DE954144C - Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs - Google Patents

Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs

Info

Publication number
DE954144C
DE954144C DEH17010A DEH0017010A DE954144C DE 954144 C DE954144 C DE 954144C DE H17010 A DEH17010 A DE H17010A DE H0017010 A DEH0017010 A DE H0017010A DE 954144 C DE954144 C DE 954144C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
borehole
wall
borehole wall
drilling fluid
drilling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH17010A
Other languages
English (en)
Inventor
Jesse Elmer Hall Sen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JESSE ELMER HALL SEN
Original Assignee
JESSE ELMER HALL SEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JESSE ELMER HALL SEN filed Critical JESSE ELMER HALL SEN
Priority to DEH17010A priority Critical patent/DE954144C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954144C publication Critical patent/DE954144C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B33/00Sealing or packing boreholes or wells
    • E21B33/10Sealing or packing boreholes or wells in the borehole
    • E21B33/13Methods or devices for cementing, for plugging holes, crevices or the like
    • E21B33/138Plastering the borehole wall; Injecting into the formation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs Die Erfindung betrifft einVerfahren zum Fertigstellen eines Bohrloches, indem die Bohrlochwand während. des Bohrens periodisch geebnet wird, um günstige Spülkanalverhältnisse beizubehalten und dien Verlust an Spülflüssigkeit zu vermindern..
  • Bekanntlich wird bei dem mittels Drehbohrer erfolgenden. Bohren eines Bohrloches Spülflüssigkeit von der Erdoberfläche nach unten über ein Bohrrohr gepumpt, am Bohrmeißel entleert und, zu dem das Bohrrohr umgebenden Ringraum geleitet. Hauptsächlich soll diese Spülflüssigkeit das während des Bohrens anfallende, Bohrklein, wegspülen und den Meißel schmieren. Die Spülflüssigkeit enthält suspendierte Stoffe, von denen ein an der Bohrlochwand sich. absetzender Filterkuchen ger bildet wird; der für Flüssigkeit verhältnismäßig undurchlässig ist, den Flüssigkeitsdurchtritt aus der Bohrung in das Erdreich teilweise verhütet und auch zum Halten der Wand des Bohrloches dient.
  • Beim Bohren, durchdringt das Bohrloch verschiedenartige Erdschichten, z. B. weiche oder harte oder poröse und andere Schichten., die verhältnismäßig undurchlässig für den Durchfluß von Flüssigkeiten sind:. Die Art der Erdschicht bestimmt zum größten Teil die Eigenheit des. Bohrloches in den verschiedenen Schichteau. Ist die Erdschicht weich und porös, dann bilden sich Höhlen und Ausschlämmungen und die Flüssigkeit fließt aus dem Bohrloch: ab., wenn die in dem Bohrloch. herrschenden Drucke die in denn Erdgefüge herrschenden Drucke übersteigen. Ist die Erdschicht hart, fest und verhältnismäßig undurchlässig, dann fließt die Flüssigkeit aus dem: Bohrloch nicht so kräftig ab. Von der Porigkeit hängt auch weitgehend das Absetzen, des Filterkuchens aua; der Bohrlochwand ab, denn an porigen, weichen Erdschichten bilden sich leichter Filterkuchen. als an den harten, undurchlässigen Erdschichten. Ein weiterer Umstand, der den Verlust der Flüssigkeit aus dem Bohrloch oder das Eindringen von Flüssigkeit aus der Erdschicht in das Bohrloch bestimmt, ist das in verschiedenen. Tiefeng im Bohrloch herrschende Druckgefälle zwischen dem Bohrloch und der Erdschicht. Um die Bohrlochdrucke zu ändern, werden. der Spülflüss.igketssäule Be schwerstoffe zugesetzt, und um die Eigenheiten der Spülflüssigkeit zu ändern., werden wasseradsorbiex'ende Stoffe, gelbildende Stoffe und, Öle, pflanzliche und tierische Fasern und Flocken verschiedener Arten., Kork, Sägespäne, Glimmer und Kunststoffe verwendet. Leichtstoffe, wie Schlacke und aus Ofen stammende geschmolzene Tone, sind als Zusätze zum Füllen vom. Höhlen und Vertiefungen verwendest worden, wenn dä Wändb während des Bohreis oder später niederbrachen, oder wenn die innerhalb des Bohrloches herrschenden Bedingungen nicht geeignet waren, ein glattes Bohrloch mit einer gleichmäßigen, Filterkuchendecke zu erhalten.
  • Zur Verringerung von. Spülflüssigkeitsverlus.ten und zur Erleichterung der Zirkulation wird erfindungsgemäß vorgesichlagen., daß während des Bohrvorganges an der Bohrlo chwand in den verschiedenen durchbohrtien Erdformationen. in unterschiedlicher Stärke. abgesetzte Filterkuchen bzw. Wandansütze durch Auf- und Abwäresibewegery von Schab°werkzseug en von der Bohrlochwand abgetragen und geebnet und Schlamm und Abriebe in die Höhlen und Vertiefungen, eingefüllt und an, den porössen Erdformationen; der &ohrlechw'and wieder angelagert wenden.
  • Das neue Verfahren unterscheidet sich daher grundsätzlich von den bekannten Verfahren zur Behandlung von. Bohrlochwänden mittels Schabewerkzeugen, bei denen während des Zernentiervorganges rotierende und auf- und abwärtsbewegte Schabewerkzeuge dazu -verwendet werden., um aus den in der Bohrlochwand befindlichen. Vertiefungen den angesetzten Schlamm und Ahrieb zu entfernen, damit der Zement haftend. an dem gewachsenen Boden anliegt.
  • In der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung, in der gleiche Teile in den verschiedenen Figuren. mit gleichen. Bezugszeichen. bezeichnet sind, ist Fig. i ein lotrechter Schnitt durch ein. Bohrloch mit dem Bohrgestänge in Bohrstellung, wobei die Anlage für den Umlauf der Spülflüssigkeit im verkleinerten Maßstabe schematisch. dargestellt ist, Fig. 2 ein lotrechter Schnitt des, gleichen Bohrloches mit herausgehobenem Bohrgestänge und Fig. 3 ein lotrechter Schnitt des gleichen, Bohrloches mit dem in das Bohrloch eingelassenen Bearbeitungswerkzeug.
  • Von der im Querschnitt dargestellten Erdrinde io sind viele Schichten weggelassen.. Die weichen, porösen Schichten:, die harten., undurchlässigen Schichten und die labilen Schieferschichten und Sandschichten. oder die gemischten Schiefer- und Sandschichten sind mit unterschiedlichen Schraffierungen versehen.
  • Innerhalb des Bohrloches. i I liegt ein. Bohrrohr 12, an dessen, unterem Ende ein Bohrmeißel 13 befestigt ist. Schematisch ist in. Fig. i ein an, der Erdoberfläche liegendes Rohr 1:4 dargestellt, dessen Öffnung durch eine Ausblassicherung 15 abgeschlossen wird. Während des Bohreis wird das Rohr 12 vom. einem Zugwerk 16 aus über ein Getriebe 17 und eine Ketten-Übertragung getrieben. Flüssigkeit wird dem Bohrrohr 12 von einem üblichen Vorrat, z. B. einem Schlammteich. (nicht dargestellt), über den Schlauch 18, den Spülkopf i9 und das Rohr 2o zugeführt. Nach dem Ablauf vom Meißel 13 fliesst die Spülflüssigkeit mit den darin suspendierten Erdüeilchen in dem das. Bohrrohe umgebenden, Ringraum nach oben und. wird an der Erdoberfläche aus der Rohrleitung 2i entleert. Nach denn zum Trennen des Sandes dienenden Absieben wird: der Schlamm wieder in. das Bohrrohr zurückgeleitet.
  • Während der Bohrarbeirten wird ein. Filterkuchen an der Bohrwand auf Grund der natürlichen: Hafteigenschaften, die die Schlamm- und Abriebteilchen für die Bohrlochwand haben, sowie durch die unter sich verschiedenen Drucke gebildet, die in dem Bohrloch und in, dem Erdreich bestehen, durch das das Bohrloch gebohrt ist. Wichtig ist, einem etwas größeren Druck. in dem Bofu loch als in der Erdschicht aufrechtzuerhalten, damit die Ablagerung von Filterkuchen, auf der Bohrlochwand erfolgt. Es muß darauf geachtelt werden, daß der Filterkuchenein@en gleichmäßig verteilten, Schlammfilm bildet. Der Kuchen soll fesrner Verunreinigungen in Form von Flüssigkeit, Feststoffen, und Gas von dem Eintritt in das Bohrloch abhalten und. den; Flüssigkeitsverlust aus dem Bohrloch verhindern, der nicht nur den einwandfreien, Schlammumlauf, sondern auch die Bohrarbeiten. stört. Schwierigkeiten können auch aus vielen. anderen Ursachen heraus auftreten. Es. können sich z. B. Höhlen in den labilen Sand- und Schieferschichten bilden, deren zum Bohrloch frei liegenden Oberflächen für das Ansammeln von Schlammkuchen ungeeignet sind, oder eine poröse Schicht kann einen übermäßig dicken. Kuchen entstehen lassen, der in das Bohrloch so weit ragt, daß das Bohrroter stark gebremst und der Flüssigkeitsumlauf durch die Verengung des Ringes, durch den, der Schlamm und das Bohrklein zur Oberfläche zurückgeführt werden, gehindert wird.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird in der Weise vorgegangen, daß das Bohrrohr aus. dem Bohrloch während des Bohreis zeitweilig herausgehoben, der Bohrmeißel 13 von deren unteren Ende des Bohrgestänges gelöst und an Stelle des Meißels 13 ein Halter 22 aufgesetzt wird. An diesem Halter 22 wird ein Ansatzrohr angebracht, däs vorzugsweise einen kleineren Durchmesser hat als das. Bohrrohr. Es kann aber auch ein. Rohr beliehigen Durchmessers verwendet werden:, sofern: es in dem gebohrten Bohrloch gehandhabt werden kann. Das Ansatzrohr kann aber auch in den unteren Abschnitt des Bohrrohres eingeschaltet und, ein Bohrer oder Bohrlochaus.räumer auf das Ende des Ansatzrohres während des Bearbeitungsvorganges aufgesetzt werden,. Nach dem Aufsetzen des Ansatzrohres werden mehrere Schrapper oder Schaber in Abständen über die gesamte Länge des Ansatzrohres verteilt, wo-bei derAußend;urchmesser der Schrapper etwas größer gewählt wird als der Durchmesser des Bohrloches, so, daß die Schrapperdrähte nicht nur die, Ansammlungen. und Anhäufungen. entfernen, sondern auch in die Höhlen und: Vertiefungen eindringen, um das in dein Schlamm enthaltende Material mit dem von der Bohrlochwand abgehobenen, Material zu bearbeiten. Auf diese Weise -,verden die gemeinsam den Filterkuchen. bildenden Sandteilchen und Schlammteilchen von neuem -in den Höhlen durch. die Wirkung dar Schrapper abgesetzt und eingelagert, die auf die Bohrlochwandfläche und auf die, in der Flüssigkeitssäule enthaltenen suspendierten. Stoffe einwirken.
  • Für diesen Zweck sind besonders Schrapper mit schräg stehenden oder nicht radial stehenden Drähten geeignet, da diese: Schrapper leicht umkehrbar sind. Die Schrapper sollen zwischen. Stopanschlägen, sitzen, damit sie eine begrenzte Längsbewegung längs des Ansatzrohres und eine freie Drehbewegung ausführen können. Der gegenseitige Abstand der Schrapper auf dem Ansatzrohr wird so gewählt, d'aß die von benachbarten Schrappern bearbeiteten Oberflächen sich bei der Auf- und: Abhewegung des Rohres im Bohrloch überlappen. Das Ansatzrohr reicht bis zum Bohrmeister oder die für den Bohrvorgang verantwortliche Bedienungsperson. Ist das Ansatzrohr kurz und wird es in einem tiefen Bohrloch verwendet, dann -,,wird d'as Bohrrohr mit dem daran befestigten Ansatzrohr oder das eingeschaltete Ansatzrohr zum Boden des Bohrloches gesenkt und etwa fünf Minuten bis dreißig Minuten, auf- und abbewegt. Sitzt ein. Bohrmeißel oder ein Ausräumer am Ansatzrohr, dann erfolgt auch noch ein Drehen. des Rohres. Das Ansatzrohr wird im Bohrloch dann: auf den un@ mittelbar darüberliegenden nächsten Abschnitt des Bohrloches gehoben und dort während dies gleichen. Zeitraumes auf- und abbewegt, bis der Schlammkuchen und die Bohrlochwand genügend geebnet worden. sind. Dieser Vorgang wird. über däs gesamte Bohrloch wiederholt, bis. das ganze Bohrloch bearbeitet und geebnet worden ist.
  • Für gewöhnlich wird die Konsistenz der Spülflüssigkeit nicht geändert, sofern nicht eine übermäßige Anreicherung mit Sand; od. dgl. erfolgt ist. Bei zu großer Dünnflüssigkeit oder bei zu geringem Gewicht der Spülflüssigkeit werden Feststoffe zu: gesetzt, die aus Bentonit oder anderen bekannten Zusätzen bestehen, um eine gelierende und eine erhöhte Abdichtung zu erreichen..
  • Ein Umlauf der Spülflüssigkeit ist während des Bearb.eitens der Bohrlochwand im allgemeinen nicht notwendig, ist aber dann angebracht, wenn der Schlamm während der Bearbeitung zäh und unhandlich ird. Je länger das Ansatzrohr, um so größer kann« die Oberfläche des Bohrloches sein, d'ie bei jeder Bearbeitung oder Einebnung bearbeitet wird.
  • Fig.3 zeigt das am unteren Ende des Bohrrohres I2 befestigte Ansatzrohr, das in das Bohrloch ab.-gesenkt ist. In dieser Figur ist der untere Ab- schnitt des. Bohrloches bereits geebnet worden; während der Abschnitt, in. dein sich das Ansatzrohr befindet, gerade geebnet wird und der oberhalb dm Ansatzrohres liegende obere Abschnitt des Bohrloches noch zu ebnen. ist. In dem unteren Abschnitt des Bohrloches sind: die Ansammlungen. und Anhäufungen abgerieben, und die Höhlen und Ver tiefungen sind mit den: Abrieben gefüllt, die von den klebenden Bestandteilen des Schlammes an ihren Stellen gehalten, werden. Diese Umlagerung wird durch die Reib, Misch- und: Verputzwirkung der Schrapperdrähte: erreicht.. In. der von, dem Ansatzrohr eingenommenen: Zone erfolgt eine gleiche Veränderung der Bohrlochwand, während oberhalb des Ansatzrohres das Bohrloch noch in einem verhältnismäßig unbearbeiteten Zustande ist.
  • Durch das Verfahren, werden. auch die Schwierigkeiten, beseitigt, die durch die Belastungsschwankungen beim Einführen oder beim Herausheben des Bohrrohres aus dem Bohrloch entstehen. Diese Belastungsschwankungen erzeugen ein; erhöhtes Druckgefälle.zwischen, dem Bohrloch und den Erdschichten und sind. mianchmal für das Abreißen, und Versagen des FilteTkuohens verantwortlich. Wird die Bohrung auf einem gleichförmigeren Durchmesser während des. gesamten Bohrvorganges gehalten, dann wird die Auswirkung dieser Schwankung auf ein Kleinstma,ß begrenzt.
  • Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist der beim Absenkern des Ansatzrohres in das Bohrloch entstehende Umlauf. Sobald Material von der Bohrlochwand abgenommen wird und, in diel Flüssigkeitssäule fällt, die in dem das Ansatzrohr umgebenden Ringraum vorhanden. ist, wird diese Säule schwerer, während die innerhalb des An.-satzroh.res und des Bohrrohres liegende- Säule., die aus der am unteren. Ende dies Rohres eintretenden Flüssigkeit besteht, -im Gewicht leichter wird. Die Säulen gleichen sich weiterhin aus, und es entsteht ein in umgekehrter Richtung verlaufender Umlauf, bei dem die Flüssigkeit aus der Ringsäule in das Rohr fließt und der übersehuß an der Erdoberfläche abgeleitet wird. In. diesem Falle wird; am besten die Schnelligkeit dieses durch die verschiedenen Gewichte der beiden Säulen bedingten natürlichen Umlaufes erhöht, so daß ein zwangläufiger und, schnellerer F1uß in beiden. Richtungen durch Pumpen zur Oberfläche erhalten wird. Der Vorteil, der entweder durch den natürlichen Fluß (erhalten durch den Unterschied. im Gewicht der Säulen) oder durch den durch Pumpen erhaltenen zwangläufigen Umlauf erzielt wird, ist offensichtlich, da hierdurch das abgeriebene Material von den. Stellen entfernt wird, an denen. überschüssiges Material nachteilig ist und zu den Stellen gefördert wird, an denen zusätzliches Material erwünscht ist.
  • Nachdem die Bohrlochwand in der beschriebenem Weise bearbeitet und; geebnet ist, wird das Ansatzrohr von dem Bohrrohr abgenommen, der Bohrmeißel wird wieder aufgesetzt und das. Bohren wieder aufgenommen, bis die Bohrverhältnisse eine weitere Fertigstellung erfordern. Der obige Vorgang wird dann wiederholt. Durch periodische Anwendung des Verfahrens während des Bohreis eines Bohrloches können viele der jetzt auftretenden Schwierigkeiten, wie Verlust an Spülflüssigkeit, verbohrte Bohrlöcher, Fangen abgerissener Bohrgestänge und andere teure und zeitraubende Vorfälle vermieden. werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜGHE: i. Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlachs, um einen, Verlust an Spülflüssigkeit zu verringern und die Zirkulation des Spülschlammes zu erleichtern, dadurch gekennzeichnet, dtaß der während dies. Bohrvorganges an der Bohrlochwand in dem: verschiedenen durchbohrten Erdformationen in unterschiedlicher Stärke abgesetzte Filterkuchen bzw. Wandansätze durch Auf- und' Abwärtsbewegen von Schabewerkzeugen., die an sich in der Ratarybohrtechnik bereits zur Erreichung anderer Zwecke zur Behandlung der Bohrlochwand bekannt sind, von der Bohrlochwand abgetragen. und geebnet und Schlamm und Ahriebe in die Höhlen und Vertiefungen eingefüllt und an den porösen Erdformationen der Bohrlochwand wieder angelagert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß während der Behandlung der Bohrrlochwand keim Spülschlamm in das Bohrloch gepumpt wird.
  3. 3. Verfahren wach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß während der Behandlung der Bohrlochwand. Spülschlamm in das Bohrloch direkt oder indirekt gepumpt wird. q.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, däß die Zirkulationsrichtung geändert wird. 5. Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die am Ende oder in der Nähe des Endes. des Bohrgestänges auf einem Ansatzrohr angeordneten. Sehabewerkzeuge bis auf den oder in, die Nähe des Bodens des Bohrloches gesenkt, dort einen der Länge des Ansatzrohres entsprechenden Bohrlochabschnitt bearbeiten und dann angehoben werden, um den Barüberliegenden Abschnitt der Bohrlochwand zu bearbeiten, und daß diese albschnättswei.se Bearbeitung fortgesetzt wird, bis das ganze Bohrloch oder der jeweils noch unbearbeitete Teil des Bohrlochs bearbeitet sind. . 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabewerkzeuge zusätzlich zu der Auf- und Abbewegung eine rotierende Bewegung ausführen. In Betracht gezogene Druckschrifte Britische Patentschrift Nr. 623 717; »World 0i1«, Nov. 1948, S. i88.
DEH17010A 1953-07-10 1953-07-10 Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs Expired DE954144C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH17010A DE954144C (de) 1953-07-10 1953-07-10 Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH17010A DE954144C (de) 1953-07-10 1953-07-10 Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954144C true DE954144C (de) 1956-12-13

Family

ID=7148074

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH17010A Expired DE954144C (de) 1953-07-10 1953-07-10 Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE954144C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB623717A (en) * 1947-05-20 1949-05-20 Standard Oil Dev Co Improvements in or relating to cementing operations in bore holes

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB623717A (en) * 1947-05-20 1949-05-20 Standard Oil Dev Co Improvements in or relating to cementing operations in bore holes

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE687049C (de) Bohrgeraet zum Anbohren wasserfuehrender Schichten
DE19725996A1 (de) Wasserbohrlochsystem
DE3685809T2 (de) Verfahren zum bohren eines bohrloches.
EP0345256B1 (de) Verfahren zum herstellen eines brunnens
DE954144C (de) Verfahren zum Behandeln der Wandung eines noch nicht fertiggebohrten Bohrlochs
EP2843138A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bodenpfählen
DE2260473C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Materialsäulen im Boden, wie Dräns, Stopfverdichtungen oder unbewehrten Betonpfählen und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE3108331C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Ausbildung eines Gesteinsfilters in einem der Grundwassergewinnung oder -absenkung dienenden Bohrbrunnen
DE3873884T2 (de) Geraet zum schachtabteufen.
DE2162023A1 (de) Erdbohrvorrichtung
DE2544834A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abteufen von schaechten
DE1288538B (de) Verfahren zum Schlaemmen eines Salzes aus einer unterirdischen Lagerstaette
DEH0017010MA (de)
AT225629B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Gräben und zur Bildung von Dichtungsschürzen
DE102005059824B3 (de) Verfahren zur Herstellung von Schlitzen in standfesten Böden
DE19651586C2 (de) Bohrvorrichtung für Teilverdrängungspfähle
DE467988C (de) Tiefenschichtenfoerdervorrichtung
DE1928471A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verdichtung und Entwaesserung von Boeden
DE2318102C3 (de) Brunnen zum Umschichten von Grundwasser aus einem Grundwasserhorizont in einen durch eine undurchlässige Sperrschicht davon getrennten zweiten Grundwasserhorizont
DE1905401A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung sandgefuellter Entwaesserungsschaechte
DE1634475A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bohren von Loechern in den Grund von Gewaessern
DE2328672C2 (de) Verfahren zum Herstellen von Erdschlitzen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
AT129546B (de) Gesteinsbohrverfahren und Gesteinsbohrmaschine.
DE389148C (de) Verfahren zum Ausspuelen der das Sieb eines Bohrbrunnens umgebenden Kiesschicht
DE511374C (de) Verfahren zur Entwaesserung des Hangenden im Braunkohlenbergbau von Tiefbaustrecken aus