäß hinausgedrückt wird und in die Leitung des Gasstroms übertritt. Ist diese Leitung mit Meßgeräten für das Gas verbunden, so besteht sogar die Gefahr, daß die Flüssigkeit in die Meßgefäße gelangt und so erhebliche Störungen verursacht.
  • Nach der vorliegenden Neuerung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß über einem mit Tauchrohr versehenen ersten Sperrflüssigkeitsbehälter ein zweiter mit Zuführungsrohr versehener Behälter von mindestens etwa gleichem Rauminhalt wie die Sperrflüssigkeit angeordnet ist, und daß beide Behälter durch eine am unteren Teil des zweiten Behälters mündende Leitung miteinander verbunden sind, durch die der zu beobachtende Strom aus dem zweiten Behälter in die Sperrflüssigkeit im ersten Behälter und bei Umkehr der Strömungsrichtung zunächst die Sperrflüssigkeit und dann der zu beobachtende Strom aus dem ersten Behälter in den zweiten Behälter übertritt.
  • Durch die Ablb. I und 2 wird eine Ausführungsform der Vorrichtung für kleinen und mittleren Druck näher veranschaulicht. Die beiden Behälter I und II (Abb. 1) bestehen aus starkwandigen Glasrohrstutzen, die zusammen mit einem Verbindungsstück zwischen zwei Platten mittels Schraubenbolzen eingespannt sind. Das zu prüfende Gas tritt bei I in das Verbindungsstück und aus diesem über das Nadelventil 2 durch das Gaszuführungsrohr 3 in den Behälter II ein. Die Verbindungsleitung 4 zwischen den Behältern II und I setzt sich in das Tauchrohr 5 fort, aus dem das Gas in Form von Perlen in die Sperrflüssigkeit eintritt, worauf es die Vorrichtung durch das Rohr 6 verläßt.
  • Bei einer Umkehr der Strömungsriclrtung wird, wie die Abb. 2 zeigt, die Sperrflüssigkeit durch Tauchrohr 5 und Verbindungsleitung 4 nach oben in den Behälter II gedrückt, aber ohne dabei in das Gaszuführungsrohr 3 eintreten zu können. Zufolge der Biegung dieses Rohres an seinem oberen Ende können etwa hochgeworfene Flüssigkeitsteilchen nicht in das Rohr hineinfallen und so in die Gasleitung eintreten. Sobald der Gasstrom wieder seine normale Richtung einnimmt (Abb. I), drückt er die Sperrflüssigkeit nach unten in den Behälter I und die Vorrichtung ist sofort wieder betriebsbereit. Durch Anordnung mehrerer Eintritts- und Austrittsöffnungen im Verbirldungs!stück zwischen den Behältern I und II wird wahlweiser Anschluß -der Leitungen und damit eine weitgehende Anpassung an die jeweiligen Raumverhältnisse ermöglicht. Die Füllung der Vorrichtung vor Inbetriebnahme und das Nachfüllen verdunsteter Sperrflüssigkeit kann leicht durch eine dieser Öffnungen erfolgen.
  • Die Vorrichtung kann auch zur Anzeige von Flüssigkeitsströmungen verwendet werden, wenn man eine Sperrflüssigkeit benutzt, die schwerer als die strömende Flüssigkeit ist und sich mit ihr nicht mischt.
  • Eine für Gase oder Flüssigkeiten, die unter hohem Druck stehen, sehr gut geeignete A-tis führungsform wird durch Abb. 3 und 4 veranschaulicht. Der Fiüssigkeitsbehälter I ist als druckfestes Gehäuse ausgebildet und mit einem die Zutritts- und Austrittsöffnungen I und 6 und das Ventil 2 tragenden Deckel versehen, an dem der obere Behälter so befestigt ist, daß das an ihm angebrachte Verbindungs- und Tauchrohr 4, 5 in den Fliissigkeitsbehälter hineinragt. Im oberen Teil des Behälters II ist das Zuführungsrohr 3 angebracht. Die Vorgänge im Behälter können durch Schaugläser beobachtet werden. Die Wirkungsweise entspricht derjenigen bei der Ausführung nach Abb. I undz.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Anzeigen der Strömung von Gasen oder Flüssigkeiten durch Beobachtung ihres Hindurchperlens durch eine in einem Behälter mit Tauchrohr befindliche Sperrflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß über diesem ersten Behälter ein zweiter mit Zuführungsrohr versehener Behälter von mindestens etwa gleichem Rauminhalt wie die Sperrflüssigkeit angeordnet ist, und daß beide Behälter durch eine am unteren Teil des zweiten Behälters mündende Leitung miteinander verbunden sind, durch die der zu beobachtende Strom aus dem zweiten Behälter in die Sperrflüssigkeit im ersten Behälter und bei Umkehr der Strömungsrichtung zunächst die Sperrflüssigkeit und dann der zu beobachtende Strom aus dem ersten Behälter in den zweiten Behälter übertritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Tauchrohr und Zufiihrungsrohr in einem Verbindungsstück zwischen unterem und oberem Behälter angeordnet sind, in dem auch die Zutritts- und Austrittsöffnungen für den zu beobachtenden Strom und ein Regelventil für den Strom angebracht sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und q dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Behälter aus starkwandigen Glasrohrstutzen bestehen und daß sie zusammen mit dem Verbindungsstück zwischen zwei Platten mittels Schraubenbolzen eingespannt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I zum Anzeigen von Strömungen unter hohem Druck, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrflüssigkeitsbehälter als druckfestes Gehäuse mit einem die Zutritts- und Austrittsöffnungen und gegebenenfalls ein Regelventil tragenden Deckel ausgebildet ist, und daß an diesem Deckel der obere Behälter so befestigt ist, daß das an ihm angebrachte Verbindungs- und Tauchrohr tief in den Sperrflüssigkeitsbehälter hineinragt.
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