DE950177C - Seitendichtung an Wehrschuetzen u. dgl. - Google Patents

Seitendichtung an Wehrschuetzen u. dgl.

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Publication number
DE950177C
DE950177C DEM23229A DEM0023229A DE950177C DE 950177 C DE950177 C DE 950177C DE M23229 A DEM23229 A DE M23229A DE M0023229 A DEM0023229 A DE M0023229A DE 950177 C DE950177 C DE 950177C
Authority
DE
Germany
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contactor
seal
side seal
grooves
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Expired
Application number
DEM23229A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Mueller
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/54—Sealings for gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Seitendichtung an Wehrschützen u. dgl. Um dlie bisher umständlichen Seitendichtungen an Wehrschützen u. dgl., insbesondere an zweiteiligen Schützen, bei denen das obere Schütz als Halenschütz ausgebildet ist, durch eine Dichtungskonstruktion zu ersetzen, die sich durch Einfachheit und gute Wirkungsweise auszeichnet, ist schon vorgeschlagen wozden, die Stauwand oder 'ein an der Stauwand angesetztes Dichtungsblech im spitzen Winkel zur Stauwand vorspringen und im spitzen Winkel an die Wehrpfeilerwand anlegen zu lassen, wobei der Übergang aus der Ebene des Staubleches in die Ebene des vorspringendien Teiles abgerundet sein kann. Die Erfindung bezweckt, diese Art der Seitendichtungen durch eine erleichterte Herstellung noch zu verbessern. Sie besteht dahin, daß die Stauwand oder die Stauwände der Schütze an den Seiten als Dichtungen ausgebildet-- Verilängerungen besitzen, die in vor den Nischen oder innerhalb dieser angeordneten Nuten abdichten. Die nur aus geraden Blechen bestehenden Verlängerungen der Stauwände können auf einfache Weise angefertigt und an, den Stauwänden angebracht werden. Sie sind zweckmäßig federnd oder gelenkig nachgiebig au.sg6bid:det. Die Verlängerungen können bei Doppelschützen am Oberschütz oder am.UntersChütz oder an beiden angeordnet werden. Bei Doppelschützen ergibt sich der Vorteil, daß die Horizontaldichtung beider Schütze gerade durchlaufend ausgeführt werden kann.
  • Der Anschluß der Seitendichtungen an die Horizontaldichtung kann so ausgebildet werden, daß die vorteilhaft an der oberen Kante des unteren Schützes angebrachte Horizontaldichtung ununterbrochen über die ganze Schutzlänge und die Verlängerungen durchläuft und in den Nuten des Wehrmauerwerkes an die Seitendichtungen angrenzt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einem Doppelschütz dargestellt. Es zeigen Fig. i und 2 je eine Draufsicht auf die beiden Schütze, wobei der linke Teil das untere Schütz und der rechte Teil das obere als Hakenschütz .ausgebildete Schütz zeigt. In Fig. i sind die Dichtungsnuten vor den zur Führung der Schütze dienenden Nischen im Mauerwerk angeordnet. In Fig.2 sind die Dichtungsnuten innerhalb der Nischen angeordnet.
  • Fig.3 zeigt einen waagerechten Schnitt durch die Seitendichtung in größerem Maßstab nach. der Linie III-III in Fig. 4 und Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
  • In den Fig. i und 2 ist das linke Schütz das untere Schütz i und das rechte Schütz das oberr-Schütz 2. Wie aus der Darstellung ersichtlich ist, gleitet die Stauwand 3 des Hakenschützes 2 vor der Stauwand 4 des unteren Schützes i. Das -untere Schütz i ist mittels Rollen 5 in einer Nische 6 des Wehrmauerwerkes 7 und das obere Schütz 2 mittels Rollen 8 in einer Nische g des Wehrmauerwerkes io geführt. An den Seiten der Stauwände 3 und 4 sind gerade Dichtungsbleche i i, 12 angebracht, die Verlängerungen der Stauwände bilden und in vor den Nischen 6, g oder innerhalb dieser angeordneten Nuten 13, 14 abdichten. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i sind die Nuten 13, 14 vor den Nischen 6, g und bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 innerhalb der Nischen angeordnet.
  • Das Ende iedes der an der Stauwand 4 des unteren Schützes i angebrachten Dichtungsbleche i i (Fig. 3 und 4) wird von einem schwenkbaren Blech 15 gebildet, das mittels eines Scharnieres 16 an das Dichtungsblech i i angeschlossen ist. Das Scharnier 16 ist mittels Schrauben 17 unter Zwischenlage von Futterblechen 18 mit dem Dichtungsblech i i und dem beweglichen Ende 15 verbunden, wobei die Dichtung zwischen beidenTeilen durch eine Gummieinlage ig hergestellt wird. Die Gummieinlage i.g liegt an der Außenseite des Dichtungsbleches ii und des beweglichen Endes 15 an und greift mit einer Nase 2o zwischen die Kanten dieser beiden Teile. Die Nase ist keilförmig ausgebildet, während die Kanten der Teile i i und 15 entsprechend abgeschrägt sind. Die Gummieinlage ig wird durch das Scharnier 16 gehalten und ist seitlich durch die Futterbleche 18 abgedeckt. Am Ende des Bleches 15 ist ein Seitendichtungsgummi 21 mittels Schrauben 22 und eines Halteblechs 23 befestigt. Die Seitendichtungsgummi 21 laufen über die ganze Höhe des unteren Schützes i.
  • In gleicher Weise wie die Dichtungsbleche i i sind auch die an der Stauwand 3 des oberen Schützes 2 angebrachten Dichtungsbleche 12 mit je einem schwenkbaren Ende 24 versehen, das in entsprechender Weise mit dem. Dichtungsblech i i durch ein Scharnier 16 mit denselben Dichtungsmitteln verbunden ist. An dem Ende des schwenkbaren Bleches ?¢ ist ein Seitendichtungsgummi 25 mittels Schrauben 26 und einem Halteblech 27 befestigt. Die Seitendichtungsgummi 25 laufen über die ganze Höhe des oberen Schützes 2.
  • Die Horizontaldichtung, die das obere Schütz 2 gegen das untere Schütz r abdichtet, besteht aus einer über die ganze Länge des unteren- Schützes i an dessen oberem Rand hinweglaufenden Gummidichtung 28, die durch Halteeisen z9 und Schrauben 30 unter Zwischenlage °iner Gummiplatte 31 an dem Staublech 4 des unteren Schützes i bzw. an den Dichtungsblechen i i und den schwenkbaren Blechen 15 befestigt ist. An den Enden der schwenkbaren Bleche 15 grenzt sie an die Seitendichtungsgummi 21 an. Die Stauwand 3 des oberen Schützes 2 gleitet an dem Wulst 32 der Gummidichtung 28.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Seitendichtung an Wehrschützen u. dgl., insbesondere an zweiteiligen Schützen, bei denen das obere Schütz als Hakenschütz ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand oder die Stauwände (4, 3) der Schütze (i, 2) an den Seiten als Dichtungen.ausgebildete Verlängerungen (11, 12) besitzen., die in vor den Nischen (6,9) oder innerhalb dieser angeordneten Nuten (13, 14) abdichten. .
  2. 2. Seitendichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (i a,13) federnd oder gelenkig nachgiebig mit den Stauwänden (4, 3) verbunden sind.
  3. 3. Seitendichtung nach Anspruch i oder 2 bei zweiteiligen Schützen, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig an der oberen Kante des unteren Schützes (i) angebrachte Horizontaldichtung (28, 32) ununterbrochen über die ganze Schutzlänge und die Verlängerungen (11, 15) durchläuft und an den Enden der Verlängerungen (i i, 15) in den Nuten (13) an die Seitendichtungen (21) angrenzt.
DEM23229A 1954-05-29 1954-05-29 Seitendichtung an Wehrschuetzen u. dgl. Expired DE950177C (de)

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