DE953183C - Lichtbogenschutzanordnung - Google Patents

Lichtbogenschutzanordnung

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DE953183C
DE953183C DES17486A DES0017486A DE953183C DE 953183 C DE953183 C DE 953183C DE S17486 A DES17486 A DE S17486A DE S0017486 A DES0017486 A DE S0017486A DE 953183 C DE953183 C DE 953183C
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DE
Germany
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electrodes
arrangement according
insulator
fittings
struts
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Expired
Application number
DES17486A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adolf Buerklin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/42Means for obtaining improved distribution of voltage; Protection against arc discharges
    • H01B17/46Means for providing an external arc-discharge path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

  • Im Hauptpatent ist eine Lichtbogenschutzanordnung für Hochspannungs-Freileitungsisolatoren vorgeschlagen. Es handelt- sich dabei insbesondere um Isolatorenketten, deren Glieder in Gruppen von einem oder mehreren Einzelisolatoren zusammengefaßt und durch metallische Zwischenglieder verbunden sind. Die Zwischenglieder tragen alle oder zum Teil Zwischenelektrodenanordnungen, die stabförmige, von der Isolatorenachse weg gerichtete und auf die Verlängerung der stabförmigen Elektrodenenden der an den Enden der Kette befindlichen Armaturen hinweisende Elektrodenenden besitzen.
  • Die vorliegende Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung solcher Lichtbogenschutzanordnungen zum Gegenstand. Ihr Kennzeichen besteht darin, daß jeweils eine Zwischenelektrodenanordnung aus zwei sich ergänzenden, vom Befestigungsort nach entgegengesetzten Richtungen längs der Isolatorenachse weisenden Armaturen als Elektrodenträger besteht und die Richtung der Elektroden jeweils der Richtung, in der die sie tragende Armatur angeordnet ist, entspricht. Die Armaturen, welche die Elektroden tragen, sind dabei als Streben (Gabeln bzw. Stabkreuze) ausgebildet und verlaufen im geringem Abstand von den Schirmen der Isolatoren. Die Streben je einer Armatur können durch einen offenen oder ge.-schlossenen Ring verbunden sein, der seinerseits die stabförmigen Elektroden trägt. Werden solche Ringe verwendet, dann liegen sie zweckmäßig etwa in Höhe des obersten bzw. untersten Schirmes der benachbarten Isolatoren und verlaufen in geringem Abstand von den Schirmen (etwa 4 cm).
  • Die mit der Erfindung erzielbare besonders vorteilhafte Wirkung besteht darin, daß jeder an der Isolatorenkette entstehende Überschlag von den Isolatoren mit Sicherheit abgenommen und von ihnen weggelenkt wird.
  • Damit die Armaturen auch nachträglich an den am Mast aufgehängten Ketten angebracht werden können, ohne daß die Isolatoren heruntergenommen zu werden brauchen, können diese aus je zwei Hälften bestehen.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Fig. i und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Gestalt einer Zwischenelektrodenanordnung für Ketten aus Langstabisolatoren. I, 2 sind die Isolatoren, 3, 4 die zugehörigen Endkappen, die durch den Klöppel s miteinander verbunden sind. Die Lichtbogenschutzanordnungen können nachträglich angebracht werden, und zwar besteht jede dieser Schutzanordnungen aus einem Ring 6 bzw. 7, der von einer bügelförmigen Strebe 8 bzw. 9 getragen wird und sich etwa in der Höhe des ersten Schirmringes des benachbarten Isolators befindet. An den Ringen 6, 7 sind stabförmige Elektrodenenden 1o befestigt, wie sie im Hauptpatent beschrieben sind. Wie insbesondere Fig.2 erkennen läßt, verlaufen die bügelförmigen Streben 8, 9 etwas außerhalb der Mittelachse des dazugehörigen Ringes 6 bzw. 7, so daß die Lichtbogenschutzanordnungen über den Isolator geschoben und dann seitlich am Klöppel 5 durch Schraubenbolzen od. dgl. befestigt werden können. Statt geschlossener können auch offene Ringe als Elektrodenträger, wie es an sich bekannt ist, verwendet werden.
  • An den Endarmaturen der Isolatorenkette können gleichfalls aus zwei sich ergänzenden Hälften bestehende Armaturen angewendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lichtbogenschutzeinrichtung nach Patent 8761I5, bei der an metallischen Klöppeln, welche die einzelnen Glieder von Isolatorenketten verbinden, Zwischenelektrodenanordnungen befestigt -sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Zwischenelektrodenanordnung aus zwei sich ergänzenden, vom Befestigungsort nach entgegengesetzten Richtungen längs der Isolatorenachse weisenden Armaturen als Elektrodenträger besteht und dieRichtung derElektroden jeweils der Richtung, in der die sie tragende Armatur angeordnet ist, entspricht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Armatur aus zwei Hälften zusammengesetzt ist.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Elektroden tragenden Armaturen als Streben (Gabeln bzw. Stabkreuze) ausgebildet sind und in geringem Abstand von den Isolatorenschirmen verlaufen.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben je einer Armatur durch mindestens einen offenen oder geschlossenen Ring verbunden sind, der seinerseits die Elektroden trägt.
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 4, insbesondere für Langstab- oder Vollkernisolatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die die Elektroden tragenden Ringe bis mindestens etwa in den Bereich des ersten Schirmes des jeweils benachbarten Isolators vorgeschoben sind und von diesem einen verhältnismäßig geringen Abstand haben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 723 348, 736 981, 719 607; ETZ, 1913, S.33ff.; 195o, S.35ff.; W. H o e p p , »Über Unterbrechungslichtbogen bei elektrischen Schaltapparaten«; A. Roggendorf, »Schutz großer Isolatoren gegen Zerstörung durch Lichtbögen«.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134436B (de) * 1959-07-28 1962-08-09 Fischer Ag Georg Anordnung zur Vergleichmaessigung des Spannungsabfalles an Freileitungs-Isolatorenketten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE719607C (de) * 1939-09-10 1942-04-13 Bbc Brown Boveri & Cie Lichtbogenschutzeinrichtung fuer Hochspannungsisolatoren
DE723348C (de) * 1939-04-07 1942-08-03 Bbc Brown Boveri & Cie Lichtbogenschutzeinrichtung fuer Ketten aus keramischen Langstabisolatoren
DE736981C (de) * 1939-11-05 1943-07-02 Bbc Brown Boveri & Cie Lichtbogenschutz fuer Langstabisolatoren

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