DE945502C - Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf - Google Patents

Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf

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DE945502C
DE945502C DES35153A DES0035153A DE945502C DE 945502 C DE945502 C DE 945502C DE S35153 A DES35153 A DE S35153A DE S0035153 A DES0035153 A DE S0035153A DE 945502 C DE945502 C DE 945502C
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DE
Germany
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sod
rollers
turning
pick
picking
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Expired
Application number
DES35153A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Steckhan
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf Die auf einem Trockenfeld mit dem Ableger eines Torfbaggers in parallelen Sodensträngen abgelegten Soden müssen nach einiger Zeit der Abtrocknung aufgesetzt oder gewendet werden, damit die auf dem Trockenfeld liegenden Flächen der Soden nach oben gewendet werden und eine weitere Nachtrocknung erfolgen kann. Dieses Aufsetzen und Wenden wurde lange Zeit von Handvorgenommen, was aber einen langdauernden, mühsamen Arbeitsaufwand mit sich brachte. Man hat daher versucht, Verfahren und Vorrichtungen zu entwickeln, um diese mühsame und unwirtschaftliche Handarbeit zu mechanisieren.
  • In diesem Zusammenhang sind Vorrichtungen bekanntgeworden, die zum Aufnehmen der Torf-Soden mit umlaufenden, Klemmscheiben tragenden Aufnehmewalzen oder walzenähnlichen Flächen versehen sind, wobei zum Entfernen der Soden von den Klemmscheiben der Walzen eine Abstoßvorrichtung vorgesehen ist, die mehrere auf der Walze befindliche Soden erfaBt und auf eine schiefe Ebene drückt, so daß die Soden auf dieser schrägen Ebene mit der noch feuchten Seite nach oben wieder zum Boden rutschen. Bei -dieser Vorrichtung besteht die Gefahr, daß die Soden sich bei ihrem Abrutschen über die schiefe Ebene übereinanderlegen und da sie im Querschnitt nicht mehr winklig sind, durcheinanderfallen und zu Boden rollen, so daß eine geordnete Ablage nicht mehr gewährleistet ist. Auch eine bekanntgewordene Vorrichtung, mit welcher die auf der aufnehmenden Klemmscheibenwalze haftenden Soden mittels umlaufenden Gabelzinken abgeschleudert und dabei gewendet werden sollen, führt nichtmit Sicherheit zu einer ordnungsgemäßen Ablage, da es hierbei keinesfalls gewährleistet ist, daß die vorher zum Boden gewandte Seite der Soden nach dem Wenden oben liegt. Es ist ferner eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei welcher die von einer mit Stacheln versehenen Aufnehmewalze aufgespießten Soden auf entgegengesetzt umlaufende, mit Stacheln versehene, als Wendeflächen wirkende Transportbänder übertragen werden, wobei die Transportbänder mit einer Wendelung versehen sind, so daß die auf dem Band liegenden Soden über 9o° gedreht und aufgerichtet werden, bevor sie vom Band abfallen.
  • Die Stacheln der Aufnehmewalze und der Transportbänder unterscheiden sich in der Stärke, so daß kleine und größere Löcher in den Soden entstehen. An der bekannten Vorrichtung sind die Transportbänder paarweise voresehen, so daß sich die abzulegenden Soden stets- paarweise gegenüberstehen und somit nach dem Ablegen ein Dach bilden sollen. Wenn die Soden mit dieser Vorrichtung, was nicht vorgesehen ist, um i8o° gewendet werden sollten, bestünde auch hier die Gefahr, daß das Ablegen sich nicht in der theoretisch gewünschten Weise vollzöge. Die Soden dürfen infolge des Fehlens einer Abstoßvorrichtung nur so locker durch die Transportbänder getragen werden, daß sie selbständig abfallen. Bei einem Wenden um i8ö° würde in diesem Falle ein vorzeitiges Abfallen eintreten.
  • Nach der Erfindung dagegen wird eine Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf mit umlaufenden, mit Stacheln versehenen Aufnehmewalzen oder walzenähnlichen Flächen zum Aufnehmen der Soden vom Boden und entsprechenden entgegengesetzt umlaufenden, mit Stacheln versehenen Wendewalzen oder -flächen zum Abnehmen der Soden von den Aufnehmewalzen derart ausgebildet, daß Leitbleche zur zwailgsweisen überleitung der Soden von einer Walze oder Fläche auf die' andere in Verbindung mit Abstoßvorrichtungen für die Soden von den Wendewalzen an der untersten Stelle der Wendewalzen vorgesehen sind. Selbstverständlich läßt sich die Länge der Leitbleche den jeweiligen Verhältnissen anpassen, insbesondere können sie so lang ausgebildet werden, daß die Soden von den Walzen nicht vorzeitig abfallen. Die Aufnehmewalzen oder -flächen können neben den Stacheln. zum Aufspießen auch Stößel zum Eindrücken größerer Löcher in- die Soden besitzen, um die -Trocknungsoberfläche der Soden zu vergrößern. Wenn das Trockenfeld in bekannter Weise durch eine auf dem Boden laufende Rillenwalze mit quer zu den Sodensträngen verlaufenden Rillen bzw: Rippen versehen wird und die- Soden auf diesen Rippen liegen, so kann die Trockenluft insbesondere auch durch diese Löcher gelangen, so daß: die Soden durch die schornsteinartige Luftdurchströmung schneller getrocknet werden.
  • Durch die Vorrichtung nach der Erfindung ist ein zwangläufiges Wenden und Ablegen der Soden erreichbar. Die Soden werden durch die Leitbleche fest auf die Wendewalzen aufgedrückt und, gegebenenfalls unter Unterstützung der Leitbleche, bis zu den Abstoßvorrichtungengeführt. Auf diesem Wege werden die Soden um i8o° gedreht und gleichzeitig über die vorher abgestoßenen Soden hinweggeführt, bis sie an einem genau zu -bestimmenden Platz abgelegt werden. Der gesamte Bewegungsablauf der Soden ist somit zwangläufig festgelegt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i die Vorrichtung von der Seite und Fig. 2 eine Draufsicht nach Fig. i.
  • Wie in den Fig. i und 2 dargestellt ist, besteht die Vorrichtung gemäß der Erfindung aus einem treckerähnlichen Gerät, dessen Räder zu Aufnehmewalzen i verbreitert sind. Auf den Laufflächen dieser Aufnehmewalzen sind Stacheln 2 angeordnet, mit welchen die Soden beim Darüberfahren aufgepickt und mitgenommen werden. Die Festigkeit der angetrockneten Soden ist so groß, daß unbedenklich mit der Vorrichtung, deren spezifischer Flächendruck infolge der breiten Walzen gering ist, über die Soden gefahren werden kann, ohne diese zu zerstören. Hinter jeder Aufnehmewalze r ist jeweils eine Wendewalze 3 angeordnet; die ebenfalls mit Stacheln 2 versehen ist. Über den Wendewalzen befindet sich je ein Leitblech q:, welches die Soden von den Stacheln der Aufnehmewalzen i abstreift und auf die Stacheln der Wendewalzen 3 drückt. Die Soden werden nun von den über Kettengetriebe 5 angetriebenen Wendewalzen 3 mitgenommen, gewendet, über die vorher abgelegten Soden hinweggeführt und im unteren Tiefpunkt 6 der Walzen 3 abgestreift. Zum Abstreifen der Soden von den Stacheln der Wendewalzen dient je eine mittels Exzenters 7 angetriebene und im Rhythmus nach unten ausfahrbare Schiene 8 od. .dgl., welche im Tiefpunkt 6 die Soden jeweils von den Stacheln abdrückt; so daß sie im freien Fall auf das Trockenfeld fallen. Zwischen den Aufnehmewalzen i und den Wendewalzen 3 ist an einem Hebelarm io in an sich bekannter Weise eine Rillenwalze 9 angeordnet, die auf der Bodenfläche des Trockenfeldes rollt und dieses mit Längsrillen bzw. Rippen in Richtung der Fahrbewegung versieht. Die gewendeten Torfsoden liegen dann nach dem Wenden mit der nassen Seite nach oben auf den Rippen des Trockenfeldes, so daß auch Luft von unten an die gewendeten Torfsoden gelangt und dadurch die Trocknung beschleunigt wird.
  • Zur Unterstützung des Trocknens können neben den Stacheln auf den Aufnehmewalzen noch größere Stößel vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf mit umlaufenden, mit Stacheln versehenen Aufnehmewalzen oder walzenähnlichen Flächen zum Aufnehmen der Soden vom Boden und entsprechenden, entgegengesetzt umlaufenden mit Stacheln versehenen Wendewalzen oder -flächen zum Abnehmen der Soden von den Aufnehmewalzen, gekennzeichnet durch Leitbleche (4) zur zwangsweisen überleitung der Soden von einer Walze oder Fläche auf die andere in Verbindung mit Abstoßvorrichtungen für die Soden von den Wendewalzen an der untersten Stelle der Wendewalzen. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnehmewalzen oder -flächen neben den Dornen auch Stößel zum Eindrücken größerer, die Trocknungsoberfläche vergrößernder Löcher in die Soden besitzen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 823 587" 875i9 , 875345.
DES35153A 1953-09-08 1953-09-08 Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf Expired DE945502C (de)

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DE945502C true DE945502C (de) 1956-07-12

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823587C (de) * 1950-03-21 1951-12-03 Heseper Torfwerk G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Aufstellen von Torfsoden zum Zwecke der Lufttrocknung
DE875191C (de) * 1951-07-31 1953-04-30 Gebhard Strenge Sodenschneider und Sodenwender
DE875345C (de) * 1951-11-21 1953-04-30 Gebhard Strenge Fa Torfschneide- und Wendevorrichtung

Patent Citations (3)

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DE823587C (de) * 1950-03-21 1951-12-03 Heseper Torfwerk G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Aufstellen von Torfsoden zum Zwecke der Lufttrocknung
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