DE955708C - Anordnung zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei Wechselrichtern zur Speisung vonVerbrauchern, die einen wenigstens angenaehert sinusfoermigen Strom benoetigen - Google Patents
Anordnung zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei Wechselrichtern zur Speisung vonVerbrauchern, die einen wenigstens angenaehert sinusfoermigen Strom benoetigenInfo
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- DE955708C DE955708C DEL12349A DEL0012349A DE955708C DE 955708 C DE955708 C DE 955708C DE L12349 A DEL12349 A DE L12349A DE L0012349 A DEL0012349 A DE L0012349A DE 955708 C DE955708 C DE 955708C
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/24—Circuit arrangements in which the lamp is fed by high frequency AC, or with separate oscillator frequency
- H05B41/245—Circuit arrangements in which the lamp is fed by high frequency AC, or with separate oscillator frequency for a plurality of lamps
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- H—ELECTRICITY
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- H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
- H02M7/42—Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
- H02M7/64—Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters
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- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
AUSGEGEBENAM
10. JANUAR 1957
L 12349 VIIIb/21 d^
ist als Erfinder genannt worden
sinusförmigen Strom benötigen
Zusatz zum Zusatzpatent 911
Gegenstand des Patents 911 033 ist eine Anordnung
zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei Wechselrichtern, deren angeschlossene Verbraucher eine angenähert
sinusförmige Spannung bzw« Strom benötigen. Mittels eines Siebkreises, insbesondere für
die dritte Oberwelle, wird dort die annähernd rechteckige Wechselspannung in eine sinusförmige verwandelt.
Jeder Verbraucherkreis ist hierbei mit einem Siebkreis ausgerüstet. Die Belastung besteht
aus Leuchtstofflampen, von denen jede durch eine Strombegrenzungsdrossel vor Überlastung geschützt
ist. Die Anordnung besitzt den Nachteil, daß die vielen einzelnen Siebdrosseln der Siebkreise verhältnismäßig
große Verluste hervorrufen und auch besonders teuer werden. Gemäß Weiterbildung der Erfindung
soll deshalb für eine größere Zahl von Stromverbrauchern eine gemeinsame Siebdrossel größerer
Typenleistung verwendet werden.
Ein Beispiel der Erfindung ist in Fig. 1 der Zeichnung
veranschaulicht. Ein Wechselrichter TW mit Quecksilberstrahl verbindet mittels der beiden Elek
trodenA1 und A2 die Batterie B abwechselnd mit
der linken, ι, oder rechten Hälfte 2 der Primärwicklung
des Transformators T. Ein kleiner Kon densator C1 dient zur Kompensation der Streuspannung
des Transformators T. Der gesamte erzeugte Sekundärstrom füeßt durch die Siebdrossel D1
Vor der Drossel D1 ist die Spannungskurve annähernd
rechteckig, hinter der Drossel D1 sinusförmig. An
die Verteilung leitung sind eine Reihe von Leuchtstofflampen angeschlossen, die einzeln abgeschaltet werden
können. Jede Lampe L mit einem Zünder Z ist durch die Drossel D2 im Strom auf den normalen Wert
begrenzt. Vor jeder Drossel D2 liegt ein Kondensator
C2, der mit der Drossel D1 den Siebkreis bildet.
Die Kondensatoren C2 kompensieren den Leistungsfaktor jedes Lampenkreises zu cos ψ = ι. Jeder
Verbraucherkreis besteht also aus einer Leuchtstofflampe mit ihrem Zünder, einer in Reihe geschalteten
Drossel und einem diese Reihenschaltung überbrückenden Kondensator. Mit einem Schalter S kann
jeder Lanipenkreis für sich zu- oder abgeschaltet werden.
Der Oberwellensiebkreis arbeitet in folgender Weise:
Die annähernd rechteckige Wechselspannung auf der Sekundärseite des Transformators, also auch am
Kondensator C1, enthält außer der sinusförmigen Grundwelle in der Hauptsache eine dreifache Oberwelle.
Bezeichnet man die Wechselspannung an D1 mit JJ1, an C2 mit U2, so ist
U1
W2LC
Ist z. B. das Verhältnis von C2 zu U1 für die
Grundwelle 2, so beträgt dieses für die dritte Oberwelle 2/9 = 0,22, d. h. die dritte Oberwelle beträgt
rund den zehnten Teil der Grundwelle. Die Amplitude der dritten Oberwelle ist am Transformator etwa nur
ein Drittel so groß wie die Grundwelle, so daß sie am Kondensator C2 nur noch rund ein Dreißigstel der
Grundwelle ausmacht. Die folgende fünfte Oberwelle und die anderen sind in ihrer Wirkung noch stärker
verringert, weshalb am Kondensator C2 eine fast sinusförmige Spannung entsteht.
Fig. 2 stellt das Vektordiagramm der -Schaltung nach Fig. 1 für die Grundwelle dar, worin
Ut Sekundärspannung am Transformator, Ud Wechselspannung an der Drossel D1,
Wechselspannung am Kondensator C2, Transformatorenstrom,
Sekundärstrom sämtlicher angeschlossener Leuchtstofflampen,
Sekundärstrom sämtlicher angeschlossener Leuchtstofflampen,
Kondensatorenstrom sämtlicher Kondensatoren C9 bedeutet.
Jt
Jl
Jo
Das Diagramm wurde mit einem Vektormesser unter Ausschaltung der dritten Oberwelle aufgenommen.
Um die leistungsmäßig interessierenden Summen der Kondensator- und der Lampenströme zu
erhalten, brauchte nur in einem Lanipenkreis gemessen zu werden. Da die Ströme in den verschiedenen
Lampenkreisen phasengleich fließen, ergibt sich die Länge der Vektoren J0 und J1 einfach durch Multiplikation
der betreffenden Meßwerte mit der Anzahl der angeschlossenen Lampen. Der Lampenstrom JL
eilt der Verbraucherspannung U0 um etwa 6o° nach,
der Kondensatorstrom J0 um 900 vor. Beide ergeben
den Transformatorenstrom JT, der mit der Transformatorenspannung
Ut fast phasengleich ist. Mittels der Kondensatoren kann der Scheinstrom der Lampen
somit auf cos φ = ι kompensiert werden. Der Blind- 7»
Spannungsabfall an der Drossel D1, Up ist etwa halb
so groß wie die Spannung U0.
Die dritte Oberwelle wird nur an der Drossel D1
praktisch wirksam und ruft hier zusätzliche Eisenverluste hervor, die jedoch bei richtiger Auslegung
nur geringe Bedeutung haben.
Infolge des höheren induktiven Widerstandes wird die dritte Oberwelle in der Drossel D2 bedeutend
vermindert. Der Strom im Lampenkreis ist deshalb auch annähernd sinusförmig, obwohl die Lampenspannung
infolge der Lampenstromspannungskennlinie trapezförmig ist.
Die Schaltung des Patents 911 033 hat auch noch
den Nachteil, daß sich bei Durchbrennen einer Leuchtstofflampe der Stromkreis aus Drosseln und
Kondensator fast in Reihenresonanz befindet und der Strom deshalb auf unzulässig hohe Werte in der
Drossel D1 ansteigt. Im Gegensatz hierzu entstehen bei Störungen bei der Schaltung nach Fig. 1 keine
unzulässigen Belastungen durch den alsdann ohne Lampenbelästung angeschlossenen Kondensator C2.
Die Schaltung nach Fig. 1 kann auch noch durch
weitere zusätzliche Siebkreise ergänzt werden, z. B. durch Hinzuschaltung einer zweiten Drossel D1 und
eines entsprechenden Summenkondensators im Verbindungspunkt der beiden Drosseln.
Ferner können zur besseren Ausnutzung der Strombegrenzungsdrossel D2 zwei Lampen hintereinander in
Reihe mit nur einer Drossel geschaltet sein.
Claims (5)
1. Anordnung zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei Wechselrichtern zur Speisung von
Verbrauchern, die einen wenigstens angenähert sinusförmigen Strom benötigen, nach Patent
911 033, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckiger
oder annähernd rechteckiger Spannungskurve des Wechselrichters hinter diesem eine derartig
bemessene Oberwellensiebdrossel, insbesondere für die dritte Oberwelle, mit dem Verbraucher
in Reihe geschaltet ist, daß sich an den Klemmen des Verbraucherkreises mit parallel geschaltetem
Kondensator oder Kondensatoren eine sinusförmige bzw. angenähert sinusförmige Spannung
ergibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei vielen einzelnen Stromverbrauchern die gesamte notwendige Kapazität in entsprechend viele einzelne Kondensatoren iao
aufgeteilt ist, die mit jedem einzelnen Verbraucher parallel zu- und abgeschaltet werden und proportional
der Blindleistung der einzelnen Kreise bemessen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch 1*5
gekennzeichnet, daß die einzelnen Belastungs-
kreise aus einzelnen Leuchtstofflampen mit je· davorgeschalteter Strombegrenzungsdrossel bestehen.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Belastungskreis aus
zwei in Reihe geschalteten Leuchtstofflampen mit einer Strombegrenzungsdrossel besteht (Tandemschaltung).
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite oder mehrere
Oberwellensiebdrosseln sowie eine entsprechende Zahl von Oberwellenglättungskondensatoren verwendet
werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 730 955.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 6OJ 547/228 6.56 (609 742 1.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12349A DE955708C (de) | 1952-05-16 | 1952-05-16 | Anordnung zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei Wechselrichtern zur Speisung vonVerbrauchern, die einen wenigstens angenaehert sinusfoermigen Strom benoetigen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12349A DE955708C (de) | 1952-05-16 | 1952-05-16 | Anordnung zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei Wechselrichtern zur Speisung vonVerbrauchern, die einen wenigstens angenaehert sinusfoermigen Strom benoetigen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE955708C true DE955708C (de) | 1957-01-10 |
Family
ID=7259150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL12349A Expired DE955708C (de) | 1952-05-16 | 1952-05-16 | Anordnung zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei Wechselrichtern zur Speisung vonVerbrauchern, die einen wenigstens angenaehert sinusfoermigen Strom benoetigen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE955708C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198929B (de) * | 1963-10-02 | 1965-08-19 | Licentia Gmbh | Siebschaltung fuer Wechselrichter zur Speisung von mehreren parallel geschalteten, einzeln zu- und abschaltbaren Leuchtstofflampen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE730955C (de) * | 1938-04-05 | 1943-01-29 | Siemens Ag | Schaltung fuer einen mechanischen Schwingkontaktwechselrichter |
-
1952
- 1952-05-16 DE DEL12349A patent/DE955708C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE730955C (de) * | 1938-04-05 | 1943-01-29 | Siemens Ag | Schaltung fuer einen mechanischen Schwingkontaktwechselrichter |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198929B (de) * | 1963-10-02 | 1965-08-19 | Licentia Gmbh | Siebschaltung fuer Wechselrichter zur Speisung von mehreren parallel geschalteten, einzeln zu- und abschaltbaren Leuchtstofflampen |
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