DE955433C - Schaltungseanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Fernwaehlbetrieb und Umgehungsschaltungen ueber Durchgangsfernaemter - Google Patents

Schaltungseanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Fernwaehlbetrieb und Umgehungsschaltungen ueber Durchgangsfernaemter

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DE955433C
DE955433C DET9868A DET0009868A DE955433C DE 955433 C DE955433 C DE 955433C DE T9868 A DET9868 A DE T9868A DE T0009868 A DET0009868 A DE T0009868A DE 955433 C DE955433 C DE 955433C
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Telefonbau und Normalzeit GmbH
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04Q—SELECTING
    • H04Q3/00—Selecting arrangements
    • H04Q3/0016—Arrangements providing connection between exchanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 3. JANUAR 1957
T 9868 VIII a / 21 a*
Ixi Fernsprechanlagen· mit Fernwählbetrieb, insbesondere über lange hochwertige Verbindungswege, stellt man awecks Verkehrsausgleich den Fernwählverbindutigen neben direkten Wegen in das Bestimmungsamt auch vielfach einen oder mehrere Umgehungs wege über Durchgangs amter zur Verfügung. Es ist zu diesem Zweck vorgeschlagen worden, im Ausgangsamt oder in einem nachgeordneten Knotenamt oder endlich in jenem Amt, von dem die Umgehungawege neben dem direkten Leitwieg zur Verfügung gestellt werden sollen, Speicherungs- und Umrechnungseinrichtungen vorzusehen, welche bei Besetztsein des direkten Weges selbsttätig den Umgehungsweg ansteuern und durch anschließende Übertragung der Kennzahl des Bestimmungsamtes die Verbindung vom Durchgangsamt in dieses Bestimtnungsamt weiterleiten. So sind bei einer bekannten Anordnung in den einzelnen Knotenämtern Impulsspeicher und Wiederholungseinrichtungen eingesetzt, die bei jedem Verbindungsauffaau, der über den Knot'enamtsbereich hinausgeht, in Anspruch genommen werden. Jede vom Teilnehmer gewählte Kennziffer wird zunächst in einem solchen Speicher und Wiederholer aufgenommen und auf Anforderung nachgeordneter Ämter als Ganzes oder in Teilen wieder abgegriffen, damit der von diesen nachgeordneten Ämtern einzuschlagende Verbindungsweg aufgebaut werden kann. Gleichgültig, ob eine Verbindung auf dem direkten Weg oder auf einem Umweg zum gewünschten Ziel führt, muß immer aus der Speichereinrichtung des Knotenamtes die Kennziffer für den jeweiligen Verbindungsaufbau nachträglich entnommen, werden. Dadurch, daß für jeden Verbindungsfall der Einsatz eines Impuls-Speichers oder Wiederholers notwendig ist, müssen
diese Einrichtungen in zahlreichen Ausführungen vorgesehen werden. Sie erfordern somit einen recht beträchtlichen zusätzlichen schaltungstechnischen Aufwand und verursachen in jedem Verbindungsfall eine Verzögerung im Verbindungsaufbau.
Sind zwischen Ämtern Leitungen verschiedener Güte vorhanden, welche einerseits von Ausgangsverbindungen, andererseits von ankommenden Durchgangsverbindungen erreicht · werden, dann ίο können nach dem Prinzip der sogenannten latenten Bündeltrennung den Durchgangsverbindungen die hochwertigeren abgehenden Leitungen durch entsprechende Suchwahl zugänglich gemacht werden, die vom Abgangsamt direkt ausgehenden Verbindungen aber zunächst auf die minderwertigen Leitungen prüfen und zur Vermeidung einer Bündeltrenniung erst nach deren völliger Belegung die Suchwähler, auf die hochwertigen Leitungen überlaufen. Ein derartiges Verfahren kann nament-Hch dann mit Vorteil angewendet werden, wenn die Zahl der abgehenden Wege sehr viel größer ist als die Zahl der verfügbaren Suchschritte der abgehenden Wähler, weil dann ohnehin eine Staffelung angewendet werden muß.
Die Erfindung bezweckt, in derartigen Anlagen den Verbindungsaufbau zu vereinfachen!. Dies erreicht die Erfindung dadurch, daß bei Auftreten einer Belastung der direkten Verbindungswege, welche eine Abschaltung erforderlich macht, durch von dem Belastungszustand abhängige Stromkreise die Anschaltung des Umgehungsweges über einen gesonderten Suchwähler veranlaßt wird und im Anschluß an die Einspeicherung der folgenden Kennzahlen in ein als Speicher für die ersten Stellen dienendes und nur bei Umwegverbindungen notwendiges Mitlaufwerk ein ebenfalls nur bei Umwegverbindungen notwendiges Zwischenspeicherwerk angeschaltet wird, welches die folgenden Stromstoß reihen aufnimmt und direkt oder umgerechnet über den Umgehungsweg wieder aussendet.
Nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird der Umgehungsweg in rückwärtiger Suchwahl angeschaltet und gleichzeitig ein abgehender Suchwähler angelassen, welcher eine freie Umgehungsleitung aussucht und nach deren Belegung das Durchgangssiignal überträgt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird diese Umgehungsschaltung nur in die aus dem Abgangsamt ausgehende Verbindung eingefügt, während die Durchgangsverbindungen die direkten Leitungen zum Bestimmungsamt zugewiesen erhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι ein Verbindungsbeispiel für die Anwendung der erfindungsgemä'ßen Umgehungsschaltung; Fig. 2 zeigt im Wählerübersichtsplan die beson1-deren Schaltorgane des Abgangsamtes zur Einstellung der Umgehungswege;
Fig. 3 zeigt das Schaltbild der zur Anschaltung der Umgehungswege verwendeten erfindungsgemäßen Verhindungseinrichtungen.
Der in Fig. ι dargestellte Ausschnitt aus einem Landesfernwahlnetz umfaßt ein Bestimmungszentralamt ZA mit der Kennziffer 04, ein Abgangszentraläimt ZA mit der Kennziffer 08 und zwei Durchgangszentralämter DZA, über welche die Verbindungen zwischen dem Zentralamt 08 und 04 mit den Kennziffern 05 bzw. 09 verlaufen. Dem Abgangszentralamt ZA 08 sind ein Hauptamt HA0&61 mit einem Knotenamt KA 0867 und einem Endamt EA 08679 vorgeordnet. Direkt an das Zentralamt ZA 08 ist ein Endamt EA 08209 angeschlossen.
Ein Teilnehmer 6 des Endamtes EA 08679 kann über einen Vorwähler 7 einen Gruppenwähler 8 durch Wahl der Ziffer ο auf die abgehende Übertragung 9 einer Leitung 91 einstellen, die über die ankommende Übertragung 10 die Verbindung in das Knotenamt KA weiterschaltet. Dort ist ein Zählimpulsgeber mit Mitlauf werk 11 der Leitung 91 zugeordnet, der über einen Suchwähler 12 die abgehende Übertragung 13 einer Verbindungsleitutng 131 zum Hauptamt if^i 0861 belegt. Im Hauptamt ist mit der ankommenden Übertragung 14 der Leitung ein Umsteuerwähler 15 mit einem Suchwähler 16 verbunden, der die Übertragung 17 einer Verbindungsleitung 171 <zum Zentralamt ZA 08 aussucht. Im Zentralamt ist für diese Durchgangsverbindung an. der ankommenden Übertragung 18 ein Gruppenwähler 37 angeschlossen, über dessen Dekadenausgänge die Zentralämter ZA 04, DZA05, DZAog erreichbar sind. Es ist nicht vorgesehen, bei Verbindungen zum Zentralamt ZA 04 einen Umgehungsweg über eines der Durchgangszentralämter 05 oder 09 bereitzustellen. Die direkten Leitungen 301 mit den Übertragungen 30 und 61, welche zu dem Zentralamt ZA 04 fähren, sind mit Mischung und Staffelung so bevorzugt an die Ausgänge der Gruppenwähler 37 angeschlossen, daß diese Durchgangsfälle, die praktisch gegenüber den vom Zentralamt ZA 08 ausgehenden Verbindungen nur einen geringen Prozentsatz ausmachen, mit einer gewissen Verlustziffer freie Verbindungswege finden.
Für Verbindungen eines Teilnehmers 1 des Endamtes EA 08209 wird über Vorwähler 2 und einen in die Hubstufe ο · eingestellten Gruppenwähler 3 die Übertragung 4 einer zum Zentralamt ZA 08 führenden Leitung 41 belegt. Mit der ankommenden Übertragung 5 ist zur Abgabe der Zählstöße ein Zählimpulsgeber 32 mit mindestens einem Suchwähler 33 verbunden, welcher sofort nach Wahl der Ziffer ο einen Gruppenwähler 34 belegt. Auch dieser ist wie der Gruppenwähler 37 bevorzugt auf die direkten Ausgänge verdrahtet.
Wenn dagegen ein Teilnehmer 19 des Ausgangszentralamtes ZA 08 über einen Vorwähler 20 und die Dekade ο des Gruppenwählers 21 eine ent- iao sprechende Verbindung zum Zentralamt ZA 04 wählt, so wird er zunächst mit dem Zählimpulsgeber 22 verbunden, welcher mit Einrichtungen zur Einstellung eines Umgehungsweges versehen ist. Zunächst wird auch über einen Suchwähler 23 ein Gruppenwähler 28 belegt und dieser durch die
Wahl der Ziffer 4 veranlaßt, in der vierten Dekade einzudrehen. Die Ausgänge des Gruppenwählers 28 sind im Gegensatz zu denen der Gruppenwähler 34 und 37 so auf die Übertrager 30 rangiert, daß dieser überwiegende Verkehrsanteil des Zentral amtes ZA 08 (der oft über 80 %> ausmacht) den Durchgangsverbindungen die abgehenden Wege nicht völlig sperren kann. Wenn, in den Verkehrsspitzen die direkten Verbindungeleitungen 301 mit den Übertragungen 30 und 61 für Durchgangsverbindungen gebraucht werden, dreht der Gruppenwähler 28 durch und veranlaßt damit gemäß der Erfindung die Bereitstellung eines Umgehungsweges über das Durchgangszentralamt DZ.^ 05 oder DZAog. Durch das Durchdrehen in der Dekade 4 wird ein Anlaßstromkreis für die rückwärtige Suchwahl geschlossen, «0 daß entweder der Suchwähler 25 oder der Suchwähler 35 sich auf den Zählimpulsgeber 22 einstellt. Es kann auch nur ein Umgehungsweg vorgesehen sein. Wenn mehrere Umgehungswege vorgesehen sind, kann abhängig von einer Belastungskontrolle der beiden Umgehungsrichtungen das Anlaßkemizeichen selbsttätig auf die augenblicklich weniger stark belastete Umgehungs richtung gesteuert werden.
Zugleich während des Drehens ^s rückwärtigen S-uchwählers 25 bzw. 35 sucht der zugehörige vorwärts gerichtete Suchwähler 27 bzw. 36 die Übertragung 29 (so der Suchwähler 27) oder 31 (so der Suchwähler 36) einer freien Leitung 291 oder 311 als Umgehungsweg aus. Die Verbindung landet also zunächst statt im Bestimmungszentralamt ZA 04 entweder im Durchgangszentralamt DZA 05 oder im Durchgangszentralamt DZA 09. Um nun die Verbindung in das Bestimmungszentralatnt ZA04 weiterzuschalten, ist mit der ankommenden Übertragung 40 bzw. 50 ein Umsteuerorgan 41/42 bzw. 51/52 verbunden. Abhängig von einem unterschiedlichen Belegimpuls für Endverkehr, oder Durchgangsverkehr, der mit unterschiedlicher Länge oder Frequenz gegeben werden kann, wird bei Endverkehrsbelegung über den Suchwähler 41 bzw. 51 der Netzgruppenwähler 43 bzw. 53 des Bestimmungszentralamtes angeschaltet. Ist dagegen· ein Belegimpuls für Durchgangsverkehr übermittelt worden, dann wird ein Suchwähler 42 oder 52 angelassen und über seine Ausgänge ein Durchgangsgruppenwähler 44 oder 54 belegt. Dieser muß sodann auf die nach dem Zentralamt ZAo4, also in das Bestimmungszentralamt, führende Dekade selbsttätig eingestellt werden. Man kann dazu die vom Teilnehmer gewählte Ziffer 4 nachträglich als. erste der weitergegebenen Impulsreihen senden und damit den Gruppenwähler über die vierte Hubstufe auf die Übertragung 45 bzw. 55 einer Leitung 451 bzw. 551 einstellen, so daß über die Gegenübertragung 60 bzw. 62 der gewünschte Netzgruppenwähler 63 bzw. 65 erreicht wird. Dieser besitzt die gleichen Ausgänge wie der Netzgruppenwähler 64, welcher ankommend über den direkten Weg 301 belegt worden wäre. Über ihn und die folgenden Gruppenwählerstufen vollendet sich die Verbindung.
Da der Durchgangsgruppenwähler 44 oder 54 nicht sämtliche Zentralämter zu erreichen· braucht, 6g sondern nur die wenigen, meist zwei, oder drei Zentralämter, die über das betreffende Durchgangszentralamt im UmgehuiBgsweg erreicht werden sollen, brauchen nicht die Zentralamtskennziffern des Bestimmungszentralamtes selbst zur Einstellung übermittelt zu werden; vielmehr genügen dann die Ziffern 1, 2, 3, und oftmals kann der Wähler als Drehgruppenwähler oder Drehumsteuerwähler mit Frequenzausscheidung ausgebildet werden. Wesentlich ist nur, daß die auf den Belegimpuls für den Umgehuingsverkehr folgende Impulsgabe die Einstellung in Richtung des Bestimmungszentralamtes 04 bewirkt. Die Abgabe des Unterscheidiungsinipulses oder der Ausscheidungsfrequenz im Anschluß an den Durchgangsbelegimpuls ist Sache eines Speichers 26 im Ausgangszentralamt 08. Um eine Verlängerung der Dauer des Verbindungsaufbaues zu vermeiden, wird man jeweils abhängig von der Zahl der im Durchgangszentralamt DZA am Durchgangsgruppenwähler 8g auszuscheidenden Richtungen· die kürzeste mögliche Kennzeichnung übertragen.
Im Zentralamt ZA 08 ist gleichzeitig mit der Einstellung des rückwärtigen Suchwählers 25 oder 35 ein vorwärts gerichteter Suchwähler 24 auf g0' einen freien Speicher 26 eingestellt worden, in welchen die auf die Ziffer 4 folgenden Stromstöße des wählenden Teilnehmers 19 eingespeichert werden·;- diese Stromstöße bestimmen sodann das Kennzeichen, welches für die Durchschaltung des gg Umgehungsweges wieder ausgesandt wird.
Im Zählimpulsgeber 22 (Fig. 2) ist die vom Teilnehmer gewählte Kennziffer 4 zugleich in einem Mitlaufwerk 77 gespeichert worden, welches prüft, ob eine Überbrückung zu einem Nachbarhauptamt über einen Hauptamtsgruppenwähler, zu einem direkt an das Zentralamt ZA 08 angeschlossenen Knotenamt über einen Knotenamtsgruppenwähler, zu einem direkt an das Zentralamt angeschlossenen Endamt über einen Endamtsgr.uppenwähler oder zu dem Ortsnetz des Zentralamtes ZA 08 über einen Ortsamtsgruppenwähler vorgenommen werden muß. Suchwähler 78 (Fig. 2) tstellen in einem solchen Überbrückungsiail die Verbindung zu den entsprechenden Gruppenwählern her. Die Speiche- no rung der Kennziffer 4 im Mitlaufwerk 77 bestimmt zusammen mit dem beim Durchdrehen abgegebenen Umsteuerrückimpuls, welche Anläßkette oder welcher Anlaßstromkreis für die rückwärtigen Suchwähler 25, 35 od. dgl. benutzt wird.
Ein über den Ausgang 4 des Mitlaufwerkes 77 betätigtes Schaltorgan. 79 schließt nicht nur den der Richtung entsprechenden Anlaßkreis, sondern ibt auch nach dem Aufprüfen des rückwärtigen Suchwählers 25, 35 od. dgl. und Abgabe des Durchgangsbelegimpulses sofort das *zur Richtungsauscheidung im Durchgangszentralamt DZA 05 oder DZA 09 erforderliche Ausscheidungskennzeichen in den Durchgangsgruppenwähler dieses Amtes weiter. Dann beginnt die Aussendung der inzwischen gespeicherten weiteren vom Teilnehmer
gewählten Kennzahlen, also der Nefczgruppenkennziffer, Knotenamtskennziffer usw., und schließlich der gewünschten Teilnehmernsummer. Der Zeitbedarf zwischen, der Aufnahme der Kennzahl 4 und der Aussendung der nächstfolgenden Kennzahl aus dem Speicher 26 ergibt sich aus den folgenden Teilzeiten:
Durchdrehen des- Gruppenwählers 250 bis 300 ms
gleichzeitige Suchwahl der
Wähler 25 und 27 250 bis 300 ms
Durchgabe des Durchgangsbelegsignals 200 ms
Durchgabe der Ausschei-
dungskenmziffer 5°° 111S
Suchzeit des Durchgangsgruppenwählers 250 bis 300 ms
Belegung der ankommenden . Übertragung im Bestimmungszentralamt 04 120 ms
Summe .... 1570 bis 1720 ms
Wenn die Suchwähler 2,"j bzw. 36 mit Voreinstellung arbeiten, kann die Durchgabe des Durchgangsbelegsignals bereits während der rückwärtigen Suchzeit der Wähler 25 bzw. 35 erfolgen, und es werden 250 bis 300 ms eingespart. Schließlich kann man rauch für die Ausgange des Gruppenwählerrahmens 28 eine Abschaltung vorsehen, so daß statt des Durchdrehens sofort das Abschaliungsrücksignal gegeben wird; dann, werden weitere 250 bis 300 ms gespart.
In der Speichereinrichtung 26 tritt also* eine Zeitverschiebung um rund iV2'Sekunden ein, die etwa dem mittleren Zeitbedarf zur Wahl einer Ziffer entspricht. Der Speicher kann etwa dreistellig ausgeführt sein und zyklisch speichern und abgreifen, so daß der Aufwand ein sehr mäßiger wird. In den meisten Fällen wird die Einspeicherung durch die Wiederaussendung bereits nach wenigen Ziffern, eingeholt sein. Eine Verlängerung des Verbindungsaufbaues wird fast in keinem Falle in Kauf zu nehmen sein.
In Fig. 2, welche die Einrichtungen des Zentralam'tes ZA 08 vergrößert wiedergibt, ist angedeutet, daß beim Durchdrehen des Gruppenwählers 28 oder unter Einfluß einer beim vierten Hubschritt .wirksam werdenden Abschaltung ein Rücksignal 75 in den Zählimpulsgeber 22 gegeben wird. Bei Empfang dieser Rückmeldung wird der Kontakt 76 geschlossen, welcher über das eingestellte Mitlaufwerk J1] ein Schaltorgan 79 erregt, das den Anlaßkreis für die rückwärtigen Suchwähler 25, 35 der in Frage kommenden Umgehungswege mit Kontakt 72 schließt. Kontakt 74 nimmt eine Umschaltung, abhängig vom Belastungszustand der beiden Umgehungswege, vor.
Der in Fig. 3 dargestellte Zählimpulsgeber ZIG mit Umsteuenwähler UW wird über die Leitung Ic von einem Gruppenwähler belegt, wobei· dessen Puüf-relais auf das Belegrelais C aufprüft, welches mit seinem Kontakt ei den Kontakt r2 der rückwärtigen Sperrung überbrückt und eine hochohmige Wicklung vorschaltet. Der Kontaktco schaltet ein stark verzögertes Relais ΛΓ ein. Über die Leitung la werden sodann die vom Teilnehmer gewählten und im I. Gruppenwähler übertragenen Stromstöße in das Relais A gegeben, welches mit seinem Kontakt a 1 das Steuerrelais V und mit Kontakt α 2 den Einstellmagneten DE eines Impulserneuerers betätigt. Dieser Impulserneuerer besteht aus zwei Schrittschaltwerken, von denen das Einstellschrittscbaltwerk von dem Magneten De und das Abgreifschrittschaltwerk von dem Magneten Da- gesteuert wird. Die Schaltarme de und da schleifen entweder auf einer gemeinsamen Kontaktbank oder auf zwei untereinander direkt durchverdrahteten Kontaktbänken. Durch den ersten Stromstoß, welcher den Magneten De schaltet, wird der von Kontakt c 2 in der Ausgangsstellung geschlossene, über Kontakte des bei der Belegung durch Kontaktco eingeschalteten Relais N verlaufende Stromkreis für Prüfrelais Pa unterbrochen. Relais Pa fällt infolge Parallelschaltung eines Elektrolytkondensators EC mit einer Abfallverzögerung von 300 ms ab und veranlaßt über Kontakt pa2 die Erregung des Relais / für die Weitergabe der Stromstöße. Relais / erregt den Abgreifermagneten Da, und über den Kontakt da ί werden Stromstöße in die weiterführende Leitung α übertragen. Wenn der Arm des Abgreifers da am Ende einer Stromstoßreihe die Stellung des Armes de eingeholt hat, spricht Relais Pa an und unterbindet die weitere Stromstoßgabe.
Zunächst ist bei der Belegung durch einen Kontakt c6 das Anlaßrelais RI des Suchwählers UWλ erregt worden, und dieses bringt mit seinem Kontakt r 12 über den gemeinsamen Relaisunterbrecher Ru den Suchwähler UWI zum Anlaufen, so daß er einen freien Zentralamtsgruppenwähler 28 (Fig. 1 und 2) aussucht. Sobald dieser gefunden ist, spricht das Prüf relais PI an, und der Kontakt /»Iß setzt den Suchwähler still·, während die Kontakte pll die Leitung a, pl2 die Leitung b und pI6 die Leitung d zum Gruppenwähler durchschalten. Inzwischen hat im Impulserneuerer der Abgreifer Da die Stromstoßweitergabe bego'nnen, und di'e Stromstöße verlaufen über die Leitung a 1 zu dem nicht näher dargestellten Gruppenwähler, so daß der Wähler in unserem Beispiel nach Wahl der Ziffer 4 in die vierte Hubstufe gehoben wird, um eine Leitung zu dem Bestimmungszentralamt ZA 04 auszusuchen. Wird ein freier Ausgang gefunden, so werden die folgenden Stromstöße jeweils vom Abgreifer des Impulserneuerers mit einer Zeitverzögerung von 300 ms in die weitergehende Verbindung übertragen, deren Wählerstufen dadurch eingestellt werden.
Zugleich mit der Einstellung des Drehwählers De des Impulserneuerers hat Kontakt 03 die Stromstöße über einen Arm ds 4 auf den Drehmagneten des ersten Kennzifferspeichers Dz 1 übertragen. Es sind vier Drehwähler Dzi, Dz2, Dz2» Dz^ vorgesehen, in welche nacheinander die vierstellige Kennzahl eingespeichert wird. Zu Beginn jeder Strom-
stoß reihe wird der Wähler Dz 4 über den Kontakt ν ι des während der Stromstoßreihe ebenfalls erregten Relais V fortgeschaltet, so daß die erste Stromstoßreihe auf den Wähler Dz 1, die zweite auf den Wähler Dz 2, die dritte auf den Wähler Dz 3 und die vierte schließlich auf den Wähler Dz 4 gelangt. Bei der Verdrahtung des Wählers Dz 4 sind dabei die vier ersten Steuerschritte berücksichtigt. Handelt es sich um Überbrückungsfälle, so bewirken die in Fig. 3 unten dargestellten Kontaktbänke über die Reihenschaltung ihrer Kontaktausgänge durch Erregung von Anlaßrelais RII bzw. i?III die Einschaltung von Suchwählern UWII bzw. UWIII in den Überbrückungsrichtungen.
Hat der Gruppenwähler 28 (Fig. 1 und 2) in der Dekade 4 durchgedreht, weil eine freie Leitung 301 zu dem Zentralamt ZA 04 nicht zur Verfügung stand, dann ist ein Umgehungsweg über ein Durchgangszentralamt DZA 05 bzw. DZA 09 einzustellen. Welcher dieser beiden Wege im Augenblick weniger belastet ist, wird durch eine Abschalte- und Verkehrslenkungseinrichtung festgestellt, welche in Fig. 3 durch die Umschaltekontakte bk und bk' angedeutet ist.
Das Durchdrehen des Wählers 28 führt zur Schließung des Kontaktes w 11 (Fig. 3), welcher über die Leitung d 1 ein Umsteuerrelais UI erregt, das sich selbst hält. Sein Kontakt % 13 legt Erde über den Mitlaufwerkarm dz 11 an den Drehpunkt des Belastungskontaktes bk, so daß je nach dessen Stellung das Anlaßrelais RS eines Suchwählerpaares für die abgehende Richtung 05 bzw. 09 erregt wird. Statt des Durchdrehkontaktes wii kann auch ein auf der betreffenden Dekade, z. B. 4, geschlossener Hubschrittkontakt hk über einen Abschaltekontakt gz der betreffenden Richtung nach Abfallen des Steuerrelais B den Stromkreis des Umsteuerrelais UI schließen. Der Kontakt rs 1 des Anlaßrelais RS des Suchwählerpaares schaltet den Drehmagneten DS des Anrufsuchersy4525 ein, und der Anrufsucher dreht, bis dasPrüfrelais.P.r(Fig.3) über den c-Ast prüft. In. dem Prüfstromkreis wird Relais Uli erregt. Dann wird der Anrufsucher stillgesetzt. Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, ist dieser Anrufsucher 25 mit einem vorwärts gerichteten Suchwähler 27 gekoppelt, der zweckmäßig mit Voreinstellung auf die abgehende Übertragung 29 prüft. Wenn das Prüfrelais Ps angesprochen hat, wird das Prüf relais für Voreinstellung Rv kurzgeschlossen, und das Relais Cü dter belegten Übertragung kann in Reihe mit Relais Pv ansprechen. Durch die Kontakte pv. 1 und pv2 werden die Sprechäste durchgeschaltet, durch Kontakt/w 3 das Relais Tv lokal gehalten.
In nicht näher dargestellter Weise veranlaßt die Übertragung Ue 29 bei der Belegung die Abgabe eines Belegimpulses über die Leitung, welcher etwa 120 ms dauert; dieser Impuls wird auf 60 ms verkürzt, ■ wenn in dem Belegungskreis ein Relais D der Übertragung Ue 29 erregt wird, was bei Belegung seitens des Zentralamtsgruppenwählers 28 oder 37 der Fall ist (Fig. 1).
Der lange Belegimpuls bewirkt in der ankommenden Übertragung 40 des DurchgangszentralamtesZ?Zy4o5 (Fig. 1) die Belegung des Suchwählers 42, welcher einen freien Gruppenwähler 44 heraussucht. Ein kurzer Belegimpuls würde dagegen die Belegung des Suchwählers 41 bewirken, welcher einen Netzgruppenwähler 43 heraussucht.
Diese Richtungsausscheidung in Abhängigkeit von Belegungsimpulsen verschiedener Länge erfolgt durch eine an sich bekannte, aus zwei Relais gebildete Schaltung, von denen das eine das andere kurzschließt.
An den Hubdekaden des Durchgangsgruppenwählers 44 liegen die Ausgänge zu jenen Zentralämtern, für welche das Zentralamt DZA 05 das Durchgangszentralamt bildet. In der Regel sind dies zwei bis drei solcher Ämter. Diese brauchen dann nicht mit den Kennziffern des Bestimmungszentralamtes, z. B. 4, bezeichnet zu sein, vielmehr werden die kürzesten Zahlen dazu verwendet. So wird man etwa die Richtung zum Zentralamt ZA 04 mit der ersten Hubstufe erreichbar machen, ein zweites Zentralamt mit der Ziffer 2, ein drittes mit der Ziffer 3. Der Wähler 44 kann, wenn nicht mehrere Durchgangsfälle vorliegen, auch als Drehgruppenwähler ausgebildet sein, oder es können statt des Suchwählers 42 drei verschiedene Suchwähler nebeneinander vorgesehen sein, welche abhängig von der Ziffer 1, 2 oder 3 veranlaßt werden, unmittelbar auf entsprechende abgehende Übertragungen 45 zu prüfen.
Sobald durch das Ansprechen des Relais UII die Einstellung des Umgehungsweges im Zählimpulsgeber ZIG gemeldet wird, muß dieser nach einer Pause von etwa 200 ms, welche für die Durchgabe des Belegimpulses erforderlich ist, auf Grund, der Speicherung der Ziffer 4 die Aussendung der Ziffer 1 bewirken. Da aber der Teilnehmer inzwischen weiterwählt, werden diese Stromstöße eingespeichert, um rund 1 Sekunde später wieder ausgesandt zu werden.
Der Zählimpulsgeber besitzt für die Zwecke der Gebührenerrechnung einen vierstelligen individuellen Speicher in Form der Drehwähler Dz 1 bis Dz 4. Diese übernehmen unter dem Einfluß des Kontaktes α 3 die Einspeicherung der ersten vier Stellen der Kennzahl, wobei der vierte Wähler Dz 4 über seinen Arm dz 4 bei der Einspeicherung der drei ersten Ziffern als Steuerschalter dient. Der Magnet DZ 4 wird über einen Kontakt ν beim Empfang jeder Stromstoßreihe weitergeschaltet.
Nach Einspeicherung der vierten Kennziffer hat in der Regel die Aussendung die Einspeicherung aufgeholt. Wenn dies der Fall ist, wird kein besonderer gemeinsamer Speicher benötigt. Wenn aber der Teilnehmer sehr schnell gewählt hat, so muß nach Einspeicherung der vierten Ziffer über einen Suchwähler, z. B. Dsp, ein Speicher SP angeschlossen werden, welcher die weiteren Kennzahlen aufnimmt.
Nach Durchgabe des Belegungsimpulses in das Durchgangszentralamt DZAo5 bewirkt der Abgreifer Da des Impulserneuerers den Abgriff der in
den Drehwählern Dz ι bis Dz 4 gespeicherten Ziffern. Bei dem Abgriff des Drehwählers Dz 1 wird die erwähnte Umrechnung vollzogen; der vierte Ausgang der Speicherbank dz 1 ist mit dem ersten Schrittkontakt des Abgreifers da2 verdrahtet, so daß statt »Vier« eine »Eins« ausgesandt wird. Der Einstellwähler De des Impulserneuerers kann dabei als Steuerschalter für den Abgriff dienen. Er läuft nach Ansprechen des Relais UII in der Abfallzeit des durch Kontakt u II ausgeschalteten Relais N zurück. Dann wird er jeweils beim Ansprechen des Prüfrelais Pa, welches die Zahl der abzugreifenden Stromstöße begrenzt, von einem Kennzahlenspeicher zum nächsten weitergeschaltet. Der Abgreifer Da gibt die Stromstöße jeweils bis zum Ansprechen des Prüfrelais Pa als Erdstöße in die weiterführende Leitung a, und dann wird das Relais / durch Kontakt pa 2 an den Unterbrecher Ru geschaltet und läßt den Abgreifer ao schnell in die Nullstellung zurückdrehen. Jeweils nach Abfallen des Relais Pa wird der nächstfolgende Speicher dz 24, dz 34 usw. abgegriffen und die eingespeicherten Kennzahlen unverändert ausgesandt. Wenn der Teilnehmer noch nicht weiteras gewählt hat, bleibt das Relais Pa über die Nullstellung des nächsten Speicherwählers erregt gehalten. Der Speicherwähler Dz 4, der als Steuerschalter für die Einspeicherung gedient hat, beginnt die Speicherschritte mit dem fünften Schritt und hält gegebenenfalls Relais Pa über diesen Schritt erregt, wenn der Teilnehmer noch nicht weitergewählt hat. Wenn der Abgriff, was in der Regel der Fall sein wird, inzwischen die Einspeicherung aufgeholt hat, können die weiteren Stromstöße des Teilnehmers ohne Anschaltung des Speichers über den Impulserneuerer DeIDa unmittelbar weitergegeben werden. Andernfalls wird nach Einbringung der vierten Zahl in Dz 4 über ein Relais X der Speicher Sp wirksam, der über die Arme eines Suchwählers dsp vorsorglich bereits nach Einspeicherung der dritten Zahl angeschaltet wird. Wird der Speicher Sp nicht benötigt, dann kann er wieder abgetrennt werden.
Die Speicherwähler Dz 1 bis Dz 4 können die eingespeicherten Ziffern für die Zwecke der Verzonung in einen Verzoner übertragen, nachdem sie als Mitlaufwerk und Zwischenspeicher gedient haben. Dann dienen sie nach erfolgter Rückstellung zur Zonenkennzeichnung, Phasenkennzeichnung und Gebührenspeicherung.
Die erfindungsgemäße Anordnung erlaubt es, mit einer Mindestverzögerungszeit Umgehungswege bereitzustellen, wenn die direkte Richtung überlastet ist. Sie bietet die Möglichkeit, eine oder mehrere solcher Richtungen in Abhängigkeit von dem Belastungsstand anzuschalten und beschränkt vorzugsweise diese Umgehungswege auf den weit überwiegenden Verkehrsanteil, welcher aus dem großen Ausgangsamt, in der Regel dem Zentralamt selbst, entspringt, während Durchgangsverbindungen, welche ankommend durch dieses Zentralamt hindurchlaufen, den direkten Weg zugeteilt erhalten. Die Erfindung beschränkt weiterhin die Einschaltung eines besonderen Speichers auf die letzten zu wählenden Ziffern und unterläßt diese Anschaltung, wenn der Abgriff die Einspeicherung bereits aufgeholt hat. Dadurch wird der Aufwand vermindert und der Zeitbedarf verkürzt. Die Eingliederung des Umgehungsweges in Form der rückwärtigen Suchwahl erlaubt einen späteren elastischen Zubau solcher Wege nach Bedarf.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Fernwählbetrieb und Umgehungsschaltungen über Durchgangsämter, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auftreten einer Belastung der direkten Verbindungswege, welche eine Abschaltung erforderlich macht, durch von dem Belastungszustand abhängige Stromkreise die Anschaltung des Umgehungsweges (291, 311) über einen gesonderten Suchwähler (25, 35) veranlaßt wird und im Anschluß an die Einspeicherung der folgenden Kennzahlen in ein als Speicher für die ersten Stellen dienendes und nur bei Umwegverbindungen notwendiges Mitlaufwerk (22) ein ebenfalls nur bei Umwegverbindungen notwendiges Zwischenspeicherwerk angeschaltet wird, welcheg die folgenden Stromstoß reihen aufnimmt und direkt oder umgerechnet über den Umgehungsweg wieder aussendet.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umgehungsweg in rückwärtiger Suchwahl (25, 35) angeschaltet und gleichzeitig ein abgehender Suchwähler (27, 36) angelassen wird, welcher eine freie Umgehungsleitung aussucht und nach deren Belegung das Durchgangssignal überträgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch τ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anforderung des Umgehungsweges durch den Durchdrehkontakt (w 11) des nachfolgenden Wählers veranlaßt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anforderung des Umgehungsweges durch einen Hubschrittkontakt (hk) des nachfolgenden Gruppen-Wählers zusammen mit einer Abschaltung (gz) veranlaßt wird, wobei diese Abschaltung so ausgebildet sein kann, daß sie bereits vor der völligen Belegung aller Ausgänge das Anforderungskennzeichen gibt. '
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (bk, bk') in Abhängigkeit von dem jeweiligen Belastungszustand diejenige von mehreren Umgehungsrichtungen (291,311) anschalten, welche iso augenblicklich die geringste Belastung aufweist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (bk, bk') zur Bestimmung des zu wählenden Umgehungsweges den Anlaßkreis für die rückwärtige Suchwahl so umsteuern, daß der
    Suchwähler (AS 25) der geringstbelasteten Richtung angelassen wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgehenden Leitungen (291, 301, 311) derart an die Ausgänge der Verbindungswähler (28, 34, 37) angeschlossen sind, daß nur die aus dem Abgangsamt (ZAoS) selbst kommenden Verbindungen die Umgehungswege (291, 311) anreizen, während über dieses Amt (ZAoS) laufende ankommende Durchgangsverbindungen bevorzugt die direkten Wege (301) und diese ausschließlich zugeteilt erhalten.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 912 825.
    Hierzu 2 Blaitit Zeichnungen,
    © 609 5W2» 6.56 (609 726 12.56)
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE912825C (de) * 1950-12-20 1954-06-03 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, welche ueber verschiedene Verbindungswege erreichbar sind

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912825C (de) * 1950-12-20 1954-06-03 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, welche ueber verschiedene Verbindungswege erreichbar sind

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