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Holzentrindungsmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Holzentrind'üngsmaschi.ne
mit einer ortsfest gelagerten, angetriebenen Messerscheibe und schräg zur Baumstammachse
in der Schneidzone angeordnetem, umlaufendem Vorschub- und Drehtrieb zum gleichzeitigen
Andrücken des auf einer drehbaren Auflage liegenden Baumstammes gegen die Messerscheibe
gemäß Patent 935 216. Bei einer derartigen Holzentrindungsmaschi.ne besteht die
Auflage für den Baumstamm aus einem schmalen, in der Schnei-dzone .gegen. die Messerscheibe
schräg gerichteten, nicht unmittelbar angetriebenen Stützkörper, dessen Tragfläche
gegenüber der übrigen festen Auflage in Gestalt eines Tisches so weit vorsteht,
daß die Enden des Baumstammes sich beim Entrinden über den Tisch frei bewegen können.
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Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung solcher Entrindungsmaschinen.
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Gemäß der Erfindung :ist ein in an sich bekannter Weise hinter der
Messerscheibe gelagerter und ,diese übergreifender Schwenkarm angeordnet, der außer
dem Vorschub- und Drehtrieb für den an der Messerscheibe befindilichen Baumstamm
daran auslegerartig anschließend einen den frisch in die Maschine eingelegten Baumstamm
gegen die
Messerscheibe fördernden, dessen Einlaufbereich überdeckenden
Rolltrieb trägt.
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Auf diese Weise bleibt unabhängig von der Stärke des jeweils in die
Maschine eingeschobenen Rundholzes die eingestellte Angriffsstellung des Vorschub-
und Drehtriebes zu der sich durch die Beumstammstärke ergebenden Auflagestelle auf
den Stützkörper unds Schneisdstelle der Messerscheibe in der Winkelstellung praktisch
ständig gleich. Zwangsläufig befindet sich bleibend der Rolltrieb, welcher den zur
Bearbeitung eingeführten Baumstamm an, die Messerscheibe heranzufördern hat, am
äußersten, Schwenkarmende und wirkt dadurch druckerhöhendi, so daß der Baumstamm
währenddes Entrindens indem .gewünschten Ausmaß kräftig an die Messerscheibe angedrückt
wird.
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Der zur Messerscheibe förderivdle Rolltrieb kann irneinernachderd
serMesserschoibe;abgekehrtenSeite steigend angeordneten. gezahnten Raupenkette bestehen.
Dadurch erübrigt sich ein. Anheben des Rolltriebs zur Auflage auf dien jeweils neu
einsgeführten Baumstamm und kann die Anlaufbahn zum Stützkörper horizontal und mit
diesem in gleicher Ebene liegen. Der Baumstamm braucht mit dem eingeschobenen Ende
nur in: den stets offenen Winkel -zwischen der Anlauf bahn und dem Rolltrieb, diesen
berührend, eingelegt zu werden. Im Augenblick-der Berührung setzt die Förderung
des Baumstammes zur Messerschreibe hin eins, wobei sich der Schwenkarm entsprechend
der Baumstammstärke hebt. Wahllos können. schwache und stärkere Baumstämme in :die.
Maschine eingebracht werden, da eine selbsttätige Veränderung der Winkelstellung
des Stützkörpers und des Rolltriebs zur Messerscheibe sowie dies Vorschub-und Drehtriebes
entsprechend der jeweiligen Baumstammstärke grundsätzlich vorgesehen ist uni- :im
übrigen die erfindungsgemäße Maschine Baumstämme jeder Stärke, auch schwächste Baumstämme,
verarbeitet.
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Das Fördermittel kann für die Förderung des Baumstammes zur Messerscheibe
und für die Förderung während -des Schälens ans .der Messerscheibe entlang unterteilt
sein. Für d ie Förderung zur Messerscheibe ist zweckmäßig eine Zackenraupenkette
vorgesehen und, für die Förderung während des Entrindens ein scharfrandsiges Zackenrad',
weiches mit dem Antriebsrad der Zacken raupenkette konaxial gelagert ist und' diese
um etwa Zackenhöhe überragt.
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Ein solches Zackenrad ist vorteilhaft in Richtung seiner Auflage gegen
den Baumstamm federnd im Schwenkarm gelagert. Auf diese Weise werden durch Äste
oder sonsstige Unebenheiten des Baumstammes verursachte Stöße gegen den Schwenkarm
abgefangen, -und das Zackenrad bleibt ständig am Baumstamm und drückt diesen ohne
Unterbrechung gegen die Messerscheibe, was eine einwandfreie und vollkommene Entrindung
des Baumstammes zur Folge hat.
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Zum Stützen .des Baumstammes währenddessen . Enarindens kann ein Schmaler,
in der Schneidzone gegen die Messerscheibe schräg gerichteter, nicht unmittelbar
angetriebener Stützkörper vorgesehen sein, der in einer Mehrzahl sch.arfran:diger
kleiner Rollen besteht, die dicht hintereinander un@ds auf Lücke z. B,. zweireihig
nebeneinander mit der Anlaufbahn in: der gleichen Horizontalebene angeordnet sind,.
Dadurch können auch allerschwächste Baumstämme völlig entrind@et werden:.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh.rungsform ;der Entrindiungsmaschine
gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
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Fig. i zeigt die Wesensteile der Maschine in Seitenansicht ; Fig.
2 zeigt die gleichen Teile dbr Maschine in Draufsicht, Fi-.3 einen federnd gelagerten
Vorschub- und Drehtrieb im mittleren Querschnitt, Fig. q. eine aus kleinen Rollen
bestehende Bau-mstammstütze in Seitenansicht, Fig. 5 die Stütze gemäß Fig. 4 in
Draufsicht. Gemäß Fig. i ist hinter der or=tsfest gelagerten angetriebenen Messerscheibe
r der :dien Vorschub-und Drehtrieb 2 und einen Rolltrieb q. tragende Schwenkarm
3 vertikal schwenkbar gelagert. Von der Antriebswelle 8 wird die Umdrrehungs:bewe--ung
über eine Verbindungswelle 9, die Schwenkarmwelle 3 und daran anschließend eine
Verbin~ diungswelle io zum Vorschub- und' Drehtriebrad 2 und der als Rolltrieb dienenden
Raupenkette q. übertragen. Das Lager für den Schwenkarm i@s.t zweckmäßig höhenverstellbar
und die Wellen 8, 3 und io verlängerbar angeordnet. Wenn sich kein Baumstamm in,
der Maschine befindet, ist der Arm 3 tief geneigt, und das Vorschub- und, Drehtriebrad:
2 befindet sich nahe der Mesiserscheibe i. Wird ein. Baumstamm mit seinem Ende von
rechts in den. off,ernen Winkel zwischen der Anlaufbahn 7 und der Raupenkette q.
eingeführt - eine Anischlagwand, hinter der Anlaufbahn' 7 verhindert, däß der Baumstamm
zu weit i , die Maschine eingeschoben wird. -,dann wird` er bei Berührung mit der
Raupenkette q. von dieser erfaßt und zur Messerscheibe i gerollt. Die Anlaufbahn
7 ist mit Zacken besetzt, damit der eingeführte Stamm nicht rutschen kann,. Die
Stütze 5 besteht aus hinter- und nebeneinander angeordneten kleinen, messerscharfen
Rollen und befindet sich ins der Schnei.dzone und mit der Anlaufbahn 7 in der ,gleichen
Horizontalebene. Sobald sich der zur Messerscheibe rollende Baumstamm in unmittelbarer
Nähe der Messerscheibe befindet, gibt die Raupenkette q. den. Stamm frei, und. dieser
wird im -gleichen Augenblick von dem Zackenrad 2 erfaßt, welches die Raupenkette
q. um etwa Zackenhöhe überragt.
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Die Fördereinrichtung und die Stütze 5 sind, zur Messerscheibe i winklig
gestellt und unterliegen dem gemeinsamen Einfuß eines Hebelsystems" welches. bei
einer Erhohung der Lage des Schwenkarms 3 den Winkel der Lage dies Zackeivrades
2 und der Stütze 5 zur Messerscheibe z vergrößern unds umgekehrt vermindern, wenn,
sich der Schwenkarm 3 senkt. Auf :diese Weise wird ein starker Baumstamm
17 langsamer und ein schwacher
Baumstamm 17 schneller an
der Messerscheibe entlang geführt, wie es ein fehlerfreies Entrinden erfordert.
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Die Fig. i und 2 lassen erkennen, daß beispielsweise durch die Winkeltriebanordnung
die notwendige Drehbewegung zur Fär.dereinrichtung übertragen wird und dabei der
Schwenkarm 3 vertikal schwenken und das Förderrad 2 in seiner Winkelstellung zur
Messerscheibe i verändert werden; kann.
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Gemäß Fig.3 ist dias Förderrad; 2 mit einem Antriebsrad. 16 für die
nicht mitgezeichnete Raupenkette konaxial auf der Achse 15 gelagert. Mittels eines
auf der Achse i2@ lose gelagerten übertragungsrades 14 wird es von der Verbind@ungswelle
io her angetrieben. Diese Welle ist in ihrem Gehäuse i i in Richtung ihrer Achse
beweglich gelagert. Das Gehäuse i i trägt das Lagerrohr 12 für d'ie Fördereinrichtung
derart, daß dieses Lagerrohr in Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist. Das
Lagerrohr 12 ist durch. eine Feder 13 gegen das Gehäuse i i abgestützt. Diese Feder
.dient zum Abfangen der Stöße, welche durch Äste od.,dgl. am Baumstamm gegen das
Förderrad; 2 verursacht werden. Das die Raupenkette um etwa Zackenhöhe überragende
Zackenrad 2 befindet sich in der Verlängerung der Verbindungswelle io angeordnet,
und das Unterteil des Gehäuses i i ist um. seine Längsachse drehbar vorgesehen und
mit dem Stellhebel für die Winkelstellung des Zackenrades 2 zur Messerscheibe i
verbunden.
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Gemäß .den Fig. 4 und 5 besteht die Auflagestütze 5 aus .einer Mehrzahl
kleiner messerscharfer oder mit Zacken besetzter Rollen 6, die in: einem Rahmen
hinter- und nebeneinander angeordnet sind-. Unter Umständen sind als. Stütze zwei
derartige mit kleinen. Rollen besetzte Rahmen dicht nebeneinander angeordnet.