DE955448C - In sich geschlossene, flache elektriche Taschenlampe ohne aeusseres Gehaeuse - Google Patents

In sich geschlossene, flache elektriche Taschenlampe ohne aeusseres Gehaeuse

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DE955448C
DE955448C DEST5910A DEST005910A DE955448C DE 955448 C DE955448 C DE 955448C DE ST5910 A DEST5910 A DE ST5910A DE ST005910 A DEST005910 A DE ST005910A DE 955448 C DE955448 C DE 955448C
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shift drum
battery
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L4/00—Electric lighting devices with self-contained electric batteries or cells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • In sich geschlossene, flache elektrische Taschenlampe ohne äußeres Gehäuse Bei den bekannten Taschenlampen ohne Gehäuse ist es nicht gelungen, den die Glühlampe enthaltenden Teil mit der Batterie zu einem handlichen organischen Ganzen zu verbinden. Demgegenüber wird durch die Erfindung eine geschlossene Form einer Taschenlampe ohne äußeres Gehäuse erreicht, indem eine Schaltwalze, die gegebenenfalls neben der Glühlampe einen Reflektor bzw. eine Linse enthält, mit der Batterie zu einer Einheit verbunden ist.
  • Damit sind nicht nur alle Vorteile, die eine Schaltwalze bietet, mit denen einer Taschenlampe ohne Gehäuse vereint, sondern -es treten darüber hinaus noch weitere Vorteile bezüglich Kontaktführung und Materialersparnis auf.
  • Erfindungsgemäß wird die Schaltwalze in einer Ausnehmung der Batterie normal zu deren größter Fläche derart gelagert, daß die auf einer Zylinderfläche angeordneten, mit dien. Elementen der Batterie unmittelbar und fest in Verbindung stehenden Kontakte der Batterie mit denen der Schaltwalze zusammenwirken. Beispielsweise ist die Ausnehmung an der Batterie, die in der Mitte einer Schmalseite angebracht ist, von einer sich beiderseits in einer Tangentialebene fortsetzenden Halbzylinderfläche begrenzt und ist in jedem Falle ganz von dem einschiebbaren Schaltwalzenteil ausgefüllt. Vorteilhaft kann aber die Ausnehmung auch so getroffen sein, daß die Batterie eine volle zylindrische Höhlung für die Schaltwalze erhält. Da nunmehr die Batterie die Schaltwalze einschließlich der festen Kontakte selbst trägt, ist das übliche Taschenlampengehäuse überflüssig. Auf diese Weise ergibt sich neben einer Herabsetzung der Erzeugungskosten eine beachtliche Material- und Gewichtsersparnis. Die unmittelbar an der Batterie befestigten, in der Zylinder- bzw. Halbzylinderfläche angeordneten Kontakte ermöglichen den Anschluß mehrerer Elemente ohne zusätzliche Halteorgane für diese Kontakte sowie eine leichte Verstellung. Der einschiebbare Schaltwalzen- und Lampenträger kann nach Auswechseln der Batterie stets weiter verwendet werden, so daß trotz Fehlens des üblichen, die ganze Taschenlampe umschließenden Außengehäuses ebenfalls nur der tatsächlich unverwendbar gewordeneTeil, nämlich dieBatterie, erneuert werden muß.
  • Gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind kreisbogenförmig in der Zylinder- bzw. Halbzylinderfläche nebeneinander angeordnete feste Kontakte an elektrisch voneinander getrennte Elementengruppen der Batterie angeschlossen, und der zylindrische Mantel weist einen in der Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz bzw. eine solche Rille auf, in dem bzw. in der mit der Glühlampe verbundene Kontaktfedern der 'Schaltwalze verschiebbar sind. Im Hinblick auf die Anordnung des Schlitzes bzw. der Rille können Kontaktfedern mit den festen, kreisbogenförmig angeordneten Kontakten auf einfache Weise beliebig in Berührung gebracht werden. Damit ist es möglich, verschiedene Spannungen einzuschalten, ohne daß Störungen zu befürchten sind.
  • Es können auch stets je zwei mit derselben Elementengruppe der Batterie verbundene feste Kontakte verschiedener Spannung in der Richtung der Achse des zylindrischen Gehäuses hintereinander auf einer Mantelgeraden liegen, und die beiden Kontakte der Glühlampe können an zwei mit der Schaltwalze verdrehbaren Kontaktfedern geführt sein, die mit den vorerwähnten Kontaktpaaren zusammenwirken. Auf diese Weise wird die übliche Masseverbindung vermieden. Dies ist deshalb vorteilhaft, weil ein die ganze Taschenlampe umschließendes Gehäuse im Hinblick auf die Ausbildung der Batterie und des Glühlampen- und Schaltwalzenträgers überflüssig geworden ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen parallel zu den flachen Seitenflächen geführten Längsschnitt der Batterie nach der Ebene A-B der Fig. 2 und Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Ebene C-D der Fig. i ; Fig. 3 veranschaulicht in einer Vorderansicht, Fig. 4 in einer Rückansicht und Fig. 5 in einem Schnitt längs der Ebene E-F der Fig. 3 den Schaltwalzen- und Glühlampenteil; Fig.6 zeigt schließlich einen Schnitt nach der Ebene G-H der Fig. 4 durch die Schaltwalze allein; Fig. 7 und 8 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 7 stellt einen Längsschnitt entlang der Ebene I-K dar; Fig. 8 gibt eine Rückansicht der Gesamtanordnung.
  • Wie der Fig. i zu entnehmen ist, besitzt die Batterie i eine Ausnehmung 2 und ist aus vier Elementengruppen 3 bis 6 zusammengesetzt. Jede dieser Elementengruppen ist mit in Richtung der Drehachse der Schaltwalze hintereinander. angeordneten festen Kontakten verbunden. Diese Kontakte sind mit 7 bis 14 bezeichnet und in der Halbzylinderfläche 15 der -Ausnehmung 2 angeordnet.
  • In die Ausnehmung wird der Schaltwalzen- und Glühlampenträger 16 eingeschoben, der in den Fig. 3 bis 5 dargestellt ist. Auf diese Weise wird eine geschlossene handliche Einheit gebildet, so daß das übliche Taschenlampenaußengehäuse entfällt. Die Batterie ist demgemäß stärker als sonst isoliert.
  • Wie den Fig. 3 bis 5 zu entnehmen ist, besitzt der Träger 16 ein Gehäuse 17, das an der oberen Mantelhälfte mit einem außen durch ebene Flächen begrenzten Fortsatz i8 verbunden ist. Im vorderen Teil des Gehäuses 17 ist eine Glaslinse i9 befestigt. Außerdem trägt es die Schaltwalze 2o (s. auch Fig. 6), in der die Glühlampe 2 1 und der Reflektor 22 vorgesehen ist. Die Glühlampe ist auf dem kürzesten Weg über die Leitungen 23 und 24 mit den über die festen Kontakte 7 bis 14 schleifenden Kontaktfedern 25 und 26 verbunden.
  • Die Schaltwalze wird mit Hilfe der Rippen 27 und 28 gedreht. Die an die Elementengruppen 4 und 5 angeschlossenen Kontakte liegen derart nahe beisammen, daß die Schaltwalze so eingestellt werden kann, daß die. Kontakte 25 und 26 gleichzeitig mit den Kontakten 9 bis 12 in Berührung stehen. Auf diese Weise kann der Glühlampe ein größerer Strom als bei Anschluß einer einzigen Ele= mentengruppe zugeführt werden, so daß stärkeres Licht erzielbar ist. Bei den übrigen Schaltstellungen stehen zwei oder drei hinterein.andergeschaltete Elemente zur Verfügung, die wahlweise eingeschaltet werden. Mit der dargestellten Batterie läßt sich eine Gesamtbrenndauer von etwa 24 Stunden erzielen. Da Elementengruppen mit zwei oder drei Elementen und zwei Elementengruppen gleichzeitig mit insgesamt vier Elementen mit der Glühlampe verbunden werden können, ist einerseits die Erreichung verschiedener Lichtstärken und andererseits eine besonders gute Ausnutzung bis zur weitgehenden Erschöpfung der einzelnen Batterieelemente möglich.
  • Gemäß den Fig. 7 ilnd 8 ist dite Batterie i im oberen Teil 29 der Gabelung 30, 31 geschlossen, so daß der für die Schaltwalze 2o vorgesehene Raum 32 vollzylindrisch ausfällt. Die Schaltwalze 2o selbst besteht aus einem einzigen Stück. Die Glühlampe 21 und die Zuleitungen 33, 34 zu den Kontakten 25 und 26 sowie diese selbst sind hier in eine isolierende Masse, z. B. Bakelit, eingepreßt bzw. eingebettet. An der Vorderseite dieses Körpers ist ein reflektierender Belag 35 aufgetragen und die Glaslinse i9 mit eingepreßt. Die Glühlampe ist ohne Gewinde ausgeführt, und die Stromzuleitungen stehen einerseits unmittelbar mit dem Leuchtfaden 36 der Glühlampe und andererseits mit den Kontakten 25, 26 an der Außenwand der Schaltwalze in Verbindung. Bei einer solchen Ausgestaltung der Schaltwalze läßt sich eine besonders niedrige Bauart erzielen.
  • An d@arRückseite derSchaltwalze2o ist ein gerippter Rand 37 vorgesehen, der etwas über die Außenfläche des walzenförmigen Körpers hinausragt. Die Rippen 38 setzen sich an der Rückwand der Schaltwalze radial fort und ermöglichen eine Bedienung bzw. Drehung der Schaltwalze mittels des Zeigefingers der die Taschenlampe haltenden Hand. Der Raum 39 -für den gerändelten Rand ist im Batteriekörper versenkt vorgesehen (Fig.7). Der gerändelte Rand schneidet mit der Oberfläche der Batterie ab.
  • In die Innenfläche der Ausnehmung der Batterie ist neben den Kontakten eine Rille 4o eingedreht, in welcher mindestens zwei gefederte Schnapper 41 laufen. Mit Hilfe dieser Organe ist die Schaltwalze in der zylindrischen Ausnehmung geführt und gegen Herausfallen gesichert. Das Einsetzen der Schaltwalze in die Batterie geschieht durch Einschieben und Eindrücken desselben in die Ausnehmung. Das - Herausnehmen erfolgt durch leichten Druck auf die Glaslinse i9 von der Vorderseite her. Die Schaltwalze ist so in die Batterie eingefügt, daß keinerlei Kanten oder Ecken aus den Begrenzungsebenen der Batterie herausragen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In sich geschlossene, flache elektrische Taschenlampe ohne äußeres Gehäuse mit einer Schaltwalze, die gegebenenfalls neben der Glühlampe einen Reflektor bzw. eine Linse enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze in einer Ausnehmung der Batterie normal zu deren größter Fläche derart gelagert ist, daß die auf einer Zylinderfläche angeordneten, mit den Elementen der Batterie unmittelbar und fest in Verbindung stehenden Kontakte der Batterie mit denen der Schaltwalze zusammenwirken.
  2. 2. Taschenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie die Ausnehmung zur Aufnahme der Schaltwalze 'in der Mitte einer Schmalseite besitzt und diese Ausnehmung, die von einer Halbzylinderfläche mit zwei sich beiderseits anschließenden Tangentialebenen begrenzt ist, ganz von dem einschiebbaren Schaltwalzenteil ausgefüllt ist.
  3. 3. Taschenlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zylinder- bzw. Halbzylinderfläche nebeneinander angeordnete feste Kontakte an elektrisch voneinander getrennte Elementengruppen der Batterie angeschlossen sind und daß der zylindrische Mantel einen in der Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz bzw. eine solche Rille aufweist, in dem bzw. in der mit der Glühlampe verbundene Kontaktfedern der Schaltwalze verschiebbar sind.
  4. 4. Taschenlampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß stets je zwei mit derselben Elementengruppe der Batterie verbundene feste Kontakte verschiedener Spannung in der Richtung der Achse des zylindrischen Gehäuses hintereinander auf einer Mantelgeraden liegen und daß die beiden Kontakte der Glühlampe an zwei mit der Schaltwalze verdrehbare Kontaktfedern geführt sind, die mit den vorerwähnten -Kontaktpaaren zusammenwirken.
  5. 5. Taschenlampe nach Anspruch 1, 3 oder .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie eine vollzylindrische Ausnehmung für die Schaltwalze aufweist.
  6. 6. Taschenlampe nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze einen isolierenden, z. B. aus Preßmasse bestehenden Körper aufweist, in den die Verhindungsleitungen zwischen Glühlampe und Kontakten eingebettet sind.
  7. 7. Taschenlampe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühlampe in den isolierenden Körper miteingepreßt ist. B.
  8. Taschenlampe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite des isolierenden Körpers ein reflektierender Belag aufgetragen ist, wobei die Glaslinse der Schaltwalze miteingepreßt sein kann.
  9. 9. Taschenlampe nach. einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze an der Rückseite Radialrippen und gegebenenfalls am hinteren Teil des Schaltwalzenumfanges eine Rändelung aufweist. io_ Taschenlampe nach Anspruch :2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Ausneh mung der Batterie bzw. das zylindrische Schaltwalzengehäuse eine umlaufende Rille aufweist, in die unter Federdruck stehende Bolzen od. dgl. am Umfang der Schaltwalze nach deren Einbringen in die zylindrische Ausnehmung einschnappen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 475 944, 543 485; deutsche Patentanmeldung p:21307 D VIII C/ 2 i f (Patent 843 273) ; österreichische Patentschrift Nr. 167 794.
DEST5910A 1952-02-08 1953-01-31 In sich geschlossene, flache elektriche Taschenlampe ohne aeusseres Gehaeuse Expired DE955448C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE475944C (de) * 1929-05-07 Carl Beck Jun Huelsenlose elektrische Taschenlampe
DE543485C (de) * 1929-04-03 1932-02-05 Karl Blitz Elektrische Taschenlampe mit unmittelbar an der Batterie befestigter Lampenfassung
AT167794B (de) * 1948-09-21 1951-02-26 Emil Schneider Elektrische Taschenlampe
DE843273C (de) * 1948-11-10 1952-07-07 Max Zeiler Elektrische Taschenlampe

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