DE948383C - Trommelfilter mit Filterstoffbahn zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gasstrom - Google Patents

Trommelfilter mit Filterstoffbahn zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gasstrom

Info

Publication number
DE948383C
DE948383C DES41100A DES0041100A DE948383C DE 948383 C DE948383 C DE 948383C DE S41100 A DES41100 A DE S41100A DE S0041100 A DES0041100 A DE S0041100A DE 948383 C DE948383 C DE 948383C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum body
drum
roller
filter
supply reel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES41100A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Application granted granted Critical
Publication of DE948383C publication Critical patent/DE948383C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/28Arrangement or mounting of filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/18Particle separators, e.g. dust precipitators, using filtering belts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/24Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies
    • B01D46/26Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies rotatable

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 30. AUGUST 1956
S 41 ioo III 150 e
aus einem Gasstrom
Die Erfindung betrifft einen Trommelfilter zum Abscheiden von festen, in einem Gasistrom mitgeführten Teilchen, mit einem zylindrischen, um seine Achse drehbaren Trommelkörper, dessen siebartiger, von außen nach innen vom Gasstrom durchströmter Mantel auf einem Teil seines Umfanges durch eine Bahn aus gasdurchlässigem Filtermaterial umschlungen ist, welche bei Drehung des Trommelkörpers von einer Vorratsspule weg auf den Trommelkörper und nach teilweiser Umschlingung desselben vom Trommelkörper weg auf eine Abnehmerwalze aufläuft. Dabei ist die Filterbahn zwischen Vorratsspule und Trommelkörper über mindestens eine drehbar gelagerte Zwischenwalze geführt.
Solche Trommelfilter dienen zum Abscheiden von in einem Gasstrom mitgeführten festen Teilchen, wie Staub, freies Fasermaterial usw., beispielsweise aus der einer Luftkonditionierungsanlage zuzuführenden Abluft aus einem Maschinensaali zur Verarbeitung von Textilf aisern.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß 'die Vorratsspule auf einer mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie derTrommel-
körper angetriebenen Zwischenwalze unter Druck aufliegt und von dieser bei Drehung des Trommelkörpers ebenfalls in Drehung versetzt wird.
Ein solches Trommelfilter mit nur einer einzigen Zwischenwalze kann so ausgebildet sein, daß diese Zwischenwake ihrerseits unter Druck auf der Mantelfläche des Trommelkörpers aufliegt. Bei mehreren Zwischenwalzen ward die mit der Vorratsspule in Berührung stehende Zwischenwalze durch ίο eine gerade Zahl weiterer Zwischenwalzen angetrieben, deren jede auf der folgenden unter Druck aufliegt und von denen die erste auf der die Vorratsspule in Drehung versetzenden Zwischenwalze und die letzte auf der Mantelfläche des Trommelkörpers unter Druck aufliegt. Ferner kann die Vorratsspule auch auf der Mantelfläche der Abnehmer walze aufliegen.
Der Gegenstand der Erfindung und weitere Merkmale derselben sind nachstehend an Hand der ao in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. τ die perspektivische Ansicht eines Trommel filters,
Fig. 2 in scheimatischer Darstellung die gleiche Vorrichtung wie in Fig. 1 im Querschnitt,
Fig. 3 und 4 in schematischer Darstellung andere Anordnungen der Zwischenwalzen im Querschnitt und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des in Fig. ι und 2 gezeigten Trommelfilters mit einer anderen Art der Abführung des ablaufenden Endes der FilterstofEbahn und einer einzigen, nicht auf der Mantelfläche des Trommelkörpers aufliegenden Zwischenwalze.
Gleiche Teile sind in sämtlichen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Filtereinrichtung nach Fig. 1 besitzt einen zylinderförmigen Trommelkörper ϊ, dessen Mantel 2 siebartig ausgebildet ist. Die Welle des Trommelkörpers ist in zwei Lagern gehalten, welche auf den beiden Stützwänden 3 befestigt sind. Der.Trommelkörper kann mit Hilfe eines nicht dargestellten, mit einem Wellenende verbundenen Antriebsmechanismus in langsame Drehung versetzt werden, z. B. mit einer Umlaufgeschwindigkeit von 1 m/E. Der Antriebsmechanismus kann auch so ausgebildet sein,, daß der Trommelkörper nur periodisch in Drehung gesetzt wird. Der siebartige Trommelmantel 2 ist von einer Bahn 4 aus gasdurchlässigem Filterstoff, · z. B. einem porösen Filterpapier oder irgendwelchem gewebe- oder vliesartigen Material, teilweise umschlungen. Bei Drehung des Trommelkörpers wird die Filterbahn von einer Vorratsspule 5 abgezogen, die parallel zur Achse des Trommelkörpers gelagert ist. Zwischen dieser Vorratsspule 5 und dem Trommelkörper 1 ist eine drehbar gelagerte Zwischenwalze 6 angeordnet, auf welcher die Vorratsspule unter Druck aufliegt. Die Zwischenwalze ihrerseits liegt unter Druck auf der Mantelfläche des Trommelkörpers auf, so daß sie mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit, aber entgegengesetzter Drehrichtung wie der Trommelkörper angetrieben wird. Die Filterstoffbahn ist derart über die Zwischenwalze geführt, daß sich die Vorratsspule bei Drehung des Trommelkörpers 1 im gleichen Drehsinn wie dieser, nämlich in Pfeilrichtung 7, dreht.
Die bei Drehung des Trommelkörpers 1 von der Vorratsspule 5 abgezogene Filterstoffbahn wird nach teilweiser Umschlingung des Trommelmantels auf der Abnehmerwalze 8 aufgewickelt. Die letztere ist ebenfalls parallel zur Achse des Trommelkörpers gelagert und liegt mit ihrer Filterstoffwickliung unter Druck auf dem Trommelmantel 2 auif. Die Wellenzapfen 9 der Zwischenwal'ze 6 sind in Schlitzen 10 geführt, die in den Stützwänden 3 angebracht sind. Die Wellenzapfen 11 und 12 von Vorratsspule und Abnehmerwalze sind in schräggestellten Schlitzen 13 und 14 geführt. Durch diese Lagerung von Vorratsspule und Abnehmerwalze wird es ermöglicht, daß sich deren Lagerstellen mit sich änderndem Durchmesser der Filterstoffwicklung während des Betriebes verschieben können, so daß Vorratsspule wie Abnehmerwalze dauernd unter ihrem Gewicht auf der Zwischenwalze 6 bzw. auf der Mantelfläche der Trommel aufliegen und sich mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die ■letztere drehen.
Die Filtereinrichtung ist in einem geschlossenen Raum aufgestellt, in welchen der Zuführkanal 15 für die zu behandelnde Luft mündet. Der die Filtereinrichtung enthaltende Raum ist durch eine Trennwand 16 von einem weiteren Raum getrennt, welcher in die Einlaßseite der Luftkonditionierungsanlage mündet. Die aus dem Kanal 15 zugeführte, mit Staub und anderen Verunreinigungen beladene'Luft strömt von außen durch die Filterstoffbahn 4 und den Trommelmantel 2 in das Innere des Trommelkörpers i.
Die hintere Stirnwand des Trommelkörpers 1 weist eine Auslaßöffnung 17 auf. Die Luft gelangt aus dem Inneren des Trommelkörpers in Achsrichtung desselben durch diese Auslaßöffnung und durch weitere öffnungen in der hinteren Stützwand 3 und Trennwand 16 in den hinter der letzteren gelegenen Raum. Die Luftströmung wird durch einen Ventilator der an den Raum hinter der Trennwand 16 anschließenden Luftkonditionierungsanlage aufrechterhalten.
Beim Durchströmen der Filterbahn 4 werden von der Luft mitgeführte Teilchen ausgeschieden. Diese bleiben in der Filterstoffbahn 4 haften und wenden schließlich zwischen einzelne Lagen der auf die Abnebmerwalze 8 auflaufenden Filterstoffbahn eingewickelt.
Der Trommelmantel 2 ist gegenüber der Trennwand 16 mit Hilfe einer Ledermanschette 18 abgedichtet. Diese ist mit Hilfe des Blechrings 19 an der Trennwand 16 befestigt. Unter der Saugwirkung des genannten Ventilators legt sich die Leder- iao manschette dichtend auf die Außenfläche des Trommelkörpers.
Die beschriebene Anordnung der Zwischenwakeo ermöglicht es, daß die auf ihr unter Druck aufliegende Vorratsspule 5 sich mit gleichem Drehsinn wie der Trommelkörper 1 dreht. Damit wird
erreicht, daß die Außenseite der von der Vorratsspule abgezogenen Filterstoffbahn 4 nicht in Berührung mit dem Trommelmantel kommt. Mithin ist es auch nicht möglich, daß auf der Außenseite der von der Vorratsspule abgezogenen Filterstoffbahn sich absetzende Staub- und Schmutzteilchen auf den siebartigen Trommelmantel gelangen und ■durch den Luftstrom mit abgeführt werden'. Hierin liegt ein Vorteil gegenüber einer Anordnung, bei welcher die Vorratsspule direkt auf dem Tromtnelmantel aufliegen und sich somit in entgegengesetztem Drehsinn zur Drehrichtung des Trommelkörpers ι drehen würde.
Die geschilderte Anordnung der Zwischenwalze 6 gewährleistet, daß bei Drehung des Trommelkörpers die Filterstoffbahn spannungsfrei von der Vorratsspule abgezogen wird, und zwar unabhängig von der Form des Filterstoffwickels auf der Vorratsspule. Damit können feinste Faservliese, welche in Ablaufrichtung praktisch keine Zugfestigkeit aufweisen, verwendet werden. Neben der Verminderung des Durchströmiwiderstandes für das Gas ergibt sich als weiterer Vorteil eine beträchtlich verminderte Wartung, weil sehr große Filter-
«5 stoffbahnlängen auf der Vorratsspule aufgewickelt werden können. Ferner ist ein Zerreißen der Filterstoffbahn praktisch ausgeschlossen, was auch bei nicht beaufsichtigten Einrichtungen einen störungsfreien Betrieb sichert. Auch können die Kosten für Filtermaterial sehr klein gehalten werden.
Fig. 2 zeigt die gleiche Anordnung wie Fig. 1 in schematischer Darstellung. Die Fi lter stoff bahn 4 ist hier wie in den folgenden Figuren zwecks besserer Deutlichkeit als gestrichelte Linie eingezeichnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird die mit der Vorratsspule 5 in Berührung stehende Zwischenwalze 6 durch eine gerade Zahl von weiteren Zwischenwalzen 20, 21 angetrieben, von denen die erste auf der Zwischenwalze 6 und die zweite auf der Mantelfläche des Trommelkörpers 1 unter Druck aufliegt. Die Filterstoffbahn ist wiederum so geführt, daß sich die Vorratsspule 5 bei Drehung des Trommelkörpers im gleichen Sinne wie letzterer dreht. Diese Anordnung gewährleistet wiederum, daß auf der Außenseite der von der Vorratsspule 5 ablaufenden Filterstoffbahn sich absetzende Staubteilchen nicht mit dem Trommelmantel in Berührung kommen und nicht durch den zu reinigenden Gasstrom mit abgeführt werden können.
So Fig. 4 zeigt eine andere mögliche Anordnung der Zwischenwalze. Hier wird die mit der Vorratsspule 5 in Berührung stehende Zwischenwalze 6 durch nur eine einzige weitere Zwischenwatee · 22 angetrieben, die ihrerseits wieder unter Druck auf der Mantelfläche des Trommelkörpers 1 aufliegt. Bei dieser Anordnung dreht sich die Vorratsspule in entgegengesetzter Drehrichtung zum Trommelkörper i. Die Außenseite der von der Vorratsspule ablaufenden Filterstoffbahn gelangt somit in Berührung mit dem Trommelmantel 2. Es sind deshalb Vorkehrungen zu treffen, daß sich auf der Außenseite der Filterstoffbahn auf der Vorratsspule keine Schmutz:- und Staubteilchen absetzen können. Zu diesem Zweck kann beispielsweise eine dachartige Vorrichtung 23 dienen. Die Abnehmerwalze 8 dreht sich mit gleichem Drehsinn wie die \^orratsspule 5; es ist deshalb nicht möglich, Vorratsspule und Abnebmerwalze aufeinander ablaufen zu lassen. Dies macht eine Abdichtung des von der Fi lter Stoffbahn nicht umschlungenen Umfangsteils des Trommelmantels 2 erforderlich, durch welche der Gasdurchr tritt durch diesen Umifangsteil verhindert wird. Hierzu dient eine im Inneren des Trommelkörpers angeordnete Segmentdichtung 24. An deren Stelle könnte auch eine auf der Vorratsspule 5 und der Abnehm er walze 8 aufliegende freie Abdeckwalize 25 Verwendung finden, wie in Fig. 4 strichpunktiert angedeutet ist.
Es ist nicht unbedingt notwendig, daß die mit der Vorratsspule in Berührung stehende Zwischenwalze unter Druck auf der Mantelfläche des Trommelkörpers 1 aufliegt. Diese Zwischenwake kann auch derart angeordnet sein, daß sich ihre Mantelfläche in einem gewissen Abstand zur Mantelfläche des Trommelkörpers 1 befindet. Fig. 5 veranschaulicht eine solche Anordnung, bei welcher Mittel vorgesehen sind, durch welche die Zwischenwalze 6 mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit, jedoch in entgegengesetztem Drehsinn wie der Trommelkörper 1 angetrieben wird. Hierzu dient go der Schnurtrieb 26. Die Filterstoffbahn 4 muß bei dieser Ausführungsform ausreichende Festigkeit auf weisen, um über das freie Teilstück zwischen der Walze 6 und der Mantelfläche des Trommelkörpers ι dem auf die Filterstoffbahn - wirkenden Gasdruck widerstehen zu können. Diese Voraussetzung entfällt bei Anordnung einer Segmentdichtung nach Fig. 4.
Fig. 5 veranschaulicht ferner eine andere Art der Abführung des ablaufenden Endes der Filterstoffbahn. Hier übt die Abnehmerwalze nicht wie in den geschilderten Ausführungsbeispielen gleichzeitig die Funktion einer Auf wickel walze aus. Die Filterstoffbahn 4 gelangt nach teilweiser Umschlingung der Abnebmer-walze 8 auf eine geneigte Platte 27 und fällt in einen Sammelbehälter 28.
Bei jedem der geschilderten Ausführungsbeispiele sind Mittel voraisehen, welche einen Durchtritt der Gasströmung durch den von der Filterstoffbahn nicht umschlungenen Teil des Trommelmantels zwischen den Auflagestellen der Zwischeniwalze und der Abnehmerwalze unterbinden. Hierzu kann die in Fig. 4 gezeichnete Segmentdichtung dienen. Es ist aber auch' möglich, den freien Raum zwischen Trommelkörper, Zwischenwalzen, Vorratsspule und Abnehmerwalze durch ein deren Stirnseiten teilweise überlappendes, nicht gezeichnetes Dichtungselement nach außen abzuschließen. Ein solches Dichtungselement kann ein federnd gegen die genannten Stirnseiten gedrücktes iao Blech oder ein unter dem Einfluß des Druckunterschiedes zwischen Trommelinnerem und dem die Vorrichtung enthaltenden Raum gegen diese Stirnseiten anliegendes Stück Leder sein.
Die Erfindung ist nicht auf die geschilderten Aueführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr könnten
auch andere, nicht gezeigte Anordnungen von Zwischenwalzen Verwendung finden. Wird die mit der Vorratsspule in Berührung stehende Zwischenwalze durch eine gerade Zahl von weiteren Zwischenwalzen angetrieben, ergibt sich immer der Vorteil, daß auf der Außenseite der von der Vorratsspule ablaufenden FilterstofEbahn sich absetSzende Schmutizteilchen nicht zwischen Filterstoffbahn und Mantelfläche des Trommelkörpens ίο gelangen können. Die Einrichtung ist auch nicht auf die Reinigung von Luft beschränkt. Sie eignet sich für alle Fälle, wo aus einem Gasstrom von diesem mitgeführte feste Teilchen abgeschieden werden müssen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Trommelfilter zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gasstrom mit einem zylinderförmigen, um seine Achse drehbaren Trommeiao körper, dessen siebartiger, von außen nach innen vom Gas durehströmter Mantel auf einem Teil seines Umf anges von einer Bahn aus gasdurchlässigem Filterstoff umschlungen ist, welche bei Drehung des Trommelkörpers von einer Vorratsspuie weg auf den Trommelkörper und nach teilweiser Umschlingung desselben vom Trommelkörper weg auf eine Abnehmerwalze aufläuft, wobei die Filterstoffbahn zwischen Vorratsspule und Trommelkörper über mindestens eine drehbar gelagerte Zwischenwalze geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsspule (5) auf einer mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie der Trommelkörper (1) angetriebenen Zwischenwalze (6) mit Druck aufliegt und von dieser bei sich drehendem Trommelkörper in Drehung versetzt wird.
  2. 2. Trommelfilter nach Anspruch 1, mit einer einzigen Zwischenwalze, dadurch gekennrzeichnet, daß diese (6) ihrerseits unter Druck auf der Mantelfläche des Trommelkörpers (1) aufliegt.
  3. 3. Trommelfilter nach Anspruch 1, mit mehreren Zwischenwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Vorratsspule (5) in Berührung stehende Zwischenwalze (6) durch eine gerade Zahl von weiteren Zwischenwalzen (20, 21) angetrieben wird, deren jede auf der folgendfen und von denen die erste auf der die Vorratsspule in Drehung versetzenden Zwischenwailize
    (6) und die letzte auf der Mantelfläche des Trommelkörpers (1) mit Druck aufliegt, so daß sich die Vorratsspule bei Drehung des Trommelkörpers im gleichen Drehsinn wie der Trommelkörper dreht.
  4. 4. Trommelfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsspule (5) auch auf der Mantelfläche der Abnehmerwalze (8) aufliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES41100A 1954-09-25 1954-10-01 Trommelfilter mit Filterstoffbahn zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gasstrom Expired DE948383C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH771867X 1954-09-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE948383C true DE948383C (de) 1956-08-30

Family

ID=4535474

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES41100A Expired DE948383C (de) 1954-09-25 1954-10-01 Trommelfilter mit Filterstoffbahn zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gasstrom

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE541128A (de)
CH (1) CH326146A (de)
DE (1) DE948383C (de)
FR (1) FR1136005A (de)
GB (1) GB771867A (de)
NL (1) NL103255C (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3040495A (en) * 1960-05-16 1962-06-26 Luwa Ltd Filtering means
US4359388A (en) 1979-10-05 1982-11-16 Nordenskjold Ing R V Fluid filter
CN107036270B (zh) * 2015-07-14 2023-07-21 广东美的制冷设备有限公司 滤网装置
CN116637458B (zh) * 2023-06-27 2024-01-16 紫科装备股份有限公司 一种泛半导体行业含油低浓度VOCs废气治理工艺及设备

Also Published As

Publication number Publication date
CH326146A (de) 1957-12-15
BE541128A (de)
GB771867A (en) 1957-04-03
FR1136005A (fr) 1957-05-07
NL103255C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1757865B1 (de) Trommelfilter zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gas-Strom
DE2802369A1 (de) Filtervorrichtung zum filtern von durch staub und faserabfaelle verunreinigter luft
DE3730980C2 (de) Mit einer Selbstreinigungseinrichtung ausgestatteter Filterapparat für einen Gasstrom
CH679224A5 (de)
DE948383C (de) Trommelfilter mit Filterstoffbahn zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gasstrom
DE2213006B2 (de) OE-Rotorspinnmaschine
DE2718146C2 (de) Offen-End-Spinnvorrichtung
DE69002980T2 (de) Filtervorrichtung zum Abtrennen von Staub aus einem luftförmigen Fluid und insbesondere zum Abscheiden von Textilstaub.
DE3735143C2 (de)
DE4439944A1 (de) Bandfiltereinrichtung zum Ausbringen von Fremdpartikeln aus Flüssigkeitsbädern
EP0894878A2 (de) Flockenreiniger
CH568780A5 (en) Air filter esp. for removing textile fibres - using a filter drum which is intermittently rotated to remove coating
DE3900543A1 (de) Vorrichtung zum reinigen der an einer textilmaschine entstehenden abluft
DES0041100MA (de)
EP0764222B1 (de) Zwischenspeicher
DE2839063C3 (de) Fluidfilter
DE4321869C2 (de) Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug
CH668607A5 (de) Faserfuehrungskanal einer oe-friktionsspinnvorrichtung.
EP0810020B1 (de) Spaltfilter mit gewundenem Draht
EP0412446B1 (de) Verfahren zur Beeinflussung der Klimatisierung der in einer Spinnereimaschine verarbeiteten Fasern
CH313754A (de) Filtereinrichtung zur Abscheidung von Fremdstoffen aus einem Gasstrom
DE3407339A1 (de) Friktionsspinnvorrichtung
DE1234596B (de) Krempel
DE3315777A1 (de) Spinnvorrichtung
DE3005821C2 (de) Vorrichtung zum Abschneiden von Verunreinigungen in einer Rotorspinneinheit