DE9497C - Neuerungen an der Kombination eines Spitzganges mit einer Getreideschälmaschine - Google Patents

Neuerungen an der Kombination eines Spitzganges mit einer Getreideschälmaschine

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/02Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of discs

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1879.
Klasse 50.
JOHANN KUBON in DRESDEN. Neuerungen an der Combination eines Spitzganges mit einer Getreide-Schälmaschine.
Zusatz-Patent zu No. 2204 vom 17. Februar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1879 ab. Längste Dauer: 16. Februar 1893.
Auf den Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι den Grundrifs,
Fig. 2 den Durchschnitt und
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch die Schnecke D,
Fig. 4 den Durchschnitt und
Fig. 5 den Grundrifs für einen anderen Steinstellungsmechanismus,
Fig. 6 einen Verticalschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 6.
Die allgemeine Einrichtung und Wirkungsweise der in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Maschine weicht von der in der Beschreibung zum Haupt-Patente erläuterten nicht wesentlich ab, und der Unterschied besteht nur in einer anderen Anordnung, sowie der Hinzufügung einzelner Theile.
Das Getreide, nachdem es vorher auf einer Siebvorrichtung von den gröberen Verunreinigungen, sowie von dem feinen Unkrautsamen etc., befreit worden ist, wird durch den mit Vertheilungsknaggen versehenen Einlauf W in den Separationsapparat A geleitet und hier der Wirkung des durch den Exhaustor Q erzeugten saugenden Luftstromes ausgesetzt. Die leichten Körner und Staubtheile werden von dem Luftstrom in den drei Kanälen h mit in die Höhe genommen, während die schweren Körner in den Schneckentrog C fallen. Die leichten Körner gelangen in den Raum e und sammeln sich auf der Klappe m (s. auch Fig. 7 und 8), bis diese sich infolge der wachsenden Last öffnet und das Material in den Raum e1 treten läfst, von wo es alsdann durch Klappe m' entleert wird. Zwischen den abwechselnden Entleerungsperioden werden die Klappen durch die saugende Wirkung des Exhaustors geschlossen gehalten. Nachdem somit alle Körner aus dem Luftstrome ausgetreten sind, treibt dieser die noch übrig gebliebenen Staub- und Spreutheile durch den Kanal t, den Exhaustor und das Rohr X hindurch ins Freie.
Die in den Schneckentrog C gefallenen Körner werden von der Schnecke D, deren Antrieb sich ohne weiteres aus Fig. 2 ergiebt, durch das Rohr L hindurch dem Spitzgang FH zugeführt, um hier der bekannten Operation des Spitzens oder Koppens unterworfen zu werden. Betreffs dieses Spitzganges ist zu bemerken, dafs der untere Stein H auf der mit der Hauptwelle E verbundenen Steinplatte H1 befestigt ist und demgemäfs rotirt, während der obere nicht rotirende Stein F sich stellen läfst. Derselbe ist zu dem Ende an einer Platte F' festgeschraubt, Fig. 2, deren innerer Kranz I1 innen mit Schraubengewinde versehen ist, welches dem äuferen Gewinde des in der Deckplatte M befestigten Rohres L entspricht. Mit der Scheibe^1 ist das Zahnrad d vereinigt, welches von dem Handrade <:' aus vermittelst der konischen Räder c und b und dem Stirnrade α bewegt wird. Das Rad b sitzt lose auf der Axe /, nimmt aber letztere durch eine Feder mit, so dafs das auf/ festgekeilte Rad α der Schwere zufolge heruntersinken und mit dem Rade d in Eingriff bleiben kann, wenn die Platte F1 heruntergeschraubt wird. Dafs mittelst dieser Einrichtung ein Höher- bezw. Tieferstellen des Steines F bewirkt werden kann, bedarf einer weiteren Erläuterung nicht; es ist jedoch hervorzuheben, dafs die mit der Verstellung des Steines F nothwendigerweise verbundene Drehung den Vortheil bietet, dafs die Steine sich niemals »vermählen«, d. i. schräg oder ungleichmäfsig abnutzen können. Das Handrad c1 mufs nach erfolgter Einstellung allemal durch einen Stift oder in anderer Weise befestigt werden, da der Läufer das Bestreben hat, den Oberstein mitzunehmen und mithin zu verstellen. Zum Drehen der Platte F1 kann übrigens auch ein anderer geeigneter Mechanismus verwendet werden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Steinstellung, welche im Princip der in dem Haupt-Patente erläuterten entspricht, nur eine den Umständen angemessene modificirte Anordnung zeigt. Die Steinplatte F1 hängt an vier Stellschrauben a2, deren Muttern von den Zahnrädern α und αl gebildet werden, welche auf Warzen, die an der Deckplatte M angegossen sind, laufen, und mit dem Rade d in Eingriff stehen. Das Rad a

Claims (3)

ist mit dem konischen Rade zusammengegossen, und dieses wird durch Getriebe c vom Handrad <sl aus bewegt. Die Drehung des Handrades bewirkt in diesem Falle eine verticale Verstellung des Steines, aber ohne Drehung desselben. Die weitere Bearbeitung des Getreides erfolgt auf dem unterhalb des Spitzganges befindlichen Schälapparat. Die schliefsliche Sortirung der Körner und der jetzt noch vorhandenen Beimengungen erfolgt durch den Separationsapparat B, welcher an und für sich keine neuen Eigenthümlichkeiten aufweist, doch ist mit demselben ein Regulator iFcombinirt (s. Fig. ι und 6). Dieser öffnet mittelst eines Schiebers χ die Löcher x\ im Falle die Maschine zu rasch läuft. Es tritt alsdann Luft durch die Löcher χ' ein, und der Luftstrom, welcher andernfalls durch den zu rasch laufenden Exhaustor übermäfsig stark werden und auch gute Körner mit fortreifsen würde, wird wieder gemäfsigt. Pat en τ-Ansprüche: An dem unter P. R. No. 2204 patentirten Spitzgange die nachstehenden Neuerungen:
1. Die Einrichtung zur Verstellung des Obersteines F, bestehend aus der mit Gewinde auf das Rohr L geschraubten Steinplatte F1 und einem geeigneten Rädervorgelege zur Drehung dieser Platte.
2. In Combination mit dem stationären Oberstein die Stellschraube <z2, die Räder a, al und d und ein zur Bewegung des Rades a dienendes Vorgelege.
3. Der Regulator W, welcher mittelst Schieber oder Klappe die Oeffnungen x1 des Separationsapparates öffnet und schliefst zum Zweck der Regulirung des Luftstromes.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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