DE952500C - Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Fluessigkeiten verschiedener Konsistenz - Google Patents
Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Fluessigkeiten verschiedener KonsistenzInfo
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- DE952500C DE952500C DER11643A DER0011643A DE952500C DE 952500 C DE952500 C DE 952500C DE R11643 A DER11643 A DE R11643A DE R0011643 A DER0011643 A DE R0011643A DE 952500 C DE952500 C DE 952500C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
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Description
- Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Flüssigkeiten verschiedener Konsistenz Die Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Flüssigkeiten verschiedener Konsistenz, die erfindungsgemäß aus einem Mischbehälter, dessen unteres Ende geschlossen und dessen nach oben möglichst verschlossener oberer Teil als Sieb ausgebildet ist, und einem in den Mischbehälter eingesetzten Einfüllrohr mit Durchtrittsöffnungen im Bereich des flüssigkeitsundurchlässigen Teiles des Mischbehälters besteht.
- Die in vielen Fällen, z. B. bei der Herstellung eines Treibstoff-Schmieröl-Gem!isches für Explosionsmotoren- erforderliche Herstellung einer homogenen Mischung zweier Flüssigkeiten verschiedener Konsistenz wird neuerdings beim Einfüllen der Flüssigkeit geringerer Konsistenz vorgenommen, um den um,ständlichen Weg über besondere Mischbehälter zu vermeiden, aus denen bei Bedarf die fertige Mischung entnommen wurde.
- Das hat zur Voraussetzung, daß tatsächlich beim Zuführen der Flüssigkeit geringerer Konsistenz nur das homogene Gemisch oder die Flüssigkeit geringerer Konsistenz, nicht aber die Flüssigkeit gräßer.er Kortsistenz abfließen kann.
- Diese Voraussetzung wird durch die bekannten Anordnungen nicht erfüllt, weil man entweder als Mischbehälter vollständige Siebbehälter benutzte, deren Sieböffnungen nicht so bemessen werden konnten, daß sie die Flüssigkeit größerer Konsistenz nicht durchlassen, oder aber zwar flüssigkeitsundurchlässige M¢i;schbehälter, bei denen aber die Flüssigkeit größerer Konsistenz einfach durch den Strom der Flüssigkeit geringerer Konsistenz mitgerissen wird, ohne daß eine Vermischung beider zu einer homogenen Mischung eintritt. In beiden Fällen gelangt also die Flüssigkeit größerer Konsistenz mindestens zu einem erheblichen Teil unvermischt aus dem Mischbehälter in den Aufnahmebehälter, wo selbst eine Neigung der Flüssigkeit größerer Konsistenz zur Selbstvermischung nicht mehr zur Auslösung in der Flüssigkeit geringerer Konsistenz führen kann.
- Es wurde nun gefunden, daß nur dann der Austritt einer homogenen Mischung erreicht wird, wenn der Mischbehälter in dem unteren Teil, in welchem die Flüssigkeit geringerer Konsistenz eintritt, geschlossen ist und die Flüssigkeit geringerer Konsistenz nur im Bereich des fiüssigkeitsundurchlässigen Teiles des Mischbehälters durch ein in den Mischbehälter eingesetztes Einfüllroh.r eintritt, wobei der Mischbehälter nach oben möglichst geschlossen ist. Da der undurchlässige Teil des Mischbehälters so bemessen wird, daß die größte vorkommende Menge der Flüssigkeit größerer Konsistenz ihn nicht völlig ausfüllt, kann während der Mischung keine unverdünnte Flüssigkeit größerer Konsistenz aus dem Mischbehälter austreten. Vielmehr ist die Mischung bis zum Erreichen des Siebteiles des Mischbehälters bereits so weit getrieben, daß das Sieb so dimensioniert wenden kann, daß es unverdünnte oder nahezu unverdünnte Flüssigkeit auf keinen Fall durchlassen kann.
- Wenn Tropfen unverdünnter Flüssigkeit an die Siebfläche gelangen, kleben sie dort und werden durch die darüberlaufende Flüssigkeit geringerer Konsistenz nach und nach abgebaut. Daß dabei bei spielsweise bei der Mischung von Öl und Benzin ein geringer Teil Öl in den Tank gelangt, welches noch nicht die angestrebte Mischung von z. B.
- 1 :25 besitzt, ist ohne weiteres möglich, aber unschädlich, weil es mindestens eine Mischung von I: IO erlangt hat und die Neigung des Öles zur Selbstvermischung auch schon bei einer Vorvermischung von einem Teil des Öles von nur etwa I: IO eine schnelle Auflösung des Öles im Benzin verursacht.
Claims (5)
- Die Wirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist noch dadurch zu verbessern, daß man in an sich bekannter Weise die am Boden und in der Wandung des Einfüllrohres angeordneten Austrittsöffnungen so richtet, daß sie eine wirbelnde Bewegung in dem Mischbehälter herbeiführen. Dabei können die Austrittsöffnungen in ebenso bekannter Weise nach verschiedenen Richtungen zeigen. Die hierauf gerichteten Ansprüche 2 und 3 besitzen nur im Anschluß an den Hauptanspruch Geltung.Die verschiedene Richtung der Austrittsöffnungen kann durch Ausstanzen der Offnungen aus dem Rohrkörper und Abbiegen der ausgestanzten, Leitflächen bildenden Teile nach außen und innen in verschiedenen oder gleichen Winkeln erzielt werden.Das Einfüllrohr wird vorteilhaft im oberen Teile trichterförmig ausgebildet, so daß das Einfüllen der Flüssigkeit geringer Konsistenz bequemer erfolgen kann.Nach den vorgenommenen Versuchen können mit der erfindungsgemäßen Mischvorrichtung beispielsweise homogene Gemische von Treibstoff und Schmieröl selbst dann erzielt werden, wenn Treibstoffe mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt und Öfe bis wenige Grad vor deren Stockpunkt oder Öle mit Temperaturen von + 100 und darüber verwendet werden, wobei selbst bei Treibstoffen mit einer Temperatur von 200 und weniger eine einwandfreie Mischung gewährleistet ist. Dabei sind für 25 1 Flüssigkeit nur Mischungszeiten von etwa 25 Sekunden erforderlich, d. h. also außerordentlich kurze Mischungszeiten.In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Mischvorrichtung dargestellt; es zeigt Fig. I einen Aufriß des Mischbehälters, Fig. 2 einen Grundriß desselben, Fig. 3 einen Aufriß des Einfüllrohres, Fig. 4 einen Grundriß desselben.Bei der dargestellten Ausführungsform besteht die Mischvorrichtung aus dem in die Öffnung des Treibstofftanks einzuhängenden Mischbehälter a und dem in den Mischbehälter a einzusetzenden Einfüllrohr b. Der Mischbehälter a ist in seinem unteren Teil als flüssigkeitsundurchlässiger Topf c ausgebildet und im oberen Teil mit einer Siebwandung d versehen, deren Maschenweite so bemessen ist, daß nur das fertige Gemisch bzw. die Flüssigkeit geringerer Konsistenz abfließen können.Das Einfüllrohr b ist im oberen Teil als Trichter Jr ausgebildet, wobei dessen größter Durchmesser vorteilhaft so bemessen ist, daß er die Offnung des Mischbehälters a fest verschließt und gleichzeitig den Sitz des Einfüllrohres b in dem Mischbehälter a zentriert. Der untere Teil des Einfüllrohres b ist als zylindrisches Rohr e ausgebildet und im Boden i mit Öffnungen f und im Mantel mit Öffnungen g versehen. Die Offnungen f sind durch Ausstanzen hergestellt und die ausgestanzten Lappen radial oder tangential im Winkel abgebogen. Die Offnungen g sind in gleicher Weise hergestellt und nach außen und nach innen im Winkel abgebogen, so daß sich nach oben bzw. nach unten gerichtete Strahlen ergeben.PATENTANSPRVCHE I. Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Flüssigkeiten verschiedener Konsistenz, gekennzeichnet durch einen Mischbehälter (a), dessen unterer Teil (c) geschlossen und dessen nach oben möglichst geschlossener oberer Teil (d) als Sieb ausgebildet ist, und durch ein in den Mischbehälter eingesetztes Einfüllrohr (b) mit Durchtrittsöffnungen (f, g) im Bereich des flüssigkeitsundurchlässigen Teiles (c) des Mischbehälters (a).
- 2. Mischvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die am Boden (i) und in der Wandung des Einfüllrohres (b) angeordneten Austrittsöffnungen (f, g) so gerichtet sind, daß sie eine wirbelnde Bewegung in dem Mischbehälter (a) herbeiführen.
- 3. Mischvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (f, g) des Einfüllrohres (b) nach verschiedenen Richtungen zeigen.
- 4. Mischvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedene Richtung der Austrittsöffnungen (f, g) durch Ausstanzen der Öffnungen aus dem Rohrkörper und Abbiegen der ausgestanzten, Leitffächen bildenden Teile nach außen und innen in verschiedenen oder gleichen Winkeln erzielt wird.
- 5. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einfüllrohr (b) im oberen Teile (h) trichterförmig ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 840 5I6, 622 285
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER11643A DE952500C (de) | 1953-05-12 | 1953-05-12 | Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Fluessigkeiten verschiedener Konsistenz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER11643A DE952500C (de) | 1953-05-12 | 1953-05-12 | Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Fluessigkeiten verschiedener Konsistenz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE952500C true DE952500C (de) | 1956-11-15 |
Family
ID=7398623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER11643A Expired DE952500C (de) | 1953-05-12 | 1953-05-12 | Mischvorrichtung zur Herstellung einer homogenen Mischung zweier Fluessigkeiten verschiedener Konsistenz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE952500C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE622285C (de) * | 1933-06-22 | 1935-11-25 | Gutbrod & Co | Behaelter zur Aufnahme eines Benzin-OEl-Gemisches, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE840516C (de) * | 1950-05-13 | 1952-06-03 | Michael Bauer | Mischeinrichtung fuer OEl und Benzin |
-
1953
- 1953-05-12 DE DER11643A patent/DE952500C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE622285C (de) * | 1933-06-22 | 1935-11-25 | Gutbrod & Co | Behaelter zur Aufnahme eines Benzin-OEl-Gemisches, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE840516C (de) * | 1950-05-13 | 1952-06-03 | Michael Bauer | Mischeinrichtung fuer OEl und Benzin |
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