DE949588C - Verfahren zum Raffinieren von Erdoelprodukten - Google Patents
Verfahren zum Raffinieren von ErdoelproduktenInfo
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- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
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- C10G27/04—Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by oxidation with oxygen or compounds generating oxygen
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Description
AUSGEGEBEN AM & SEPTEMBER 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Jfc 949 KLASSE 23b GRUPPE 1-os
INTERNAT. KLASSE CIOg
C 7740 IVc123b
Andre Gislon, Paris,
sind als Erfinder genannt worden
Compagnie Franqaise de Raffinage, Soc. An., Paris
Verfahren zum Raffinieren von Erdölprodukten
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 18. Juni 1953 an
Patentanmeldung bekanntgemacht am 22. März 1956 Patenterteilung bekanntgemacht am 30. August 1956
ist in Anspruch genommen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Raffinieren von Erdölprodukten durch Oxydation der
in diesen enthaltenen Mercaptane zu Disulfiden, wie es unter dem Namen »Süßung« bekannt ist.
In dem deutschen Patent 832 312 ist ein Verfahren zur »Süßung« von Erdölprodukten durch katalytische
Oxydation von Mercaptanen mittels metallorganischer Scherenverbindungen (Chelate) beschrieben. Unter
diesen Verbindungen hat sich das Aquo-Dikobaltsalz des Bis-Disalicylal-äthylendiimins als besonders wirksam
gezeigt.
Nach der Erfindung werden diese Chelate in dem zu raffinierenden Erdölprodukt erst gebildet und oxydieren
dann unmittelbar die Mercaptane. Zu diesem Zweck läßt man in dem mercaptanhaltigen Erdöl ein
Alkyliminophenol, und zwar insbesondere bestimmte Alkyliminophenole, mit einem Metallsalz reagieren.
Als geeignete Alkyhminophenole haben sich die Kondensationsprodukte eines o-Oxybenzaldehyds mit
einem aüpathischen Diamin erwiesen.
Unter den geeigneten Metallsalzen zeichnen sich die Metallsalze der achten Gruppe des Periodischen
Systems und besonders die Kobaltsalze aus.
So kann man z. B. das Alkyliminophenol in dem Erdöl lösen und diese Mischung mit einer wäßrigen
Lösung oder besser einer wäßrig-alkoholischen oder alkoholischen Lösung des gewählten Metallsalzes in
Berührung bringen. Das Alkyliminophenol selbst kann als alkoholische Lösung oder in einem aromatischen
Kohlenwasserstoff gelöst zugegeben werden.
Das Metallsalz kann ein organisches, in Kohlenwasserstoffen lösliches Metallsalz sein. Das Verfahren
wird in neutralem, vorzugsweise aber in alkalischem Medium durchgeführt.
Die Reaktion muß in Gegenwart von Luft oder einem sauerstoffhaltigen Gas durchgeführt werden, aber unter
UmständengenügtbereitsderimErdölgelösteSauerstoff.
Nachstehend seien mehrere Beispiele zur Erläuterung der Erfindung angegeben, in denen verschiedene
Alkyliminophenole mit Kobaltsalzen verwendet
werden. „ . . ,
Beispiel ι
...*ΐ* * Z.u/i Jjp*Wkbenzin mit einem Siedebereich bis 2000^
A- ^:Sn^'JerSerii^chwefelgehalt von 0,033% in Form von
; ^MereapÄ fügt man 33 mg eines durch Kondensation
;.*Jiw>n>
S;ä|jcylaldehyd und Äthylendiamin erhaltenen
^A^ylifa&ophehols zu und rührt 1 Stunde an der Luft
' mit ioö ecm einer 10 %igen methylalkoholischen Kobaltäcetatlösung.
Dann läßt man die Mischungruhigstehen. Der Mercaptangehalt nimmt dann mit der Zeit rasch
ab und ist nach 24 Stunden praktisch verschwunden, wie sich aus Tabelle 1 ergibt:
Tabelle 1
(Reagenz: AlkyHminophenol + Kobaltacetat)
(Reagenz: AlkyHminophenol + Kobaltacetat)
Mercaptanschwefelgehalt
Anfangswert 0,033 Gewichtsprozent
nach 3 Minuten 0,028
- 60 - 0,015
4 Stunden 0,011
- 24 - 0,003
Es ist vorteilhaft, ein in Benzin lösliches Metallsalz, z. B. Salze der Fettsäuren, wie Stearate, Oleate, Naphthenate
oder Alkylphthalate, zu verwenden.
In 11 mercaptanhaltigem Irakbenzin vom Siedebereich
bis 200° wurden verschiedene Mengen Disalicylal-propylendümin
und Kobaltoleat gelöst. Das AlkyHminophenol wurde teils in Toluol, teils in Methanol
gelöst zugesetzt. Bei einer Anzahl von Versuchen wurde die Menge des Alkyliminophenols und
des Kobaltoleats variiert, und außerdem wurde die Wirkung von Alkali auf die Reaktion durch Zusatz
verschiedener Mengen io%iger wässeriger oder methylalkohoHscher Natronlauge zu einem Teil der Proben
untersucht.
Die Versuchsbedingungen und Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
Aus Tabelle 2 ergibt sich, daß der Zusatz des AlkyHminophenols in alkoholischer Lösung sich günstiger
auswirkt als in Toluollösung, ferner daß die Abnahme des Mercaptangehaltes im alkalischen Medium
rascher erfolgt als im neutralen Medium, so daß im Falle alkalischer Reaktionsbedingungen die zur
Süßung innerhalb einer gegebenen Zeit erforderlichen Reagenzien in wesentHch geringerer Menge angewandt
werden können.
Versuchsnummer
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | IO |
| 1000 | 1000 | 1000 | 1000 | 1000 | 1000 |
| 0,237 | 0,252 | 0,252 | 0,252 | 0,252 | 0,252 |
| 0,040 Toluol |
0,032 CH3OH |
0,024 CH3OH |
0,016 CH3OH |
0,008 CH3OH |
0,016 CH3OH |
| 10,2 | 8,16 | 6,12 | 4,08 | 2,04 | 4,08 |
| 20 ecm NaOH Metha nol 10% |
50 ecm NaOH wäßrig 10% |
||||
| 0,033 0,000 |
0,035 0,005 0,003 |
0,035 0,009 0,006 |
0,035 0,015 0,014 |
0,035 0,023 0,020 |
0,035 0,004 |
| — | 0,001 | 0,004 | 0,012 | 0,020 | 0,002 |
Benzinmenge,
ecm
ecm
Mercaptanschwefel, g ...
DisaUcylalpropylendiimin, g ....
Lösungsmittel..
Kobalt
Kobalt
(als Oleat), mg
weiteres
Reagenz
weiteres
Reagenz
Abnahme des
Mercaptanschwefels,
Gewichtsprozent S
Zeit: 0 Std.
ι Std.
3 Std.
Mercaptanschwefels,
Gewichtsprozent S
Zeit: 0 Std.
ι Std.
3 Std.
5 Std.
6 Std.
20 Std.
24 Std.
| 1000 | 1000 | 1000 |
| 0,237 | 0,237 | 0,237 |
| 0,040 Toluol |
0,040 CH3OH |
0,040 CH3OH |
| 10,2 | 10,2 | 10,2 |
| 50 ecm NaOH wäßrig 10% |
||
| 0,033 | 0,033 0,008 |
0,033 0,004 |
| 0,025 | — | 0,000 |
| 0,014 | 0,000 | — |
1000
0,237
0,040 CH3OH
10,2
20 ecm NaOH Methanol 1000
0,252
0,008
:h3oh
0,033 0,000 2,04
25 ecm NaOH wäßrig 10%
0,035
0,004 0,004 las
Das im Rahmen der Erfindung gewählte Kobaltsalz braucht keineswegs ein in Kohlenwasserstoffen lösliches
Salz wie die obenerwähnten Salze der Fettsäuren, Naphthensäuren oder Alkylphthalsäuren zu
sein, sondern es können auch andere organische Kobaltverbindungen, besonders die Alkoholate, Enolate,
Phenolate, Alkylphenolate usw. verwendet werden.
Das Kobaltsalz kann für sich oder in Lösung in einem Überschuß von Alkohol, Phenol oder Alkylphenol
usw. zugesetzt werden, wobei diese Stoffe in an sich bekannter Weise stabilisierend auf das Benzin
einwirken.
Man löst in 11 Benzin (mittlerer Orient) vom Siedeende
2050 mit einem Schwefelgehalt von 0,025 Gewichtsprozent
in Form von Mercaptan 0,040 g Disalicylal-propylendiimin, dann 0,15 g einer Mischung
von Kresol und Kobaltkresolat mit einem Gehalt von 0,0102 g Kobalt. Man rührt in Gegenwart von Luft
und läßt stehen. Nach 3 Std. beträgt der Mercaptanschwefelgehalt nur noch o,oo6°/0.
11 Benzin mit 0,035 % Mercaptanschwefel wird mit
1,6 ecm einer i°/oigen methylalkoholischen Lösung von
Disalicylal-äthylendiimin und 0,0177 § Kobalt-Acetylacetonat,
entsprechend 0,0021 g Kob'alt, gemischt. Nach 6 Stunden ist der Mercaptanschwefelgehalt auf
0,04 °/o gesunken.
Die Angabe, daß die Alkyliminophenole durch Kondensation von o-Oxybenzaldehyd und aliphatischen
Diaminen erhalten werden, ist im weitesten Sinne zu verstehen, d.h., solche Basen können auch dann verwendet
werden, wenn andere Substituenten in dem o-Oxybenzaldehydkern vorhanden sind, wobei die Art
der Diaminkette beliebig sein kann.
Das folgende Beispiel gibt besonders die Verwendung eines durch Kondensation von o-Oxybenzaldehyd und
Di-aminodipropylamin
(NH2 - (CH8),- NH _(CH2)3- NH2)
erhaltenen Alkyliminophenols an. Beispiel 5
Zu 11 Benzin mit 0,033 °/o Mercaptanschwefel
werden 0,020 g Disalicylal-dipropylaminodiimin und eine 0,00485 g Kobalt entsprechende Menge Kobaltoleat
zugesetzt. Man rührt mit 50 ecm einer wäßrigen Lösung io%iger Natronlauge. Nach 3 Stunden ist der
Mercaptanschwefelgehalt auf 0,004% gesunken.
Es hat sich herausgestellt, daß die Kondensationsprodukte aromatischer Verbindungen von der Struktur
der o-Oxyaldehyde, deren Hauptvertreter der o-Oxybenzaldehyd
ist, mit aromatischen oder hydroaromatischen cyclischen Diaminen mit den Kobaltsalzen
Koordinationsverbindungen eingehen, die sich auch in den Erdölprodukten selbst bilden und eine Süßung
der Erdölprodukte durch Oxydation der Mercaptane bewirken.
Diese Verbindungen entsprechen der allgemeinen
F0rmel ,OH HO.
Ar;
= N-Ar'—N = HC
Hierin bedeutet Ar einen einfachen oder substituierten Benzol- oder Naphthalinkern und Ar' einen einfachen
oder, substituierten cyclischen aromatischen oder hydroaromatischen Kern.
Das Raffinationsverfahren nach der Erfindung läßt sich außer auf Benzine auch auf alle anderen Petroleumdestillate
oder Krackbenzine, wie Schwerbenzin, Testbenzin oder Leuchtöl, anwenden.
Erdölprodukt
Menge
Herkunft
Siedegrenzen
Mercaptanschwefel, °/0
Behandelt mit
Alkyliminophenol ...
Behandelt mit
Alkyliminophenol ...
Menge, g
Kobalt ..
Kobalt ..
Benzin
10 1 Irak
bis 205° 0,030
Disalicylalphenylendiimin1)
0,19
0,04 g als Oleat
Benzin
10 mittlerer
Orient bis 200°
0,03
Disalicylal-
naphthylen-
diimin2)
0,22
Oleat Benzin
il
mittlerer
Orient
Orient
200°
0,033
Disalicylalcyclohexylen-
diimin3)
. 0,185
Oleat
. 0,185
Oleat
Lösungsmittel ι m3
120 bis 200° 0,038
Disalicylal-
propylen-
diimin
600 ecm
Lösung
von Co-Oleat
in Leuchtöl
6,8 g Co/1
1J Hergestellt aus Salicylaldehyd und o-Phenylendiamin.
2) Hergestellt aus Salicylaldehyd und 1,8-Diaminonaplithalin.
3) HergestelltausSalicylaldehydundija-Diaminocyclohexan.
Leuchtöl ι m3
200 bis 2500 0,031
Disalicylalpropylen- diimin
0,04
0,010 g Co-Stearat
Fortsetzung der Tabelle 3
| 6 | 7 | Beispiel 8 |
9 | IO | |
| 5 NaOH |
50 cm3 io%ige NaOH in H2O + CH3OH 3 < 0,002 |
5 0,003 |
3 < 0,002 |
2 1 5%ige wäßrig- alkohol. NaOH 5 0,002 |
io%ige wäßrige NaOH 20 0,009 |
| 10 Mercaptanschwefel nach Behandlung, Stunden |
|||||
| %s |
Im Rahmen der Erfindung läßt sich das Verfahren auch kontinuierlich durchführen. Man kann z. B. in
ein mechanisches Mischwerk das zu süßende Erdöl eingeben, in dem eine kleine Menge eines Alkylirninophenols
gelöst ist und eine verdünnte alkalische wäßrige, oder wäßrig-alkoholische Lösung und eine kleine
Menge des Erdöls, das eine geringe Menge einer Metallverbindung der 8. Gruppe enthält, zufließen lassen.
Enthält das Erdöl zu wenig gelösten Sauerstoff, so bläst man Luft ein. Die in dem Mischwerk gebildete
Emulsion wird anschließend in einen Absetzbehälter übergeführt. Hier trennt sich die Emulsion in eine
alkalische wäßrig-alkoholische oder wäßrige Phase, die zum Mischwerk zurückgeführt wird, und das
gesüßte Erzeugnis, das fortlaufend aus dem Absetzbehälter abgezogen wird.
Tabelle 4 gibt die Versuchsergebnisse bei kontinuierlicher Betriebsweise mit zwei verschiedenen
Alkyliminophenolen wieder.
Konzentration
Durchsatzgeschwindigkeit
Konzentration
Durchsatzgeschwindigkeit
NaOH in Gemisch aus gleichen Raumteilen
Wasser und Methanol
Salicylalpropylendiimin, gelöst in Irakbenzin
Salicylal-o-Phenylendiimin, gelöst in
Salicylal-o-Phenylendiimin, gelöst in
.0 Irakbenzin
Co-Oleat oder -Ricinoleat, gelöst in Irakbenzin
Anfänglicher Mercaptanschwefelgehalt, % ·
Mercaptanschwefel im behandelten Produkt,
0/
Anfänglicher Mercaptanschwefelgehalt, % ·
Mercaptanschwefel im behandelten Produkt,
0/
0,08 g/l
0,2 g Co/1 0,030 100 1/Std.
1000 1/Std.
1000 1/Std.
10 1/Std.
< 0,002 10%
0,010 g/l
0,2 g Co/1
0,030
0,030
< 0,001
100 1/Std.
1000 1/Std. 10 1/Std.
Eine Abänderung des Verfahrens besteht darin, daß man das Alkyliminophenol in dem zu raffinierenden
Kohlenwasserstoff löst und diese Lösung auf einen festen, das Metallsalz tragenden Trägerstoff im
Kreislauf führt, wie das folgende Beispiel angibt.
Man löst in Benzin mit der Siedegrenze bis 200° und einem Gehalt von 0,033% Mercaptanschwefel
0,040 g pro 1 Disaücylaläthylendiimin und 1 % Methanol.
Dieses Benzin führt man im Kreislauf über einen Träger aus mit Kobaltnitrat beladener Aktivkohle.
Die so behandelte Lösung wird mit Wasser oder verdünnter Natronlauge gewaschen. Aus der Waschlauge
gewinnt man das Methanol in bekannter Weise wieder. Der Mercaptanschwefelgehalt des Benzins ist auf
0,003% gesunken.
Nach den beschriebenen Ausführungsformen des Verfahrens nach der Erfindung erhält man in manchen
Fällen gefärbte Erzeugnisse, die sich aber durch Absetzen klären. Jedenfalls führt eine Filtration
über Entfärbungsmittel oder einfaches Waschen mit Wasser oder verdünnter Lauge zum Ziel, wodurch
farblose Erzeugnisse erhalten werden, die frei von jeder Metallverbindung sind.
Bei manchen Benzinen kann die Wirksamkeit des Verfahrens dadurch verbessert werden, daß man dem
zu behandelnden Produkt Spuren von freiem Schwefel iao
oder labilen schwefelabgebenden Verbindungen zusetzt. Das gleiche Ergebnis wird auch durch die
Anwesenheit ganz geringer Mengen Alkalisulfid in der wäßrigen oder wäßrig-alkoholischen' Phase erhalten,
sofern man im alkalischen Medium arbeitet. Wenn letztere nicht oder nur ungenügend Schwefel enthalten,
kanm man erfindungsgemäß dem zu behandelnden Erzeugnis eine kleine Menge Schwefel gleich zu Anfang
oder während der Behandlung zusetzen. Nach Beendigung der Behandlung ist keine Spur freier oder
labiler Schwefel in dem Erdölprodukt enthalten.
Claims (6)
- Patentansprüche:ίο i. Verfahren zum Raffinieren von Erdölprodukten durch katalytische Oxydation der Mercaptane mittels metallorganischer Scherenverbindungen (Chelate), dadurch gekennzeichnet, daß die Chelate in dem zu behandelnden Produkt gebildet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in dem Erdöl zwischen einem Alkyliminophenol, insbesondere einem Kondensationsprodukt eines gegebenenfalls im Kernao substituierten o-Oxybenzaldehyds mit einem aliphatischen Diamin, z. B. Äthylen- oder Propylendiamin, Di- amino - dimethylamin, Di-amino-dipropylamin, einem cyclischen, aromatischen oder hydroaromatischen Diamin mit einfachen Ringen (wie Benzol oder Cyclohexan) oder kondensierten Ringen (wie Naphthalin oder Hydronaphthalin) oder verzweigten Ketten und einem Metallsalz, insbesondere einem Salz eines Metalls der 8.Gruppe des Periodischen Systems, vorzugsweise einem Kobaltsalz, durchgeführt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu raffinierende Erdölprodukt nach Zusatz des Alkyliminophenols mit einer wäßrigen, wäßrig-alkoholischen oder alkoholischen Lösung des Metallsalzes entweder für 35· sich allein oder in Gegenwart eines Überschusses an Säure, Alkohol, Phenol in Berührung gebracht wird, wobei als Metallsalz ein in Kohlenwasserstoffen lösliches Salz einer organischen Säure, z. B. ein Stearat, Oleat, Naphthenat oder Alkylphthalat, oder eine organische Verbindung des Kobalts, z. B. ein Alkoholat, Enolat, Phenolat oder Alkylphenolat, verwendet wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkyliminophenol in alkoholischer Lösung oder in einem aromatischen Kohlenwasserstoff gelöst verwendet wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Süßung in neutralem oder alkalischem Medium durchgeführt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur kontinuierlichen Durchführung des Verfahrens eine wäßrig-alkoholische Natron- oder Kalilauge mit dem zu reinigenden Erdölprodukt emulgiert wird, wobei das letztere ein Alkyliminophenol und ein lösliches Kobaltsalz enthält und die Emulsion durch Dekantieren fortlaufend in eine wäßrig-alkoholische Lösung, die rückgeführt wird, und ein gereinigtes Erdölprodukt getrennt wird.© ;0S b98/430 3.56 (609 615 9.56)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR949588X | 1952-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE949588C true DE949588C (de) | 1956-09-20 |
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ID=9474633
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|---|---|---|---|
| DEC7740A Expired DE949588C (de) | 1952-06-19 | 1953-06-18 | Verfahren zum Raffinieren von Erdoelprodukten |
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| GB (1) | GB767587A (de) |
| NL (3) | NL179206B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1067958B (de) * | ||||
| DE1175813B (de) * | 1959-02-13 | 1964-08-13 | Raffinage Cie Francaise | Kontinuierliches Verfahren zum Raffinieren von Petroleumdestillaten |
-
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- NL NL95505D patent/NL95505C/xx active
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- NL NLAANVRAGE7402755,A patent/NL179206B/xx unknown
-
1952
- 1952-06-19 FR FR1058543D patent/FR1058543A/fr not_active Expired
- 1952-11-25 FR FR63729D patent/FR63729E/fr not_active Expired
-
1953
- 1953-01-26 FR FR64865D patent/FR64865E/fr not_active Expired
- 1953-06-10 GB GB16038/53A patent/GB767587A/en not_active Expired
- 1953-06-18 DE DEC7740A patent/DE949588C/de not_active Expired
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| DE1067958B (de) * | ||||
| DE1175813B (de) * | 1959-02-13 | 1964-08-13 | Raffinage Cie Francaise | Kontinuierliches Verfahren zum Raffinieren von Petroleumdestillaten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR63729E (fr) | 1955-10-03 |
| BE520279A (de) | |
| NL179206B (nl) | |
| NL95505C (de) | |
| FR1058543A (fr) | 1954-03-17 |
| GB767587A (en) | 1957-02-06 |
| NL88864C (de) | |
| FR64865E (fr) | 1955-12-14 |
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