DE945846C - Einrichtung zum thermodynamischen Bremsen von Dampf-Foerdermaschinen, die beim Einhaengen von UEberlasten als Kompressor betrieben werden - Google Patents

Einrichtung zum thermodynamischen Bremsen von Dampf-Foerdermaschinen, die beim Einhaengen von UEberlasten als Kompressor betrieben werden

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DE945846C
DE945846C DEG17278A DEG0017278A DE945846C DE 945846 C DE945846 C DE 945846C DE G17278 A DEG17278 A DE G17278A DE G0017278 A DEG0017278 A DE G0017278A DE 945846 C DE945846 C DE 945846C
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DE
Germany
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steam
counter
control lever
spindles
locking
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Expired
Application number
DEG17278A
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English (en)
Inventor
Heinrich Klasen
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Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/004Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum thermodynamischen Bremsen von Dampf Fördermaschinen, die beim Einhängen von Uberlasten als Kompressor betrieben werden Beim Einhängen von überlasten in einen Schacht werden Dampf-Fördermaschinen bekanntlich als Kompressor betrieben, indem sie bei einer der normalen Drehrichtung entgegengesetzten Ventilsteuerung Dampf aus der Abdampfleitung ansaugen und in einen dann dun#oh den Fahrschieber abgesperrten, als Kompressionsraum dienenden Teil der Frischdampfleitung fördern. Der dabei als Bremswiderstand des Einhängezuges sich auswirkende Kompressionsdruck wird durch Verändern eines Drosselquerschnittes in einer Verbindungsleitung zwischen dem Kompressionsraum und der Abdampfleitung geregelt. 'Solche Einrichtungen zum thermodynamischen Bremsen von Dampf-Fördermaschinen haben bisher den Mangel; daß der Steuerhebel für die Ein- und AuslaBventile aus Versehen oder durch' einen Unfall des Maschinisten jederzeit aus seiner Gegendampflage wieder verstellt und sogar in die Treibdampflage gebracht werden kann. Dadurch würde die Maschine steuerlos werden und gegebenenfalls durchgehen, was, insbesondere bei Seilfahrt, schwerwiegende Folgen haben kann.
  • Um diese Gefahren zu vermeiden und auch unter den betreffenden Verhältnissen eine vollkommene Betriebssicherheit zu erreichen, besteht das erfintierische Neue darin, daß der Steuerhebel während des Eifihängezuges in der Gegendampflage durch eine Sperreinrichtung gesichert ist, deren Verriegelung erst am Ende des- Eimhängezuges, z. B. durch von einer Wandermutter auf einer Teufenzeigerspindel beeinfiußte Übertragungsglieder, gelöst wird.
  • Die Sperreinrichtung kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung für eine zweitrümige Förderanlage mit bei' jeder Fahrtrichtung der Fördermaschine gegebenenfalls vorkommendem Gegendampfbetrieb ausgebildet sein, indem von zwei wechselseitig verstellbaren Organen am Ende jedes Zuges jeweils ein Organ die Verriegelung des Steuerhebels in der bisherigen Gegendampflage aufhebt und das andere Organ die Verrlegelung des Steuerhebels in der neuen Gegendampflage vorbereitet, Eihe solche Einrichtung besteht im einzelnen etwa aus einem mit dem Steuerhebel gelenkig verbundenen ,Riegel- und zwei demselben zugeordneten Spindeln, die quer zum Riegel und entgegengesetzt zueinander verschiebbar .sind', wobei die Spindeln an ihrem dem Riegel zugekehrten Ende mit je einem federbelasteten Sperrstift versehen sind, der bei einer bestimmten Lage des Riegels in eine Aussparung desselben eingreift. Die übcrtragwng .des Antriebes zum Verschieben der Spindeln kann in verschiedener Weise, z. B. rein mechanisch oder ,elektrohydraulisch, .erfolgen.
  • Schließlich sind zweckmäßig Mittel vorgesehen, durch, welche für normale Förderzüge die zwangläufige Verbindung zwischen dem Steuerhebel und dem zu verriegelnden Teil der -Sperreinrichtung gelöst werden kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Beide Ausführungen gemäß Fig. i und z haben einen mit dem Steuerhebel i für die Ein- und Auslaßßventile der nicht dargestellten Fördermaschine über eine Zwischenstange 2 gelenkig verbundenen Riegel 3, der in waagerechter Richtung längs verschiebbar gelagert und an seiner Unterseite mit zwei als Rasten dienenden Aussparungen 4, 5 in bestimmtem. gegenseitigem Abstand versehen ist. Quer zum Riegel 3 sind zwei lotrecht ver schLebbare Spindeln 6, 7 angeordnet. Diese Spindeln haben an ihrem dem Riegel 3 zugekehrten Ende je einen ebenfalls axial verschiebbaren Sperrstift 8 bzw. auf .deal von unten her -eine Druckfeder io bzw. i i einwirkt. In der Mitte sind die Spindeln 6, 7 .gelenkig mit den Armem eines Doppelhebels 12 verbunden, durch dessen Verschwenken in der einen oder -anderen Richtung sie jeweils entgegengesetzt zueinander verschoben werden können. Die Steuerumgsimpulsie zum Verstellen des. Doppelhebels gehen von den auf den Teufenzeigerspindeln 13,14 angleordneten Wandermuttern 15, 16 aus.
  • Brei der ersten Ausführung nach Fig. i sind die Wandermuttern mit Auflaufschienen 17 bzw. 18 für eine Rolle i9 ausgerüstet, die zwischen den beiden Teufenzeigerspindeln schwenkbar gelagert und über ein. Gestänge 2o bis 24 mit dem Doppelhebel 12 verbunden ist: Wenn nun die Rolle 19 beim Einfahren des einen Korbes in die Hängebank aus ihmer gezeichneten einen Endlage durch die#Auflaufschiene 18 der rechten Wandermutter 16 nach links geschwenkt wird, so werden über das Verbindungsgestänge die Spindeln 6, 7 entsprechend einer Linksdrehung des Doppelhebels 12 verschoben, wobei der Sperrstift :8 der abwärtsgehenden Spindel 6 aus seiner Eingriffslage gegenüber der Rast 4 des Riegels 3 herausgezogen. wird. Dadurch kann der bisher in der Gegendampflage A verriegelte Steuerhebel i im Rahmen der durch den Fahrtregler für den folgenden Anfahrvorgang gezogenen Grenzen frei. bewegt werden.
  • Gleichzeitig ist de aüdere Spindel ? aufwärts verschoben woriden, wobei der Sperrstift 9 gegen dien Riegel 3 stößt, von diesem gegen 'den Federdruck zurückgedrückt wird und für die neue Fahrtrichtung eingriffsbereit ist. Wird jetzt im Verlauf des Einhängezuges der Steuerhebel i in die andere Gegendampflage B gebracht, so wird der Riegel entsprechend mitgenommen. Dabei springt det Sperrstift 9 unter dem Druck der Feder i i in die in seinen B,e@eich kommende Rast 5 des Riegels 3 ein und legt dem Steuerhebel bis zum Ende des Einhängezuges in :dieser Gegendarnpfstellung fest. Erst wenn beten Einfahren des anderen Korbes in die Hängebank die zugehörige Wandermutter 15 am oberen Ende der Teufenzefigerspinde113 angekommen ist und dabei mittels ihrer Auflaufschiene .17 die Rolle 19 von links nach rechts zurückschwenkt, wird di@e bestehende Verriegelung dies Steuerhebels i durch eine Rechtsdrehung des Doppelhebels 12 im Sinne einer Abwärtsbewegung der rechten Spindel 7 und ihres ausrastenden Sperrstiftes g wieder aufgehoben. Zugleich damit ist die linke Spindel 6 wieder nach oben verschoben worden und- der Sperrstift 8 für den nächsten Zug eingriffsbereit. ' Ein an Odem Verbi vdungsgestänge 2o bis 24 zwischen der Rolle 19 und dem Doppelhebel 12 angreifendes Gewicht z5 dient dazu, die Spindeln 6, 7 in ihren jeweiligen Endlagen zu halten. Durch ein zweites Gewicht 26 wird. das Eigengewicht nsbesondeme der Stange z 1 des Übertragungsgestänges ausgeglichen, um beide Verstellvorgänge mit gleiahen Antriebskräften :durchführen zu können.
  • Bei normalen Förderzügen ruß die Sperreinrichtung ausgeschaltet werden; zu diesem Zweck ist die Zwischenstange 2 an ihrem ,einen Ende in einer nach oben offenen Mulde 27 eines am Steuerhebel i befestigtem Rahmens 28 gelagert und mit einem Gestänge 29 bis 31 verbunden. Durch Hochziehen eines Handgriffes 32 wird die Zwischenstange 2 ;entgegen der Wirkung eines an dem Gestänge angreden Gewichtes 33 aus der Mulde 2 7 herauG biss in die strichpunktnert angedeutete Lage gehoben. Damit ist die zwangläufige Verbindung zwischen dem Steuerhebel i und dem Riegel 3 unterbrochen. Der Steuerhebel kann jetzt also vom Maschinisten unabhängig von der Riegellage und -bewegung betätigt werden.
  • Bei der zweiten .Ausführungsform nach Fig. 2 wirken die an den Wandermuttern 15, 16 der Teufenzeigerspindeln 13, 14 vorgesehenen, etwas anders ausgebildeten Auflaufschienen 3 4, 3 5 in entsprechender Weise von der .einen bzw. der anderen Seite her auf einen gemeinsamen Wechselschalter 36 ein. Dieser Schalter steht mit zwei elektrischen Leitungen 37, 38 in Verbindung, von denen jede zu zwei Magnetventilen 39, 4o bzw. 44 42 führt, die zur Steuerungeines Druckölsystems dienen. Je zwei, und zwar verschiedenen elektrischen Leitungen zugeordnete Magnetventile 39, 41 bzw. 42, 40 sind hintereinander in einer an eine gemeinsame Druck-Ölzuleitung 43 angeschlossene und an ihrem anderen Ende zum Pumpwerk zurückführende ZweigleitUng 44 bzw. 45 eingeschaltet. Zwischen jedem dieser Ventilpaare führt von der betreffenden Zweigleitung eine Verbindungsleitung 46 bzw. 47 zu den Enden eines Kurbelzylinders 48, dessen Kurbel 49 mit dem Betätigungsgestänge 50, 5 i für 'den zum Antrieb der Spindel, 6, 7 dienenden Doppelhebel 12 verbunden ist.
  • Brei einer solchen elektrohydraulischen Steuerung werden also je nach der Betätigung desi Wechseischalters 36 entweder die Ventile 39, 40 geöffnet und gleichzeitig die Ventile 44 42 geschlossen oder umgekehrt. Im ersten Fall strömt das Drucköl durch die Leitung 46 zu und durch die Leitung 47 ab, so daß der Kurbelzylinder 48 und die -Spindeln 6, 7 in die dargestellte Lage gebracht werden.
  • Auch bei dieser Ausführungsform kann die Spierreinrichtung durch die gleichen Mittel wie bei der ersten Ausführungsform wahlweise ausgeschaltet werden. Dabei wird zugleich mit dem Lösen der Zwischenstange 2 vorn der Zwangsverbindung mit dem Steuerhebel i ein .elektrischer Kontakt 52 unterbrochen und dadurch .ein in der Druckölzuleitung 43 befindliches Magnetventil 53 geschlossen, so daß die Ölzufuhr zu: dem Kurbelzylinder 48 vollkommen gesperrt ist. Beim Wiedereinschalten der Sperreinrichtung wird: der Kontakt 52 wieder geschlossen, das Magnetventil 53 geöffnet und die Druckölzufuhr wieder freigegeben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum thermodynamischen Bremsen von Dampf-Fördernmäschinen, die beim Einhängen von Überlasten als Kompressor hetrieben werden, indem der Steuerhebel aus der Treibdampflage in die Gegendampflage verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (i) während des Einhängezuges in der Gegendampflage durch eine SperreinTichtung gesichert ist, deren Verriegelung erst am Ende des Einhängezuges, z. B. durch. von einer Wandermutter (15, 16) auf einer TeufienzeigersPindel (13, 14) beeinflußte übertragungsglieder, gelöst wird.
  2. 2. Einrichtung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung für eine zweitrümige Förderanlage mit bei jeder Fahrtrichtung der Fördermaschine gegebenenfalls vorkommendem Gegendampfbetreb ausgebildet ist, indem von zwei wechselseitig verstellbaren Organen (6,7) am Ende jedes Zuges jeweils .ein Organ die Verriegelung des Steuerhebels (i) in .der bisherigen Gegendampflage aufhebt und das andere Organ die Verriegelung des Steuerhiebeis in der neuen Gegendampflage vorbereitet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, @daß die Sperreinrichtung aus .einem mit dem Steuerhebel (i) gelenkig verbundenen Riegel (3) und zwei demselben zugeordneten Spindeln (6,7) besteht, die quer zu !den Riegeln und entgegengesetzt zueinander verschiebbar sind, wobei die Riegel mit Rasten (4 5) für in den Spindeln verschiebbar gelagerte und unter Federdruck (i o, i i) stehende Spierrstifte (8, 9) versehen sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß, zum Verschieben der Spindeln (6, 7) ein mittels der Wandermuttern (15, 16) mechanisch; z. B. über eine durch Auflaufschienen (17, 18) nach der jeweils. anderen Sexte verstellte Rolle (i 9), betätigtes Gestänge (2o bis 24) dient.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der Spindeln (6, 7) ein mittels der Wandermuttern (15, 16) elektrohydraulisch, z. B. über einen durch Auflaufschienen (34,35) nach der jeweils anderen Seite verstellten Wechselschalter (36) und .durch diesen paarweise beeinflußte Magnetventile (39 bis 42) meinem Druckölsystem (43 bis 47) mit Kurhelzylinder (48), betätigtes Gestänge (50, 51) dient.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i und gegebenenfalls einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (27 bis 32) vorgesehen sind, durch welche für normale. Förderzüge die zwangläurfige Verbindung zwischen dem Steuerhebel (i) und dem zu verriegelnden. Teil (3) der Sperreinrichtung gelöst werden, kann.
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