DE954673C - Rastvorrichtung fuer Zeichenkoepfe mit Freilaufschaltung - Google Patents

Rastvorrichtung fuer Zeichenkoepfe mit Freilaufschaltung

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Publication number
DE954673C
DE954673C DEK21652A DEK0021652A DE954673C DE 954673 C DE954673 C DE 954673C DE K21652 A DEK21652 A DE K21652A DE K0021652 A DEK0021652 A DE K0021652A DE 954673 C DE954673 C DE 954673C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
handle
spring
backdrop
free
Prior art date
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Expired
Application number
DEK21652A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Gundlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Kuhlmann Praezisionsmechanik und Maschinenbau GmbH and Co KG
Original Assignee
Franz Kuhlmann Praezisionsmechanik und Maschinenbau GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Kuhlmann Praezisionsmechanik und Maschinenbau GmbH and Co KG filed Critical Franz Kuhlmann Praezisionsmechanik und Maschinenbau GmbH and Co KG
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Application granted granted Critical
Publication of DE954673C publication Critical patent/DE954673C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/08Protractor heads

Description

  • Rastvorrichtung für Zeichenköpfe mit Freilaufschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Rastvorrichtung für Zeichenköpfe mit Freilaufschaltung, insbesondere für Kleinzeichenmaschinen, bei der ein vom Lineal'halter oder einem mit diesem zusammenarbeitenden Teil getragener Hebel klinkenartig mit Rasten am Rand der Rastenscheibe des Zeichenkopfes zum Eingriff kommt, wobei an den unter Federkraft stehenden Einrasthehel ein mit einer Handhabe und einem in eine bevorzugt winkelförmige bzw. eine Kerbe aufweisende Kulisse am Linealhalter od. dgl. eingreifenden Führungsglied versehener Hebel angelenkt ist, dessen Führungsglied bei Druck gegen die Handhabe etwa in Richtung der Hebellängsachse, vom Anlenkpunkt fortgerichtet, in der Kulisse im wesentlichen geradlinig oder auch zusätzlich unter einem Winkel hierzu durch schwachen Druck in Querrichtung beweglich ist und der dabei so verschwenkt wird, daß er den Einrasthebel entgegen der Federkraft ausrastet und aus dieser Freilaufstellung wahlweise entweder unmittelbar nach Aufhebung des Druckes gegen die Handhabe unter der Kraft der Feder in die Einrastlage zurückschnellen läßt oder unter Wirkung der Feder zunächst bis zum Ausschieben des Führungsgliedes mit Hilfe der Handhabe aus dem Winkelansatz oder der Kerbe festhält.
  • An sich ist es bei Freilaufschaltungen für Zeichenköpfe bekannt, einen doppelarmigen Einrasthebel in Verbindung mit einer Außenverzahnung der Rastenscheibe zu verwenden. Bei Freilaufschaltungen mit Klinkenvorrichtungen, die mehrere getrennte Handhabungen erfordern, wie auch hei Freilaufschaltungen durch Kniehebel oder Exzenterhebel sowie solche mittels axialer Abdrückhebel ist der Aufbau sehr verwickelt und unübersichtlich, so daß ohne eine besondere Gebrauchsanweisung nicht auszukommen ist. Da aber Gebrauchsanweisungen erfahrungsgemäß wenig Beachtung finden, bleibt der mit der Freilaufschaltung gegebene Vorteil vielfach unbeachtet.
  • Im Falle der bekannten Rastvorrichtung, auf die sich die Erfindung bezieht, ist der Schaltmechanismus zur Einwirkung auf eine Innenverzahnung der Rastenscheibe gestaltet, so daß er dem Blick des Konstrukteurs entzogen und dieser nicht in der Lage ist, sofort festzustellen, auf welche Stellung der Mechanismus geschaltet ist.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Rastvorrichtung, insbesondere für Kleinzeichenmaschinen, zu schaffen, die sich durch eine große Übersichtlichkeit hinsichtlich der Handhabung auszeichnet und ohne Gebrauchsanweisung bedienbar ist.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß sowohl die Kulissenführung als auch der an seinem einen Ende die Einrastnase und an dem entgegengesetzten Ende den mit der Kulisse zusammenarbeitenden z-,veiarmig gestalteten Hebel für eine übersichtliche Bedienbarkeit völlig außerhalb der mit Außenverzahnung versehenen Rastenscheibe sichtbar angeordnet sind.
  • Es sind bei der neuen Ausbildung sowohl die Kulissenführung als auch die Anordnung des hier zweiarmigen Hebels außerhalb der mit Außenverzahnung versehenen Rastenscheibe sichtbar im Blickfeld angeordnet, so daß der Konstrukteur jederzeit beim Zeichnen die Lage der Teile bzw. deren Funktion festzustellen in der Lage ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung . besteht darin, daß die Kulisse aus dem Linealhaltermaterial herausgestanzt ist. Hierdurch gestaltet sich die Einrichtung einfach und billig.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Rastvorrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i die Vorrichtung in Draufsicht, Fig. 2 einen Teil derselben im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i.
  • Mit i ist allgemein der als Fragment dargestellte Zeichenkopf, z, B. einer Kleinzeichenmaschine, bezeichnet, der am Rande der Rastenscheibe mit Rasten 2 versehen ist. 3 ist der Linealhalter, der bei q. einen zweiarmigen Hebel 5 trägt, welcher mit der Nase 6 in die Rasten 2 eingreifen kann. Der Eingriff erfolgt unter dem Druck einer Feder 7, die auf das Hebelende mit der Nase 6 einwirkt. Am entgegengesetzten Ende des Einrasthebels 5 ist ein Hebel 8 schwenkbar bei g angelenkt, der mit einer Handhabe in Form eines Griffes: io versehen ist und einen abwärtsgerichteten Stift i i än seinem freien Ende trägt. Dieser Stift i i steht im Eingriff mit einer aus dem Material des Linealhalters 3 ausgestanzten Kulissenaussparung 12. Die Kulisse 12 kann geradlinig gestaltet sein. Sie kann auch eine Winkelform aufweisen oder z. B. eine Kerbe 13 (Fig. i) in Querrichtung an dem dem Kopf i zugekehrten Ende besitzen. Am Übergang der Kulisse 12 zur Korbe 13 befindet sich eine zusätzliche Kerbe 1q., in die der Stift i i einrastet, so daß er nicht unbeabsichtigt in die Kerbe 13 gleiten kann.
  • Durch Druck gegen den Griff io, im wesentlichen in der Längsrichtung des Hebels 8, wird der Stift i i geradlinig in der Kulisse i2 bis zum Anschlag in der Kerbe 14 geführt, wobei der Hebel 5 entgegen der Kraft der Feder 7 verschwenkt und die Nase 6 aus der Raste 2 ausgerastet wird. In dieser Lage ist der Linealhalter 3 gegenüber dem Rastenteil frei drehbar (Freilaufschaltung). Wird der Druck gegen die Handhabe io aufgehoben, so schnellt der Einrasthebel 5 unter der Wirkung der Feder 7 unmittelbar in die Einrastlage zurück (Fig. i). Wird dagegen gewünscht, beide Hände während des Freilaufes frei zu haben, d. h. die Hand von der Handhabe io fortnehmen zu können, so wird der Stift i i durch schwachen seitlichen Druck gegen die Handhabe io anschließend an die geradlinige Bewegung in der Kulisse 12 in Querrichtung in die Kerbe bzw. Kulissenteil 13 hineinbewegt, in weicher Lage dann die Hebel 5, 8 durch die Wirkung der Feder 7 zunächst festgehalten werden bis zum Ausschieben des Führungsgliedes i i aus dem Winkelansatz oder Kerbe 13 mit Hilfe der Handhabe io.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht an die dargestellte und beschriebene Ausführungsform gebunden. Es liegt unter anderem auch ohne weiteres im Rahmen der Erfindung, z. B. den Hebel 8 mit Handhabe io und Führungsglied i i in einem Stück aus Blech zu formen. Es könnte beispielsweise auch die Feder als Zugfeder an anderer Stelle angeordnet sein. Auch ist es denkbar, dem Einrasthebel 5 eine von der Darstellung abweichende Form zu geben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rastvorrichtung für Zeichenköpfe mit Freilaufschaltung, insbesondere für Kleinzeichenmaschinen, bei der ein vom Linealhalter oder einem mit diesem zusammenarbeitenden Teil getragener Hebel klinkenartig mit Rasten am Rand der Rastenscheibe des Zeichenkopfes zum Eingriff kommt, wobei an den unter Federkraft stehenden Einrasthebel ein mit einer Handhabe und einem in eine bevorzugt winkelförmige bzw. eine Kerbe aufweisende Kulisse am Linealhalter od. dgl. eingreifenden Führungsglied versehener Hebel angelenkt ist, dessen Führungsglied bei Druck gegen die Handhabe etwa in Richtung der Hebellängsachse, vom Anlenkpunkt fortgerichtet, in der Kulisse im wesentlichen geradlinig oder auch zusätzlich unter einem Winkel hierzu durch schwachen Druck in Querrichtung beweglich ist und der dabei so verschwenkt wird, daß er den Einrasthebel entgegen der Federkraft ausrastet und aus dieser Freilaufstellung wahlweise entweder unmittelbar nach Aufhebung des Druckes gegen die Handhabe unter der Kraft der Feder in die Einrastlage zurückschnellen läßt oder unter Wirkung der Feder zunächst bis zum Ausschieben des Führungsgliedes mit Hilfe der Handhabe aus dem Winkelansatz oder Kerbe festhält, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Kulissenführung (12,13) als auch der an seinem einen Ende die Einrastnase (6) und an dem entgegengesetzten Ende den mit der Kulisse zusammenarbeitenden zweiarmig gestalteten Hebel (5) für eine übersichtliche Bedienbarkeit völlig außerhalb der mit Außenverzahnung versehenen Rastenscheibe sichtbar angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse aus dem Linealhaltermaterial herausgestanzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. go6 551; französische Patentschrift Nr. 946 Zoo.
DEK21652A 1954-03-29 1954-03-30 Rastvorrichtung fuer Zeichenkoepfe mit Freilaufschaltung Expired DE954673C (de)

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DEK21652A DE954673C (de) 1954-03-29 1954-03-30 Rastvorrichtung fuer Zeichenkoepfe mit Freilaufschaltung

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE330161X 1954-03-29
DEK21652A DE954673C (de) 1954-03-29 1954-03-30 Rastvorrichtung fuer Zeichenkoepfe mit Freilaufschaltung

Publications (1)

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DE954673C true DE954673C (de) 1956-12-20

Family

ID=25807627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK21652A Expired DE954673C (de) 1954-03-29 1954-03-30 Rastvorrichtung fuer Zeichenkoepfe mit Freilaufschaltung

Country Status (1)

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DE (1) DE954673C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR946200A (fr) * 1947-04-25 1949-05-25 Appareil à dessiner
DE906551C (de) * 1951-10-26 1954-03-15 Clemens Riefler Fabrik Mathem Zeichenkopf

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR946200A (fr) * 1947-04-25 1949-05-25 Appareil à dessiner
DE906551C (de) * 1951-10-26 1954-03-15 Clemens Riefler Fabrik Mathem Zeichenkopf

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