DE944352C - Warnleuchte an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Warnleuchte an Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE944352C
DE944352C DEQ339A DEQ0000339A DE944352C DE 944352 C DE944352 C DE 944352C DE Q339 A DEQ339 A DE Q339A DE Q0000339 A DEQ0000339 A DE Q0000339A DE 944352 C DE944352 C DE 944352C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
warning light
centrifugal
light according
shaft
Prior art date
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Expired
Application number
DEQ339A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Becker
Karl Notz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quick Elektromotren Werk G M B
Original Assignee
Quick Elektromotren Werk G M B
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Filing date
Publication date
Application filed by Quick Elektromotren Werk G M B filed Critical Quick Elektromotren Werk G M B
Priority to DEQ339A priority Critical patent/DE944352C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE944352C publication Critical patent/DE944352C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/44Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating braking action or preparation for braking, e.g. by detection of the foot approaching the brake pedal
    • B60Q1/445Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating braking action or preparation for braking, e.g. by detection of the foot approaching the brake pedal controlled by inertial devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Warnleuchte an Kraftfahrzeugen Es ist bekannt, bei Kraftfahrzeugen mit Hilfe eines F.liehkraftreglers ein blinkendes Warnlicht hervorzurufen, sobald das Fahrzeug anhält. Hierbei verstellt der Regler eine auf der Fahrzeugwelle sitzende Hülse. Es sind ferner Warngeräte bekanntgeworden, die mittels eines auf die Tachometerwelle gesetzten Exzenters über zwei um 18o° versetzte Stößel je einen Kontakt bewegen, die mit einer Dämpfung ausgerüstet sind. Werden beide Kontakte in Serie geschaltet, so ist infolge der Dämpfung der Stromkreis beider Kontakte bei laufender Welle geschlossen und bei stillstehender Welle offen. Dieser Kontakt wird zur Betätigung einer Warnanlage verwandt. Der Aufwand des mechanischen Schalters ist ziemlich umfangreich; außerdem ist die Einstellung der Kontakte nicht einfach und die Verzögerungseinrichtung ziemlich aufwendig.
  • Der Zweck der Erfindung ist, eine Einrichtung zu schaffen, bei der die -vorgenannten Nachteile weitgehend vermieden werden. Erfindungsgemäß. schließt bei einer Warnleuchte an Kraftfahrzeugen, die bei stillstehendem Fahrzeug blinkt, ein mit der Tadhometerwelle gekuppelter Fliehkraft.-Flüssigkeitsschalter, insbesondere Fliehkraft-Quecksilberschalter bei rotierender Tachometerwelle den Blinkschalter kurz, dagegen schließt sie ihn bei stillstehender Tachometerwelle nicht kurz. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung weist der Fliehkraftschalter mehrere, insbesondere drei radial angeordnete, in Reihe geschaltete Schaltröhren auf, so daß bei stillstehender Tachometerwelle die Kontakte mindestens einer Schaltröhre geöffnet sind.
  • Die Schaltröhren sind vorzugsweise um 45° gegen die Drehachse geneigt, so daß sie bei senkrechter und waagerechter Drehachse in gleicher Weise ansprechen.
  • Ferner sind die Schaltröhren -in ihrem mittleren Teil zur Verzögerung des Durchflusses verengt. Der Blinkschalter ist auch durch einen Handsehalter überbrückbar. Dieser Handschalter wird beim Anfahren des Fahrzeugs durch einen zusätzlichen Fliehkraft-Quecksilberschalter geöffnet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist an Hand von Zeichnungen erläutert.
  • Abb. i zeigt einen Schaltplan; -Abb. 2 veranschaulicht die Wirkungswaise bei horizontal liegender Drehachse, Abb. 3 bei senkrecht stehender Drehachse, Der Quecksilber-Fliehkraftschalter besteht nach Abb. i vorzugsweise aus drei um i2o° versetzten Schaltröhren 1,:2, 3, die auf der rotierenden Tachometerachse 4 befestigt sind. Die Schaltröhren sind nur zum Teil mit einer leitenden Flüssigkeit, vorwiegend Quecksilber 5, gefüllt und besitzen an ihrem äußeren Rand zwei eingeschmolzene Kontakte 6. Die Kontakte der drei Schaltröhren sind in Serie geschaltet, so daß bei stillstehender Welle ein Kontaktpaar mit Sicherheit Unterbrechung besitzt. Die Zu- und Ableitung der .Kontakte des Fliehkraftschalters erfolgt über Schleifringe, die auf der Tachometerwelle angeordnet sind.
  • Die Gesamtanlage arbeitet wie folgt: Eine Batterie 7 betreibt über einen Einschalter 8 und einen Blinkschalter 9 eine Signallampe io. Bei stillstehender Welle bewirkt der Blinkschalter 9 ein fortlaufendes Einschalten der Signallampe io. Bei rotierender Welle werden die Quecksilberkontakte leitend und schließen den Blinkschalter kurz. In diesem Zustand leuchtet die Signallampe dauernd. Damit die Einrichtung sowohl bei horizontaler wie auch vertikaler Lage der Welle funktioniert, erhalten die Glasröhrchen eine um 45° geneigte Befestigung zur Welle, wie die Abb. 2- und 3 zeigen. Die Zu- und Ableitung geschieht über die-Schleifringe i i und 12 bzw. für einen zweiten Fliehkraft-. sehalter über Schleifring 13 mit den zugehgrigen Kontaktbürsten 14, 15, 16.
  • Damit die Signallampe bei kurzen Haltepausen des Fahrzeugs nicht sofort aufleuchtet, erhält der Quecksllberschalter einen Verzug: Dieser Verzügg wird dadurch hergestellt, daß die Röhre im mittlernen Teil eine Verengung besitzt, so daß die Quecksilberfüllung eine endliche Zeit braucht, bis sie vom unteren in den oberen Teil der Röhre gelangt ist. Die Kontakte der Schaltröhren sind so ausgebildet, daß sie erst geöffnet sind, wenn der letzte Quecksilberteil aus dem oberen Bereich der Röhre entfernt ist. Durch das Maß der Röhrenverengung 17 ist es möglich, beliebige Verzugszeiten zu erhalten.
  • Im Stadtverkehr wird der Blinkschalter durch einen Handkontakt 18 kurzgeschlossen. Dieser Schaler 18 besitzt eine magnetische Auslösung, die durch einen zweiten Fliehkraftschalter i9 beim Anfahren des Fahrzeugs wieder ausgelöst wird. Bei vertikalen Wellen genügt auch die Anbringung einer Röhre, ohne die Funktion des Fliehkraftschalters zu ändern.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Warnleuchte an Kraftfahrzeugen, die bei stillstehendem Fahrzeug blinkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Tachometerwelle gekuppelter Fliehkraft-Flüssigkeitsschalter, insbesondere Fliehkraft-Quecksilberschalter bei rotierender Tachometerwelle den Blinkschalter kurzschließt, dagegen bei stillstehender Tachometerwelle nicht kurzschließt.
  2. 2. Warnleuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftschalter mehrere, insbesondere drei radial angeordnete, in Reihe geschaltete Schaltröhren aufweist, so daß bei stillstehender Tachometerwelle die Kontakte mindestens einer Schaltröhre geöffnet sind.
  3. 3. Warnleuchte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhren vorzugsweise um 45° gegen die Drehachse geneigt sind, so daß sie bei senkrechter und waagerechter Drehachse in gleicher Weise ansprechen.
  4. 4. Warnleuchte nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhren in ihrem mittleren Teil verengt sind zur Verzögerung des Durchflusses.
  5. 5. Warnleuchte nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Blinkschalter auch durch einen Handschalter überbrückbar ist und dieser Handschalter beim Anfahren des Fahrzeugs durch einen zusätzlichen Fliehkraft-Quecksilberschalter geöffnet wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 696 q.89.
DEQ339A 1954-02-18 1954-02-18 Warnleuchte an Kraftfahrzeugen Expired DE944352C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEQ339A DE944352C (de) 1954-02-18 1954-02-18 Warnleuchte an Kraftfahrzeugen

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DEQ339A DE944352C (de) 1954-02-18 1954-02-18 Warnleuchte an Kraftfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE944352C true DE944352C (de) 1956-06-14

Family

ID=7394411

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEQ339A Expired DE944352C (de) 1954-02-18 1954-02-18 Warnleuchte an Kraftfahrzeugen

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Country Link
DE (1) DE944352C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076515B (de) * 1957-11-26 1960-02-25 Willy Neumann Warnanlage fuer Kraftfahrzeuge, die nur bei stehendem oder langsam fahrendem Fahrzeug Blinklicht gibt

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE696489C (de) * 1938-04-15 1940-09-23 Rudolf Bicker Vorrichtung zum Erzeugen von Blinklicht in der Bremslampe von Kraftfahrzeugen beim Bremsen und Halten der Fahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE696489C (de) * 1938-04-15 1940-09-23 Rudolf Bicker Vorrichtung zum Erzeugen von Blinklicht in der Bremslampe von Kraftfahrzeugen beim Bremsen und Halten der Fahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076515B (de) * 1957-11-26 1960-02-25 Willy Neumann Warnanlage fuer Kraftfahrzeuge, die nur bei stehendem oder langsam fahrendem Fahrzeug Blinklicht gibt

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