DE947362C - Zentralwasserrohr fuer Gaswaescher, insbesondere fuer Gichtgase - Google Patents

Zentralwasserrohr fuer Gaswaescher, insbesondere fuer Gichtgase

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DE947362C
DE947362C DEM18953A DEM0018953A DE947362C DE 947362 C DE947362 C DE 947362C DE M18953 A DEM18953 A DE M18953A DE M0018953 A DEM0018953 A DE M0018953A DE 947362 C DE947362 C DE 947362C
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DE
Germany
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nozzles
water pipe
gas
central water
furnace gases
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Expired
Application number
DEM18953A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Ihle
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/21Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Zentralwasserrohr für Gaswäscher, insbesondere für Gichtgas Es sind Gaswäscher für Industriegase, beispielsweise Gichtgase, bekannt, die aus einem zylindrischen Waschergehäuse und in einem in diesem zentral angeordneten Zuleitungsrohr für die Waschflüssigkeit bestehen, wobei die Waschflüssigkeit von oben in den Kühler eingeleitet und durch zahlreiche Düsen radial in dem leeren Waschergehäuse versprüht wird, gegebenenfalls unter Erzeugung einer Drallbewegung. Da das zur Waschung oder Kühlung verwendete Waschwasser nach Klärung und Rückführung in den Kreislauf im allgemeinen. noch Feststoffteilchen in Mengen von etwa 30 g oder ein Vielfaches davon je Kubikmeter enthält, neigen die in den Wascher eingebauten Düsen zur Verschmutzung und allmählichen Verstopfung. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Verstopfungen zu verhüten bzw. eintretendenfalls zu beseitigen.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die zentrale Zuführungsleitung für die Waschflüssigkeit als Abscheider für die in dieser Waschflüssigkeit noch enthaltenen rückgeführten Feststoffe (Schmutzteilchen) ausgebildet ist, indem bei schräg aufwärts gestellten Zerstäuberdüsen, vorzugsweise Lechlersche Breitstrahldüsen, an das Ende der von oben eingeführten Waschwasser-Verteilungsleitung ein Absetzraum mit einem Absperrorgan angeordnet ist. Wie praktische Versuche gezeigt haben, werden die Feststoffteilchen im Waschwasser in diesem Absetzraum am Ende der Verteilungsleitung überraschend gut zur Abscheidung gebracht, wenn die Feststoffteilchen mit einer gewissen Geschwindigkeit durch die absteigende Verteilungsleitung an den schräg entgegen der Strömungsrichtung gestellten Düsen vorbeistreichend in den Absetzraum gelangen. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Feststoffteilchen vor eine schräg gestellte Düsenöffnung gelangt, ist um so geringer, je größer die Masse und je größer die Geschwindigkeit ist, mit der es durch die Verteilungsleitung fortbewegt wird, entsprechend der ihm erteilten lebendigen Energie nach der bekannten Formel K = 1/2 m v2. Die Düsenöffnungen können im absteigenden Verteilerrohr nach oben hin um so kleiner gemacht werden, je größer die Geschwindigkeit der Feststoffteilchen ist. Mit Rücksicht auf die geringere Verstopfungsgefahr der Düsen im oberen Teil des Waschkühlers werden also nach der Erfindung die Düsenöffnungen gegenüber den unteren Düsenöffnungen im oberen Teil kleiner gehalten.
  • Der unterhalb der untersten Düse nach der Erfindung im Zentralwasserverteilungsrohr anzuordnende Absetzraum kann den gleichen oder auch größeren Querschnitt als das Zuleitungsrohr besitzen, das vorteilhaft von oben nach unten absatzweise oder stetig sich verjüngende Form erhält und nach dem Vorbild der bekannten Umlenkstaubabscheider für Gase oder Dämpfe mit kegelstumpfförmig mit Abstand angeordneten Umlenkkörpern (vgl. Ullmanns »Enzyklopädie der technischen Chemie«, 3. Auflage, 1. Band, S. 369, Abb. 569) versehen sein kann. Es genügt, an der bekannten, abfallend beaufschlagten Verteilungsleitung ein totes Ende noch unterhalb der untersten Düse, beispielsweise in einer Länge von I m, mit einem Abschlußorgan anzuordnen. Je nach dem Gehalt des rückgeführten Waschwassers an Feststoffteilchen sammeln sich diese überraschend schnell in dem toten Ende des Wasserverteilungsrohrs nach einer gewissen Zeit an, die durch die praktischen Erfahrungen des Betriebs leicht zu bestimmen ist.
  • Durch ständiges oder periodisches Öffnen des Absperrorgans (von Hand oder automatisch) werden die im Absetzraum sich sammelnden Feststoffteilchen als Schlamm nach außen abgelassen; bei vollständigem Öffnen des Absperrorgans wird durch die Düsen Gas aus dem Wascher angesaugt und deren Öffnungen dadurch von Ansätzen freigesaugt.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels sei der Gegenstand der Erfindung des näheren erläutert. In der Zeichnung ist ein Waschkühler I bekannter Bauart mit einem zentralen Wasserverteilungsrohr 2 dargestellt. über die Höhe des Zentralrohrs 2 sind Wasserzerstäuberdüsen, vorteilhaft die bekannten Lechlerschen Flach- oder Breitstrahldüsen 3, in beliebiger Weise (z. B. auf einer Schneckenwindung liegend) verteilt und so schräg angeordnet, daß sie radial und zugleich steil nach oben gerichtet den gesamten Querschnitt des Waschers I bedüsen, also im wesentlichen im Gleichstrom zur Gas richtung das zu reinigende Gas waschen. Das tote untere Ende 6 der Zentralleitung 2 ist aus dem Wascher nach außen geführt und mit einem Absperrorgan 4 versehen, welches dauernd teilweise oder vorübergehend ganz geöffnet und geschlossen werden kann. Mit 5 ist in der Zeichnung ein Abschirmkonus bezeichnet, der in bekannter Weise dazu dient, das von unten eintretende, zu reinigende Industriegas zunächst auf den inneren Querschnitt des Kühlers I zu konzentrieren. Die in der Praxis für die Behandlung von beispielsweise 6o 000 m8 Gas stündlich vorkommelden Ausmaße eines solchen Waschkühlers nach der Erfindung liegen bei 5 m Durchmesser und 20 bis 30 m Höhe, wobei der lichte Durchmesser des Zentralrohrs 2 beispielsweise 200 bis 300 mm beträgt. Der Druckanstieg in der Zentralleitung 2 von oben nach unten beträgt demnach 2 bis 3 Atm. Da bei dieser Druckdifferenz die unteren Düsen bei gleicher Düsenöffnung aller Düsen bedeutend größere Mengen an Waschwasser austreten lassen als die oberen, werden die Öffnungsquerschnitte der unteren Düsen größer gemacht als die der oberen Düsen, damit, wie eingangs erläutert, das Waschwasser noch eine gewisse Geschwindigkeit im unteren Teil des Zentralrohrs beibehält. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß im unteren Teil des Waschers, wo die Gastemperatur am höchsten und die Flüssigkeitsteilchen am größten sind, die waschende Wirkung überwiegt, während im oberen Teil (niedrigere Gastemperatur, kleinere Wasserteilchen) die Kühlwirkung den Vorrang hat.
  • PATENTANSPR0CHE 1. Zentralwasserrohr für Gaswascher, insbesondere für Gichtgase mit radial nach außen gerichteten Wasserdüsen, unter Führung der Gase im Gleich- bzw. Querstrom zu der Wassereindüsung, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentralrohr (2) durch schräg aufwärts gerichtete Zerstäuberdüsen als Schlammabscheider für die noch schlammhaltige, in an sich bekannter Weise im Kreislauf geführte Waschflüssigkeit wirkt bzw. ausgebildet ist, indem das untere Ende des Zentralrohrs (2) unterhalb der untersten Düse (3) einen Absetzraum (totes Ende) mit einem Absperrorgan (4) besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Zentralwasserrohr nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsquerschnitte der Düsen (3) von oben nach unten größer werden bzw. bei gleich großen Düsenquerscnhnitten der Leitungsquerschnitt des Zentralrohrs nach unten zu abnimmt.
DEM18953A 1953-06-16 1953-06-16 Zentralwasserrohr fuer Gaswaescher, insbesondere fuer Gichtgase Expired DE947362C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203736B (de) * 1955-03-04 1965-10-28 Belge Prat Daniel Sa Soc Senkrecht stehender Gaswaescher nach dem Venturi-Prinzip

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1203736B (de) * 1955-03-04 1965-10-28 Belge Prat Daniel Sa Soc Senkrecht stehender Gaswaescher nach dem Venturi-Prinzip

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