DE94817C - - Google Patents
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- DE94817C DE94817C DENDAT94817D DE94817DA DE94817C DE 94817 C DE94817 C DE 94817C DE NDAT94817 D DENDAT94817 D DE NDAT94817D DE 94817D A DE94817D A DE 94817DA DE 94817 C DE94817 C DE 94817C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/02—Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
- Pile Receivers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Druckerei.
■Λ'1
Durch vorliegende Erfindung wird das geordnete Abnehmen und Zuführen der Bogen
durch einen Bogenschieber ohne Anheben des Stapels dadurch erreicht, dafs die jeweilige
Oberfläche des Stapels mit dem schrägen Anlegebrett,
dem Orte der Weiterbeförderung oder unmittelbar mit der Zuführungsstelle
durch eine Brücke verbunden ist, über welche der Bogenschieber den vom Stapel abgenommenen
Bogen schleifen kann.
Der nur durch Reibung wirkende Bogenschieber findet dadurch immer, ungeachtet der
Höhenlage der Abnahmestelle, eine feste Bahn vor. Die Brücke senkt sich entsprechend der
Abnahme des Stapels.
Mit der Oberkante der Brücke ist ein Schieber gelenkig verbunden, welcher, mit der
Brücke sich senkend, dem Stapel gleich einem Wehr vorliegt und nur den obersten Bogen
darüber hinwegführen läfst, während er die übrigen zurückhält.
Das Zurückhalten des Bogenrestes kann auch durch Eckwinkel (Stapelhaltemarken) oder
Messer (wie in D. R. P. Nr. 12693 und 986) bewirkt werden.
In Fig. ι bis 5 der Zeichnung ist eine Ausführurigsform
der neuen Bogenzuführungsvorrichtung an einer Schnellpresse veranschaulicht.
Bei dieser Ausführungsform ist die Brücke mit einem Schieber verbunden, und ein Messer
(Fühler) am hinteren Stapelrande regelt die Senkung der Brücke und hält zugleich die
nächstfolgenden Bogen zurück:
In den winkelrecht zu Tisch A gerichteten Führungen 1 gleitet der quer über den Tisch
reichende Schieber D, gegen welchen die Vorderseite des Stapels anliegt.
Schieber D, von welchem Fig. 5 ein Stück im senkrechten Querschnitt zeigt, ist mit der
Brücke £ derartig gelenkig verbunden, dafs diese in jeder Höhenlage des Schiebers auf
die Fläche des Anlegetisches B einen U-ebergang
bildet, oder auch, wie in Fig. 1 punktirt angedeutet, unter Fortfall des Anlegetisches B,
auf den Cylinder C unmittelbar übergeleitet wird. Mit Schieber D ist durch Gelenkverbindung
2-3-4-5-6 ein Gleitstück 7 im Rohr 8 in Verbindung, welches einen stichelartigen
Fühler F trägt. Rohr 8 kann entsprechend der Bogenlänge durch Schraube 9 verstellt
werden, und mit ihm verstellt sich zugleich die Muffe 4a der Stange 4. Ist hierdurch das
Rohr 8 entsprechend eingestellt, so wird Muffe 4a auf Stange 4 durch eine Schraube
befestigt.
Um den Bogenstapel einzulegen, erfafst man das hintere Ende der Stange 4 und drückt
diese nach der Richtung des Druckcylinders, hierdurch verschiebt sich die Gelenkverbindung
2-3-4-5-6 und hebt das Gleitstück 7 mit Fühler F des Rohres 8 und ebenso Schieber D
mit Brücke E aus; hierauf legt man den Papierslapel ein, läfst Stange 4 los, und Fühler
F legt sich auf das hintere Ende des Stapels auf, wodurch zugleich der Schieber D
mit Brücke _E in der Stapelhöhe eingestellt wird.
Da nun bei Verminderung des Stapels Fühler F sich senkt, wird auch Schieber D mit
Brücke E sinken und stets in der Höhe des Stapels eingestellt bleiben.
Der Bogenabheber G ist ein Arm, dessen den Bogen ergreifendes Querstück g gerauht
oder mit Reibung erzeugendem Stoff bekleidet ist. Als zweckmäfsig hat sich eine Bekleidung
mit einer Gummiplatte io erwiesen (Fig. 3), welche mit stumpfkegelförmigen Zapfen (nach
Art des bekannten Zahlbrettes) versehen ist. Bogenabheber G schwingt um einen Zapfen 1 1
am Gleitstück 12 (s. Fig. 3 und 4), welches durch ein Excenter 13 auf der Cylinderachse,
Hebelverbindungen 14- 15- 16 und Schubstange 17 in der Gleitbahn 18 hin- und hergeführt
wird. Beim Rechtsgang von Gleitstück 12 liegt das gerauhte Querstück g frei
auf dem Bogen, den er über Schieber D, Brücke E und nöthigenfalls Anlegebrett B
hinwegschleift. Dann läuft ein quer durch Bogenabheberstange G gesteckter Stift 19 die
Schrägfiäche 29 unterhalb von Gleitbahn 18 an, wodurch das Querstück g gegen das
Ende des Rechtsganges vom Bogen abgehoben wird.
Die Schrägfläche 20 geht durch einen in seiner Breite der Länge des Stiftes 19 entsprechenden
Schlitz (s. Fig. 3) in die Führungsbahn 21 über, in welche der Stift 19 im
letzten Theil des Rechtsganges hineinläuft. Beim Linksgang durchläuft Stift 19 die Bahn 21,
damit Bogenabnehmer Gg freischwebend über den Stapel gelangt und erst beim Heraustreten
des Stiftes aus der Bahn 21 sich senkt. Deshalb sind im Schlitz über Schrägfläche 20
beiderseits Klappen oder Weichenzungen 22 angebracht, welche sich nach oben öffnen
können und beim Gleiten des Stiftes 19 über die schiefe Fläche 20 aufgedrückt werden,
nach dem Durchgang aber sich schliefsen, um für den Linksgang des Stiftes 19 eine ununterbrochene
Bahn herzustellen.
Der Arbeitsgang der beschriebenen Vorrichtung ist hiernach folgender:
Bogenabheber G g geht in gehobener Stellung nach links, d. h. über den Stapel, und
senkt sich, sobald Stift 19 die Bahn 21 verläfst.
Bogenabheber Gg tritt den Rechtsgang an. Während die unteren Bogen durch Schieber
D zurückgehalten werden, wird der oberste durch das gerauhte Querstück g des Bogenabhebers
mitgenommen. Er gleitet über die Kante des Schiebers D und wird unter dem
Drucke des gerauhten Querstückes g über die Brücke E hinweggeführt, bis er endlich
mit seiner Vorderkante an die Greifer des Druckcylinders gelangt ist. Inzwischen läuft
Stift 19 die Schrägfläche 20 an, Bogenabheber G g wird abgehoben und freischwebend zurückgeführt; das Spiel beginnt
von neuem. Um so viel, als durch Wegnehmen des Bogens der Stapel niedriger wird,
senkt sich auch Fühler F und mit diesem der Schieber D.
Es ist zu empfehlen, den Schieber D etwas über die Höhe des Stapels einzustellen und
den über die Brücke zu führenden Bogen darüber himvegspringen zu lassen, da hierdurch
etwa durch die Bogenreibung mitgeführte Bogen sicher abgestreift werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Selbsttätige Bogenzuführungs -Vorrichtung für Buchdruckpressen, Liniir-, Satinir- und dergl. Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein an einem Gleitstück (12) oder dergl. beweglich befestigter Abheber (GgJ den obersten Bogen über eine zur jeweiligen Stapeldicke einstellbare Brücke (E) hiriwegschleift und, nachdem der Bogen am Bestimmungsort abgegeben worden, mit einem Querstabe (19) oder dergl. gegen eine schräge Fläche (20) fährt, auf dieser hinaufgleitend und sich dabei erhebend, in eine Führung (18) gelangt und, da nach dem Durchpassiren die Weichen (22) zufallen,- in gehobener Stellung bis ans Ende der Führung (18) zurückbewegt wird, worauf er wieder auf den Stapel niederfällt.
- 2. An der in Anspruch 1 genannten Vorrichtung eine Einrichtung zur Einstellung der Brücke (E) gemäfs der Stapeldicke, dadurch gekennzeichnet, dafs ein die Vorderseite des Bogenstapels begrenzender Schieber (D), an welchem die Brücke (E) angelenkt ist, durch einen am hinteren Ende auf dem Stapel ruhenden beschwerten Fühler (F) entsprechend der Bogenabnahme mittelst Gelenkverbindungen (2-6) oder dergl. gesenkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94817C true DE94817C (de) |
Family
ID=366118
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94817D Active DE94817C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94817C (de) |
-
0
- DE DENDAT94817D patent/DE94817C/de active Active
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