DE950933C - Betaetigungssystem fuer Leistungsselbstschalter - Google Patents

Betaetigungssystem fuer Leistungsselbstschalter

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Publication number
DE950933C
DE950933C DEF14253A DEF0014253A DE950933C DE 950933 C DE950933 C DE 950933C DE F14253 A DEF14253 A DE F14253A DE F0014253 A DEF0014253 A DE F0014253A DE 950933 C DE950933 C DE 950933C
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DE
Germany
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actuating system
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hydraulic
removable
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Expired
Application number
DEF14253A
Other languages
English (en)
Inventor
Gilbert Blampain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
Original Assignee
Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/34Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator hydraulic

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. OKTOBER 1956
F14253 VIIIb/2i c
Die Erfindung betrifft die Systeme zum mechanischen Antrieb von Leistungsselbstschaltern beliebiger Bauart und hat insbesondere eine verbesserte Ausbildung dieser Systeme zum Gegenstand, welche einen die Einschaltung des Schalters bewirkenden hydraulischen Motor, ein Schloß, d. h. eine leicht und schnell ausklinkbare Kupplung zur selbsttätigen oder, willkürlichen Ausschaltung des Schalters und verschiedene Zubehörteile aufweisen.
Die Erfindung bezweckt, eine derartige Aiiordnung gemäß verschiedenen weiter unten erläuterten Kennzeichen auszubilden, welche bisher gleichzeitig bei den bekannten Antriebssystemen nicht verwirklicht wurden.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist insbesondere bemerkenswert durch ihre Einfachheit, ihren kräftigen Aufbau und geringen Platzbedarf, ihre Betriebssicherheit, die große Zugänglichkeit aller Teile, was ihre leichte Besichtigung, ihren Ersatz und ihre leichte Einstellung ermöglicht, sowie durch die leichte Anpassungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Anordnung an verschiedene Schalterbauarten, wodurch sie allgemein verwend- ~ bar wird.
Erfindungsgemäß weist der Antrieb im wesentliehen einen durchbrochenen rechteckigen Kasten auf, welcher das Schloß eines Selbstschalters mit den Auslösevorrichtungen enthält und auf einer
Außenseite einen hydraulischen Antriebsmotor trägt, wobei dieser Kasten auf verschiedene Weise zwischen zwei entfernbaren Streben eines Gestells befestigt werden kann, deren eine einen diesen Motor speisenden hydraulischen Speicher und die andere die verschiedenen elektrischen Teile für Hilfsstromkreise der Schutz-, Signal- und Sicherheitsvorrichtungen usw. trägt.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnähme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert. Fig. ι ist ein lotrechter Schnitt einer erfindungsgemäßen Anordnung;
Fig. 2 ist ein lotrechter Schnitt längs der Linie A-B der Fig. i;
Fig· 3 ist ein Grundriß.
Die Zeichnung zeigt einen starren rechteckigen Kasten ι mit mehreren Öffnungen, insbesondere einer großen Öffnung 2. Im Innern dieses Kastens ist ein Schloß bekannter Bauart zur mechanischen ao Kupplung eines Antriebszahnrades 4 mit einer einen nicht dargestellten Schalter betätigenden angetriebenen Welle 5 angeordnet. Dieses Schloß enthält im wesentlichen zwei durch einen Antriebsfinger 6 betätigte Kreisscheiben 3, einen Nocken 7 und mehrere nicht dargestellte Verklinkungshebel zur mechanischen Verbindung zwischen den Scheiben 3 und einen mit der Welle 5 fest verbundenen angetriebenen Hebel 8.
Der Antriebsfinger 6 ist an einem Antriebsarm 9 befestigt, welcher mit dem Zahnrad 4 z. B. mittels eines an einem entfernbaren Stift 11 angebrachten gemeinsamen Keils 10 starr verbunden ist. Dieser Stift ist in der Welle 5 frei drehbar, wie dargestellt. Das Zahnrad 4 wird durch einen hydraulischen Motor angetrieben, . dessen Zahnstange 13 im Schnitt sichtbar ist. Dieser im Innern einer Kappe 12 angeordnete und an einer Außenseite des Kastens 1 befestigte hydraulische Motor dient zum Antrieb der Scheiben 3 im Uhrzeigersinn, um sie in die dargestellte Einschaltstellung zu bringen. In dieser Stellung (s. Fig. 1) legt sich einer der Schloßhebel, von dem ein Teil bei 14 sichtbar ist, gegen eine Halteklinke 15, welche eine Rückwärtsbewegung des Schlosses verhindert. Der Kasten 1 besitzt ferner innen oder außen einen Auslöser 16, dessen vorher durch den Nocken 7 gespannter Schlagbolzen 17 auf einen Innenhebel des Schlosses schlägt. Durch diesen Schlag wird die mechanische Verbindung zwischen den Scheiben 3 und dem angetriebenen Hebel 8 der JFig. 2 ausgeklinkt, so daß die Welle 5 freigegeben wird, was die Ausschaltung des Schalters ermöglicht. Es ist zu bemerken, daß diese Welles mit dem Hebel 8 über geeignete Teile 18 gekuppelt ist, z. B. die dargestellten Kupplungsklauen.
Bei dem dargestellten Beispiel ist der Kasten 1 mit Bolzen ΐ8Λ an zwei flachen Streben 19 und 20 befestigt, welche ein starres Gestell bilden. Er ist so eingestellt, daß seine Welle 5 waagerecht liegt und nach der linken Seite der Fig. 2 zeigt. Man kann jedoch auch den Kasten um i8o° drehen, so daß die Welle S nach der rechten Seite der Fig. 2 zeigt, oder auch nur um 900, so daß die Welle nach oben zeigt. Hierdurch kann das beschriebene Antriebssystem an Selbstschalter verschiedenster Bauart mit lotrechtem oder waagerechtem,' auf einer beliebigen Seite liegendem Antrieb angepaßt werden, und zwar ohne Verwendung von Winkeltrieben,
Die lotrechte Strebe 19 trägt einen hydraulischen Speicher 21 zur Aufspeicherung einer für mehrere Ausschaltungen desSchalters hinreichenden Energie. Für seine Wiederaufladung enthält das System ein Motorpumpenaggregat 22, welches leicht zugänglich auf einem entfernbaren Versteifungseinsatz 23 angebracht und mit dem Speicher durch kurze Rohrleitungen 24 verbunden ist. Kurze Rohrleitungen 24^ verbinden den Speicher 21 mit dem in der Kappe 12 untergebrachten hydraulischen Motor (s. Fig. 3). Der Speicher wird durch eine entfernbare Haube igA geschützt.
Die Strebe 20 trägt ihrerseits alle elektrischen Zubehörteile des Systems, wie Schalter, Sicherungen usw., und insbesondere einen Walzenschalter 25 für die Hilfsstromkreise. Dieser Schalter wird durch die Bewegungen der Welle 5 mittels einer Kuppelstange 26 betätigt. Wie dargestellt, sitzen die Kontaktfinger des Schalters 25 auf einer einstellbaren Isolierplatte 27, welche zwischen der vollausgezogen dargestellten Stellung und der gestrichelt dargestellten Stellung verschiebbar ist. Dies gestattet die leichte richtige Einstellung des Schalters. Die elektrische Ausrüstung wird durch eine entfernbare Haube 2OA geschützt.
Die die Einschaltstellung des Schalters bestimmende Halteklinke 15 ist an einer entfernbaren Halteplatte ΐζΑ angebracht, welche mit dem Kasten 1 in verschiedenen Stellungen verbolzt werden kann, was eine leichte und schnelle Einstellung dieser Einschaltstellung ermöglicht. Ferner sitzt, wie in Fig. 2 dargestellt, der Mitnahmefinger exzentrisch an seinem Befestigungsbolzen 6A, so daß die richtige Stellung des Fingers 6 gegenüber den Scheiben 3 des Schlosses leicht durch Lösen der Mutter dieses Bolzens und eine Verdrehung desselben eingestellt werden kann.
Aus obigem geht hervor, daß alle erforderlichen Einstellungen, d. h. des Walzenschalters 25, der Halteklinke 15 und des Mitnahmefingers 6 des Schlosses, schnell und mit größter Leichtigkeit ohne irgendwelchen Ausbau von Teilen vorgenommen werden können.
Man sieht ferner, daß es bei irgendeiner Störung in· dem hydraulischen Teil nur nötig ist, die Strebe 19 oder den Einsatz 23 auszubauen und die hydraulische Ausrüstung zum Zwecke ihrer Instandsetzung in eine Sonderwerkstatt zu schicken. Ebenso genügt es, bei einer Störung in dem elektrischen Teil nur die Strebe 20 mit der gesamten iao von ihr getragenen elektrischen Ausrüstung in eine Werkstatt zu schicken.
Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung gestattet auch den besonders leichten Ausbau und Ersatz des Schlosses. Hierfür braucht nämlich nach Lösen einer Madenschraube an dem Arm 9 nur der Stift 11
nach rechts herausgezogen zu werden, worauf das ganze Schloß durch die Öffnung 2 herausgezogen werden kann, wobei die Kupplungsklauen aneinander gleiten.
Aus obigem geht hervor, daß das erfindungsgemäße System zahlreiche Vorteile aufweist, insbesondere eine allgemeine Verwendbarkeit, eine leichte Einstellbarkeit für alle Anwendungen und eine sehr einfache Instandhaltung, d. h. Vorteile, welche man nicht alle gleichzeitig in bekannten Systemen findet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Betätigungssystem für Leistungsselbstschalter beliebiger Bauart, gekennzeichnet durch einen durchbrochenen rechteckigen Kasten (1), welcher das Schloß eines Selbstschalters mit den Auslösevorrichtungen enthält und auf einer Außenseite einen hydraulischen Antriebsmotor trägt.
  2. 2. Betätigungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (1) so ausgebildet ist, daß er in einer beliebigen Stellung zwischen zwei entfernbaren Streben (19, 20) eines Gestells angebracht werden kann, wobei die eine Strebe (19) einen -den hydraulischen Motor speisenden hydraulischen Speicher
    (21) und die andere (20) die elektrischen Teile, des Systems trägt.
  3. 3. Betätigungssystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motorpumpenaggregat (22) zur Aufladung des hydraulischen Speichers (21) an einem die beiden Streben (19, 20) verbindenden entfernbaren Versteifungseinsatz (23) angebracht ist.
  4. 4. Betätigungssystem nach Anspruch 1 bis, 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß durch einen entfernbaren Stift (11) gehalten wird, welcher so ausgebildet ist, daß das Schloß mit seinem Antriebsarm (9) ohne Ausbau von anderen Teilen herausgenommen werden kann.
  5. 5. Betätigungssystem nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinke (15) des Schlosses von einer außen an dem rechteckigen ' Kasten (1) befestigten einstellbaren Platte (15^) getragen wird.
  6. 6. Betätigungssystem nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsfinger (6) des Schlosses exzentrisch an seinem einstellbaren Befestigungsbolzen (6A) sitzt.
  7. 7. Betätigungssystem nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfinger des Walzenschalters (25) für die Hilfsstromkreise auf einer verstellbaren Platte (27) befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 506/228 4.56 (609 652 10.56)
DEF14253A 1953-04-10 1954-03-25 Betaetigungssystem fuer Leistungsselbstschalter Expired DE950933C (de)

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Publications (1)

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DE950933C true DE950933C (de) 1956-10-18

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FR1117120A (fr) 1956-05-17

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