DE943900C - Elektrischer Kondensator - Google Patents

Elektrischer Kondensator

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DE943900C
DE943900C DEH21008A DEH0021008A DE943900C DE 943900 C DE943900 C DE 943900C DE H21008 A DEH21008 A DE H21008A DE H0021008 A DEH0021008 A DE H0021008A DE 943900 C DE943900 C DE 943900C
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DEH21008A
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/32Wound capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Elektrischer Kondensator Die Erfindung befaßt sich mit der Verbesserung oder Weiterbildung von Kondensatoreny die in dem Patent 829 631 behandelt sind. In diesem Patent ist ein Kondensator angegeben, der als wesentlichen wirksamen Teil einen metallisiertem Papierstreifen enthält, dessen metallisierte Oberfläche durch einen fortlaufenden nichtmetallischen Teil unterbrochen ist, der sich in besonderer Weise über die Länge des Streifens zwischen getrennten metallisierten Flächenteilen erstreckt, so daß ein laufendes Muster entsteht, bei dem einige metallisierte Flächenteile sich über den Streifen von der einen Kante her und andere von der anderen Kante her ausdehnen; der Streifen: wird. zu einem Wickel aufgerollt, so daß sieh in dem Wickel verschiedene metallisierte Flächenteile überlappen, wobei die von der einen Kante ausgehenden Flächenteile mit dem einen Pol des Kondensators und die von der andefen Kante ausgehenden Flächenteile mit dem anderen Pol des Kondensators verbunden sind.
  • Der Vorteil bei der Verwendung eines. dielektris hen Streifens der erwähnten Art besteht darin, daß ein Kondensatorwickel aus einem einzigen Streifen hergestellt werden kann und daß nicht eine Mehrzahl von Streifen zusammen in einem Wickel aufgerollt zu werden braucht, so daß alle Schwierigkeiten, hinsichtlich. der genauen gegenseitigen: Lage und in bezwg auf die Wickelgeräte vermieden werden.
  • An Stelle von Papier können. auch andere Dielektrika, z. B. Polythenstreifen, in Kondensatoren dieser Art verwendet werden. Gemäß der Erfindung wird bei einem Kondensator dieser Art der dielektrisc'he Streifen. auf beiden Seiten metallisiert, und die zusammenhängende, nichtmetallisierte . Zone, welche die metallisierten Oberflächen, trennt, 'hat auf beiden Seiten eine solche Form, daß beim Wickeln des Kondensators nur metallisierte Flächen gleicher Polarität miteinander in Berührung kommen.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird. unter Bezugnehme auf die Figuren im folgenden beschrieben.
  • Fig. i und 2 zeigen einander gegenüberliegende Seiten eines dielektrischen Streifens, aus dem der Kondensator gewickelt wird, und Fig. 3 zeigt eine Endunsic'ht des Kondensatorwickels. ' Ein dielektrischer, auf beiden Seiten metallisierter Streifen i r ist, wie aus Fig. i und 2 ersichtlich, mittels eines an sich bekannten elektrischen Entmetallisierungsverfahrens an einem Teil der Oberfläche jeder Seite entmetatlnsiert, und zwar entlang einer schmalen Zone'i2 bzw-. 13, die ein Rechteckmuster von allmählich zunehmender Größe auf -der betreffenden Seite bildet.
  • Die Abstände a-b des Rechteckmusters sind gleich der Summe der Umfänge von zwei aufeinanderfolgenden, Windungen des Wickels, der aus - dem Streifen hergestellt werden soll, wobei die zunehmende Länge so bemessen ist, daß sie der Züna:hme des Umfanges entspricht, die durch den anwachsenden Durchmesser des Wickels gegeben ist. Das Rechtecktnuster auf der einen Seite ist gegenüber dem Rechteckmuster auf der gegenüberliegenden Seite versetzt. Dies bedeutet, daß die metallisierten Flächen 14 sich auf der einen Seite bis zu der einen Kante A des Streifens erstrecken, während die metallisierten Flächen. 15 a:uf der anderen Seite, welche den Flächen 14 gegenüberliegen, sich bis zur entgegengesetzten Kante B erstrecken. Metallisierte Flächen 14 und 15, die bis zu den Kanten A bzw. B reichen, wechseln auf beiden Seiten ab.
  • Es ist ersichtlich, daß beim Aufwickeln des Streifens nach Rig. 3 die A-Kantenflächen 14 der einen Seite in Berührung mit den A-Kantenflächen 14 der anderen Seite des Streifens ii kommen, und in ähnlicher Weise berühren die B-Kantenflächen 15 der einen. Seite die B-Kantenfiädhen der anderen Seite des Streifens. Dies hat die Wirkung, d.aß ein Kondensator erzeugt wird, der ein Dielektrikum mit Metallisierung auf beiden Seiten enthält, das aus einem einzigen -Streifen, in die Form eines Wickels :gebracht werden: kann. Bei dem beschriehenen Ausführungsbeispiel befindet- sieh nur eine Elektrode der gleichen Polarität in jeder Windung des Wickels, es können jedoch auch größere ungerade Anzahlen von gleichpoligen Elektroden in jeder Windung vorgesehen sein. Die Anschlußverbindungen können dadurch hergestellt werden, daß Metall auf die Enden des Wickels aufgesprüht oder anderweitig aufgebracht wird und daß Anschlußleitungen angelötet oder in. geeigneter Weise befestigt werden. Der Vorteil der Verwendung eines Dielektrikums mit Metallisierung auf beiden Seiten besteht darin, daß die Kapazität der Einheit genauer im voraus bestimmt werden kann und nicht davon abhängt, wie straff der Wickel aufgerollt ist, und daß sie nicht von Änderungen des äußeren Druckes auf den Wickel beeinflußt wirrt.
  • Bei der Anwendung dieses Verfahrens auf ein Dielektr@kum aus plastischem Film ergeben sich zusätzliche Vorteile durch .die Vermeidung von Lufteinschlü§sen zwischen den Metallflächen, die die entgegengesetzten Pole des Kondensators bilden und .durch die eine Ionisation. bei bestimmten, Betriebsbedingungen verursacht werden könnte, die ihrerseits ein vorzeitiges Unbrauchbarwerden und einen hohen Verlustfaktor herbeiführen kann.
  • Ein bevorzugtes Dielektrikum für den vorliegenden Zweck ist ein ,plastisches Material, das aus Polyäthylen-Terephthalat 'hergestellt ist. Es können jedoch auch andere plastische Filmmaterialien mit anderen Eigenschaften, z. B. Polythen, verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Kondensator nach Patent 829 631, dadurch gekennzeichnet, daß der dielektrische Streifen auf beiden Seiten metallisiert ist und, die 'kontinuierliche nichtmetallisierte Zone, welche die metallisierten Oberflächen. trennt, eine solche Form auf beiden Seiten 'hat, daß, wenn der Kondensator aus dem Streifen gewickelt wird, mir metallisierte Flächen. gleicher Polarität einander berühren.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder metallisierten Fläche auf der einen Seite dies Streifens, die bis zu der einen Kante reicht, eine metallisierte Fläche auf der anderen Seite des Streifens gegenüberliegt, die sich bis zur anderen Kante erstreckt.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .daß das .durch die entmetallisierte Zone gebildete Muster ein Rechteckmuster,ist, welches auf den betreffenden Seiten des Streifens eine Anzahl von metallisierten Flächen bildet, die bis zur einen Kante des Streifens reichen .und mit metallisierten Flächen abwechseln, die bis zur anderen Kante reichen, wobei beim Aufwickeln des Streifens sich ein Wickel ergibt, in dem jede vollständige Windung eine ungerade Zahl von Flächen auf jeder Seite des Streifens aufweist,
  4. 4. Kondensator nach: Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dielektrikum ein synthetisches plastisches Material ist.
  5. 5. Kondensator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, däß als Dielektrikum ein Polyäthylen-Terephth.alat vorgesehen ist.
DEH21008A 1953-07-31 1954-07-31 Elektrischer Kondensator Expired DE943900C (de)

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