DE954195C - Aus Einzeldraehten mit radialen Beruehrungsflaechen zusammengesetztes Vorspannglied - Google Patents

Aus Einzeldraehten mit radialen Beruehrungsflaechen zusammengesetztes Vorspannglied

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DE954195C
DE954195C DEB23285A DEB0023285A DE954195C DE 954195 C DE954195 C DE 954195C DE B23285 A DEB23285 A DE B23285A DE B0023285 A DEB0023285 A DE B0023285A DE 954195 C DE954195 C DE 954195C
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DE
Germany
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tendon
individual wires
contact surfaces
wedges
radial contact
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Expired
Application number
DEB23285A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Heinisch
Dipl-Ing Andreas Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauunternehmung Sager & Woerne
Original Assignee
Bauunternehmung Sager & Woerne
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices
    • E04C5/122Anchoring devices the tensile members are anchored by wedge-action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein aus Einzeldrähten mit radialen Berührungsflächen zusammengesetztes Vorspannglied für Betonbauwerke.
  • Die Einzeldrähte der bekannten Vorspannglieder dieser Art sind so ausgebildet, daß sie zusammengesetzt einen Vollquerschnitt ergeben.-Solche Vorspannglieder lassen sich aber nach erfolgtem Betonieren und anschließendem Spannen nur schwer durch Einpressen eines Bindemittels -z. B. von Zementleim - mit dem Betonbauwerk verbinden, zumal die Kanäle für die Vorspannglieder im Betonbauwerk häufig nur wenig größer sind als der Außendurchmesser der Vorspannglieder, so daß sich der verhältnismäßig enge, ringförmige Kanal schnell zusetzt und dann z. B. der Zementleim nicht genügend weit in das Innere der Kanäle vordringen kann. Da ferner die Ringkanalenden durch die Halterung für das jeweilige Vorspannglied zumindest teilweise verbaut sind, bereitet das Anbringen und insbesondere das Abdichten des erforderlichenDruckleitungsanschlusses für das Bindemittel erhebliche Schwierigkeiten. Der Druckleitungsanschluß muß in einem solchen Fall als Glocke mit einem verhältnismäßig großen Innendurchmesser ausgebildet sein, die einerseits recht unhandlich ist und andererseits eine besondere Anpreßvorrichtung erfordert, ganz abgesehen davon, daß sie einen toten Raum darstellt, der beim Einpressen z. B. von Zementleim unnötigerweise mit angefüllt und nachträglich wieder gereinigt werden muß.
  • Die Erfindung bezweckt- die Beseitigung dieser Nachteile und besteht vor allem darin, daß das Vorspannglied einen axialen Injizierkanal aufweist. Dieser Injizierkanal bietet den Vorteil, daß man den Druckleitungsanschluß bequem anbringen kann. Außerdem kann das Bindemittel genügend weit in das Betonbauwerk eindringen und die auszufüllenden Stellen erreichen, zumal die Einzeldrähte des jeweiligen Vorspanngliedes in bekannter Weise durch in den Injizierkanal eingesetzte Abstandshülsen so auseinandergedrückt werden, daß zwischen ihnen radiale Spalte verbleiben.
  • Das Verankern des Vorspanngliedes mit einem Injizierkanal erfolgt gemäß der Erfindung zweckmäßig durch nach innen wirkende Keile (wie sie insbesondere bei Vollquerschnitten bekannt sind), die sich in einer im Beton verankerten konischen Buchse abstützen.
  • Damit man mit verhältnismäßig wenigen Keilen auskommt, sind die Keile an ihren dem Vorspannglied zugekehrten Seiten hohlkehlartig genutet, so daß ein einziger Keil mit seinen Randzonen zwei Einzeldrähte des Vorspanngliedes festhält, d. h., bei einem z. B. aus acht Einzeldrähten bestehenden Vorspannglied sind für das Verankern nur vier Keile erforderlich.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt Fig. i ein Vorspannglied im Querschnitt, Fig.2 einenTeil eines Vorspanngliedes in Seitenansicht, mit einer Halteschelle, Fig. 3 die Halteschelle in Stirnansicht, Fig.4 einen Längsschnitt durch ein Vorspannglied mit innerer Abstandshülse, Fig. 5 die Abstandshülse in schaubildlicher Darstellung, Fig. 6 die gleiche Abstandshülse in Stirnansicht, Fig.7 die Verankerung eines Vorspanngliedes ohne Spannbuchse, von hinten gesehen, und Fig. 8 die Verankerung im Schnitt mit Spannbuchse, in Seitenansicht.
  • Wie ersichtlich, besteht ein Vorspannglied i aus acht Einzeldrähten 2, die im Querschnitt die Form eines Ringsektors haben, so daß sie zusammengesetzt einen axialen Injizierkanal 3 bilden. Damit die Einzeldrähte :2 stets die richtige Lage einnehmen, stützen sie sich auf über die Länge des Vorspanngliedes i verteilte Abstandshülsen ,4 ab. Aus demselben Grunde werden die Einzeldrähte 2 an ihrem äußeren Umfang von einteiligen, federnden Schellen 5 umfaßt (vgl. insbesondere Fig. 3). Jede der Abstandshülsen 4 besteht aus einem einfachen Blechstreifen, dessen Enden 6 sich überlappen (vgl. Fig. 5 und 6), doch können die Abstandshülsen auch als Rohrstücke ausgebildet sein.
  • Nach den Fig. 7 und 8 werden die Einzeldrähte 2 des Vorspanngliedes i durch Keile 7 festgehalten, die hohlkehlartige Nuten 8 aufweisen, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß die Keile 7 gleichzeitig zwei Einzeldrähte 2 festhalten. Wie insbesondere der Fig. 8 zu entnehmen ist, sind die Keile 7 in eine im Beton verankerte, konische Spannbuchse 9 bekannter Art eingesetzt, so daß sich die in Richtung des Pfeiles io wirkende Kraft des Vorspanngliedes i über die Keile 7 auf die Buchse 9 überträgt und von dort in den Beton übergeht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Einzeldrähten mit radialen Berührungsflächen zusammengesetztes Vorspannglied für Betonbauwerke, gekennzeichnet durch einen axialen Injizierkanal (3).
  2. 2. Verankerung eines Vorspanngliedes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese durch nach innen wirkende Keile (7) zustande kommt.
  3. 3. Verankerung eines Vorspanngliedes nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (7) an ihren dem Vorspannglied (i) zugekehrten Seiten genutet sind, so daß sie gleichzeitig zwei Einzeldrähte (2) des Vorspanngliedes (i) festlegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 847711, 984471-
DEB23285A 1952-12-10 1952-12-10 Aus Einzeldraehten mit radialen Beruehrungsflaechen zusammengesetztes Vorspannglied Expired DE954195C (de)

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Publications (1)

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DE954195C true DE954195C (de) 1956-12-13

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ID=6961147

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DE (1) DE954195C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR847711A (fr) * 1937-12-21 1939-10-16 Trias A G Armature pour béton
FR984471A (fr) * 1943-09-30 1951-07-06 Grands Travaux De Marseille Sa Armatures prétendues pour constructions précontraintes

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR847711A (fr) * 1937-12-21 1939-10-16 Trias A G Armature pour béton
FR984471A (fr) * 1943-09-30 1951-07-06 Grands Travaux De Marseille Sa Armatures prétendues pour constructions précontraintes

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