DE948672C - Ankereinrichtung - Google Patents
AnkereinrichtungInfo
- Publication number
- DE948672C DE948672C DEW13873A DEW0013873A DE948672C DE 948672 C DE948672 C DE 948672C DE W13873 A DEW13873 A DE W13873A DE W0013873 A DEW0013873 A DE W0013873A DE 948672 C DE948672 C DE 948672C
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- Germany
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- anchor
- arms
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B21/00—Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
- B63B21/24—Anchors
- B63B21/243—Anchors foldable or capable of being disassembled
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
- Ankereinrichtung Mit der Erfindung ist auf neuartige Weise die Aufgabe gelöst, mit einer Ankereinrichtung eine mehrfache Ankerwirkung zu erzielen.
- Bekannt ist eine Hintereinanderschaltung mehrerer Anker, der sogenannte verkattete Anker. Ferner sind Ankereinrichtungen mit mehreren kreisbogenförmig oder geradlinig nebeneinander angeordneten, miteinander verbundenen einzelnen Ankern bekannt. Diese Konstruktionen sind jedoch umständlich im Gebrauch. Es ist Aufgabe der Erfindung, diesen Mangel zu beheben.
- Die Erfindung betrifft eine Ankereinrichtung, bestehend aus mehreren hintereinander in Zugrichtung der Kette miteinander verbundenen Einzelankern, wobei die Erfindung darin zu sehen ist, daß jeder Einzelanker aus einem aus Walzprofilen hergestellten Ankerkopf und mehreren ausklappbaren Ankerarmen ohne einen Ankerschaft besteht und mittels Stangen und Bolzen beweglich mit dem nächsten Einzelanker verbunden ist. Ausklappbare Arme und deren Herstellung aus Walzprofilen sind an sich bekannt, und für dieses Merkmal wird ein selbständiger Patentschutz im Rahmen dieser Erfindung nicht beansprucht. Die Einzelanker sind Bestandteile der Ankereinrichtung wie die Verbindungsteile, da sie keinen Ankerschaft aufweisen und allein nicht funktionsfähig sind. Es wäre z. B. nicht möglich, an Stelle der Verbindungsstangen Ketten zu verwenden, da dann keine Hebelwirkung entstehen würde.
- Die Einzelanker würden beim Eingriff überkippen, was durch die Verbindungsstangen ausgeschaltet wird. Sie geben dem Ganzen eine bestimmte Stabilität, übernehmen also die Aufgabe des Ankerschaftes.
- Die Vorteile dieser Erfindung bestehen darin, daß an einer Ankereinrichtung mehrere Ankerarme angebracht sind, von denen bei Gebrauch desselben zwangläufig immer sechs Ankerarme in Eingriff kommen und die Arme auf das ganze Gerät verteilt sind, während dasselbe insgesamt nicht viel länger ist als ein normaler Schaftanker. Ferner ist es von Vorteil, daß die Ankereinrichtung mittels der Aufholkette zum Schiff geholt werden kann und nicht das Schiff erst zur oder über die Ankerstelle gebracht werden muß und daß das Gerät mit eingeklappten Ankerarmen auf kleinstem Raum an Bord bzw. in der Ankerklüse untergebracht werden kann.
- Die Ankereinrichtung hat zwei Ketten, die übliche Ankerkette und die Aufholkette. Durch die Aufholkette ist die Möglichkeit gegeben, den Anker in jeder Lage des Schiffes, selbst wenn dasselbe in Strömung liegt, also der Anker auf Zug steht, aus dem Grund zu lösen und aufzuholen. Die Ankereinrichtung wird beim Aufholen nicht aus dem Grund gebrochen, sondern mittels der Aufholkette rückwärts aus der Ankerstelle gezogen. Das Gerät verliert, sobald es an der Aufholkette hängt, jegliche Ankerwirkung, zumal sich dann die Ankerarme anlegen.
- Der Vorgang beim Ankermanöver weicht etwas von dem üblichen ab und ist folgender: Die Ankereinrichtung gleitet an der Aufholkette hängend aus der Klüse, die Ankerkette läuft mit, bis die Ankereinrichtung frei hängt, dann wird die Ankerkette gestoppt, die Aufholkette läuft einige Meter weiter aus, dadurch dreht sich das Gerät zwangläufig um i 8o' und hängt nun an der Ankerkette, die Ankerarme fallen durch ihr Gewicht nach außen, die Ankereinrichtung ist klar. Nun läßt man beide Ketten ablaufen, bis die Ankereinrichtung auf Grund zu liegen kommt. Durch die Vielzahl der Ankerarme und durch die Länge derselben übernimmf nun der Anker ohne Auflegen zusätzlicher Ankerketten die Verankerung. Der Anker erfordert eine kombinierte Winde mit Kupplung.
- Wird die Ankereinrichtung für Seeflugzeuge und Jachten verwendet, so ist darauf zu achten, daß beim Überbordwerfen der Aufholleine lose gelassen wird. Der Zug der Ankerleine bewirkt die Verankerung zwangläufig. Hochgezogen wird die Ankereinrichtung an der Aufholleine, und da sie in eingeklapptem Zustand nicht sperrig ist, kann sie an Bord leicht verstaut werden. Ferner braucht sie nicht vor Gebrauch klar gemacht zu werden, auch besteht nicht die Gefahr, daß, wenn sie sich in die Bojenketten einhakt, nicht mehr hochgezogen werden kann.
- Die Ankereinrichtung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Ankereinrichtung, bestehend aus mehreren hintereinander in Zugrichtung der Kette miteinander verbundenen Einzelankern, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einzelanker aus einem aus Walzprofilen hergestellten Ankerkopf und mehreren ausklappbaren Ankerarmen ohne einen Ankerschaft besteht und mittels Stangen und Bolzen beweglich mit dem nächsten Einzelanker verbunden ist.
- 2. Ankereinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der drei Ankerköpfe die Form von frei an ihren offenen Enden zusammenstoßenden langschenkligen U-Profilen hat.
- 3. Ankereinrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerköpfe im Mittelstück der U-Profile Durchbrüche zur Aufnahme der Ankerarme haben, die durch Bolzen drehbar (bei C) gehalten werden. 4.. Ankereinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einklappbaren und um Bolzen drehbaren Ankerarme sich in ausgeklapptem Zustand gegen zwei Widerlager (A und B) der U-Profile legen und daß die Ankerarme an diesen Stellen verstärkt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 242 975; USA.-Patentschriften Nr. 2 565 342, 2 402 202 ; »Leitfaden für die Seemannschaft«, von Dick, Ausgabe igi6, S. 246.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW13873A DE948672C (de) | 1954-05-05 | 1954-05-05 | Ankereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW13873A DE948672C (de) | 1954-05-05 | 1954-05-05 | Ankereinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE948672C true DE948672C (de) | 1956-09-06 |
Family
ID=7595152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW13873A Expired DE948672C (de) | 1954-05-05 | 1954-05-05 | Ankereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE948672C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106005262A (zh) * | 2016-07-07 | 2016-10-12 | 天津大学 | 一种带环刺鱼雷锚 |
| CN106005263A (zh) * | 2016-07-07 | 2016-10-12 | 天津大学 | 装配式环刺鱼雷锚 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE242975C (de) * | ||||
| US2402202A (en) * | 1944-07-17 | 1946-06-18 | Kenyon Spencer | Anchor |
| US2565342A (en) * | 1950-03-21 | 1951-08-21 | George W Bartlett | Drag for bodies and the like |
-
1954
- 1954-05-05 DE DEW13873A patent/DE948672C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE242975C (de) * | ||||
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN106005262A (zh) * | 2016-07-07 | 2016-10-12 | 天津大学 | 一种带环刺鱼雷锚 |
| CN106005263A (zh) * | 2016-07-07 | 2016-10-12 | 天津大学 | 装配式环刺鱼雷锚 |
| CN106005262B (zh) * | 2016-07-07 | 2017-10-31 | 天津大学 | 一种带环刺鱼雷锚 |
| CN106005263B (zh) * | 2016-07-07 | 2017-11-21 | 天津大学 | 装配式环刺鱼雷锚 |
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