DE947663C - Verfahren zum Herstellen von Schrot aus hochschmelzendem Metall - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schrot aus hochschmelzendem Metall

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DE947663C
DE947663C DEO1354A DEO0001354A DE947663C DE 947663 C DE947663 C DE 947663C DE O1354 A DEO1354 A DE O1354A DE O0001354 A DEO0001354 A DE O0001354A DE 947663 C DE947663 C DE 947663C
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DE
Germany
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sieve
shot
metal
cooling bath
molten metal
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Expired
Application number
DEO1354A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert R Hancox
George L Tuer Jun
Milo J Stutzman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olin Corp
Original Assignee
Olin Corp
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00—Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02—Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06—Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material
    • B22F9/08—Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying

Landscapes

  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Schrot aus hochschmelzendem Metall Die Erfindung bezieht sich auf das Herstellen von Schrot aus hochschmelzendem Metall und betrifft im besonderen das Herstellen von Eisenschrot, das als Geschoßladung von Schrotpatronen, aber auch für andere Zwecke, z. B. Schrot zum Schälen, zum Reinigen von Gußstücken und zum Granitschneiden, verwendet werden kann.
  • Das Verfahren zum Herstellen von Schrot aus hochschmelzendem Metall, bei dem ein Strom des geschmölzenen Metalls in ein Kühlbad fällt, kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß das Fallen des Metalls von einem sich bewegenden Sieb unterbrochen wird, dessen Arbeitsfläche auf mehr als der Hälfte von offenen Zwischenräumen eingenommen ist, und daß das Sieb, ehe es in den Metallstrom gelangt, mit einem Kühlmittel genäßt wird.
  • Dabei fällt das Metall eine Strecke von i5o bis 456 mm nach der Unterbrechung durch das Sieb, ehe das Metall das Kühlbad erreicht, oder der Strom des Metalls wird unterhalb der Oberfläche des Kühlbades von dem Sieb unterbrochen.
  • Handelsübliches Schrot, wie es in Schrotpatronenhülsen oder Patronen verwendet wird; ist bisher aus Blei oder Bleilegierungen hergestellt worden, trotz der verschiedenen Nachteile, denen das Bleischrot unterworfen ist. Dieses Schrot wird für gewöhnlich dadurch hergestellt, daß geschmolzenes Blei aus den Durchbohrungen in dem Boden einer am Kopf eines Schrotturmes. vorgesehenen Pfanne oder groben Siebes herabfällt. Während des Fallens durch die Luft hindurch nehmen die Teilchen eine sphärische Gestalt an, verfestigen sich zu Schrot mit einem Durchmesser, der ungefähr von der Größe der Bohrungen des groben Siebes abhängt, und werden schließlich in einem kühlenden Mittel, z. B. Wasser, aufgefangen. Wegen einer einmaligen Kombination von physikalischen Eigenschaften kann Blei in runde Schrotkörner von gewünschter Größe so wirkungsvoll und wirtschaftlich durch das beschriebene Verfahren hergestellt werden, daß es sich nicht als wirtschaftlich tragbar erwiesen hat, Schrot aus anderen erwünschten, aber schwieriger bearbeitbaren Metallen, z. B. Eisen, herzustellen.
  • Im allgemeinen kann Eisenschrot durch zwei Verfahren hergestellt werden, nämlich durch das Verfahren, Tröpfen aus geschmolzenem Metall zu bilden und die Tropfen in ein Kühlbad fallen zu lassen, und durch das Gießverfahren. Zur Massenherstellung von Schrotgrößen, wie sie in Schrotgeschossen verwendet werden, verbietet sich die Gießtechnik durch ihre Kostspieligkeit. Verschiedenartige Tropfenbildungsverfahren, einschließlich der Unterteilung eines fallenden Stromes aus geschmolzenem Metall mittels eines Schlägers, das Zerstäubungsverfahren und das Verfahren unter Verwendung eines gelochten Tiegels -sind bei der versuchten Herstellung von Eisenkügelchen oder -Schrot bisher angewendet worden. Die auf diese Weise hergestellten Teilchen bestehen aus Kugeln, Sphäroiden, Scheiben, Hanteln und pulverförmigen Teilen oder selbst unregelmäßig geformten Teilchen mit wenig Gleichförmigkeit in der Größe. Manchmal werden nur 15% des Schrotes, das durch Zerstäubung hergestellt war, als für Munition verwendbar befunden. Bei früheren Verfahren zur Herstellung von eisernem Schrot,- bei denen ein gelochter Teil oder eine Tropfenpfanne verwendet wurde,- umdas geschmolzene Metall zu teilen, ergab sich, daß Öffnungen dieses Teiles sehr schnell zernagt oder ausgewaschen wurden, so daß eine nachteilige Änderung in der Größe des durchströmenden Stromes die Folge war. Ungleich dem Brauch bei- der Herstellung von Bleischrot kann die Größe der öffhungen in einer Tropfpfanne nicht zur Regelung der Größe des aus Eisen gebildeten Schrotes herangezogen werden, da das Eisen das die Öffnung umgebende Material benetzt.
  • Ein Hauptziel der Erfindung ist deshalb die Schaffung eines Verfahrens und die Schaffung einer. Vorrichtung zur Herstellung von Eisenschrot. .
  • Ein anderes Ziel ist die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung zur Herstellung von Eisenschrot in großem Maßstäbe, wobei ein großer Mengenanteil des Schrotes von verwendbarer Größe ist. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Herstellung von Eisenschrot guten kugeligen Umrisses: Andere Ziele und Vorteile ergeben sich aus der weiteren Beschreibung und aus den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist Fig. i eine schematische Ansicht, teilweise im (Querschnitt; einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 eine schematische Ansicht, teilweise im Schnitt, einer abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. i, Fig. 3 eine Draufsicht des in der Vorrichtung verwendeten Siebes, und Fig. 4 ist ein Teilschnitt des in Fig. 3 dargestellten Siebes.
  • Gemäß der Erfindung wird Eisenschrot von günstiger Regelmäßigkeit der Form und hoher Gleichmäßigkeit in der Größe dadurch erzeugt, daß in die Fallbahn eines Stromes aus geschmolzenem Metall ein sich bewegendes Sieb eingeschaltet ist, dessen Arbeitsfläche wesentlich mehr offene Zwischenräume als feste Siehteile aufweist. Vorzugsweise nehmen die Öffnungen in dem Sieb wenigstens 65'/o der Gesamtarheitsfläche des Siebes ein. Unter dem Ausdruck »Arbeitsfläche« ist der Abschnitt des Siebes zu verstehen, der beim normalen Betrieb in die Bahn des fallenden, geschmolzenen Metalls eingeschaltet ist. Das geschmolzene Metall kann aus einem Schöpflöffel, Ofen oder Tiegel, die in einem Abstand oberhalb des Siebes liegen, herabtropfen.
  • Nachdem der Strom aus geschmolzenem Metall durch das Sieb hindurchgegangen ist, ist er in Teilchen unterteilt, die das gewünschte Volumen haben. Die Teilchen fallen dann weiter in ein kühlendes Bad, durch das sie bei ihrem weiteren Sinken ihre endgültige, nahezu sphärische Form annehmen und sich dann ablagern. Das kühlende Bad kann in Form eines Sprühstrahles oder eines Vorrates an Wasser oder irgendeiner anderen Kühlflüssigkeit mit oder ohne Oxydationsschutzmittel verwendet werden und sollte auf oder etwas oberhalb Raumtemperatur liegen. Oberhalb a7° C nimmt die Kugelform des Schrotes um etwa 5 % für je ii° C ab, jedoch geben. Badtemperaturen bis nahe zum Erstarrungspunkt zufriedenstellende Ergebnisse.
  • Der Werkstoff, aus dem das Sieb hergestellt ist, ist vorzugsweise saugfähig oder mit einer saugfähigen Decke bezogen, obwohl zufriedenstellende Erfolge auch mit nichtsaugfähigen Sieben erzielt worden sind, wegre eine Schicht von Wasser oder einer anderen Kühlflüssigkeit auf dem Sieb in dem Bereich, das der Strom aus fallendem, geschmolzenem Metall durchquert, aufrechterhalten wird. Entsprechend der Festigkeit, die notwendig ist, dem Aufschlag des geschmolzenen Metalls zu widerstehen, können, ohne zu viel offene Fläche preiszugeben, Siebe aus Textilstoff verwendet werden. Saugfähige Siebe, die aus anderen Fasern, z. B. Ramie, synthetischen Faserstoffen, Asbest u. dgl., hergestellt sind, können ebenfalls verwendet werden. Draht oder Kunstfäden, die mit saugfähigem Material überzogen sind, arbeiten ebenfalls zufriedenstellend.
  • Die Bewegungsrichtung des Siebes kann innerhalb weiter Grenzen geändert werden. Befriedigende Ergebnisse wurden erzielt mit Sieben, die in einer Ebene innerhalb q.5° plus oder minus zur Waagerechten oder in der Waagerechten selbst umlaufen.
  • Bei der Herstellung von Schrot gemäß der Erfindung kann entweder die in Fig. i oder die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung verwendet werden, die allgemein besteht aus einer Zuführvorrichtung, z. B. einem Gießlöffel, der induktiv beheizt sein kann, oder aus einem durchlochten Tiegel oder Gießtopf, aus einem, ständig gekühlten Sieb der vorstehend beschriebenen Art zur Unterteilung des geschmolzenen Metallstromes in geschmolzenes Schrot und aus einer Vorrichtung zum Kühlen und Sammeln des Schrotes. Beim Fallen aus dem Schmelzofen zerteilt sich der Strom aus geschmolzenem Metall unter dem Einfluß der Oberflächenspannung in Kügelchen. Die Kügelchen werden beim Auftreffen auf das Sieb weiter zerteilt, aus dem sie in Bananenform austreten. Die Oberflächenspannung wirkt auf diese Form winziger Bananen so ein, daß diese vor dem Erhärten in Kugeln oder in der Kugel angenäherte Formen unterteilt werden.
  • Die zur Schrotherstellung dienende Vorrichtung nach Fig. r enthält eine Einrichtung, z. B. den Gießlöffel r mit einer Lippe 2, um geschmolzenes Metall abtropfen zu lassen. In einer waagerechten oder geneigten Ebene liegt unterhalb der Lippe 2, ein umlaufendes, mit kleinen Löchern versehenes Sieb 3, das ein Tuch- oder Metallsieb offener «\#,Tebart und zweckentsprechender Maschengröße sein kann. Das Sieb 3 kann die in Fig. 3 dargestellte Form haben und ein kreisringförmiges Sieb sein, dessen Einzeldrähte mit Baumwolle überzogen sind, Es können auch Baumwollsiebe oder lackierte, emaillierte oder anderweitig thermisch isolierte Drahtsiebe verwendet werden. Das Sieb kann enne Öffnung q. besitzen, damit es zwecks Umlaufes in der Mitte gelagert -werden kann. Das auf dem Ende der senkrechten Welle, z. B. durch Unterlegscheiben und Muttern 6, befestigte Sieb wird, z. B. mittels eines Elektromotors 7 über die Welle 5 in Umlauf gesetzt. Ein Ring 8 kann vorgesehen sein, um das Sieb straff zu halten. Unterhalb des Siebes 3 liegt ein Gefäß 1o mit einer Kühlflüssigkeit r r, z. B. Wasser oder einem anderen Kühlmittel, und zwar von solcher Tiefe, daß das auf dem Sieb gebildete und durch das Sieb hindurchfallende Schrot 12 aufgenommen und verfestigt wird. Damit der Teil 3 dauernd gekühlt wird, wird die Baumwolldecke des Siebes zu allen Zeiten gut naß gehalten. Zu diesem Zweck ist ein in eine Düse 1q. endendes Rohr 13 so aufgestellt, daß die für die Unterteilung des fallenden Metalls verwendete Abschnittsbreite des mit Baumwolle überzogenen Siebes abwechselnd zuerst dem aus der Düse 1q. austretenden Strom von Kühlflüssigkeit und dann dem Strom aus geschmolzenem Metall ausgesetzt wird, so daß das Sieb beim Auftreffen des Metalls naß ist. Das Wasser wird beim Auftreffen des heißen Metalls verdampft, so daß sich auf diese Weise eine isolierende Schicht aus Frischdampf zwischen dem geschmolzenen Metall und dem Sieb bildet. Bei der in Fig.2 dargestellten abgeänderten Durchführungsform der Vorrichtung liegt das dem Sieb 3 der vorerwähnten Ausführung entsprechende Sieb 23 unterhalb der Oberfläche des im Behälter io befindlichen Kühlmittels. Die anderen Teile sind identisch mit den vorher beschriebenen Teilen, mit der Ausnahme, daß das Wasserzuführrohr 13 und seine Düse 14 weggelassen sind.
  • Bei der Herstellung von Eisenschrot für Schrotgeschoßhülsen ist es erwünscht, einen möglichst hohen Anteil innerhalb des Größenbereiches von 4375 bis 3,75 mm Durchmesser zu erhalten. Durch das Verfahi#en nach der Erfindung werden vorteilhafte Anteile richtig geformten Schrotes innerhalb des erwähnten Größenbereiches erzeugt. Wird beispielsweise die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung mit dem 6 mm unter der Oberfläche des Kühlbades liegenden Sieb verwendet, so ergibt ein geschmolzenes Eisen, das bei einer Temperatur von 170o° C durch eine Luftatmosphäre aus einer Höhe von etwa 450 mm auf das Sieb 23 aufgegossen wird, eine Ausbeute von 70 °/a des Gießmetalls innerhalb des oben angegebenen Bereiches und von guter Kugelform. Bei dieser Durchführung besteht das Sieb aus mit Baumwolle überzogenen Drähten und -hat 1o Maschen auf 25 mm (Maschengröße 1,925 mm2, Drahtdurchmesser 0,425 mm) u.rd wird mit einer Lineargeschwindigkeit, gemessen am mittleren Radius der Auftreffstelle, von q.80 mm/sec bewegt. Die aufgegossene Menge liegt zwischen ioo und 15o g/sec.
  • Bei einer beispielsweisen Durchführung, bei der die in Fig. i dargestellte Vorrichtung mit einem 7-Maschen-Tuchsieb Verwendung findet, das um eine 26° von der Senkrechten geneigt stehende Achse gedreht wird, ergibt sich eine 8oo/oige Ausbeute guter Kugelform innerhalb des vorerwähnten Bereiches. In diesem Falle ist der Abstand zwischen der Tiegellippe und dem Sieb (Auftreffstelle) 200 mm, und es beträgt der Abstand zwischen dem Sieb und der Oberfläche des Kühlbades 750 mm. Das Eisen wird in einer Menge von 157 9/sec und bei einer Temperatur von 170o° C aufgegossen. Das Sieb wird mit einer Geschwindigkeit von 96o mm/sec, gemessen am Mittelradius der Auftreffstelle, bewegt.
  • Wenn unter Beibehaltung der übrigen Daten des letztgenannten Beispiels der Abstand zwischen Sieb und Kühlbad auf 15o mm vermindert und die Aufgußmenge auf r44 g/sec verkleinert wird, ist die Ausbeute 80%, jedoch erhöht sich die Durchschnittsgröße des erhaltenen Schrotes. Versuche ergaben, daß bei Erhöhung des Abstandes zwischen dem Sieb und der Oberfläche des Kühlbades, wenn die anderen Bedingungen die gleichen bleiben, die Durchschnittsgröße des erhaltenen Schrotes- abnahm, die Kugelform -jedoch besser wurde. Liegt das Sieb weniger als etwa i50 mm oberhalb der Oberfläche des Kühlbades, so sind sowohl hinsichtlic4 der guten Form als auch der Gleichmäßigkeit der 'Größe die Ergebnisse weniger_ zufriedenstellend. In ähnlicher Weise ergibt die Erhöhung des Abstandes zwischen dem Gießlöffel- und dem Sieb eine Abnahme der Durchschnittsgröße des Schrotes, jedoch muß dieser Abstand immer so klein sein, daß das Metall beim Auftreffen auf das Sieb noch flüssig ist.
  • Durch Verringern der Neigung des Siebes auf i5°, Anwendung oder Anordnung eines Zwischenraumes von 6oo mm zwischen dem Sieb und dem Kühlbad und Beibehaltung der anderen Faktoren im wesentlichen wie in dem vorstehenden Abschnitt dargelegt, war die Ausbeute 8 1 % bei verringerter Durchschnittsgröße des Schrotes.
  • Außer den in den oben gegebenen Beispielen aufgeführten Ausbeuten fielen merkbare Mengen von Schrot guter Kugelform an, dessen Größe jedoch außerhalb des Bereichs von 1,375 bis 3,75 mm Durchmesser lag. Dieses Schrot war für andere Zwecke als zur Verwendung in Schrotpatronen geeignet.
  • Für Schrotpatronen, aber nicht für einige andere Zwecke, wird Eisen verwendet, das möglichst rein und verhältnismäßig frei von Kohlenstoff ist. _Umdie Schrotbildung aus solchem Eisen zu erleichtern, wird dessen Temperatur vorzugsweise auf oberhalb 154o° C erhöht, ehe es aus dem Gießlöffel ausgegossen wird. Die Ausgießmenge wird so bemessen, daß die Konzentration der Kügelchen unterhalb des Siebes klein genug ist, daß die Wahrscheinlichkeit einer Kollision zwischen den Kügelchen unter Bildung von Hantelformen gering ist.
  • Im allgemeinen gilt, daß je größer das Verhältnis von offener Fläche zu festen Siebteilen des Arbeitsabschnittes des Siebes ist, desto höher die Ausbeute an Schrot guter Kugelform ist.
  • Die Tiefe der in dem Behälter io befindlichen Flüssigkeit beträgt 75o mm oder mehr und ist in jedem Falle genügend groß, um die Metallkügelchen zu verfestigen, ehe ihr Fallen durch den Boden oder durch das auf dem Boden befindliche andere Schrot aufgehalten wird.
  • In der Ausführung nach Fig. i, in der das Sieb oberhalb der Oberfläche des Kühlbades liegt, muß die Kühlflüssigkeit mit einer Geschwindigkeit zugeführt werden, die genügt, das saugfähige Sieb getränkt oder -gesättigt zu halten. Wird ein saugfähiges. Sieb verwendet, so ist die Bewegungsgeschwindigkeit nicht von großer Bedeutung, sondern das Sieb wird nur so bewegt, daß die dem geschmolzenen Eisen an jedem Zeitpunkt dargebotene Fläche kühl und naß ist.
  • Obwohl die Erfindung mit besonderem Bezug auf die Herstellung von Eisenschrot zur Verwendung in Munitionsgeschossen beschrieben worden ist, können selbstverständlich die Vorrichtungen und das Verfahren auch für andere hochschmelzende Metalle und zur Herstellung von Schrot für andere Zwecke verwendet werden. Jedes andere Metall erfordert, ebenso wie das günstigste Größenverhältnis des Schrotes, eine bestimmte Abstimmung der verschiedenen Bedingungen aufeinander.
  • Die vorstehende Beschreibung macht die Erfindung leicht verständlich und läßt erkennen, daß die Ziele der Erfindung erreicht werden. Obwohl verschiedene Beispiele für Darstellungszwecke gegeben worden sind, ist selbstverständlich, daß die Erfindung nicht auf die wiedergegebenen Einzelheiten beschränkt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Schrot aus hochschmelzendem Metall, bei dem ein Strom des geschmolzenen Metalls in ein Kühlbad fällt, dadurch gekennzeichnet, daß das Fallen des Metalls von einem sich bewegenden Siebunterbrochen wird, dessen Arbeitsfläche auf mehr als der Hälfte von offenen Zwischenräumen eingenommen wird, und daß das Sieb an der Zone, an der es mit dem geschmolzenen Metall -in Berührung kommt, mit einem Kühlmittel genäßt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall eine Strecke von i5o mm bis 450 mm nach der Unterbrechung durch das Sieb fällt, ehe das Metall das Kühlbad erreicht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß der Strom des Metalls unterhalb der Oberfläche des Kühlbades von dem Sieb unterbrochen wird.
  4. 4. Verfahren nach den Änsprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Sieb das Verhältnis von offener Arbeitsfläche zu geschlossener Arbeitsfläche wenigstens 2 zu i beträgt. .
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Außenteile der das Sieb bildenden Siebfäden aus saugfähigem Werkstoff bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 294 92i, 422 22i.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE294921C (de) *
DE422221C (de) * 1924-05-08 1925-11-26 Hartstoff Metall A G Hametag Koernen geschmolzenen Metalles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE294921C (de) *
DE422221C (de) * 1924-05-08 1925-11-26 Hartstoff Metall A G Hametag Koernen geschmolzenen Metalles

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