DE953360C - Reihenklemme - Google Patents

Reihenklemme

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Publication number
DE953360C
DE953360C DEE5252A DEE0005252A DE953360C DE 953360 C DE953360 C DE 953360C DE E5252 A DEE5252 A DE E5252A DE E0005252 A DEE0005252 A DE E0005252A DE 953360 C DE953360 C DE 953360C
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DE
Germany
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grooves
terminal block
terminal
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insulating
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Expired
Application number
DEE5252A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Eisert
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24—Terminal blocks
    • H01R9/26—Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting

Landscapes

  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

  • Reihenklemme Die Verhältnisse in Bergwerken unter Tage und in ähnlichen Anlagen ergeben für die Isolierteile von Schaltanlagen-Reihenklemmen besonders ungünstige Betriebsbedingungen. und erfordern daher bei der baulichen Gestaltung von Reihenklemmen besondere Maßnahmen. Vor allem sind es Nässe und Verschmutzung, welche hauptsächlich durch feuchte Luft und durch sie herumgetragene Kohleteilchen hervorgerufen werden, welche mit der Zeit die Isolationsgüte von Reihenklemmen zunehmend mindern. Wegen der fast ständig hohen Luftfeuchtigkeit besteht andauernd große Neigung zu Schwitzwasserbildung, die durch die Eigenart der Beivetberung zeitweise besonders hoch ist.
  • Es wurde bereits erkannt, daß die Isolation im Spalt zwischen benachbarten Klemmen als naturgegelbene Schwachstelle zu betrachten ist und. in konstruktiver Beziehung besondere Beachtung -erfordert. Dies hängt damit zusammen, daß die Oberflächen der Isolierkörper im Klemmenspalt nicht gereinigt und daher nicht dielektrisch regeneriert werden können, weil, sie der Zugänglichkeit praktisch entzogen sind. In diesem Bestreben wurde bereits vorgeschlagen, die Isolation im Klemmenspalt durch gegenüber Normalverhältnissen erheblich verlängerte Kriechstrecken zwischen Potentialträger, d. h. dem metallischen Klemmkörper und Erde, d. h. der Tragschiene, zu verbessern. Dies gelang ohne Vergrößerung der Abmessungen des Isolierkörpers durch Anordnung von Rillen zwischen Klemmkörper und Tragschiene. Die entscheidende Maßnahme bestand hierbei darin, durch genau konforme Anordnung der Rillen auf der Vorder- und Rückseite des Isolierkörpers den diaelektrischen Kurzschluß der Rillen bei aneinandergeTeihten Klemmen auszuschließen. Unter den geschilderten Betriebsbedingungen in Bergwerken unter Tage und ähnlichen Voraussetzungen besteht die Gefahr, daß die unter anderen Einbauverhältnissen so gut wie uriverschmutzt bleibenden Rillenwände von Feuchtigkeitsniederschlägen bedeckt werden, die aus bekannten Gründen ihrerseits die Isolationsgüte mindern können, wenn auch in geringerem Grade als bei gleichzeitiger Anwesenheit von halbleitendem Schmutz (Kohleteilchen). Die Feuchtigkeitsniederschläge entstehen in der Regel bei: plötzlichem Temperaturwechsel und besonders dann, wenn wärmere Luft mit hohem Feuchtigkeitsgehalt von den angenommen kühleren Isolierteilen der Klemme vorbeistreicht. Die Warmluft dringt hierbei in die Klemmenspalte ein und verursacht Niederschläge an den kalten Wandflächen, somit auch an den Rillenwänden. Die Niederschlagsneigung geht zurück und hört schließlich ganz auf, wenn die Körpertemperatur sich der Temperatur der Umgebungsluft angeglichen hat. Hieraus folgt, daß die Schwitzwasserbildung in der Rille nur als vorübergehende Beeinträchtigung der Isolationsgüte aufzufassen ist und die nur so lange dauert, wie der Feuchtigkeitsniederschlag auf den Rillenwänden besteht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zeit des Bestehens solcher Feuchtigkeitsniederschläge auf die Wände der zur Kriechstreckenverlängerung im Klemmenspalt angewendeten konfrontierten Rillen zu vermindern, d. h. entstandene Feuchtigkeitsbeschläge möglichst schnell zum Verschwinden zu bringen.
  • Die Erfindung bezieht sich daher auf eine Reihenklemme mit auf beiden Breitseiten ihres Isolierkörpers zwischen dem Klemmstück und dem Klemmfuß übereinstimmend und sich gegenseitig deckend angeordneten, die Kriechstrecke verlängernden Rillen, und sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen auf einer Seite offen sind d-h. an einer Seite der Umfangslinie des Isoliergehäuses enden. Vorzugsweis#e wird die Off enseite der Rille, bezogen auf praktisch übliche Einbauverhältnisse der Klemme, auf der Seite der Rastvorrichtung angeordnet, d. h. dem Erdboden zugewendet, so daß die geschlossen Seite der Rille sich oben befindet und kein Staub in die Rillen fallen kann.
  • In der zeichnerischen Darstellung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Die Figur zeigt die Reihenklemme von der Seite mit Schnitt durch die erhabenen Teile. Darin bedeutet i das Isoliergehäuse und z hülsenförmige AnschlußsteHen, in welche die Anschlußleiturig g eingeführt und durch die Klemmschrauben q. unter Zwischenschaltung der Strombrüake 5 festgeklemmt wird. Mit 15 ist eine Tragschiene bezeichnet, auf welcher die Klemmen durch ein an ihrem Fuß angebrachtes Schnappschloß 6 durch Rastwizkung gehalten werden. Ein geeignetes Mittel, die in den .erwähnten Verhältnissen liegende Sondergefährdung auszuschließen, besteht - wie bereits anderweitig vorgeschlagen -darin, zwischen die Spannung führenden Teeule- und »Erde« auf beiden Seiten des Klemmengehäuses parallel verlaufende Rillen g einzuordnen, die je paarweise von Klemme zu Klemme sich zu einem Hohlkanal ergänzen und dadurch einen dielektrischen Kurzschluß an der betreffenden Stelle durch die Rückseite der Nachbarklemme vermeiden. Dabei ist es wichtig, die offene Seite der Rillen so am Isoliergehäuse anzuordnen, daß nach Art der durch die aus der Figur ersichtliche unsymmetrische Tragschvenenausführung vorgegebenen richtigen Einbaustellung der .erfindungsgemäßen Klemme die offene Stelle der Rillen stets dem Erdboden zugekehrt und damit das Hineinfallen von Staub in die Rillen ausgeschlossen ist. Es ist ferner wichtig, die Rillen mit rechteckigem Querschnitt, also im Unterschied zu sonstiger Gepflogenheit nicht mit abgerundeten Ecken auszuführen, weil hierdurch das Einwandern von Staub in die Rillen weitgehend unterdrückt wird. Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Rillen bogenförmig verlaufen. Alle diese beschriebenen Maßnahmen, die mit der Einordnung von Rillen 9 in das Isoliergehäuse zusammenhängen, bewirken, daß ein großer Anteil der in den Spalten zwischen den einzelnen Klemmen vorhandenen Kriechstrecken auf praktisch nahezu unbegrenzte Zeit dielektrisch vollwertig bleibt und damit eine dauernd hohe elektrische Sicherheit erfindungsgemäßer Reihenklemmen gewährleistet.
  • Die der Erfindung zugrunde liegenden Baugedanken sind nicht streng auf Schaltanlagen-Reihenklemmen beschränkt und können auch beim Bau anderer elektrischer Geräte in gleichem Sinne mit großem Nutzen angewandt werden. Ihre Darlegung und Erläuterung an den Verhältnissen einer Schaltanlagen-Reihenklemme ist jedoch deshalb besonders lehrreich, weil an diesen wichtigen Geräten des Anlagenbaus besonders schwer zu erfüllende Isolierbedingungen bestehen und sich aus der Aneinanderreihung der Klemmeneinheiten die isoliertechnisch so schwer beherrschbaren Spalte zwischen benachbarten Klemmen ergeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reihenklemme mit auf beiden Breitseiten ihres Isolierkörpers zwischen dem Klemmstück und dem Klemmfuß übereinstimmend und sich gegenseitig deckend angeordneten, die Kriechstrecke verlängernden Rillen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen auf einer Seite offen sind d. h: an einer Seite der Umfangslinie des Isoliergehäuses enden.
  2. 2. Reihenklemme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Offenseifie der Rillen, auf der Seite der Rastvorrichtung angeoTdnet, vorzugsweise dem Erdboden zugekehrt ist.
  3. 3. Reihenklemme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen mit rechteckigem Querschritt ausgeführt sind. q.. Reihenklemme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Rillen bogenförmig verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreiclüsche Patentschrift Nr. 129988.
DEE5252A 1952-03-23 1952-03-23 Reihenklemme Expired DE953360C (de)

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DEE5252A DE953360C (de) 1952-03-23 1952-03-23 Reihenklemme

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DEE5252A DE953360C (de) 1952-03-23 1952-03-23 Reihenklemme

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DE953360C true DE953360C (de) 1956-11-29

Family

ID=7066564

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DEE5252A Expired DE953360C (de) 1952-03-23 1952-03-23 Reihenklemme

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DE (1) DE953360C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT129988B (de) * 1930-07-28 1932-10-25 Hugo Knuemann Reihenklemme.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT129988B (de) * 1930-07-28 1932-10-25 Hugo Knuemann Reihenklemme.

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